DE379809C - Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl.

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DE379809C
DE379809C DEF51660D DEF0051660D DE379809C DE 379809 C DE379809 C DE 379809C DE F51660 D DEF51660 D DE F51660D DE F0051660 D DEF0051660 D DE F0051660D DE 379809 C DE379809 C DE 379809C
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DE
Germany
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car body
guide rails
clamping piece
forks
clamping
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Expired
Application number
DEF51660D
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English (en)
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NAZ MOTOCICLI MAXIMA FAB
Original Assignee
NAZ MOTOCICLI MAXIMA FAB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/34Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles
    • F41A23/38Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles on motorcycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl. mit \-er stellbar er Dreifußlafette auf Kleinkraftfahrzeugen und besteht im wesentlichen darin, daß die seitlichen Füße der Dreifußlafette in Führungsschienen ver- und feststellbar sind, welche an den S ei ten wandungen des Wagenkastens befestigt sind, während der dritte mittlere Fuß in einem am Vorder- oder ίο in einem am Hinterteil des Wagenkastens vorgesehenen Klemmstück verschoben und festgestellt werden kann. Diese Einrichtung bezweckt, das Schießen in der Bewegungsrichtung und in der entgegengesetzten Richtung \on Sitzen am hinteren oder vorderen Ende des Wagenkastenbodens aus zu ermöglichen. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι ist eine Draufsicht eines mit Maschinengewehr ausgerüsteten Kleinkraftfahrzeuges.
Abb. 2 zeigt die untere Gabelung der seitlichen Lafettenfüße,
Abb. 3 die Einrichtung des Dreifußscheitels.
Abb. 4 ist ein Schnitt durch das zum Feststellen des mittleren .Lafettenfußes dienende Klemmstück.
Abb. 5 zeigt den Schlitten des hinteren Be-'iienungssitzes im Grundriß.
Abb. 6 ist eine Seitenansicht des Fahrzeuges, aus der verschiedene Stellungen des Maschinengewehrs ersichtlich sind.
An den .Seitenrändern des Wagenkastens sind zwei aus Metallplatten oder Profileisen gebildete Führungen 1 befestigt, die mit Längsschlitzen versehen sind und parallel zur Längsachse des Fahrzeuges verlaufen. Das vordere und das hintere Wagenkastenende trägt je ein Klemmstück 3, welches in drehgelenkiger Verbindung mit einem am Wagenkasten befestigten Support 4 steht.
Γη den beiden seitlichen Führungen 1, 1 und einem der beiden Klemmstücke 3 ist die Dreifußlafette ver- und feststellbar gelagert. Sie besteht aus den rohrförmigen Füßen oder , Streben 5, 6, 7, die an ihrem oberen Ende in ; drehgelenkiger Verbindung stehen und einen Support aufweisen, welcher das Maschinengewehr trägt. Die unteren Enden der j Füße 5, 6 sind mit Gabeln 8 versehen, zwisehen deren Schenkel die Führungsstücke 1 j greifen. Durch die Gabeln 8 und die Schlitze der Führungsstücke 1 gehen Zapfen 9 hindurch, auf welche Hülsen 10 aufgesteckt sind, die zur Feststellung der Füße 5, 6 in den Führungsstücken 1 dienen CAbb. 2). Diese Feststellung erfolgt durch festes Anziehen , einer mit Griff 11 versehenen Mutter, welche \ die Hülsen gegen die Führungsstücke 1 fest- 6« ' preßt. Die Füße 5 und 6 (Abb. 3) besitzen an ihrem oberen Ende Augen 12, welche scharnierartig mit den Enden eines Doppelzapfens 13 verbunden sind, auf welchem der gelenkige Maschinengewehrsupport sitzt. Dieser Support besteht im wesentlichen aus einer Gabel 14, welche mit dem oberen Ende des mittleren Fußes 7 verschweißt oder in anderer Weise befestigt ist. In den freien Enden der Schenkel dieser Gabel 14 ist die die Schußwaffe tragende Hülse 15 schwingbar gelagert, so daß die Schußwaffe in der Höhe und in der Breite gerichtet werden kann. Mittels der Schraubenmutter 16 kann die Hülse 15 in der Gabel 14 festgestellt werden.
Zur Erleichterung der Handhabung der Waffe ruht der in kleinen Abmessungen ausgeführte, kreisförmig gestaltete und federnd gelagerte Bedienungssitz 17 auf einem Schlitten 18 (Abb. 5), der sich nach einer Kreisbogenlinie verstellen läßt. Dieser Schlitten besteht aus einem Metallgestell, welches von zwei radial konvergierenden Achsen 19 getragen wird, die auf gerillten Rädern 20 ruhen, welche auf kreisbogenförmigen Schienen 21 verstellbar sind. Die Enden der z. B. röhrenförmig gestalteten Schienen sind in Nähe des Wagenkastenbodens an den Seitenwandungen des Fahrzeugkastens befestigt und so angeordnet, daß der Schlitten 18 um einen verhältnismäßig großen Winkel verstellt werden kann und daß der sitzende Schütze die Waffe
bequem richten kann. Um auch bei Rückzugbewegungen feuern zu können, ist im Fahrzeugvorderteil in ungefähr gleicher Höhe mit dem Sitz 17 ein weiterer Bedienungssitz 22 angeordnet (Abb. 1 und 6).
