DE25538C - Neuerungen an Centraiapparaten zur Stellung von Weichen und Signalen. (Abhängig vom Patent Nr. 10262.) - Google Patents

Neuerungen an Centraiapparaten zur Stellung von Weichen und Signalen. (Abhängig vom Patent Nr. 10262.)

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DE25538C
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Germany
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disk
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central equipment
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DENDAT25538D
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English (en)
Original Assignee
C. TH. BÖCKLER in Ludwigshafen a. R
Publication of DE25538C publication Critical patent/DE25538C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Abhängig vom Patent No. 10262. Fatentirt im Deutschen Reiche vom g. September 1882 ab.
Der hier zu beschreibende Mechanismus ist bei der Bewegungsübertragung durch Drähte und Rollen anwendbar und kann bei der Einfachheit der Construction eine Unregelmäfsigkeit nie eintreten, bezw. ist jede Reparatur mit Leichtigkeit auszuführen. ■ So wie die Weichenstellung selbst durch Drähte geschehen kann, so werden auch sämmtliche Signale durch Drähte gestellt.
Am Standort des Apparates befinden sich in festen Gestellen A A, Fig. 1 und 3, auf Wellen drehbare Scheiben B, an denen die Drähte C befestigt sind. Diese Scheiben B werden durch Hebelarme D um i8o° gedreht. Der Draht C wird auf Rollen E nach der Weichenstellvorrichtung weiter fortgeführt.
Zum Anspannen des Drahtes C ist eine gewöhnliche Anzugs vorrichtung, Fig. ia, eingeschaltet, die je nach Bedürfnifs stärker in Anspruch genommen wird.
Auf derselben Achse wie B sitzen noch Scheiben G, die zum Behuf des Verschlusses des Stellapparates an zwei Theilen mit Einschnitten g versehen sind. In die Einschnitte werden Querstangen oder Schubriegel gl geschoben, die ein Umstellen der in Betracht kommenden Weichen verhindern.
Auf dieselbe Weise, wie die Weichen durch Drähte gestellt werden, geschieht dies auch bei den Semaphoren.
Fig. 2 zeigt links einen solchen Apparat. In einem festen Gestell ruht eine gezahnte Scheibe If1, die durch eine Kurbel h gedreht wird. Oberoder unterhalb dieser Scheibe ruht auf eigener Welle A1 eine gleichfalls gezahnte Scheibe H, auf der sich der Draht / nach dem Semaphor befindet, und welche durch Hx in entgegengesetzter Richtung um einen bestimmten Winkel gedreht wird. Neben der Scheibe -ST1 befindet sich, mit dieser zusammenhängend, eine ah zwei Theilen mit Einschnitten versehene Scheibe H*. Auf der Rückseite derselben befindet sich eine Führung, welche bei der Drehung einen Winkelhebel Λ' Ä2 etc., Fig. 3, bewegt und dadurch die Querstange g1 für die betreffenden Weichen, bezw. in die Einschnitte g der Scheibe G zieht, wodurch die Weichenstellung frei oder verriegelt wird. Durch diese theilweise Verzahnung von beispielsweise drei Scheiben If1 ist es möglich gemacht, mit je einer von den drei zugehörigen Signalkurbeln den Semaphor zu bewegen, ohne dafs die anderen Kurbeln alterirt werden.
Fig. 3 zeigt auf der rechten Seite eine Scheibe für das Ausfahrtssignal. Auf gleicher Achse, wie bei B und H\ ruht eine Scheibe B\ auf welcher der Draht P zum Ausfahrtssignal angebracht ist. Diese Scheibe wird durch die Kurbel Z>' um i8o° gedreht. An dieser Scheibe befindet sich zum gleichen Zweck, wie bei den Semaphorkurbeln, eine mit Einschnitten versehene Scheibe G1, auf deren Rückseite ebenfalls eine Führung angebracht ist, zum Auf- und Niederbewegen des Hebels A* behufs der seitlichen Bewegung der Querstange g' und der dadurch, bedingten Vor- oder Entriegelung von Weichen und Signalkurbeln.
Um im Centralbureau sämmtliche Stellapparate für die Ein- und Ausfahrt der Züge in der Hand zu haben, sind dieselben in Eingangs- und Ausgangsblockstationen getheilt.
Fig. 6 und 6 a zeigen einen Apparat der Centralstation; derselbe besteht aus zwei Rollen O und P, die vermittelst Drähte Z1 die Vorrichtungen für die Semaphoren- und Ausfahrtssignale freigeben können. Zwei Schilder Q und S bezeichnen die Eingangs- und Ausgangssignale. Senkrecht zu diesen beiden Schildern gehen zwei Hebel Q1 und S\ die in Löcher i, 2, 3 etc. gestellt Werden. An den Hebeln Q1 und S' befinden sich Schubstangen ζ?2 und S2, die nur ein bestimmtes Drehen der Rollen O und P gestatten und damit stets eine Oeffhungsvorrichtung für den Semaphor freigeben.
Beim Drehen der Rolle P etc. in Fig. 6 um i8o° wird durch die Drähte Z1 die Scheibe Z in Fig. 2 rechts in gleicher Weise herumbewegt und dadurch die Kurbelstange K1 aus der Oeffnung./ξ2 in der Scheibe H^ herausgezogen, wodurch die betreffende Ein- oder Ausfahrtssignalkurbel deblockirt ist. Gleichzeitig mit der Bewegung der Scheibe Z bewegt sich ein darin befestigtes Täfelchen M in die Höhe, welches eine bestimmte Zugrichtung angiebt, und durch die. Kurbelstange k' wird ein Alarmapparat in Bewegung gesetzt.
Nachdem die Kurbelstange kl ks aus der Oefrhung k2 herausgezogen, kann erst die Signalkurbel gezogen werden. Die Stange k an der Rolle JFP bewegt sich dann vorwärts, greift in die Oeffnung kz der Kurbelstange ein, und die Rolle P etc. in Fig. 6 kann erst dann wieder zurückgebracht werden, wenn die Signalkurbel wieder aufrecht steht. Nachdem dies geschehen, wird bei erfolgter Zurückstellung der Rolle P etc. die Signalkurbel wieder festgestellt und das Täfelchen M. kommt wieder in horizontale Lage. " Aus dem vorher Gesagten ersieht man, dafs die Weichenstellung für die Ein- und Ausfahrt der Züge hier lediglich der Controle der Centralstation anheimgegeben ist und ohne Bewilligung letzterer keine Weiche hierzu umgesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Central-Stellapparaten die durch Patent No. 10262 geschützte Combination der theilweise gezahnten, mit dem Stellhebel h verbundenen Scheibe Z/1 und der theilweise gezahnten Scheibe H, welche auf der mit dem Signal durch einen Drahtzug verbundenen Welle h? sitzt, in Verbindung mit der Arretirstange KK1 und dem Schlitze k2, sowie der Herzscheibe Zf2 und den die Schubstangen g bewegenden Winkelhebeln h1 A' . . . derart, dafs ein Signal mit mehreren Kurbeln h gestellt werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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