DE557702C - Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K27/00—Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
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Description
- Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge Es sind bereits Hilfsvorrichtungen bekannt geworden, die beim Verluste von Kraftfahrzeugrädern zur Anwendung kommen sollen, und zwar bestehen dieselben zumeist aus einem an der Achse anzubringenden, seinerseits mit Fahrrrädern ausgestatteten Bock, der es ermöglichen soll, das Fahrzeug in aufrechter Stellung behelfsmäßig weiterzurollen. Derartige Vorrichtungen begegnen jedoch nicht den mit einem Radverlust verknüpften Gefahren, da sie erst dann zur Anwendung gelangen, wenn der gefährliche Moment des Unfalles bereits vorüber ist und es sich nur noch darum handelt, das Fahrzeug behelfsmäßig fortzubewegen.
- Es ist auch bekannt, Noträder dauernd in der Nähe der Laufräder anzuordnen, damit dieselben beim Verlust des Laufrades sofort an dessen Stelle treten können. Diese Schutzvorrichtungen kommen jedoch wegen ihrer Kompliziertheit für den praktischen Gebrauch kaum in Frage.
- Durch die vorliegende Erfindung wird nun eine Schutzvorrichtung geschaffen, die ohne große Kosten herstellbar ist und deren durchaus zuverlässige Wirkung durch die außerordentlich einfache, übersichtliche und gegen äußere Einflüsse wenig empfindliche Bauart sichergestellt wird.
- Das Neue wird in der Lagerung des Notrades in einer am Fahrgestell angelenkten und von diesem abspreizbaren Gabel gesehen.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Draufsicht auf ein Motorrad mit Beiwagenuntergestell, Abb.2 und 3 Seitenansicht und Rückansicht einer Ausführungsform und Abb. ¢ und 5 teilweise Seitenansichten weiterer Ausführungsformen.
- Auf dem Beiwagenuntergestell d ist ein Träger b fest angebracht, an welchen die das zweckmäßig mit Kugellager und Vollgnmm;-bereifung versehene Notrad c tragende Gabel d angelenkt ist.
- Bei der durch Abb.2 und 3 dargestellten Ausführungsform wird das Notrad c durch eine starke Feder g hochgehalten und gegen ein auf dem Träger b verschiebbares Keilstück h gepreßt.
- Die Bereitschaftsstellung, bei welcher sich die Sohle des Notrades c etwas (etwa 8 bis io cm) über der Sohle des Laufrades i befindet, ist in Abb.2 mit vollen Linien dargestellt. Kommt nun das Laufrad i außer Wirkung, so senkt sich das Fahrzeug auf der Beiwagenseite so weit, bis das Notrad c zum Aufsetzen kommt. Um diese Neigung wieder auszugleichen, kann durch Verschiebung des Keilstückes h die in Abb. 2 mit gestrichelten Linien gezeichnete Einstellung geschaffen werden.
- Diesem nachträglichen Ausgleichen der Neigung dienen auch die in Abb. 4 und 5 veranschaulichten Einrichtungen.
- Bei der Ausbildungsart nach Abb. 4 ist mit der Gabel d auch eine Gewindespindel k am Träger b angelenkt. Auf der Spindel k sitzt eine Mutter m, die, axial gesichert, sich in einer Hülse n dreht, welche mit Armen o an Schellen p gelenkig ansetzen, die sich auf b und d verschieben lassen.
- Zur Verstellung wird die Mutter m unter Zuhilfenahme des fest an ihr sitzenden Sechskantes oder sonstiger Angriffsmittel, z. B. Flügel, Dorne, gedreht, wobei sich die Schellen b auf p und d entsprechend verschieben und ein Auseinanderspreizen oder Zusammenziehen von d und b bewirken.
- Die jeweilige Einstellung wird festgestellt beispielsweise durch Benutzung einer -Gegenmutter r und außerdem oder statt dessen durch das Anziehen der Bolzen der Schellen p.
- Bei dem durch Abb.5 veranschaulichten Ausführungsbeispiel setzt eine Gelenkstange s einerseits an der Gabel d und andererseits an einer auf dem Träger b verstellbaren und feststellbaren Schellet an. Durch die Verschiebung der Schelle i läßt sich dann die Gabel d in bezug auf den Träger b beliebig einstellen, wie es z. B. durch gestrichelte Linien veranschaulicht ist.
- Um den Führer des Fahrzeuges von dem zur ZVirkungkommen des Notrades zu verständigen, kann in an sich bekannter Weise eine Einrichtung vorgesehen werden, die ein optisches oder akustisches Signal in Tätigkeit setzt. Hierzu könnte beispielsweise ein Kontakt Verwendung finden, welcher dadurch, daß beim Aufsetzen des Notrades ein bestimmtes Zurückweichen erfolgt, zum Ansprechen kommt, oder eine kleine, mit dem Notrad irgendwie gekuppelteDynamomaschine, welche beim Drehen des Notrades das Signal mit Strom versorgt.
- Die beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele lassen sich bei entsprechender Ausbildung auch für Kraftwagen mit vier Rädern vorteilhaft in Anwendung bringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung, bestehend aus einem in der Nähe des Laufrades erhöht gelagerten und auf die Sohle des Laufrades senkbaren Notrad, dadurch gekennzeichnet, daß das Notrad (c) in einer am Fahrzeuggestell (a) angelenkten und von diesem abspreizbaren Gabel (d) gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE557702T | 1930-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557702C true DE557702C (de) | 1932-08-26 |
Family
ID=6565161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930557702D Expired DE557702C (de) | 1930-12-06 | 1930-12-06 | Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810000C (de) * | 1949-11-27 | 1951-08-06 | Erich Thuemmel | Fahrsicherheitsvorrichtung fuer luftbereifte Kraftfahrzeuge bei Reifenpannen |
-
1930
- 1930-12-06 DE DE1930557702D patent/DE557702C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810000C (de) * | 1949-11-27 | 1951-08-06 | Erich Thuemmel | Fahrsicherheitsvorrichtung fuer luftbereifte Kraftfahrzeuge bei Reifenpannen |
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