DE251664C - - Google Patents

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DE251664C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 251664 KLASSE 64 c. GRUPPE
ARTHUR MANDOWSKI in DRESDEN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Zapfventil, das vorzugsweise zur Ausgabe kleiner Mengen von flüchtigen und leicht explodierbaren, flüssigen Stoffen benutzt werden soll. Um einen schnellen Abschluß der Ausflußmündung herbeizuführen, ist das Ausflußventil mit einem Fortsatz in dem selbst unter der Wirkung einer Feder stehenden Einlaufventil federnd so gelagert, daß beim öffnen beide
ίο Ventilkörper zusammen wie ein einziger Körper verschoben werden, während beim Schließen das Auslaufventil durch das in die Schließstellung zurückkehrende Einflußventil und die in ihm gelagerte Feder verschoben wird.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand im Längsschnitt in den beiden Gebrauchsstellungen dar.
An dem Vorratsbehälter 1 für die auszugebende Flüssigkeit ist der Hahn derart angeordnet, daß seine Dichtungsmittel innerhalb jenes Hahnteiles liegen, der in das Innere des Behälters 1 hineinragt, während die Bewegungsvorrichtung des Hahnes nach außen zu liegen kommt. Der Hahn selbst besteht aus drei zu einem Stück zusammengesetzten Rohrteilen, nämlich dem außerhalb des Behälters liegenden Führungsteil 3, dem im Innern des Behälters 1 liegenden Gehäuse 4 und dem Verschlußteil 5. Innerhalb des Gehäuses 4 befindet sich der Ventilsitz 6, der durch das Kegelventil 7 abgeschlossen wird. Der Ventilkegel 7 wird innerhalb der Teile 3, 4 mittels der nach außen in das Stoßende 8 endigenden Führungsstange 9 geführt. Nach der anderen Seite hin besitzt der Kegel 7 ebenfalls eine kurze Führungsstange 10, die sich gegen eine im Hohlraum 11 eines Kolbenventils 12 sitzende Feder 13 abstützt. Das Kolbenventil 12, das bei Schlußstellung die Einlauföffnungen 20 verdeckt, steht mittels seines Ansatzes 14 ebenfalls unter Druck einer sich gegen den Verschlußteil 5 abstützenden Feder 15. Zwischen Kegel 7 und Kolben 12 sind nach Bedarf noch eine oder mehrere Dichtungsplatten 16 eingefügt.
Wird durch Druck auf den am Automatenkasten 17 befindlichen Knopf 18, der vorher in üblicher Weise durch ein eingeworfenes Geldstück ausgelöst worden ist, der Hahn, also die Ventilstange 8, 9 zurückgedrückt, so wird das Kegelventil 7, die Dichtungsscheiben 16 und der Kolben 12 wie ein einziger Körper der Wirkung der Feder 15 entgegen zurückgeschoben. Dabei wird außer dem Ventilsitz 6 zugleich auch die Einfluß öffnung 20 (Fig. 2) freigegeben, so daß eine geringe j Flüssigkeitsmenge aus dem Vorratsbehälter in das Hahngehäuse und von da in das Ausflußrohr 21, 22 nach außen, beispielsweise in ein Benzinfeuerzeug 24 abfließen kann. Wird der Druckknopf 18 losgelassen, so wird das Kegelventil 7 durch die Feder 13, deren Wirkung noch durch den Kolben 12 unterstützt wird, in die Schlußlage zurückgebracht, während unabhängig davon der Kolben 12 unter der Wirkung der Feder 15 ebenfalls in die Abschlußstellung zurückkehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abfüllhahn, insbesondere zum Abfüllen von flüchtigen und leicht explodierbaren Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß das den Ausfluß abschließende Dichtungsmittel in dem nachgiebig gelagerten Kolben, der als Abschlußmittel für den Einfluß dient, federnd gelagert ist, so daß beim öffnen beide Dichtungsmittel wie ein einziger Körper in die Offenlage geschoben werden, während sie unter der Wirkung der Federn unabhängig voneinander in die Schlußlage gelangen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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