DE2556331C2 - Einrichtung zum genauen Einlegen von unterschiedlich großen Belegen in die Druckstellung in Registrierkassen oder dergleichen Buchungsmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum genauen Einlegen von unterschiedlich großen Belegen in die Druckstellung in Registrierkassen oder dergleichen Buchungsmaschinen

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DE2556331C2 DE19752556331 DE2556331A DE2556331C2 DE 2556331 C2 DE2556331 C2 DE 2556331C2 DE 19752556331 DE19752556331 DE 19752556331 DE 2556331 A DE2556331 A DE 2556331A DE 2556331 C2 DE2556331 C2 DE 2556331C2
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Reinhard 4800 Bielefeld Kley
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/26Registering devices

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum genauen frontalen oder seitlichen Einlegen von unterschiedlich großen Belegen in die Druckstellung in belegdruckenden elektronischen Registrierkassen oder dergleichen Buchungsmaschinen gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch eine derartige Vorrichtung nach der DE-OS 43 922 ist es bereits bekannt, Belege mit unterschiedlichen Längen- und Breitenabmessungen zu bedrucken. Die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Größen der Belege ist jedoch begrenzt
Maschinenlesbare Etiketten müssen einen Druck aufweisen, der gegenüber einer bestimmten Kante des Etiketts eine genaue Lage aufweist Hierzu ist eine genaue Ausrichtung des Etiketts vor dem Bedrucken unbedingt erforderlich. Gleichzeitig sollte die Forderung erfüllt werden, einen an sich bekannten Antrieb für einen mehrzelligen Druck auf größeren Formularen mit einem ein- oder zweizeiligen Druck auf kleinsten Etiketten zu kombinieren, wobei die jeweiligen Antriebe getrennt angesteuert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum genauen Einstellen von unterschiedlich großen Belegen in die Druckstellung in belegdruckenden elektronischen Registrierkassen oder dergleichen Buchungsmaschinen vorzusehen, in der neben unterschiedlichen Belegarten, wie Karteikarten, doppelte Belege (hebender Zettel) und dergleichen auch kleine Etiketten ohne eine aufwendige Steuerung und ohne eine verändernde Eingriffnaiime oder Umschaltung durch eine Bedienungsperson bedruckt werden können. Außerdem sollen Sicherungsmaßnahmen vorgesehen sein, die den jeweiligen Beleg während des Bewegens und während des Bedrückens sicher in der vorgesehenen Druckposition festhalten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst
Weitere Ausbildungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der bislang erforderliche Aufwand für die Steuerungseinrichtung zum maschinellen Umschalten des Drucktisches auf die jeweilige Belegart auf ein Minimum reduziert ist Die ferner bei ähnlichen bekannten Einrichtungen vorgesehenen manuellen Umschalteinrichtungen fallen vollständig fort Lediglich durch das Einführen des Aufzeichnungsträgers — ohne eine verändernde Eingriffnahme einer Bedienungsperson — wird die Umschaltung ausgeführt Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der jeweilige etikettförmige Beleg durch eine mit einer Kröpfung und einer Erhöhung versehenen Klinke festgehalten wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 — eine elektronische Registrierkasse,
Fig.2 — eine Draufsicht auf die Einrichtung der Erfindung,
F i g. 3 — eine Seitenansicht der Einrichtung.
