DE250802C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE250802C DE250802C DENDAT250802D DE250802DA DE250802C DE 250802 C DE250802 C DE 250802C DE NDAT250802 D DENDAT250802 D DE NDAT250802D DE 250802D A DE250802D A DE 250802DA DE 250802 C DE250802 C DE 250802C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hammers
- roller
- musical instrument
- hammer
- pins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001755 vocal effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D11/00—Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
- G10D11/02—Actions
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D15/00—Combinations of different musical instruments
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
250802 ^ KLASSE 51 c. GRUPPE
RICHARD WEBER in BERLIN-LICHTENBERG und MORITZ MÜLLER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab.
Längste Dauer: 18. Januar 1927.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Verbesserung des in
dem Patent 250801 beschriebenen Musikinstrumentes nach Art einer Ziehharmonika. Im
Gegensatz zu der Einrichtung nach dem Hauptpatent, bei welcher die Hammer für die
Stimmkörper mittelbar durch eine federbelastete Walze betätigt werden, sollen sie im
vorliegenden Falle unmittelbar durch die Walze betätigt werden. Zu diesem Zwecke ist die
Walze, die je nach der Richtung, in welcher sie sich dreht, die eine oder andere Stimmkörperreihe
zum Ertönen bringt, mit Stiften versehen, welche direkt auf Anschläge der Hammerstiele einwirken, wenn die zugehörige
Taste niedergedrückt wird. Durch diese Einrichtung wird eine wesentliche Vereinfachung
des ganzen Musikinstrumentes erreicht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht bei entfernter Tastatur,
Fig. 2 einen Querschnitt nach x-x der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Detailansicht.
Wie bei dem Hauptpatent sind im Innern
des Musikinstrumentes ι die Stimmkörper 2, 3 in geeigneter Weise, z. B. durch Saiten, aufgehängt.
Für jeden Stimmkörper sind im vorliegenden Falle zwei Hämmer 4, 5 und 7, 6
vorgesehen, die in horizontaler Richtung bewegt werden. Die Hammerstiele sind auf
festen Wellen 8 und 9 durch mit ihnen fest verbundene Hülsen 10 und 11 drehbar gelagert.
Die Hammerstiele sind mit Anschlägen 12, 13 versehen, die nach der Walze 14 gerichtet
sind und außerdem mit Anschlägen 15, 16, die in Richtung der Stiele verlaufen.
Zur Betätigung der Anschläge 12, 13 für die
Hämmer dienen Stifte 17, 18, die in der Walze 14 eingelassen sind. Die Stifte 17, 18 sind
versetzt zueinander in horizontalen Reihen angeordnet, wodurch die Hämmer 4, 5 und 6, 7
nacheinander angehoben werden. Die Anschlage 12, 13 befinden sich in der Ruhelage
der zugehörigen Taste außer dem Bereich der Stifte 17, 18, indem die Anschläge 15, 16 zurückgedrückt
werden und den zugehörigen Hammermechanismus mitnehmen. Zu diesem Zwecke ist jede Taste mit einem im Punkte
19 drehbaren Hebel 20 versehen, der mittels Anschlag 21 gegen den Anschlag 15 des Hammers
4 drückt, wenn die Taste durch Wirkung der Feder 22 in die Ruhelage zurückgezogen
wird. Das Zurückdrücken des in derselben Ebene liegenden anderseitigen Hammers und Hammerstieles erfolgt durch einen
mit dem Hebel 20 gekuppelten Hebel 23, der den Anschlag 16 des Hammers 6 beeinflußt.
