AT67788B - Nahtloser Schirmüberzug und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Nahtloser Schirmüberzug und Verfahren zu dessen Herstellung.

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Julius Braun
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  Nahtloser Schirmüberzug und Verfahren zu dessen Herstellung. 



    Gegenstand der Erfindung ist ein nahtloser Schirmüberzug, der gemäss der Erfindung aus einem gewirkten Schlauch besteht und bei überall gleicher Maschenzahl eine der Form des Schirmes entsprechende konische Gestalt besitzt, so dass er sich glatt und gleichmässig an den Schirm anschmiegt.   
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 deren rauhe, die vorstehenden   Schleifchen   besitzenden Seiten einander zugekehrt sind, während die glatten Seiten aussen liegen, so dass einerseits der Schirmüberzug ein schönes glattes Aussehen besitzt und andererseits ein leichtes Auf-und Abstreifen gestattet. 



   Ferner ist zur Erzielung eines glatten Verschlusses unterhalb des   Verschlussrandes   ebenfalls ohne Änderung der Maschenzahl vorteilhaft eine Einschnürung angebracht, welche die Ent- stehung einer längeren Falte bei Bildung des Verschlusses verhindert, und ein tadelloses Aussehen des Verschlusses zur Folge hat. 



   Die besondere Formgebung des   chirmÜberzuge8   wird zweckmässig in der Weise bewirkt, dass der mit   überall   gleicher Maschenzahl gestrickte und deshalb eine zylindrische Form besitzende   Schlauch angefeuchtet fiber einen   der Form des Schirmes entsprechend konisch gestalteten Dorn gezogen und in diesem gespannten Zustande möglichst schnelf getrocknet wird, so dass er nach dem Abziehen vom Dorn die ihm gegebene konische Form beibehält. 



   Ein weiterer Vorzug dieses Verfahrens   besteht darin ; dass   der   Cberzug durch diese Be-   handlung ein schönes glattes Aussehen erhalt. 



  Zur Herstellung der unterhalb des Verschlusses liegenden   Einschnürung   wird dann nach
Entfernung des Überzuges vom Dorn diese Stelle nochmals angefeuchtet und einem Zug in der
Längsrichtung unterworfen, der eine entsprechende Querzusammenziehung, d. h. Einschnürung des   t'berz. uges   an dieser Stelle zur Folge hat, die nach dem darauffolgenden Trocknen be- stehen bleibt. 
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 und zwar zeigt :
Fig. 1 den Schirmüberzug in Ansicht,   Fig. 2   einen Schnitt durch den Verschlussrand nach A-A der Fig. 1,
Fig. 3 dasselbe nach Bildung des Verschlusses, Fig. 4 den l'bezug beim Gebrauch mit gebildetem Verschluss. 



   Der Schinnuberzug a ist im Beispiele von zwei ineinandergezogenen, gewirkten (gestrickten)
Schläuchen gebildet, die bei   gleichbleibender Maschenzahl der   Form des Schirmes   t'nt sprechend   konisch gestaltet sind. Am unteren Ende des   8chirmüLerzugE's   ist eine   Zwinge ) angebracht,   die zweckmässig aus einem dehnungsfähigen bzw. elastisch nachgiebigen Material. z. B. Gummi, Leder oder dgl.. besteht. Dadurch wird erreicht, dass sich die Zwinge stets gut anschliesst und ein und derselbe überzug wegen der Dehnbarkeit der Zwinge und des   Gestrickes für verschiedene     Se.   hirmarten mit verschieden dickem Schirmstock benutzt werden kann. 



   Die beiden den   Schirmüberzug bildenden Schlauche   sind so ineinandergezogen, dass sie mit ihrer rauhen,   d.   h. die   vorstellenden Schleifchen tragenden Seite, wie insbesondere   aus ) Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, einander zugekehrt sind.   Durch die Anordnung dieser doppelten   
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 entsprechenden Falte über den benachbarten Stoffteil hinweggezogen und durch Vereinigung der beiden Druckknopfteil in der   Schlusslage   festgehalten werden kann.

   Um die dabei entstehende Falte möglichst kurz und unauffällig zu machen, ist der Schirmüberzug, wie aus Fig. 1 ersichtlich, unterhalb der Verschlussstelle mit einer   ringsumlaufenden   Einschnürung   9   versehen, so dass sich hier kein Material   zU !' Faltenbildung befindet.   Die Herstellung der konischen Form des Überzuges sowie der Einschnürung geschieht   zweckmässig   nach dem oben genannten Verfahren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Nahtloser   Schirmüberzug, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem gewirkten (gestrickten) Schlauch besteht, der bei gleichbleibender Maschenzahl der Form des aufgerollten Schirmes entsprechend konisch gestaltet ist und sich infolgedessen überall glatt an den Schirm anlegt.

Claims (1)

  1. 2. Nahtloser Schirmüberzug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Erzielung einer glatten Innen-und Aussenfläche aus zwei Lagen gebildet ist, die mit ihrer rauhen Seite einander zugekehrt sind.
    3. Nahtloser Schirmüberzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er unterhalb der Verschlussstelle mit einer Einschnürung (g) versehen ist, um die Entstehung von Falten bei Bildung des Verschlusses nach Möglichkeit auszuschliessen.
    4. Nahtloser Schinnüberzug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Verschluss bildende Druckknopf mit seinem Oberteil an einer Randfalte durch die doppelte Stossstärke des Schirmüberzuges hindurch befestigt ist, während der Unterteil in bekannter Weise am Rand des Überzuges angebracht ist.
    5. Schirmüberzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an seinem unteren Ende angebrachte Zwinge aus dehnungsfähigem bzw. elastisch nachgiebigem Material, z. B. Gummi, Leder oder dgl., besteht.
    6. Verfahren zur Herstellung des Schirmüberzuges nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass der zyhndnsch gestrickte Schlauch angefeuchtet über einen entsprechend konischen Dorn gezogen und in diesem gespannten Zustande ge. rocknet wird, worauf zur Bildung der gewünschten Einschnürung nach Abziehen vom Dorn der unterhalb der Verschlussstelle liegende Teil des Überzuges nach nochmaliger Anfeuchtung einem Zuge in der Längsrichtung unterworfen wird und dabei eine entspiechende Querzusammenziehung erfährt, welche nach der Trocknung bestehen bleibt.
AT67788D 1913-06-20 1913-07-21 Nahtloser Schirmüberzug und Verfahren zu dessen Herstellung. AT67788B (de)

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