DE257555C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE257555C DE257555C DENDAT257555D DE257555DA DE257555C DE 257555 C DE257555 C DE 257555C DE NDAT257555 D DENDAT257555 D DE NDAT257555D DE 257555D A DE257555D A DE 257555DA DE 257555 C DE257555 C DE 257555C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- deflector
- jet
- piston
- working
- working piston
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B15/00—Controlling
- F03B15/02—Controlling by varying liquid flow
- F03B15/20—Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257555 -KLASSE 88«. GRUPPE
BRIEGLEB, HANSEN & CO. in GOTHA.
Regler für Freistrahlturbinen mit zwei Arbeitskolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1911 ab.
Bei den bekannten selbsttätigen Reglern für Freistrahlturbinen, bei welchen zwei verschieden
schnell wirkende Regelungsorgane, Düsenversteller und Strahlablenker, durch zwei
Arbeitskolben bewegt werden, muß zur Erreichung einer guten Wirkung dafür gesorgt
werden, daß bei Entlastungen der Turbine der Strahlablenker sofort zur Wirkung kommt,
ohne daß er vorher einen toten Weg zurücklegen muß, bei dem er noch nicht in den
Strahl einschneidet. Dazu ist nötig, daß der Strahlablenker bei allen Belastungen der Turbine
im Beharrungszustande gerade am Rande des Strahls steht. Bei Freistrahlturbinen mit
Nadeldüsen muß deswegen dafür gesorgt werden, daß der Strahlablenker bei verschiedenen
Belastungen im Beharrungszustande verschiedene, der jeweiligen Strahlstärke entsprechende
Stellungen einnimmt. Auch bei Anwendung von rechteckigen Düsen mit Stellbacken gilt
dasselbe, wenn der Ablenker in derselben Richtung bewegt wird wie die Stellbacken.
Dieser Forderung kann dadurch genügt werden, daß die Steuerventile des Düsenveras
stellers und des Strahlablenkers von demselben Fliehkraftpendel verstellt werden, und daß
jedes der beiden Steuerventile mit einer eigenen starren Rückführung versehen wird, wie
es in dem Aufsatze von Professor Pfarr in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure
1908, Seite 1224, beschrieben ist. . In vielen Fällen werden neuerdings jedoch an die Regelung
Anforderungen gestellt, welchen nur durch die Anwendung einer nachgiebigen Rückführung
entsprochen werden kann. Hierbei aber ist die beschriebene Lösung der Aufgabe nicht möglich, weil durch die Nachgiebigkeit
der Rückführung die eindeutige Beziehung zwischen der Stellung jedes Arbeitskolbens
und der Muffe des Fliehkraftreglers und somit auch die eindeutige gegenseitige Beziehung
zwischen den Stellungen der beiden Arbeitskolben aufgehoben wird. Nach der vorliegenden
Erfindung wird der erwähnten Forderung dadurch genügt, daß die Bewegungsfreiheit
des Strahlablenkers in der Richtung, in welcher er vom Strahl abrückt, durch
einen Anschlag begrenzt wird, welcher vom
Arbeitskolben des Düsenverstellers so verschoben wird, daß der Strahlablenker nie
weiter vom Strahl abrücken kann, als zu dessen vollständiger Freigabe jeweils notwendig
ist.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch angegeben. Der
Arbeitskolben α verstellt die Nadel b, der Arbeitskolben
c verstellt durch den an die Kolbenstange d angelenkten Hebel e und die
Stange f den Ablenker g. An die Kolbenstange d ist ferner durch einen besonderen
Lenker der Rückführhebel h angeschlossen, an dem außerdem das Fliehkraftpendel i und die
Steuerventilstange k angreifen. Das Steuerventil I für den Strahlablenker und das Steuerventil
m für die Düsenverstellung werden gleichzeitig von der Steuerventilstange k verstellt.
Die steuernden Kanten der beiden Steuerventile sind gegeneinander etwas versetzt,
so daß der Arbeitskolben c des Strahlablenkers das Bestreben hat, den Ablenker
vom Strahl abzurücken,- wenn das Steuerventil m der Düsen verstellung in seiner Mittel-
(2. Auflage, ausgegeben am. 30. September 1913.)
Stellung ist. Die bei gehobenem Steuerkolben unter den Arbeitskolben α tretende Druckflüssigkeit
muß durch die einstellbare Drosselöffnung
p hindurchtreten; durch diese Drosselöffnung wird die größte Geschwindigkeit, mit
welcher die Düsenöffnung vom Arbeitskolben verkleinert werden kann, so begrenzt, daß
schädliche Drucksteigerungen in der 'Wasserzuleitung zur Turbine nicht auftreten können.
ίο Der Raum q des Steuerventils m steht mit
der Druckflüssigkeitsleitung in Verbindung und dient zum Druckausgleich für den Steuerkolben.