Eine in F i g. 1 dargestellte elektronische Registrierkasse 1 ist mit einem Tastenfeld 2, einer elektronischen Anzeigeeinrichtung 3, einer Belegausgabeeinrichtung 4, einem Sichtfenster 5 für einen Journalstreifen 6 sowie einem Drucktisch 7a ausgestattet Das Tastenfeld 2 weist eine Zehnertastatur 8 sowie Steuertasten 9 auf. Die Zehnertastatur 8 dient auch zur Eingabe von Rechnungsnummern und sonstigen benötigten Angaben. Ein entsprechender Maschinengang wird jeweils mittels einer der Programm- bzw. Steuertasten 9 eingeleitet Zur Sicherung der Einrichtung sind Schlösser 10 vorgesehen. Innerhalb des Drucktisches 7a (Fig. 1 und 2) befindet sich eine Drucktischverlängerung, die aus einem horizontal verschieblichen Drucktischteil 11a und einem mit diesem gelenkig verbundenen schwenkbaren Drucktischteil 46 besteht Auf dem an der linken Seite der Registrierkasse 1 (F i g. 1) etwas herausragenden Drucktisch 7a ist ein kartenförmiger Beleg 76 und ein etikettförmiger Beleg Wb angedeutet
Auf einer von der nicht dargestellten Maschinenlaufeo welle synchron angetriebenen Vierkantwelle 13 (F i g. 3) sind Steuernocken 14a und 146 befestigt Der Steuernocken 14a arbeitet mit einer Laufrolle i5b eines dreiarmigen Zahnsegmentes 16 (F i g. 2 und 3) zusammen. Das Zahnsegment 16 ist auf einem Zapfen 17 drehbar gelagert An einem Stift 18 (Fig.3) des Zahnsegmentes 16 greift eine Zugfeder 19 an, die an einem nicht gezeigten Bolzen eingehängt ist Eine Bogenverzahnung 20 des Zahnsegmentes 16 greift in ein
Ritzel 21 (F i g. 2 und 3> Das Ritzel 21 lagert auf einem Ansatzstück 22a und treibt ein auf einem Ansatzstück 226 befestigtes Ritzel 23, das mit einer in Stift-Schlitz-Verbindung 24a und b sowie 25a und 6 geführten Zahnstange 26 in Antriebsverbindun^ steht Die Zahnstange 26 trägt einen Winkel 27a, welcher mit einer Bohrung 276 versehen ist Das Zahnsegment 16 ist mit einem Stift 28 ausgestattet Auf einem Zapfen 29 ist ein eine Nietbuchse 30 tragender dreiarmiger Hebel 31 gelagert Der Hebel 31 steht unter der Wirkung einer jo Zugfeder 32 (Fig.3). An dem Hebel 31 befindet sich eine Laufrolle 15a (F i g. 2 und 3) und eine Abwinkelung 33. Die Abwinkelung 33 legt sich dann hinter den Stift 28, wenn der verschiebliche Drucktischteil Ha nicht bewegt werden solL Eine Klinke 35 ist mit Ausnehmungen 36a und 366 und Erhöhungen 38 und 39 versehen und ist auf einem Zapfen 40 drehbar gelagert Die Klinke 35 steht dabei unter der Wirkung einer an einem Nietstift 41a befestigten Zugfeder 41b. Die Klinke 35 ist ferner mit einer Kröpfung 42 — im Bereich der Erhöhung 39 — ausgestattet Der Drucktisch 7a ist mit eingenieteten Stiften 43a bis c bestückt An den Stiften 43a bis c ist der Drucktischteil Ha in vorgesehenen Längsschlitzen 45a bis cverschieblich angeordnet
Der verschiebliche Drucktischteil Ua ist mit dem schwenkbaren Drucktischteil 46 gelenkig verbunden. Abgewinkelte Lagerstellen 47 und 48 des Drucktischteils lla sind mit Bohrungen 49 bzw. 50 (Fig.2) zur Aufnahme einer Schwenkachse 51 (F i g. 2 und 3) für die Gelenkverbindung mit dem schwenkbaren Drucktischteil 46 ausgestattet An einem abgewinkelten Stück 52 ist eine Gewindemutter 53 vorgesehen. In die Gewindemutter 53 greift ein in einem weiteren abgewinkelten Stück 54 gelagerter Gewindebolzen 55 zwecks Einstellung der Druckposition ein. Der schwenkbare Drucktischteil 46 ist mit einer Schräge 56 und Anschlägen 57, 58 und 59 ausgestattet und steht unter der Wirkung einer Drehfeder 60. Innerhalb einer Ausnehmung 61a und einer Ausnehmung 616 des Drucktisches 7a befinden sich ein Druckhammer 62 und die Anschläge 57 bis 59.
Die bisher beschriebenen Einrichtungen arbeiten wie folgt: Der kartenförmige Beleg 76 wird zum Bedrucken seitlich über den Drucktisch 7a eingeschoben. Durch das Einführen des kartenförmigen Beleges 76 über den Drucktisch 7a wird der schwenkbare Drucktischteil 46 über den mit der Schräge 56 versehenen Anschlag 57 nach unten verschwenkt
Wenn ein etikettenförmsger bsw. schuppenförmiger Beleg 116 (Fig.2) mit einem Zweifachdruck bedruckt werden soll, wird dieser an die Anschläge 57,58 und 59 (F i g. 2 und 3) angelegt Nach der Druckfreigabe erfolgt ein erster Druck 12a. Daran anschließend verschiebt das Zahnsegment 16, angetrieben durch die Steuernocken 14a und 146 (Fig.3), über die Ritzel 21 und 23, die Zahnstange 26 (F i g, 2 und 3). Durch diesen Vorgang wird der mit der Zahnstange 26 verbundene verschiebliche Drucktischteil Ua nach vorn in die zweite Druckstellung gezogen. Der Druckhammer 62 macht in der Ruhestellung des verschieblichen Drucktischteils lla den zweiten Druck 126 (Fig.2) auf dem etikettförmigen Beleg 116. Daran anschließend wird der dreiarmige Hebel 31 (Fig.2 und 3) entsperrt und der verschiebliche Drucktischteil lla geht in seine Ruhelage zurück. Der Gewindebolzen 55 ist für die genaue Justierung des verschieblichen Drucktischteiles Ha vorgesehen. Mittels des Gewindebolzens 55 kann die genaue Position, an der der erste Druck 12a bzw, der zweite Druck 126 auf dem jeweiligen etikettförmigen bzw. schuppenförmigen Beleg 116 erfolgen soll — entsprechend der Ausführung des etikettförmigen Beleges 116 — eingestellt werden.