Bei niedergedrückter Taste, also wenn der Anschlag 15, 16 freigegeben ist, zieht eine Fe-
35
40
45
50
der 24, 25 den zugehörigen Hammer in die Stellung, in welcher sein Anschlag 12, 13 mit
den Stiften der Walze in Eingriff gelangen kann. Um bei Drehung der Walze in der
einen oder anderen Richtung immer nur eine Stimme zu betätigen, ist die Verbindnng der
Hammerstiele mit dem Anschlag 12, 13 eine gelenkige, wobei eine Feder 26 diese Verbindung
vermittelt. Die Hammerstiele können noch durch Gummiwalzen o. dgl 27, 28 am
zu starken Aufschlagen gehindert werden.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende:
Wird eine Taste 29 angedrückt (Stellung in Fig. 2), so werden durch die Wirkung von
Federn 24 die Hämmer 4, 5 und von Federn 25 die Hammer 6, 7 in die Betätigungsstellung
gerückt, nachdem der Anschlag 21 die Anschläge 15 und der Hebel 23 die Anschläge 16
freigegeben hat. Wird nun das Instrument ausgezogen, so dreht sich die Walze 14, die
mittels Riemen 30 o. dgl. mit der abziehbaren Seitenwand verbunden ist, in Richtung des
Pfeiles y. Hierbei werden die Anschläge 12 (im vorliegenden Falle zwei für jede Stimme)
nacheinander zurückgedrückt. Die Stifte 17,18 lassen während der Drehung der Walze 14 die
Anschläge 12 wieder frei und hierbei werden die Hammer 4, 5 durch die Wirkung der Federn
24 gegen den zugehörigen Stimmkörper 2 gezogen, welcher hierdurch zum Ertönen gebracht
wird. Während der Drehung der Walze 14 in Richtung des Pfeiles y werden
die in derselben Ebene liegenden Anschläge 13 in entgegengesetzter Richtung zurückgedrückt,
ohne die Hammerstiele zu heben, da die Verbindung in dieser Richtung ausweichen kann
(Fig. 3). Erst beim Zusammenschieben des Instrumentes, in welchem Falle sich die Walze
14 in Richtung des Pfeiles ζ dreht, werden die Anschläge 13 und mit ihnen die Hammerstiele
betätigt, so daß jetzt die Stimmkörper 3 angeschlagen werden. Die gegenüberliegenden
Hämmer werden jetzt nicht angeschlagen, da die gelenkige Verbindung der Anschläge 12
mit den Hammerstielen ausweichen kann.
Bei dem dargestellten Beispiel sind für jeden Stimmkörper zwei Hammer vorgesehen
und, da eine Stiftreihe der Walze 14 zehn Stifte enthält, so würde bei einmaliger Um
drehung der Walze die Stimme 20 mal angeschlagen werden. Es können nun auch noch
mehr Hämmer für jede Stimme oder auch nur einer vorgesehen sein.
Claims (4)
- Pate nt-An sprüche:
- i. Mittels Klaviatur spielbares\ Musikinstrument nach Art einer Ziehharmonika nach Patent 250801, bei welchem die die Stimmkörper anschlagenden Hämmer von einer drehbaren Walze betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Hämmer und der Hammerstiele unmittelbar durch die Walze erfolgt.
. 2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Hämmer in die Antriebsstellung dadurch selbsttätig erfolgt, daß Anschläge, die durch einen mit der Taste verbundenen Hebel zurückgedrückt gehalten wurden, beim Andrücken der Taste'freigegeben werden. - 3. Musikinstrument nach den Ansprüchen ι und 2, gekennzeichnet durch eine gelenkige Verbindung zwischen Hammerstiel und Anschlag für die Stifte.
- 4. Musikinstrument nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte der Walze versetzt angeordnet sind, so daß jede Stimme von zwei oder mehreren Hämmern nacheinander angeschlagen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250802C true DE250802C (de) |
Family
ID=509295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250802D Active DE250802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250802C (de) |
-
0
- DE DENDAT250802D patent/DE250802C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE250802C (de) | ||
| DE679610C (de) | Kraftangetriebene Ausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen | |
| DE96629C (de) | ||
| DE422022C (de) | Klaviermechanik | |
| DE574906C (de) | Vorrichtung zum Anreissen der Saiten von Musikinstrumenten | |
| DE182468C (de) | ||
| DE324783C (de) | Brief- und Broschuerenlocher mit zwei Lochstempeln | |
| DE237670C (de) | ||
| DE44635C (de) | Transponirvorrichtung für Pianinos | |
| AT95578B (de) | Automatischer Glaserhammer. | |
| DE61135C (de) | Anzeigevorrichtung für Thüren | |
| DE519255C (de) | Ausloesevorrichtung fuer die mit laengeren oberen Ohren versehenen Matrizen von Matrizen-setz- und Zeilengiessmaschinen, bei der das Ausloesen durch Anheben der Matrizenueber einen Anschlag erfolgt | |
| DE109243C (de) | ||
| DE57911C (de) | Matrizenstanzmaschine | |
| DE276826C (de) | ||
| DE196934C (de) | ||
| DE221965C (de) | ||
| DE254165C (de) | ||
| DE87746C (de) | ||
| DE276793C (de) | ||
| DE4338C (de) | Notenwalze | |
| DE672613C (de) | Druckschloss | |
| DE377075C (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Stimmenzungen auf Stimmplatten | |
| DE221408C (de) | ||
| DE910405C (de) | Boerdeleinrichtung zur Herstellung beliebig geformter Boerdelraender an Blechteilen od. dgl. |