DE253C - Hülfs-Vorrichtung zum Befestigen und Stellen von Schwellenbohrmaschinen - Google Patents

Hülfs-Vorrichtung zum Befestigen und Stellen von Schwellenbohrmaschinen

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DE253C
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J Sckeyde & O Vug
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/20Working or treating non-metal sleepers in or on the line, e.g. marking, creosoting
    • E01B31/24Forming, treating, reconditioning, or cleaning holes in sleepers; Drilling-templates

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Claims (7)

1877.
Klasse 19.
J.
SCKEYDE und O.
VUG in BRESLAU. Hülfsvorrichtung zum Befestigen und Stellen von Schwellen-Bohrmaschinen.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom
7. August 1877 ab.
Die Construction der Hülfsvorrichtung ist folgende: eine Eisenstange α trägt auf beiden Seiten die Eisenplatten b. Diese Platten haben genau die Breite, welche die in Deutschland zur Verwendung gelangenden 131 mm hohen Schienen am Fufse haben. Ihre Stellung bezeichnet gleichzeitig die vorschriftsmäfsige Neigung von y20 der Schienenhöhe und dient zur Controle über richtige Hobelung in bezug auf Neigung und Spurweite. Auf diesen Platten befinden sich je zwei Gleitschuhe c mit Haken und in der Mitte der Platten dient eine Spille dazu, um ein Gestell d aufzunehmen, welches sich von einem Gleitschuh nach dem anderen, entgegen gesetzten drehen läfst. Der Keil e dient dazu, den Theil d festzustellen. Die Entfernung der Haken von dem Loch zur Aufnahme des Keiles e ist derart bemessen, dafs der Bügel zur Aufnahme der Bohrmaschine dergestalt festgestellt wird, dafs die Lochung der Schwelle im richtigen Abstand vom Schienenfufs ohne Anwendung irgend welcher Schraubenstellungen erfolgt. Wo jedoch der Schienenfufs eine abweichende Breite hat, erfolgt die entsprechende Stellung durch die Schrauben/ und durch eine Drehung des Keiles e, dessen vier Seiten jede eine andere Stärke haben. Das Gestell d ist am Fufse und in der Mitte durch ein Gufsstück g verbunden, durch welches die Spille h führt, welche oben durch eine Schraubenmutter abgeschlossen wird.
Soll die auf dem Gestell ti bezw. dessen Bügel einzufügende, in ihren anderweiten Verwendungsarten bekannte Bohrmaschine i in Thätigkeit gesetzt werden, so wird die am Kopfe des Bügels d eingreifende Feder k gedrückt, und die Bohrmaschine i gleitet auf die Schwelle. Sobald die Drehung der beiden Kurbeln / erfolgt, greift die schraubenartige Bohrspitze in das Holz und zieht die Bohrmaschine i von selbst nach. Ist die Schwelle durchbohrt, so drückt die Hand das kleine Zahnrad m in die Zahnstange n, und die Kurbeln / werden ganz wie vorher beim Bohren in Bewegung gesetzt, wodurch sich die Bohrmaschine bis an den Kopf des Bügels oder Gestelles d hebt und dort in den Haken mit der Feder k einfällt. Der Bohrer zieht bei der Aufwärtsbewegung den Bohrspan selbst mit heraus. Ist nun das eine Bohrloch fertig, so wird der Keil e gelöst, das Gestell d nach der entgegengesetzten Seite gedreht, der Keil e wiederum vorgesteckt und nun ganz wie vorher verfahren.
Dadurch, dafs die Drehung des Gestelles d nicht in der Mitte erfolgt, werden die entgegengesetzten Bohrlöcher in einer Entfernung von 22 mm von der Mittellinie gebohrt, was dem bisher üblichen Verfahren der Nagelung oder Verschraubung der Schienen und Schwellen entspricht.
Der Sitz O endlich dient zur Aufnahme des Arbeiters.
Die ganze Einrichtung bezw. das Arrangement dieser Hülfsvorrichtung ist überhaupt derart, dafs gleichzeitig auf beiden Seiten des Spurmafses oder der Eisenstange α eine Bohrmaschine in Thätigkeit sein kann, mithin durch zwei Arbeiter von ihren Sitzen O aus ohne Wechsel oder Verrückung der Hülfsvorrichtung, die gleichzeitige Lochung beider Hobelflächen erfolgen kann.
Die Maschinenlochung, welche nun vermittelst dieser Vorrichtung ermöglicht wird, kann nun nicht nur mit überraschender Schnelligkeit vor sich gehen (pro Mann und Minute ein Loch durch eine 16 cm starke eichene Schwelle), sondern sie gewährt vor allem eine gröfsere Genauigkeit, als dies bei der Lochung durch die bisherigen Bohrleeren oder aus freier Hand dem Arbeiter möglich war, welche aber bei Anwendung des Schraubennägel-Systems als Grundbedingung festgehalten werden mufs.
Patent-Anspruch: Eine Hülfsvorrichtung, welche die Bohrmaschine dem erwähnten Zwecke dienstbar macht und aus den Theilen a, b, c, d> ei f, gy h und O besteht.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE253DA 1877-08-06 1877-08-06 Hülfs-Vorrichtung zum Befestigen und Stellen von Schwellenbohrmaschinen Expired - Lifetime DE253C (de)

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