DE305145C - - Google Patents
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- DE305145C DE305145C DENDAT305145D DE305145DA DE305145C DE 305145 C DE305145 C DE 305145C DE NDAT305145 D DENDAT305145 D DE NDAT305145D DE 305145D A DE305145D A DE 305145DA DE 305145 C DE305145 C DE 305145C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/34—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 10. DEZEMBER 1919
Fahrzeuge für Geschütze, deren Rohr um einen senkrechten Zapfen so gedreht werden
kann, daß beim Schießen mit geringen Erhebungen des Rohres ein starkes, auf seitliches
Umkippen des ganzen Fahrzeuges hinwirkendes Moment entsteht, hat man mit herunterklappbaren Stützvorrichtungen versehen,
welche die Querstabilität des Fahrzeuges, wenn dieses stillsteht, erhöhen. Diese
Vorrichtungen verursachen aber, um sie in den gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen,
mehr Zeit als beirri Beschießen schnell sich bewegender Ziele, z. B. Flugzeuge, zulässig
erscheint und außer Gebrauch sind sie derart hochgeklappt, daß sie mehr oder weniger die
Bedienung des Geschützrohres behindern, wenn während des Fahrens gefeuert oder
auch nur an dem Rohr geübt werden soll. Die Stützen drehen sich beim Auf- und Niederklappen
um wagerechte, zur Längsachse des Fahrzeuges parallele Zapfen.
Es sind auch Stützvorrichtungen in Vorschlag gebracht, die sich sehr schnell in und
außer Gebrauch setzen lassen und die auch bei Nichtgebrauch die Bedienung des Geschützrohres
nicht hindern. -Diese Vorrichtungen gewähren aber unter günstigen Umständen
nur eine Entlastung der Radachse über der das Geschütz steht, sie erhöhen die Querstabilität des Fährzeuges aber nicht.
Diese Vorrichtungen drehen sich um horizontale Querachsen. .
Die Erfindung löst die Aufgabe, die zur Erhöhung der seitlichen Stabilität dienenden
drehbaren Stützen eines Fahrzeuges für Mittelpivotgeschütze so anzuordnen, daß sie von
der AVagenplattform aus aus der Ruhelage herausgeschwenkt werden können, so daß sie
den Boden berühren, daß andererseits diese Stützen aber nicht im Wege sind, wenn sie
zwar nicht gebraucht werden, das Geschütz aber dennoch z. B. in der Längsrichtung des
Fahrzeuges, feuern soll oder nur' an ihm geübt wird. Der angestrebte Zweck wird dadurch
erreicht, daß die Drehachsen der Stützen nach oben sich öffnende Winkel mit der senkrechten Längsmittelebene des
Fahrzeuges bilden. Ist das Fahrzeug, auf dem das Geschützpivot gelagert ist, ein Automobil,
so können die Drehachsen zweier Stützen nahe der senkrechten Querebene angeordnet
werden, in der die Schildzapfen des Geschützes liegen. Wenn die Umfange von
Rädern des Automobils dieser Ouerebene sehr nahe kommen, so kann sie von der Senkrechten
alweichend gelegt werden, wie bei x-x in Fig. 1 der Zeichnung angedeutet.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines normalen Geschützautomobils ; die Stützen befinden sich
in der Nichtgebrauchslage.
..Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B von hinten gesehen. Die Hinterachse und ihre Räder
sind in Fig. 2 hineinpunktiert, während alle vor der Schnittebene liegenden zum Verständnis
der Erfindung nicht nötigen Teile des Fahrzeuges fortgelassen sind. Die Stützen sind in der Gebrauchslage gezeichnet..
Die Fig. 3 bis 6 sind in größerem Maßstabe
gezeichnet. Fig. 3 zeigt die Lagerung der '■
Stützen im Schnitt. Fig. 4 zeigt ebenfalls | im Schnitt den Fuß einer Stütze. Fig. 5 ist.
eine Ansicht von oben auf den Stab b der ; Stütze und das zu deren Bewegung dienende
Gestänge. Fig. 6 ist eine Ansicht von oben auf den Stab c der Stütze und die Kuppelstange,
welche je eine vordere Stütze α1 mit einer hinteren Stütze α2 verbindet.
