DE255154C - - Google Patents
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- DE255154C DE255154C DENDAT255154D DE255154DA DE255154C DE 255154 C DE255154 C DE 255154C DE NDAT255154 D DENDAT255154 D DE NDAT255154D DE 255154D A DE255154D A DE 255154DA DE 255154 C DE255154 C DE 255154C
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- water
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/04—Wet quenching
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Förderung des zum Ablöschen des glühenden Kokses aus Kammeröfen erforderlichen
Wassers mächt insofern beträchtliche Schwierigkeiten, als bei der naturgemäßen
Wiederverwendung des Wassers es unvermeidlich ist, daß Koksgrus in die Pumpen hineingelangt
und dort auf Grund seiner schmirgelnden Wirkung einen starken Verschleiß herbeiführt,
der sowohl den Wirkungsgrad der Pumpen wie ihre Lebensdauer herabsetzt. Weiter
besteht eine Schwierigkeit insofern, als heißes Wasser, wie es durch die hintereinanderfolgenden
Ablöschungen entsteht, bekanntlich schlecht oder gar nicht angesaugt werden kann, so daß
man die Pumpen so anbringen muß, daß ihnen das Wasser zuläuft oder daß sie doch wenigstens eine ganz geringe Saughöhe erhalten.;
dies läßt sich natürlich nicht immer gut durchführen. Ganz wesentlich ist auch der weitere Umstand, daß bei der geringen
Zeit, die bei der Entleerung eines Ofens für das Ablöschen zur Verfügung steht, beträchtliche
Wassermengen in der Zeiteinheit bewältigt werden müssen. Damit werden einmal die erforderlichen Pumpen außerordentlich
groß und kostspielig, wie natürlich auch die erforderliche Antriebskraft entsprechend steigt.
Da die ganze Kokslöschvorrichtung verfahrbar ist, so läßt sich eine Wasseraufspeicherung
in einem Hochbehälter während der Arbeitspausen nicht gut durchführen.
Die Erfindung beseitigt die angegebenen Schwierigkeiten für das Ablöschen von Koks
dadurch, daß die Förderung des Wassers nicht unmittelbar durch Pumpen, sondern mittelbar durch Preßluft vorgenommen wird,
indem der das Löschwasser enthaltende Behälter unter einen entsprechenden Luftdruck
gesetzt wird. Auf diese Weise gelangt die schmutzige Flüssigkeit nicht mit der die Förderarbeit
leistenden Maschine in Berührung, und ferner wird durch die Förderung mittels Überdruckes, also die Ausschaltung jeder
Saugung, die Höhenlage dieser Antriebspumpe von der des Wasserspiegels vollkommen
unabhängig. Indem weiter der auf dem Löschwagen unterzubringende Preßlufterzeuger
mit genügend großen 'Windkesseln versehen ist, ist man auch in der Lage, in den Arbeitspausen
auf Vorrat zu arbeiten, so daß die Preßluftpumpe bedeutend kleiner gewählt werden
kann, womit auch die erforderliche Antriebskraft entsprechend verringert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Aufriß
mit teilweisem Schnitt dargestellt.
Das Kokslöschgeiäß α steht auf dem Wagen
b, von dem es ohne weiteres abgehoben werden kann, um mittels einer Hubvorrichtung
entladen zu werden. In dem Untergestell des Wagens b ist der Behälter c für das Löschwasser
vorgesehen, gegen den das Löschgefäß α mit Hilfe eines Stutzens d durch sein
Eigengewicht abgedichtet wird. In dem Führerhäuschen e ist neben dem Motor f für den
Fahrantrieb der Vorrichtung ein Motor g vorgesehen, der einen Kompressor h antreibt. Die
erzeugte Druckluft tritt durch Leitung i in
die Windkessel k und kann von dort durch Hahn I dem Löschwasserbehälter c zugeführt
werden.
Der Arbeitsgang vollzieht sich in der Weise, daß mit Hilfe des Kompressors h ständig ein
bestimmter Druck in den Windkesseln k aufrechterhalten wird, wobei der Kompressor
am besten so bemessen wird, daß er für die Zeit des Beschickens der öfen durchläuft. Ist
ίο der glühende Koks in den Behälter α eingefüllt,
so wird durch Öffnen des Ventils / der Behälter c unter Überdruck gesetzt, so daß
das Löschwasser durch Rohr m und Stutzen d von unten in das Gefäß α eindringt, um hier
das Ablöschen der Koksmasse zu bewirken. Beim Auslaß der Druckluft tritt das Wasser
aus dem Gefäß α wieder nach c zurück, um sofort für die nächste Löschung verwendet zu
werden. In dieser Zeit ist auch der in dem Behälter k eingetretene Druckverlust wieder ao
wett gemacht, so daß die nötige Kraft zur Verfügung steht, um das Löschwasser in der
gegebenen Zeit auf die erforderliche Höhe zu fördern; jede Berührung des Löschwassers mit
der Pumpvorrichtung ist vermieden, wie auch diese selbst an beliebiger Stelle untergebracht
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fahrbare Kokslöschvorrichtung mit einem Vorratsraum für das Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß zur Förderung des Löschwassers in den Koksbehälter eine Preßluftpumpe vorgesehen ist, durch die der Wasserbehälter unter Druck gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255154C true DE255154C (de) |
Family
ID=513281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255154D Active DE255154C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255154C (de) |
-
0
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