DE557702C - Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE557702C
DE557702C DE1930557702D DE557702DD DE557702C DE 557702 C DE557702 C DE 557702C DE 1930557702 D DE1930557702 D DE 1930557702D DE 557702D D DE557702D D DE 557702DD DE 557702 C DE557702 C DE 557702C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
lost
protective device
motor vehicles
spare wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930557702D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE557702C publication Critical patent/DE557702C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge Es sind bereits Hilfsvorrichtungen bekannt geworden, die beim Verluste von Kraftfahrzeugrädern zur Anwendung kommen sollen, und zwar bestehen dieselben zumeist aus einem an der Achse anzubringenden, seinerseits mit Fahrrrädern ausgestatteten Bock, der es ermöglichen soll, das Fahrzeug in aufrechter Stellung behelfsmäßig weiterzurollen. Derartige Vorrichtungen begegnen jedoch nicht den mit einem Radverlust verknüpften Gefahren, da sie erst dann zur Anwendung gelangen, wenn der gefährliche Moment des Unfalles bereits vorüber ist und es sich nur noch darum handelt, das Fahrzeug behelfsmäßig fortzubewegen.
  • Es ist auch bekannt, Noträder dauernd in der Nähe der Laufräder anzuordnen, damit dieselben beim Verlust des Laufrades sofort an dessen Stelle treten können. Diese Schutzvorrichtungen kommen jedoch wegen ihrer Kompliziertheit für den praktischen Gebrauch kaum in Frage.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird nun eine Schutzvorrichtung geschaffen, die ohne große Kosten herstellbar ist und deren durchaus zuverlässige Wirkung durch die außerordentlich einfache, übersichtliche und gegen äußere Einflüsse wenig empfindliche Bauart sichergestellt wird.
  • Das Neue wird in der Lagerung des Notrades in einer am Fahrgestell angelenkten und von diesem abspreizbaren Gabel gesehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Draufsicht auf ein Motorrad mit Beiwagenuntergestell, Abb.2 und 3 Seitenansicht und Rückansicht einer Ausführungsform und Abb. ¢ und 5 teilweise Seitenansichten weiterer Ausführungsformen.
  • Auf dem Beiwagenuntergestell d ist ein Träger b fest angebracht, an welchen die das zweckmäßig mit Kugellager und Vollgnmm;-bereifung versehene Notrad c tragende Gabel d angelenkt ist.
  • Bei der durch Abb.2 und 3 dargestellten Ausführungsform wird das Notrad c durch eine starke Feder g hochgehalten und gegen ein auf dem Träger b verschiebbares Keilstück h gepreßt.
  • Die Bereitschaftsstellung, bei welcher sich die Sohle des Notrades c etwas (etwa 8 bis io cm) über der Sohle des Laufrades i befindet, ist in Abb.2 mit vollen Linien dargestellt. Kommt nun das Laufrad i außer Wirkung, so senkt sich das Fahrzeug auf der Beiwagenseite so weit, bis das Notrad c zum Aufsetzen kommt. Um diese Neigung wieder auszugleichen, kann durch Verschiebung des Keilstückes h die in Abb. 2 mit gestrichelten Linien gezeichnete Einstellung geschaffen werden.
  • Diesem nachträglichen Ausgleichen der Neigung dienen auch die in Abb. 4 und 5 veranschaulichten Einrichtungen.
  • Bei der Ausbildungsart nach Abb. 4 ist mit der Gabel d auch eine Gewindespindel k am Träger b angelenkt. Auf der Spindel k sitzt eine Mutter m, die, axial gesichert, sich in einer Hülse n dreht, welche mit Armen o an Schellen p gelenkig ansetzen, die sich auf b und d verschieben lassen.
  • Zur Verstellung wird die Mutter m unter Zuhilfenahme des fest an ihr sitzenden Sechskantes oder sonstiger Angriffsmittel, z. B. Flügel, Dorne, gedreht, wobei sich die Schellen b auf p und d entsprechend verschieben und ein Auseinanderspreizen oder Zusammenziehen von d und b bewirken.
  • Die jeweilige Einstellung wird festgestellt beispielsweise durch Benutzung einer -Gegenmutter r und außerdem oder statt dessen durch das Anziehen der Bolzen der Schellen p.
