DE253149C - - Google Patents

Info

Publication number
DE253149C
DE253149C DENDAT253149D DE253149DA DE253149C DE 253149 C DE253149 C DE 253149C DE NDAT253149 D DENDAT253149 D DE NDAT253149D DE 253149D A DE253149D A DE 253149DA DE 253149 C DE253149 C DE 253149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
struts
axle
rigid
wheel axle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT253149D
Other languages
English (en)
Publication of DE253149C publication Critical patent/DE253149C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/34Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Geschützen, bei denen das Fahrzeug geschwenkt wird, wenn eine große Veränderung der Seitenrichtung nötig ist0 während das Rohr aus seiner Mittellage nur um einen kleinen Winkel seitlich beweglich ist, damit die feine Seitenrichtung gegeben werden kann, treten in Richtung der Radachse beim Schuß nur geringe Kräfte auf, die eine seitliche Ver-Schiebung des Fahrzeuges nicht hervorrufen.
ίο Bei .den Geschützen jedoch, bei denen das Fahrzeug auch beim Nehmen der groben Seitenrichtung . unbeweglich bleibt, dagegen das gewöhnlich in einer Pivotlafette gelagerte
;-. Rohr in horizontaler Ebene jede beliebige
"i5 Lage einnehmen kann, werden die in Richtung der Radachse auftretenden Kräfte beim Schuß um so größer, je mehr das Rohr sich der zur Radachse parallelen Lage nähert. Außerdem wird dabei noch wegen der erhebliehen Entfernung der Schildzapfen vom Erdboden ein großes Drehmoment das Fahrzeug seitlich zu kippen suchen. Das Fahrzeug gegen eine seitliche Bewegung infolge dieser Kraftwirkungen zu sichern und die Räder zu entlasten, ist Zweck der Erfindung.
Um dies zu erreichen, sind gemäß der Erfindung bei dem in an sich bekannter Weise mit seitlichen Streben versehenen Fahrzeug für Geschütze die am Oberteil des Fahrzeuges angelenkten Streben mit dem Unterteil, z. B. der Radachse, durch Arme lösbar verbunden, und der Unterteil kann mit dem Oberteil des Fahrzeuges durch Stützvorrichtungen in eine solche Verbindung gebracht werden, daß Oberteil, Unterteil und seitliche Streben ein an sich starres System bilden.
Die Ausführung. der Erfindung geschieht zweckmäßig in der Weise, daß eine oder mehrere mit der Achse in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegende Streben an beiden Seiten des Wagens angelenkt sind. Die Streben sind der Länge nach einstellbar und weisen am unteren Ende eine Auflageplatte auf, auf deren Unterfläche sich ein Spornblatt befindet. Sie sind gewöhnlich hochgeklappt, damit sie bei der Bewegung des Fahrzeuges nicht hinderlich sind, und werden, wenn geschossen werden soll, auf den Boden heruntergeklappt. Dann wird die Länge der Streben so weit verstellt, bis die Spornblätter in den Erdboden völlig eingedrungen sind und die Auflageplatten auf den Erdboden sich aufstützen. Ist der das Geschütz tragende Teil des Fahrzeuges gegen die Achse abgefedert, so ist es erforderlich, diese Federung für den Schuß auszuschalten, wenn der Zweck der Erfindung, ein ruhiges Verhalten des Fahrzeuges beim Schuß zu erzielen, erreicht werden soll. Diese Anordnung hat noch den Vorzug, daß beim Schuß auch die das Fahrzeuggestell tragenden Achsfedern nicht durch den Rückstoß beansprucht und eventuell beschädigt und zerbrochen werden. Das Fahrzeuggestell kann mit der Tragachse an den Stellen, an denen sich die Federn befinden, beispielsweise dadurch in starre Verbindung gebracht werden, daß am Fahrzeuggestell angebrachte Spindeln so verstellt wer-
den, daß sie sich auf die Achse stützen. Auch bei mehrachsigen Fahrzeugen wird es genügen, nur eine Achse mit der Feststellvorrichtung zu versehen, wenn das Geschütz so aufgestellt wird, daß es sich über dieser Achse befindet.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise an einem Kraftfahrzeug, auf dem das Geschütz in Mittelpivotlafette aufgestellt
ίο ist, in Fig. ι veranschaulicht. Fig. 2 stellt eine Einzelheit in größerem Maßstabe dar.
Der im wesentlichen aus dem Rahmen a und dem Boden b bestehende Oberteil des Fahrzeuges wird von den Federn c getragen.
Die Federn c sind mittels besonderer Halter d auf der Achse e befestigt. Die beiden seitlich am Oberteil gelenkig befestigten Streben sind mit f bezeichnet. Vermittels des Handrades g kann eine im Innern der Streben untergebrachte Spindel gedreht und dadurch können die Streben verlängert oder verkürzt werden. Jede Strebe weist einen Arm h auf, der mit ihr gelenkig verbunden ist. Der Arm h kann an der Achse oder der Nabenbüchse durch einen Bolzen I oder in ähnlicher Weise befestigt werden. Der Arm liegt dann in der Verlängerung der Achse.
Die den Oberteil mit der Achse in starre Verbindung bringende Vorrichtung ist in Fig. 2 besonders dargestellt. Am Rahmen α sind seitlich Lager m angebracht, in denen die Spindeln η geführt sind. Vor dem Schießen werden die Spindeln η so weit heruntergeschraubt, daß sie sich mit einem Bund 0 auf den Federhalter d stützen. Die Federn sind abgesteiften Teiles ist
dann völlig entlastet, und ein Schwanken des das Geschütz tragenden und durch die Streben gegen den Boden
ausgeschlossen.
Damit die Streben beim Fahren nicht hinderlich sind, können sie an den Verbreiterungsblechen i mittels der Schellen k befestigt und mit den Blechen zusammen in die strichpunktiert gezeichnete Stellung hochgeklappt werden. Auch die Arme h werden dann mittels der Schlüsselbolzen I. an den Streben befestigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Mit seitlichen Streben versehenes Fahrzeug für Geschütze, dadurch gekennzeichnet, daß die am Oberteil des Fahrzeuges angelenkten, in der Länge einstellbaren Streben (f) mit dem ,Unterteil, z. B. der Radachse, durch Arme (h) lösbar verbunden sind, und daß der Unterteil mit dem gefederten Oberteil des Fahrzeuges durch Stützvorrichtungen in eine solche Verbindung gebracht werden kann, daß Oberteil, Unterteil und seitliche Streben ein in sich starres System bilden.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Verbindung des Wagenoberteiles mit dem Unterteil durch am Oberteil gelagerte Spindeln erfolgt, die so weit heruntergeschraubt werden, daß sie sich unmittelbar auf die Radachse oder auf einen mit ihr starr verbundenen Teil stützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT253149D Active DE253149C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE253149C true DE253149C (de)

