DE2508231C3 - Fahrwerk für eine auf einer Schiene rollende Laufkatze - Google Patents

Fahrwerk für eine auf einer Schiene rollende Laufkatze

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DE2508231C3
DE2508231C3 DE19752508231 DE2508231A DE2508231C3 DE 2508231 C3 DE2508231 C3 DE 2508231C3 DE 19752508231 DE19752508231 DE 19752508231 DE 2508231 A DE2508231 A DE 2508231A DE 2508231 C3 DE2508231 C3 DE 2508231C3
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Klaus 5850 Hohenlimburg; Wiggershaus Fred 5820 Gevelsberg Donner
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Demag AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrwerk für eine auf einer Schiene rollende Laufkatze, z. B. einer Einschienenhängebahn, deren Fahrwerk ;uis mindestens einer L ängitraverse mit an ihren Enden angeordneten, um senkrechte Schwenkachsen schwenkbaren Radträgern gebildet ist, an denen jeweils ein Rad und vor und hinier diesem je eine Führungsrolle gelagert ist.
Ein derartiges Fahrwerk ist durch die DTOS 23 20 777 bekanntgeworden.
Durch die DT-OS 2118 442 ist ein ähnliches Fahrwerk für einen kleinen Leitungswagen bekannt geworden, das auf beiden Seiten der Schiene einen Radträger mit einem Rad und Führungsrollen aufweist. Seine Führungsrollen sind vor und hinter jedem Rad angeordnet und verhindern den Schräglauf des Leitungswagens. Ein Schwenken der Räder des Leilungswagens zum einwandfreien Durchfahren von Kurven ist nicht vorgesehen.
Bei den Fahrwerken nach der US-PS 35 68 605 und der GB-PS 7 41830 sind jeweils zwei Räderpaare hintereinander in einer gemeinsamen Schwinge gelagert, die in der Mitte zwischen den Achsen ihren Drehpunkt hat. Die Schwinge wird von Führungsrollen gelenkt. In beiden Fällen handelt es sich um Hochbahnen mit einem sehr großen Biegeradius der Schienen. Das unvermeidliche Seitwärtsgleiten der hintereinander angeordneten Räder bei Kurvenfahrt macht sich daher kaum bemerkbar. Die dabei entstehenden Geräusche sind im Freien bei weitem nicht so unangenehm wie in Werkhallen, wo die Fahrgeräusche von der Decke reflektiert und somit noch verstärkt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fahrwerk der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß die vom Fahrwerk zu befördernde Last symmetrisch in die Schiene eingeleitet wird und die Räder des Fahrwerkes auch in sehr engen Kurven tangential zur Schienenkrümmung geführt werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeweils ein Radträger mit dem Rad und den Führungsrollen in an sich bekannter Weise auf gegenüberliegenden Seiten der Schiene angeordnet sind und daß unterhalb der Schiene an einer Längstraverse der Laufkatze quer zu der Längstraverse ein Lagerträger mit Lagern für die beiden gegenüberliegenden Radträger angeordnet ist, die über mindestens einen oberhalb oder unterhalb der Lager gelenkig in den Radträgern gelagerten Querstab miteinander verbunden sind, und daß die auf einer
.Schienenseite angeordneten Radträger an ihrer?] oberen finde durch einen Längsstab gelenkig miteinander verbunden bind.
Die vorn und hinten an derr Radtrager angeordneten [•'ührungsrollen laufen an der Führungsfläche der Schiene entlang und schwenken das Rad in die Richtung der Lauffläche, die mit der tatsächlichen Laufrichtung des Rades übereinstimmt, so daü das Rad beim Abrollen nicht etwa /ur Seite geschoben wird und dabei Geräusche und Abrieb er/.eugi. Durch das Verschwen· ken der Räder in Laufrichtung kann der Biegeradius der Schiene erheblich verringert werden, ohne daß unangenehme Geräusche entstehen.
Die Schwenkachse wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus einem mit der Längstraverse verbundenen Lager und einer 1 lalieführung des Radträgers gebildet. Das Lagerist nil seiner Schalenzone in dem Rudtriiger befestigt und durch seine Kugelzone ist ein Lagerträger geführt, der die nebeneinander angeordneten Radträger über die Längsiraverse miteinander verbindet. Die Längstraverse hat an ihren Luden Bohrungen /ur Durchführung der Lagerträger. Die Lagerträger sind von Distanzrohren umgeben und führen damit die Längstraverse /wischen den Lagern.
Die Längsiraverse, die Distan/rohre und die Lager sind mit den daran befestigten Radträgern von den die Lastträger an beiden Enden durchdringenden Stiften aneinander gesichert.
Vorzugsweise sind zwei Querstäbe vor und hinter der Schwenkachse an dem Radtrager gelagert und wirken wie ein Lenk-Parallelogramm, das zwangläufig die Verschwenkung des auf der einen Seite des Fahrwerkcs angeordneten Radträgers auf den auf der anderen Seite angeordneten überträgt.