  • Bei dem durch Abb.5 veranschaulichten Ausführungsbeispiel setzt eine Gelenkstange s einerseits an der Gabel d und andererseits an einer auf dem Träger b verstellbaren und feststellbaren Schellet an. Durch die Verschiebung der Schelle i läßt sich dann die Gabel d in bezug auf den Träger b beliebig einstellen, wie es z. B. durch gestrichelte Linien veranschaulicht ist.
  • Um den Führer des Fahrzeuges von dem zur ZVirkungkommen des Notrades zu verständigen, kann in an sich bekannter Weise eine Einrichtung vorgesehen werden, die ein optisches oder akustisches Signal in Tätigkeit setzt. Hierzu könnte beispielsweise ein Kontakt Verwendung finden, welcher dadurch, daß beim Aufsetzen des Notrades ein bestimmtes Zurückweichen erfolgt, zum Ansprechen kommt, oder eine kleine, mit dem Notrad irgendwie gekuppelteDynamomaschine, welche beim Drehen des Notrades das Signal mit Strom versorgt.
  • Die beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele lassen sich bei entsprechender Ausbildung auch für Kraftwagen mit vier Rädern vorteilhaft in Anwendung bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung, bestehend aus einem in der Nähe des Laufrades erhöht gelagerten und auf die Sohle des Laufrades senkbaren Notrad, dadurch gekennzeichnet, daß das Notrad (c) in einer am Fahrzeuggestell (a) angelenkten und von diesem abspreizbaren Gabel (d) gelagert ist.
DE1930557702D 1930-12-06 1930-12-06 Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE557702C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE557702T 1930-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE557702C true DE557702C (de) 1932-08-26

Family

ID=6565161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930557702D Expired DE557702C (de) 1930-12-06 1930-12-06 Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE557702C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE810000C (de) * 1949-11-27 1951-08-06 Erich Thuemmel Fahrsicherheitsvorrichtung fuer luftbereifte Kraftfahrzeuge bei Reifenpannen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE810000C (de) * 1949-11-27 1951-08-06 Erich Thuemmel Fahrsicherheitsvorrichtung fuer luftbereifte Kraftfahrzeuge bei Reifenpannen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE941174C (de) Aufhaengung der starren Hinterachse eines Kraftwagens
DE651726C (de) Abfederung der auf schwingbaren Halbachsen gelagerten Raeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1116074B (de) Einzelradaufhaengung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE69927102T2 (de) Hebevorrichtung
DE557702C (de) Beim Verlieren eines Rades wirkende Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE1126260B (de) Hoehenverstellbare Vorderachse fuer Gelaendefahrzeuge, insbesondere fuer Schlepper
DE510015C (de) Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von Kraftfahrzeugen
AT216901B (de) Fahrradständer
DE3503028C2 (de)
DE2905788A1 (de) Staender, insbesondere fuer fahrraeder
DE29815481U1 (de) Einstellgerät für Federbeine
DE618197C (de) Anordnung zweier Ersatzraeder am Heck eines Kraftwagens als Stossdaempfer
DE505661C (de) Vorrichtung zum starren Abstuetzen des federnd aufgehaengten Rahmens gegenueber den Radachsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE911464C (de) Teleskop-Vorder- und -Hinterradfederung fuer Fahrraeder
DE805239C (de) Mehrsitziges Fahrrad
DE950983C (de) Einspur-Kraftfahrzeug, insbesondere Motorrad
DE331666C (de) Feststellvorrichtung fuer das Vorderrad von Fahrraedern
AT146256B (de) Fahrgestell mit elastisch bereiften Rädern für Lafettenfahrzeuge, Geschützlafetten u. dgl.
DE1555348A1 (de) Drehstabfederung zum Federn von Fahrzeugen
AT130299B (de) Lagerung für das Hinterrad von Motorrädern u. dgl.
DE417478C (de) Sattelfederung fuer Fahrraeder und andere Fahrzeuge
DE253149C (de)
AT160602B (de) Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängig aufgehängten Rädern.
DE559986C (de) Verbindung der Tragblattfedern der Lenkachse von Kraftfahrzeugen mit dem Rahmen
DE640767C (de) Gleiskettenfahrzeug