DE255290C - - Google Patents

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DE255290C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Herstellung der Glühkörper für Hänge-Glühlicht werden bisher meist gewebte, gestrickte oder in anderer geeigneter Weise erzeugte Schlauchstücke von überall gleicher Weite benutzt, welche zur Bildung des geschlossenen, halbkugeligen Körperunterteiles an einem Ende mittels eines Fadens zusammengezogen und dadurch geschlossen werden. Hierdurch wird aber in der Kappe eines aus
ίο einem solchen Schlauchstück erzeugten Glühkörpers eine wulstartige Verdickung verursacht, die auf die Leuchtkraft des Körpers von schädlichem Einfluß ist.
Man hat nun schon Schlauchstücke verwendet, die an einem Ende zugewebt sind, und zwar in neuerer Zeit auch in der Weise, daß die glatt aufeinander liegenden Gewebelagen durch eine große Zahl aufeinander folgender Schußfäden nach einem Halbkreise miteinander verbunden sind, und die nach diesem Halbkreis abgeschnitten sind. Bei Verwendung solcher Schlauchstücke erhält aber der daraus hergestellte Glühkörper eine kegelförmige, d. h. nach unten spitz zulaufende Gestalt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Glühkörper, bei dem die gerügten Übelstände vollkommen vermieden sind. Er wird durch Maßnahmen, die an sich in der Weberei bekannt sind, an dem das Glühkörperunterteil ergebenden Ende bis auf eine geringe Breite zusammengezogen und in dem verbleibenden Teile durch eine kurze, vorteilhaft beim Weben selbst gebildete Naht ganz oder teilweise verschlossen, wobei in diesem Gewebeendteile Falten vorgesehen sind, während im übrigen die Gewebelagen glatt liegen. Durch diese Gestaltung des Gewebestückes, welche aus der Fig. 1 und den zugehörigen Schnittdarstellungen (Fig. 2 und 3) klar erkennbar ist, wird erreicht, daß man durch Formung des zunächst gewendeten Schlauchstückes (Fig. 4) auf einem geeigneten Dorn einen Glühkörper erhält, welcher in seinem oberen Teile z};lindrisch und in seinem unteren Teile völlig halbkugelig geformt ist. Dies wird namentlich durch die Faltenanordnung in dem Gewebe erreicht, da infolge derselben geeignetes Material zur Bildung der halbkugeligen Gestalt vorhanden ist. Zudem sind bei diesem Körper an dem unteren Ende Verdickungen, die die Licht ausstrahlung beeinträchtigen, nahezu vollkommen vermieden, da nur eine ganz kurze Naht vorhanden ist, die ohne jeden Einfluß bleibt. Fig. 5 zeigt einen solchen fertigen Körper.
Zur Herstellung der Gewebestücke, insbesondere zur Bildung der Falten in dem geschlossenen Endteile, wird in der Weise verfahren, daß durch sehr schnelles Heben des bei Frzeugung dieser Gewebe zur Anwendung kommenden Expansionsrietes die Kette verhältnismäßig plötzlich zusammengedrängt wird, d. h. daß das Zusammendrängen der Kette zu einer geringen Breite des Gewebes auf einer sehr kurzen Länge des Gewebes erfolgt.
Zweckmäßig wird dabei das Gewebe am geschlossenen Ende in solcher Bindung gearbeitet, daß ein Ausfransen möglichst vermieden wird, und das andere Ende in festerer
Bindung hergestellt, um dadurch eine sichere Verbindung mit dem Glüh körperträger zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU c H:
    Konisch gewebter Schlauch zur Herstellung der Glühkörper für Hänge-Glühlicht, dadurch gekennzeichnet, daß er an dem den Glühkörperunterteil ergebenden Ende auf eine ganz geringe Breite zusammengezogen und in dem verbleibenden schmalen Teile durch eine zweckmäßig gewebte Naht ganz oder teilweise geschlossen ist, und daß dabei in diesem Gewebeendteile Falten vorgesehen sind, welche die Umformung dieses geschlossenen Gewebeendteiles in eine völlig faltenlose Halbkugel gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    dl:rlin. gedruckt in der reichsdruckerei.
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