Der Radtrager hai vorzugsweise an seiner Vorder- und Rückseite übereinander zwei mit Bohrungen versehene Ansätze, zwischen denen die Querstäbe mit durch in den Bohrungen befestigten Stiften schwenkbar gelagert sind. So ist mit einfachen Mitteln eine Querverbindung zwischen den nebeneinander angeordneten Radträgern hergestellt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Längsstab an einem von oben in eine senkrechte Sackbohrung des Radträgers hineinragenden Stift gelagert, so daß auch mit einfachen Mitteln eine Längsverbindung zwischen den auf einer Seite des Fahrwerks angeordneten Radträgern hergestellt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungsrollen an einem an dem Radtrager befestigten Rollenhaltebügel gelagert, der vorzugsweise ein U-förmiger Bügel ist, dessen Flanschenden über die Führungsrollen tragende Rollenachshalter miteinander verbunden sind. In zweckmäßiger Weise können zwei Rollenachshalter mit Abstand übereinander angeordnet und die Führungsrollen zwischen den Rollenachshaltern gelagert sein. Eine Rollenachse der Führungsrolle ist durch Bohrungen der Rollenachshalter geführt unJ mittels eines Stiftes gesichert. Der Rollenhaltebügel kann vorzugsweise mittels Schrauben an dem Radtrager befestigt sein. Die Räder und/oder Führungsrollen sind in an sich bekannter Weise aus Kunststoff hergestellt.
Mehrere Allsführungsbeispiele nach der Erfindung sind in den F i g. 1 bis 5 dargestellt und im folgenden erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Traktor mit mehreren Fahrwerken einer Hängebahn in der Seitenansicht,
F i g. 2 die Draufsicht auf den Traktor nach Fig. 1,
(ig. i die Draufsicht auf ein Fahrwerk, im größeren Maßstab,
L i g. 4 die Seitenansicht des Fahrwerkes nach F i g. 3, F i g. 5 die Vorderansicht des Fahrwerkes nach F i g. 3.
F i g. 1 zeigt einen an einer Schiene 1 fahrenden Trakior A, der über ein Zugglied 27 mehrere Fahrwerke Ii zieht. Für eine größere Belastung sind zwei aus einer Längstraverse 2 und zwei Radträgern 3 gebildete Fahrwerke B über einen Verbindungsiräger 26 miteinander verbunden.
F i g. 2 zeigt, daß die Schiene 1 gebogen ist und daß die an der Führungsfläche 16der Schiene entlanglaufenden Führungsrollen 6 das Verschwenken der Radtrager J gegenüber der aus zwei Seitenplatten gebildeten Längstraverse 2 tangential zur Führungsfläche 10 bewirken.
In Fig. i ist durch strichpunktierte Linien das Verschwenken der Rjdträger 3 mit den daran gelagerten Rädern 4 und den Führungsrolle^ 6 um die .Schwenkachsen 8 angedeutet. Die an den Radträgern 3 angelenkten Querstäbe 113 halten die sich gegenüberliegenden Räder 4 parallel zueinander. Die Führungsrollen 6 ':ind mit Rollenachsen 7 an einem Rollenachshalter 16 gelagert, der die Schenkel eines U-förmigen Rollenhaitebügels 15 miteinander verbindet. Die Rollenhaltebügel 15 sind mit Schrauben 19 an den Radträgern 3 befestigt. Die auf beiden Seiten der Schiene 1 angeordneten vorderen und hinteren Radtrager 3 sind jeweils über einen Längsstab 12 miteinander verbunden, wie auch die F i g. 4 zeigt.
Fig. 4 zeigt außerdem, daß der Längsstab 12 mit in Sackbohrungen 3c des Radträgers 3 hineinragenden Stiften 10 an den Radlrägern 3 gelagert und durch Sprengringe 11 gesichert ist. jeder Radträger 3 hat an seiner Vorder- und Rückseite übereinander zwei Ansätze 3a mit Bohrungen 3b für jeweils einen Stift 14, der durch den zwischen den Ansätzen 3a geführten Querstab 13 führt.
F i g. 5 zeigt, daß die Q'uerstäbe 13 die nebeneinander angeordneten Radträger 3 unterhalb der Schiene 1, aber oberhalb der Lager 9 miteinander verbinden und im Zusammenwirken miteinander den Radträgern 3 die Seitenstabilität geben.