Abb. 6 veranschaulicht mehrere der Stellungen, in welche die auf dem Support 15, 16 gelagerte Waffe übergeführt werden kann. Die in ausgezogenen Linien veranschaulichte Lage I zeigt die normale Schießstellung des Maschinengewehres während 4er Fortbewegung des Fahrzeuges. Die Gabeln 8 der Seitenfüße 5, 6 sind am hinteren Ende der Führungsstücke ι, ι festgestellt, während das untere Ende des mittleren Lafettenfußes 7 in dem vorderen Klemmstück 3 festgeklemmt ist. Das die Waffe tragende Gelenk 15 befindet sich über dem vorderen Wagenteil, und zwar in solcher Höhe, daß der auf der beweglichen Unterlage 17 sitzende Schütze den Griff der Waffe festhält und entweder in der Breitenrichtung oder unter sehr steilen Winkeln in der Höhenrichtung zielt. Der bewegliche Sitz gestattet, ein großes Schußfeld zu bestreichen.
Denn der Schütze kann, indem er mit dem linken oder dem rechten Fuß gegen die Seitenwandung des Fahrzeugkastens drückt, den Sitz nach links oder nach rechts verstellen und so mit Leichtigkeit dem durch den Griff der Waffe beschriebenen Kreisbogen leicht folgen. Die in strichpunktierten Linien veranschaulichte Stellung II zeigt die Sicherheitslage, in welche die Waffe unter Einwirkung ihres Schwergewichtes selbsttätig übergeht, wenn der Schütze die Hand vom Griff entfernt.
In der Stellung III sind die Gabeln 8 der Lafettenfüße 5, 6 an dem Vor der ende der Führungsstücke 1, 1 festgestellt, und das untere Ende des mittleren Lafettenfußes 7 ist in dem vorderen Klemmstück 3 festgespannt. Die die Waffe tragende Hülse 15 befindet sich in dieser Stellung noch weiter nach vorn und liegt auch gleichzeitig höher. Steigt jetzt der Schütze vom Wagen ab und stellt er sich davor, so kann er nunmehr hochgelegene Ziele stehend beschießen und durch geringe Verstellungen des Maschinengewehres praktisch das gesamte über seinem Kopf befindliche Schußfeld bestreichen.
In der Stellung IV sind die unteren Enden der Seitenstützen 5, 6 am Vorderende der Führungsschienen 1, 1 und das untere Ende des mittleren Fußes 7 in dem hinteren Klemmstück 3 festgestellt. Der Griff der Waffe befindet sich dabei über dem vorderen Teil des Wagens und wird durch den auf der Unterlage 22 sitzenden Schützen bedient. Beim j vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dieser ; Sitz 22 unbeweglich angeordnet, da er ja nur . ausnahmsweise bei Rückzugsbewegungen Verwendung findet.
Die beschriebene Vorrichtung kann bei Kleinkraftfahrzeugen üblicher Bauart \rerwendung finden. Mit Rücksicht auf den besonderen Verwendungszweck kann aber das Fahrzeug in bekannter Weise mit Verstär- : klingen und Schutzmitteln versehen sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl. mit verstellbarer Dreifußlaf.ette auf Kleinkraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Füße (5, 6) der Dreifußlafette in Führungsschienen (1, 1) ver- und feststellbar sind, welche an den Seitenwandungen des Wagenkastens befestigt sind, während der dritte mittlere Fuß (7) in einem am Vorder- oder in einem am Hinterteil des Wagenkastens vorgesehenen Klemmstück (3) verschoben und festgestellt werden kann, zu dem Zweck, das Schießen in der Bewegungsrichtung und in der entgegengesetzten Richtung von Sitzen 8S am hinteren oder vorderen Ende des Wagenkastenbodens aus zu ermöglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der seitlichen Lafettenfüße (5, 6) in Gabeln (8) auslaufen, welche mit ihren Schenkeln die Führungsschienen (1) zwischen sich fassen und durch Bolzen (9) in Längsschlitzen der Führungsschienen (r) geführt sind, wobei auf die Bolzen (q), beiderseits der Führungsschienen (1), Hülsen (10) aufgeschoben sind, welche zum Feststellen der Gabeln (8) mittels auf den Bolzen (9) sitzender Muttern (11) dienen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere und das hintere Klemmstück (3) um eine senkrecht zur Längsachse des Wagens stehende Horizontalachse schwingbar gelagert sind und zum Festklemmen des, mittleren Lafettenfußes in der gewünschten Lage in bekannter Weise Klemmorgane aufweist.
4. \rorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß quer auf dem no Wagenkastenboden krummlinige Schienen befestigt sind, auf denen verstellbar ein Schlitten für den hinteren Bedienungssitz angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF51660D Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl. Expired DE379809C (de)

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DEF51660D DE379809C (de) Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl.
FR551397D FR551397A (fr) 1922-05-15 Dispositif pour l'adaptation de mitrailleuses aux voiturettes de motocyclettes

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DE379809C true DE379809C (de) 1923-08-30

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