Da der verschiebliche Drucktischteil Wa und damit jeweils auch der etikettförmige Beleg 116 nach dem Vorziehen in die zweite Druckstellung ganz plötzlich abgebremst wird und sich dabei bekannterweise der Beleg 116 — aufgrund der auftretenden Fliehkraft — von den Anschlägen 57 bis 59 entfernen würde, ist die Klinke 35 als Beleghalter vorgesehen und dementsprechend ausgebildet In der Ruhestellung des verschieblichen Drucktischteils Wa befindet sich die Erhöhung 38 auf dem Stift 37. Dadurch kann die Einführung des Beleges 76 bzw. 116 über den jeweiligen Drucktisch 7a bzw. Drucktischteil lla unbehindert erfolgen. Erst wenn der verschiebliche Drucktischteil Wa in die zweite Druckstellung gezogen wird, fällt dabei die Klinke 35 — freigegeben durch den Stift 37 — nach unten und legt sich mit der Erhöhung 39 auf den etikettförmigen Beleg 116 und hält diesen fest Somit kann sich der Beleg 116 beim Abbremsen des schwenkbaren Drucktischteils 46 nicht von den Anschlägen 57 bis 59 entfernen und bleibt auch in der zweiten Druckstellung in lagegerechter vorgesehener Druckposition. Um die Erhöhung 39 der Klinke 35 in den Lagebereich des jeweiligen Beleges 116 zu bringen, hat die Klinke 35 eine Kröpfung 42 erhalten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum genauen frontalen oder seitlichen Einlegen von unterschiedlich großen Belegen in die Druckstellung in belegdruckenden elektronischen Registrierkassen oder dergleichen Buchungsmaschinen, in der auch unterschiedliche Belegarten, wie Karteikarten, doppelte Belege und dergleichen bedruckbar sind, mit einem horizontalen Drucktisch mit absenkbaren Anschlägen und mit einer Belegförderung mittels durch eine nockengesteuerte Zahnstange angetriebener Tischbewegungen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drucktisch (7a) eine dazu bewegliche durch die Zahnstange (26) angetriebene Drucktischverlängerung (11a, 46) vorgesehen ist, .die aus einem horizontal verschieblichen Drucktischteil (Wa) und einem mit diesem gelenkig verbundenen unter Wirkung einer Drehfeder (60) stehenden schwenkbaren Drucktischteil (46) besteht, wobei dessen Schwenkachse (51) in der Drucktischebene liegt, daß der schwenkbare Drucktischteil (46) mit nach unten schwenkbaren Anschlägen (57 bis 59) ausgestattet ist, daß einer dieser Anschläge (57) am schwenkbaren Drucktischteil (46) mit einer Schräge (56) ausgebildet ist, wodurch das seitliche Einführen eines Beleges (7b) ein Verschwenken des schwenkbaren Drucktischteils (46) über diese Schräge (56) entgegen der Wirkung der Drehfeder (60) bewirkt, daß für das Festhalten des jeweiligen Beleges (7b, Wb)eine mit einer Erhöhung (39) und einer Kröpfung (42) versehene Klinke (35) vorgesehen ist, wobei die Kröpfung (42) oberhalb des Lagebereiches des Beleges (7b, Wb) angeordnet ist, und daß die Klinke (35) zur Einführung des Beleges (7b, W b) abgehoben ist
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontal verschiebbare Drucktischteil (Wa)in Längsschlitzen (45abis ς)geführt ist
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (57 bis 59) durch einen Gewindebolzen (55) auf die entsprechende Druckposition einstellbar sind.
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