Die äußere Schalenzone 96 des Lagers 9 ist in einer Lagerbohrung 3d des Radträgers 3 angeordnet und durch eine Sicherungsplatte 24 gegen Herausfallen gesichert. Durch die innere Kugelzone 9a führt ein Lagerträger 20 zum Lager 9 des auf der anderen Seite der Schiene 1 angeordneten Radträgers 3. Der Lagerträger 20 ist ein Rundstab und wird von mehreren Distanzrohren 21 umgeben, zwischen denen die aus zwei Blechen bestehende Längstraverse 2 des Fahrwerkes angeordnet ist. Zwischen den beiden Blechen der Längstraverse 2 is· ein weiteres Distanzrohr 21 angeordnet, an dem das Zugglied 27 für das nächste Fahrwerk angelenkt ist. Die Bleche der Längstraverse 2 sind außerdem über einen Aufhängebolzen 25 für die Last miteinander verbunden. Der Lagerträger 20 und der Aufhängebolzen 25 haben jeweils Bohrungen 20a und 25a für Stifte 23, die den Lagerträger bzw. den Aufhängebolzen 25 in der Einbaustellung halten.
F i g. 5 zeigt ferner, daß das Rad 4 über ein Wälzlager 28 auf einer in dem Radträger 3 eingeschweißten Radachse 5 gelagert ist. Auch ist die Lagerung der Führungsrolle 6 mit ihrer Rollenachse 7 zwischen dem oberen und unteren Rollenachshalter 16 und die Befestigung der Rollenachse 7 mit Hilfe eines Stiftes 18 in dem oberen Rollenachshalter 16 zu erkennen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Palentansprüche:
1. Fahrwerk für eine auf einer Schiene rollende Laufkatze, z. B. einer Einschienenhängebahn ' "en Fahrwerk aus mindestens einer Längstraver mit an ihren Enden angeordneten, um senkrechte Schwenkachsen schwenkbaren Radträgern gebildet ist, an denen jeweils ein Rad und vor und hinter diesem je eine Führungsrolle gelagert ist, d a durch gekennzeichnet, daß jeweils ein Radträger (3) mit dem Rad (4) und den Führungsrollen (6) in an sich bekannter Weise auf gegenüberliegenden Seiten der Schiene (1) angeordnet sind und daß unterhalb der Schiene an einer Längstraverse (2) der Laufkatze quer zu der Längst, averse (I) ein Lagerträger (20) mit Lagern (9) für die beiden gegenüberliegenden Radträger (3) angeordnet ist, die über mindestens einen oberhalb oder unterhalb der Lager (9) gelenkig in den Radträgern (3) gelagerten Querstab (13) miteinander verbunden sind, und daß die auf einer Schienenseite angeordneten Radträger (3) an ihrem oberen Ende durch einen Längsstab (12) gelenkig miteinander verbunden sind.
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (8) aus einem mit der Längstraverse (2) verbundenen Lager (9) und einer Halteführung des Radträgers (3) gebildet ist.
i. Fahrwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (9) mit seiner Schalenzone (96; in dem Radträger (.3) befestigt ist und daß durch seine Kugelzone (9a;ein Lagerträger (20) geführt ist, der die nebeneinander angeordneten Radträger (3) über die Längstraverse (2) miteinander verbindet.
4. Fahrwerk nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstraverse (2) an ihren Enden Bohrungen (2^zUr Durchführung der Lagerträger (20) hat.
5. Fahrwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstraverse (2) mit die Lagerträger (20) umgebenden Distanzrohren (21) zwischen den Lagern (9) geführt ist.
6. Fahrwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstraverse (2), die Distanzrohre (21) und die Lager (9) mit den daran befestigten Radträgern (3) von den die Lagerträger (20) an beiden Enden durchdringenden Stiften (23) aneinander gesichert sind.
7. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Querstäbe (13) vor und hinter der Schwenkachse (8) an dem Radträger (3) gelagert sind.
8. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radträger (3) an seiner Vorder- und Rückseite übereinander zwei mit Bohrungen (3b) versehene Ansätze (3a) hat, zwischen denen die Querstäbe (13) mit durch in den Bohrungen (3b) befestigten Stiften (14) schwenkbar gelagert sind.
9. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsstab (12) an einem von oben in eine senkrechte Sackbohrung (3c) des Radträgers (3) hineinragenden Stift (10) gelagert ist.
10. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (6) an einem an dem Radträger (3) befestigten Rollenhaltebügel (15) gelagert sind.
11. Fahrwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenhaltebügel (15) ein U-förmiger Bügel ist, dessen Flanschenden über die Führungsrollen (6) tragende Rollenachshalter (<6) miteinander verbunden sind.
12. Fahrwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rollenachshalter (16) mit Abstand übereinander angeordnet sind und daß die Führungsrollen (6) zwischen den Rollenachshaliern (16) gelagert sind.
13. Fahrwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rollenachse (7) der Führungsrolle (6) durch Bohrungen (16a; der Rollenachshalter (16) geführt und mittels eines Stiftes (18) gesichert ist.
14. Fahrwerk nach Anspruch Ί0, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenhaltebügel (15) mittels Schrauben (19) an dem Radträger (3) befestigt ist.
15. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (4) und/oder Führungsrollen (6) in an sich bekannter Weise aus Kunststoff htvgesielli .sind.
DE19752508231 1975-02-26 1975-02-26 Fahrwerk für eine auf einer Schiene rollende Laufkatze Expired DE2508231C3 (de)

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