DE257555C - - Google Patents

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DE257555C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/20Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257555 -KLASSE 88«. GRUPPE
BRIEGLEB, HANSEN & CO. in GOTHA.
Regler für Freistrahlturbinen mit zwei Arbeitskolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1911 ab.
Bei den bekannten selbsttätigen Reglern für Freistrahlturbinen, bei welchen zwei verschieden schnell wirkende Regelungsorgane, Düsenversteller und Strahlablenker, durch zwei Arbeitskolben bewegt werden, muß zur Erreichung einer guten Wirkung dafür gesorgt werden, daß bei Entlastungen der Turbine der Strahlablenker sofort zur Wirkung kommt, ohne daß er vorher einen toten Weg zurücklegen muß, bei dem er noch nicht in den Strahl einschneidet. Dazu ist nötig, daß der Strahlablenker bei allen Belastungen der Turbine im Beharrungszustande gerade am Rande des Strahls steht. Bei Freistrahlturbinen mit Nadeldüsen muß deswegen dafür gesorgt werden, daß der Strahlablenker bei verschiedenen Belastungen im Beharrungszustande verschiedene, der jeweiligen Strahlstärke entsprechende Stellungen einnimmt. Auch bei Anwendung von rechteckigen Düsen mit Stellbacken gilt dasselbe, wenn der Ablenker in derselben Richtung bewegt wird wie die Stellbacken.
Dieser Forderung kann dadurch genügt werden, daß die Steuerventile des Düsenveras stellers und des Strahlablenkers von demselben Fliehkraftpendel verstellt werden, und daß jedes der beiden Steuerventile mit einer eigenen starren Rückführung versehen wird, wie es in dem Aufsatze von Professor Pfarr in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure 1908, Seite 1224, beschrieben ist. . In vielen Fällen werden neuerdings jedoch an die Regelung Anforderungen gestellt, welchen nur durch die Anwendung einer nachgiebigen Rückführung entsprochen werden kann. Hierbei aber ist die beschriebene Lösung der Aufgabe nicht möglich, weil durch die Nachgiebigkeit der Rückführung die eindeutige Beziehung zwischen der Stellung jedes Arbeitskolbens und der Muffe des Fliehkraftreglers und somit auch die eindeutige gegenseitige Beziehung zwischen den Stellungen der beiden Arbeitskolben aufgehoben wird. Nach der vorliegenden Erfindung wird der erwähnten Forderung dadurch genügt, daß die Bewegungsfreiheit des Strahlablenkers in der Richtung, in welcher er vom Strahl abrückt, durch einen Anschlag begrenzt wird, welcher vom Arbeitskolben des Düsenverstellers so verschoben wird, daß der Strahlablenker nie weiter vom Strahl abrücken kann, als zu dessen vollständiger Freigabe jeweils notwendig ist.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch angegeben. Der Arbeitskolben α verstellt die Nadel b, der Arbeitskolben c verstellt durch den an die Kolbenstange d angelenkten Hebel e und die Stange f den Ablenker g. An die Kolbenstange d ist ferner durch einen besonderen Lenker der Rückführhebel h angeschlossen, an dem außerdem das Fliehkraftpendel i und die Steuerventilstange k angreifen. Das Steuerventil I für den Strahlablenker und das Steuerventil m für die Düsenverstellung werden gleichzeitig von der Steuerventilstange k verstellt. Die steuernden Kanten der beiden Steuerventile sind gegeneinander etwas versetzt, so daß der Arbeitskolben c des Strahlablenkers das Bestreben hat, den Ablenker vom Strahl abzurücken,- wenn das Steuerventil m der Düsen verstellung in seiner Mittel-
(2. Auflage, ausgegeben am. 30. September 1913.)
Stellung ist. Die bei gehobenem Steuerkolben unter den Arbeitskolben α tretende Druckflüssigkeit muß durch die einstellbare Drosselöffnung p hindurchtreten; durch diese Drosselöffnung wird die größte Geschwindigkeit, mit welcher die Düsenöffnung vom Arbeitskolben verkleinert werden kann, so begrenzt, daß schädliche Drucksteigerungen in der 'Wasserzuleitung zur Turbine nicht auftreten können.
ίο Der Raum q des Steuerventils m steht mit der Druckflüssigkeitsleitung in Verbindung und dient zum Druckausgleich für den Steuerkolben. Der Arbeitskolben c des Strahlablenker trägt die nach unten verlängerte KoI-benstange n, weiche durch eine Stopfbuchse in den Arbeitszylinder der Düsenverstellung eindringt und auf den am Kolben α angebrachten Anschlag 0 auftreffen kann. Die Verbindung des Arbeitskolbens α mit der Nadel b und die Verbindung des Arbeitskolbens c mit dem Strahlablenker g sind derart eingerichtet, daß bei allen Stellungen der Nadel b der Strahlablenker gerade am Rande des Strahls steht, wenn das Ende der Kolbenstange η am Anschlage 0 anliegt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Wegen der Versetzung der steuernden Kanten des Steuerventils I. relativ zu denen des Steuerventils m liegt die Kolbenstange η im Beharrungszustande stets am Anschlage 0 an, so daß der Strahlablenker g stets am Rande des Strahls steht. Tritt eine geringe Entlastung auf, so werden die Steuerventile ein wenig nach oben verschoben, und sobald der Steuerkolben des Steuerventils I seine Mittelstellung überschritten hat, beginnt die langsame Aufwärtsbewegung des Arbeitskolbens c. Der Arbeitskolben α folgt dieser Bewegung ohne Verzögerung nach, da wegen der Langsamkeit der Bewegung das zutretende Drucköl in der Drosselstelle p keinen erheblichen Widerstand erfährt. Wenn bei einer stärkeren Entlastung die Steuerkolben um ein größeres Stück gehoben werden, bewegt sich der Arbeitskolben c schnell nach oben, dir Arbeitskolben α kann jedoch nicht so schnell folgen, weil die Drosselstelle p nur eine beschränkte Ölmenge durchtreten läßt. Die Kolbenstange η rückt somit vom Anschlage 0 ab, und in dem Augenblicke, in welchem dies geschieht, schneidet der Strahlablenker in den Strahl ein und lenkt ihn vom Rade ab. In dem Maße, in welchem der Arbeitskolben a langsam nachfolgt, vermindert sich die vom Strahlablenker abgelenkte Wassermenge so lange, bis die Kolbenstange η wieder am Anschlage 0 anliegt und damit der Strahlablenker wieder am Rande des Strahls steht. Bei Belastungsvergrößerungen werden die Steuerventile nach unten verschoben, und beide Arbeitskolben gehen gleichzeitig nach unten.
Die starre Verbindung zwischen dem Hebel h und der Kolbenstange d kann durch eine nachgiebige Rückführung ersetzt werden.
Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß die beiden Arbeitskolben gleichachsig sind. Wenn z. B. die Arbeitszylinder nebeneinander gelagert sind, könnte der Anschlag 0, statt unmittelbar am Arbeitskolben angebracht zu sein, von ihm durch ein an seine Kolbenstange angeschlossenes Hebelwerk bewegt werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Regler für Freistrahlturbinen mit zwei Arbeitskolben, von denen der eine auf einen Strahlablenker, der andere auf einen Düsenverschluß wirkt* dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsfreiheit des Strahlablenker in der Richtung, in welcher er vom Strahl abrückt, durch einen vom Arbeitskolben des Düsenverschlusses bewegten Anschlag derart begrenzt wird, daß der Strahlablenker nicht j weiter vom Strahl abrücken kann, als jeweils zur Freigabe des Strahls gerade erforderlich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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