Family

ID=511444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT253149D Active DE253149C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE253149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3165973A (en) * 1962-03-13 1965-01-19 Henschel Werke A G Manner of mounting heavy arms in vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3165973A (en) * 1962-03-13 1965-01-19 Henschel Werke A G Manner of mounting heavy arms in vehicles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE941174C (de) Aufhaengung der starren Hinterachse eines Kraftwagens
DE69927102T2 (de) Hebevorrichtung
DE2430137A1 (de) Abschleppvorrichtung fuer fahrzeuge
DE253149C (de)
DE1272147B (de) Verbundsystem fuer die Radaufhaengungen eines Fahrgestells mit zwei Vorder- und zwei Hinterraedern
DE2853907A1 (de) Kettbaumhub- und transportwagen
DE940203C (de) Fahrzeug zum Transport von Kraftfahrzeugen
DE2158484C3 (de) Elastische Abstützung für ein kippbares Fahrerhaus eines Lastkraftwagens
DE730948C (de) Minenwerfer
DE806319C (de) Tiefflur-Einachs-Anhaenger
DE353028C (de) Lafette mit grossem Schussfelde fuer Artilleriegeschuetze
DE869011C (de) Einachsanhaenger zum Aufsatteln auf Zugmaschinen
DE162854C (de)
DE248150C (de)
DE661422C (de) Geschuetz mit senkrecht einstellbarem Pivot
DE148933C (de)
DE1214262B (de) Laufwerk fuer Einschienenbahn-Fahrzeuge
DE305145C (de)
DE242133C (de)
DE557702C (de) Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE1247875B (de) Transportfahrzeug fuer Schwerlasten
DE379809C (de) Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl.
DE68908902T2 (de) Montagegerät.
DE689286C (de) Verwindbare Ladebruecke
DE1090457B (de) Fahrbarer Arbeitsgeraete-Traeger fuer landwirtschaftliche Zwecke mit Antriebsmotor