Der Arbeitskolben c des Strahlablenker trägt die nach unten verlängerte KoI-benstange
n, weiche durch eine Stopfbuchse in den Arbeitszylinder der Düsenverstellung
eindringt und auf den am Kolben α angebrachten Anschlag 0 auftreffen kann. Die
Verbindung des Arbeitskolbens α mit der Nadel b und die Verbindung des Arbeitskolbens c mit dem Strahlablenker g sind derart
eingerichtet, daß bei allen Stellungen der Nadel b der Strahlablenker gerade am Rande
des Strahls steht, wenn das Ende der Kolbenstange η am Anschlage 0 anliegt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Wegen der Versetzung der steuernden
Kanten des Steuerventils I. relativ zu denen des Steuerventils m liegt die Kolbenstange η
im Beharrungszustande stets am Anschlage 0 an, so daß der Strahlablenker g stets am
Rande des Strahls steht. Tritt eine geringe Entlastung auf, so werden die Steuerventile
ein wenig nach oben verschoben, und sobald der Steuerkolben des Steuerventils I seine
Mittelstellung überschritten hat, beginnt die langsame Aufwärtsbewegung des Arbeitskolbens
c. Der Arbeitskolben α folgt dieser Bewegung ohne Verzögerung nach, da wegen
der Langsamkeit der Bewegung das zutretende Drucköl in der Drosselstelle p keinen erheblichen
Widerstand erfährt. Wenn bei einer stärkeren Entlastung die Steuerkolben um ein größeres Stück gehoben werden, bewegt sich
der Arbeitskolben c schnell nach oben, dir Arbeitskolben α kann jedoch nicht so schnell
folgen, weil die Drosselstelle p nur eine beschränkte Ölmenge durchtreten läßt. Die
Kolbenstange η rückt somit vom Anschlage 0 ab, und in dem Augenblicke, in welchem dies
geschieht, schneidet der Strahlablenker in den Strahl ein und lenkt ihn vom Rade ab. In
dem Maße, in welchem der Arbeitskolben a langsam nachfolgt, vermindert sich die vom
Strahlablenker abgelenkte Wassermenge so lange, bis die Kolbenstange η wieder am Anschlage
0 anliegt und damit der Strahlablenker wieder am Rande des Strahls steht. Bei
Belastungsvergrößerungen werden die Steuerventile nach unten verschoben, und beide Arbeitskolben
gehen gleichzeitig nach unten.
Die starre Verbindung zwischen dem Hebel h und der Kolbenstange d kann durch
eine nachgiebige Rückführung ersetzt werden.
Es ist für die Erfindung nicht wesentlich,
daß die beiden Arbeitskolben gleichachsig sind. Wenn z. B. die Arbeitszylinder nebeneinander
gelagert sind, könnte der Anschlag 0, statt
unmittelbar am Arbeitskolben angebracht zu sein, von ihm durch ein an seine Kolbenstange
angeschlossenes Hebelwerk bewegt werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Regler für Freistrahlturbinen mit zwei Arbeitskolben, von denen der eine auf einen Strahlablenker, der andere auf einen Düsenverschluß wirkt* dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsfreiheit des Strahlablenker in der Richtung, in welcher er vom Strahl abrückt, durch einen vom Arbeitskolben des Düsenverschlusses bewegten Anschlag derart begrenzt wird, daß der Strahlablenker nicht j weiter vom Strahl abrücken kann, als jeweils zur Freigabe des Strahls gerade erforderlich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257555C true DE257555C (de) |
Family
ID=515464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257555D Active DE257555C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257555C (de) |
-
0
- DE DENDAT257555D patent/DE257555C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1653385C3 (de) | Vorrichtung zum Konstanthalten des Produktes aus Druck und Hubvolumen bei einer Verdrängerpumpe | |
| EP0564939B1 (de) | Hydraulische Steuereinrichtung für mehrere Verbraucher | |
| DE257555C (de) | ||
| DE2748611A1 (de) | Hydraulischer regelventilservomotor mit hydraulischer rueckfuehrfolgeeinrichtung | |
| DE609909C (de) | Regelungseinrichtung | |
| DE1551179A1 (de) | Hydraulische Einrichtung zum Abfangen von Turbosaetzen vor Erreichen der Schnellschlussdrehzahl | |
| DE648822C (de) | Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Schachtfoerdermaschinen | |
| DE1816414B2 (de) | Regelvorrichtung fuer ein gasturbinentriebwerk | |
| DE833593C (de) | Hydraulischer Regler für Kraftmaschinen, insbesondere für Dampfturbinen | |
| DE638419C (de) | Regelungsvorrichtung fuer Dampf- oder Gasturbinen | |
| CH678968A5 (de) | ||
| DE1576144A1 (de) | Automatische Steuerung fuer einen hydraulischen Stell- oder Arbeitskolben | |
| DE976520C (de) | Regeleinrichtung fuer eine mit Zwischenueberhitzung arbeitende Dampfturbine | |
| DE724305C (de) | Sicherheitsdrehzahlregler fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE1523508A1 (de) | Stroemungsverstaerkeranordnung | |
| DE552075C (de) | Mit einer Hilfssteuerung arbeitende Ventilsteuerungseinrichtung | |
| DE2206195C3 (de) | Laengenveraenderlicher oberlenker | |
| DE157266C (de) | ||
| DE562504C (de) | Regelungseinrichtung fuer Dampfkraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen | |
| DE649174C (de) | Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen | |
| DE266406C (de) | ||
| DE542732C (de) | Regler | |
| DE232616C (de) | ||
| DE210480C (de) | ||
| DE212658C (de) |