DE257751C - - Google Patents

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DE257751C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/185Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only a plate moving in the nip of drafting or guiding cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257751 KLASSE 76 c. GRUPPE
LTHIERON & SÖHNE in EUPEN.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Gebrauche an Oberzylinderabstellern von Zwirnmaschinen, bei welchen hinter dem Zylinder solche Fadenwächter angeordnet sind, die bei Fadenbruch aus ihrer senkrechten Stellung nach rückwärts fallen und die weitere Fadenzuführung auslösen.
Solche Fadenwächter fallen manchmal, ohne daß ein Fadenbruch entsteht, durch Erschütterangen der Maschine sowie durch ungleichmäßiges Ablaufen der Garne von den Kötzern sehr leicht nach hinten, wenn nicht durch entsprechende Führung der Fäden ein Fadenzug hervorgerufen wird, der groß genug ist, die Schwankungen in den Fadenwächtern aufzuheben. Eine oberhalb der in senkrechter Stellung befindlichen Fadenwächter angebrachte Stange erfüllt diesen Zweck, hat aber den Übelstand, daß sie das Einhaken der Fäden in die Ösen behindert.
Dieser Übelstand wird beseitigt durch die nachstehend beschriebene Anordnung. Sie besteht in ihren wesentlichen Teilen aus den wagerecht liegenden Stäbchen α und b, welche durch die beiden Wangenstücke d in bestimmter Lage zueinander festgehalten werden und mit diesen ein zweisprossiges Rähmchen bilden. Dieses Rähmchen ist schwingbar um Stift c angeordnet und mit der hakenförmigen Zugstange h in Verbindung gebracht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Stehen die Fadenwächter f in senkrechter Stellung, wie in Fig. i, so muß der von den Zylindern υ und w gezogene Faden um den Stab α und dann unter scharfer Krümmung nach rückwärts durch die dahinterliegenden Fadenführerösen 0 laufen. Durch diese scharfe Biegung im Fadenlaufe wird der Fadenzug vergrößert . und auftretende Schwankungen in demselben ausgeglichen. Die Fadenführer werden somit an einem Zurückfallen gehindert und ein Pendeln derselben um ihren Drehpunkt aufgehoben. Auch werden durch die scharfe Biegung mitlaufende Kringel aufgelöst.
Ist nun ein Fadenbruch eingetreten, infolgedessen der betreffende Fadenwächter in die punktierte Lage, wie in Fig. 1, nach hinten bis auf das Stäbchen b gefallen, so wird die Zugstange h gehoben und mit · derselben die beiden Stäbchen α und b um den Drehpunkt c gedreht und in die Lage Fig. 2 gebracht. Dabei hat sich b in der Pfeilrichtung nach vorn bewegt und sämtliche Fadenwächter wieder in die senkrechte Lage hineingedrückt. In dieser Lage werden sie so lange festgehalten, bis die Fadenzuführung wieder in Tätigkeit gesetzt worden ist und infolgedessen die Fadenspannung die Wächter aufrecht hält. Bei diesem Vorgange hat sich gleichzeitig der Stab α nach hinten bewegt und ermöglicht in dieser Lage ein unbehindertes Einhaken der wieder angeknüpften Fäden. Sind alle Fäden wieder ganz und ist die Zylinderzuführung wieder eingestellt, so daß der Fadenzug die Wächter aufrecht hält, so wird die Zugstange h wieder nach vorn gezogen und eingehakt und somit die beiden Stäbe α und b wieder in die Lage nach Fig. 1 gebracht. Das
Stäbchen α liegt wieder vor der Fadenwächteröse und bewirkt mit derselben das Öffnen einlaufender Schlingen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mit Fadenwächter versehener Druckwalzenabsteller für Spinn- und Zwirnmaschinen, gekennzeichnet durch ein zweisprossiges, um eine Tragwelle (c) schwingbares Rähmchen (A, d), dessen obere Sprosse (a) in der Arbeitslage vor der Fadenwächteröse zu liegen kommt und den Faden in einem Winkel zu letzterer führt, während dessen untere Sprosse (b) dem bei Fadenbruch zurückfallenden Wächter eine Anlage gibt und ihn durch Zurückschwingen des Rähmchens wieder in Arbeitsstellung bringt.
  2. 2. Druckwalzenabsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Rahmchen ein mit Handgriff versehener Hakenhebel angelenkt ist, mittels dessen Haken das Rähmchen in der Arbeitsstellung am Druckwalzenlager festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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