Bei dem als Ausführungsbeispiel gewählten Fahrzeug sind vier Stützen a1, a1 und
a2, ä1 vorgesehen. Jede Stütze besteht aus
den Streben b, C1 einer starr mit ihnen verbundenen
Achse d und einem sie ebenfalls starr verbindenden Fußstück e. An dem
Fußstück sitzt drehbar der Schuh f. Die Achse d dreht sich lose in einem Lagerbock g,
der an einem der Längsträger h und zwei Querträgern i befestigt ist. Die Querträger
sind auch ihrerseits fest mit den Längsträgern h des Wagenrahmens verbunden. Je ,
. zwei in einer gemeinschaftlichen Querebene des Fahrzeuges angeordnete Lagerböcke g
sind noch durch Stäbe k, I, m unter sich und
mit den Querträgern i verbunden, so daß j ein Gitterträger entsteht, der dem Fahrzeug
die volle erforderliche Querfestigkeit erteilt, wenn die Stützen a1, a? sich in der Gebrauchs-
. lage befinden, die Hinterräder j aber zur Schonung der Hinterachse beim Schießen
ein wenig, vom Erdboden abgehoben sind. Man. hat bei den zuerst erwähnten älteren
Stützvorrichtungen Schrauben angewendet, j die beim' Schießen den nach unten gerichteten
Druck auf die Radachse übertragen und dadurch dem Geschütz eine unnachgiebige Unterlage gewähren. In gleicher Weise
kann man natürlich auch Schrauben anordnen, die beim Fahren außer Wirkung sind,
mittels deren man aber, wenn man schießen will, nach dem Herunterklappen der Stüt-1
zen a1, a? die Hinterachse von der Wagenplattform'
aus etwas anlüften kann, wodurch sie natürlich von der Wirkung des Schusses vollständig entlastet wird. Jedes Verbin- I
dungsstück η zwischen, einem Stabe c und
einer Achse d ist zugleich als Hebel 3'ausgebildet.
Je zwei auf einer Seite des Fahrzeuges liegende Stützen'α1, α2 sind durch diese
Hebel und eine Kuppelstange 0 miteinander verbunden, so daß jede Bewegung, die eine
vordere Stütze α1 macht, sich auf die mit ihr gekuppelte hintere Stütze genau überträgt.
Jedes Verbindungsstück p, welches eine Achse d mit einem Stabe b verbindet, ist bei
den vorderen Stützen α1 ebenfalls als Hebel q ausgebildet und dieser ist durch ein Kreuzgelenk
r mit einer Stange s bzw. s1 verbunden,
die ihrerseits gelenkig mit einem zweiarmigen Handhebel t verbunden ist. Dieser
Hebel dreht sich an einem Bock u, der mit einem Zahnbogen ν bekannter Bauart ausgerüstet
ist; in die Lücken dieses Zahnbogens kann der bekannte federnde Riegel w eingreifen
und dadurch die Stützen a1, a2 in
jeder ihnen gegebenen Lage sichern. Wird der Hebel t beispielsweise aus der in Fig. 2
gezeichneten horizontalen Lage in die in Fig. ι angenommene senkrechte Lage gebracht,
so gehen dabei die Stützen aus der Gebrauchslage. (Fig. 2) in die Nichtgebrauchslage
(Fig. 1) über.
Die Stützen α1, α2 können anders entworfen
und durch andere Mittel gehalten werden. Die Versteifungen k oder I oder beide wird
man fortlassen können, wenn man darauf verzichtet, beim Schießen die hintere Radachse
durch Anheben zu entlasten. Es lassen sich auch andere Vorrichtungen zum'Bewegen
der Stützen a1, a2 entwerfen. Kennzeichnend
bleibt aber für jede .Ausführungsform, daß jede Achse ei einen nach oben sich öffnenden
Winkel mit der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges bildet; diese Lage der
Achsen d ergibt sich aus Fig. 2 ohne weiteres. . . ·
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Stützen α1, α2 vorgesehen und ihre
Achsen d liegen in senkrechten Querebenen des Fahrzeuges. Man könnte auch mit zwei
Stützen auskommen, die nahe vor den Hinterrädern y angeordnet wären und die
Achsen d dieser Stützen würden zweckmäßig in einer von der Senkrechten abweichenden
Ebenem liegen; diese Achsenlage gestattet nämlich, die beiden■'Stützen, die man sich in
der Ruhelage nach vorn geschwenkt zu denken hat, so weit herumzudrehen, daß die Mittelpunkte der Schuhe / in der senkrechten
Ebene durch die Schildzapfen y bei noch belasteten! Rädern den eben gedachten Boden
berühren, obwohl die Lager für die Achsen d vor dieser senkrechten Ebene liegen.
Wesentlidi ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, daß die Querträger i über
die Längsträger h seitlich stark hinausragen.
Dadurch wird nämlich eine sichere Stützung der Böcke g in solcher Lage erzielt, daß die
Stützen al, a2 zwar, beim Gebrauch seitlich
weit genug hinausragen1, andererseits aber nicht zu lang werden. Rückt man nämlich
die Lager für die Achsen d weiter einwärts, ohne andererseits die Schuhe f zu verrücken,
so werden die vorderen Stützen α1 zu lang,
so daß sie bei bequemer Anordnung des Gestänges st bei Nichtgebrauch keinen Platz
vor den Hinterrädern haben. Ferner würden auch die hinteren Stützen a? allzuweit nach
hinten hinausragen. Die Stützvorrichtung kann natürlich auch an fahrbaren Geschützen
anderer als der dargestellten Bauart angeordnet werden. .
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Fahrzeug für Mittelpivotgeschütze mit drehbaren seitlichen Stützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Stützen nach oben sich öffnende Winkel mit der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges bilden. ·
- 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Stützen in Querebenen des Fahrzeuges liegen, die von der Senkrechten abweichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305145C true DE305145C (de) |
Family
ID=558679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT305145D Active DE305145C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE305145C (de) |
-
0
- DE DENDAT305145D patent/DE305145C/de active Active
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