DE253258C - - Google Patents
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- DE253258C DE253258C DENDAT253258D DE253258DA DE253258C DE 253258 C DE253258 C DE 253258C DE NDAT253258 D DENDAT253258 D DE NDAT253258D DE 253258D A DE253258D A DE 253258DA DE 253258 C DE253258 C DE 253258C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M27/00—Apparatus having projectiles or killing implements projected to kill the animal, e.g. pierce or shoot, and triggered thereby
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253258 KLASSE 45/e. GRUPPE
ALBERT REUSS in ERFURT.
Selbstschußvorrichtung mit Selbstladepistole.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schuß- und Fangapparat für Massenfang, bei dem
eine Selbstladepistole verwendet wird. Die bekannten Einrichtungen dieser Art hatten
jedoch den Nachteil, daß der Köder von dem ersten Tier leicht abgerissen werden konnte,
und daß die .toten Tiere beim Fangapparat liegen blieben und andere Tiere abschreckten.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Selbstladepistole
von einer Wippe in Form einer Laufplanke ausgelöst wird, und zwar bevor das Tier den am Kopfende der Planke angebundenen
Köder erreicht hat, so daß also der Köder stets unversehrt bleibt. Das getroffene
Tier wird dann dadurch leicht von der Fangvorrichtung entfernt, daß es beim Vorwärtsspringen
in eine Fanggrube fällt.
Auf der Zeichnung ist der Schußapparat dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht.
Der Schußapparat besteht aus einer Grundplatte a, auf welcher ein kürzerer pfostenartiger
Träger b aufgesetzt ist. Dieser dient als Unterstützung eines wagebalkenartig gelagerten
Laufbrettes c, welches infolge einseitiger Beschwerung d stets mit einem Ende
aufliegt.
Auf der Gegenseite der Gewichtsbelastung d ist am äußersten' Ende des Laufbrettes c ein
Köder β angebracht. , In entsprechendem Abstand von diesem Köder ist unterhalb des
hochstehenden Teiles der Laufplanke c ein Schußapparat f angeordnet, welcher durch ein
Gestänge g beim Herabgehen der Laufplanke gesteuert wird.
Oberhalb der Schußwaffe f ist eine Öffnung für den Durchgang der Geschosse in die
Planke c eingearbeitet. Als Schußwaffe wird eine Selbstladepistole verwendet, deren Patronenmagazin
beliebig groß gehalten sein kann. Die Falle wird nun so aufgestellt, daß das Laufplankenende, welches den Köder
trägt, dicht an eine entsprechend tief bemessene Grube h mit. glatten Seitenwänden
herangesetzt wird.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Das Tier, welches den Köder erreichen will, läuft auf der Laufplanke c nach dem Köder e
zu und wird bei entsprechender Gewichtsbelastung des Hebelarmes, welcher durch Verstellung
des Sockels b für Tiere beliebiger Größe nnd Schwere bemessen sein kann, von
dem Schuß der Selbstladepistole getroffen, und zwar entweder in die Brust oder in den
Bauch.
Die Erfahrung lehrt, daß jedes so schwer getroffene Tier einen Sprung nach vorwärts
macht, dann in die Grube h einfällt, aus der es sich nicht befreien kann und in der es,
falls es nicht bereits durch den Schuß getötet wurde, schnell verendet.
Der Schuß und das Abspringen des Tieres erfolgt so rasch, daß eine Verunreinigung der
Falle kaum eintreten wird. Die Falle muß seitlich und auf der Laufplanke c durch Ver-
Meldungen so abgedeckt werden, daß das Tier nur von der richtigen Seite über die
Wippe zum Köder gelangen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbstschußvorrichtung mit Selbstladepistole, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußvorrichtung (f) unter dem hinteren Teil einer zweiarmigen, am einen Ende mit dem Köder versehenen Wippe (c) angebracht ist, durch deren Niedergang sie in an sich bekannter Weise ausgelöst wird, so daß das Tier vor Erreichung des Köders getroffen wird und in eine hinter der Wippe ausgehobene Fanggrube stürzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253258C true DE253258C (de) |
Family
ID=511550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253258D Active DE253258C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253258C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640043A (en) * | 1985-06-14 | 1987-02-03 | Sigler Perry J | Explosive rodent trap |
-
0
- DE DENDAT253258D patent/DE253258C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640043A (en) * | 1985-06-14 | 1987-02-03 | Sigler Perry J | Explosive rodent trap |
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