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Automatischer Glaserhammer.
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einzuschlagen, ohne hiebei die Glasscheibe zu gefährden, wie dies beim Einschlagen solcher Nägel mittels eines gewöhnlichen Hammers allzuleicht der Fall ist. Den Gegenstand der Anmeldung bildet ein Apparat. welcher gegenÜber den bekannten Vorrichtungen dieser Art, den Vorteil leichter und genauer Arbeit bei möglichst grossem Schutz der Scheibe verbindet und es ausserdem noch gestattet, durch. \nbringen eines beweglichen Messers zum Abstemmen des verhärteten Kittes verwendet zu werden, ohne dass hiebei die Scheibe zertrümmert werden konnte.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in seitlicher Ansicht ; Fig. 2 ist der
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Grösse.
Der Rahmen 1, der den Handgriff bildet, ist mit der Grundplatte 2 zusammen aus einem Guss gefertigt und an seinem hinteren Ende zwecks besseren Aufsatzes mit. einer schwalbenschwanzförmigen
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der Fig. 7. Der Hammer 77 (Fig. 12. 13) trägt zwecks sicherer Führung in der Schiene 10 an seiner Oberseite eine Platte 25, in dessen an der Unterseite eine zweite Platte 28 (Fig. 14, 15) befestigt werden kann. zu welchem Zwecke die beiden Schraubenbohrungen 29 und 30 vorgesehen sind. Zwischen diesen beiden Bohrungen und hinter der hinteren sind im Mittelteil des Hammers 11 zwei Ausnehmungen 31 und 32 vorgesehen.
Am rückwärtigen Ende ist der Querschnitt des Hammers 11 vergrössert und wird hier eine Führungsstange J3 eingeschraubt, welche den Rahmen in einer entsprechenden Öffnung 34 (Fig. 3) durchstösst. Der Hammer 11 wird durch eine Spiralfeder. 3. 5 belastet.
An seinem vorderen Ende, welches durch die Platte 25 nicht mehr abgedeckt wird. ist eine Aus- nehmung. 36 vorgesehen, in welcher die Nase 37, die durch die in der Ausnehmung. 8 angeordnete Feder. 3. 9 unterstützt wird, um eine Achse 40 drchbar gelagert ist. Diese Nase 37 bildet den Anschlag für den
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und schmälere Platte 41, fort. welche in die Ausnehmung,' ? 4 eingeführt ist und als Schlagbolzen für den einzutreibenden Nagel dient. Die Befestigung an den Hammer 11 erfolgt mittels Schrauben, die durch die Loehungen 42 und 43 in die Schraubenbohrungen 29 und * 0 des Hammers/7 eingreifen.
Ausserdem sind in der Platte 28 noch drei weitere Ausnehmnngen 44. 4. 5 und 46 vorgesehen, die zur Einführung
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Hammer 11 befestigt werden kann. Diese Platte 47 setzt sich nach vorne in eine etwas niederere Platte 48 fort. die an ihrer Stirnseite zu einem Messer 49 zngeschliffen ist und in gebrauchsfertigem Zustande unter-
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Zur Verwendung gelangen in diesem Apparat fünfeckige Stifte 53 (Fig. 18), deren eine entsprechende Anzahl-zirka, 200-350 Stück-in einer aus dünnem Blech gefertigten Hülse 5-1 untergebracht sind.
Die Hülse ist oben und unten mit Papier verschlossen.
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eingekitteten Fensterscheibe, eine neue eingesetzt werden, so wird die Vorrichtung vorerst mit dem Messer 49 versehen (siehe oben) und mittels diesem der Kitt ausgesprengt. Dies erfolgt durch stetes Heben des langen Armes des Hebels 5 entgegen der Wirkung der Feder 9. Dadurch drückt das andere Hebelende gegen die Nase 37 des Hammers 11 und schiebt diesen zurück. bis er von dem Hebel 5 freigegeben wird und unter dem Drucke der nun gespannten Feder. 35 wieder in seine Anfangsstellung vorschnellt. Hiebei wird auch das an dem Hammer 11 befestigte Messer 49 vorgetrieben und sprengt so den alten Kitt vollkommen ab. Ist auf diese Weise endlich die alte Platte ans dem Rahmen entfernt und die neue an ihre Stelle gesetzt worden, so wird diese nun mittels entsprechend vieler Nägel 53 in dem Rahmen befestigt.
Zu diesem Zweck wird in das Magazin 16 eine Tube 54 mit Nägein 53 eingelegt. nachdem vorerst der beiderseitige Papierverschluss abgerissen wurde und das Magazin wieder an den Schienen 14, 15befestigt und mittels der Schraube 59 gesichert. Dann wird die Feder 64 durch entsprechend tiefes Einschieben des Bolzens 67 gespannt, so dass die Nägeln nun unter Druck liegen. Wird nun mittels des Hebels 5 der Hammer 77 zurückgezogen, so gibt daher der Schlagbolzen 41 die Ausnehmung 24 frei. in welche nun der unterste Nagel 53 eintritt, der dann beim Vorschnellen des Hammers 11 mit grosser Gewalt in den Rahmen eingetrieben wird.
Dieser Vorgang wird nun so oft wiederholt bis genügend Nägel angebracht sind, um die Scheibe in dem Rahmen festzuhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatischer Glaserhammer. bei welchem die in einem Magazin unter Federdruck gehaltenen Nägel durch einen federbelasteten Hammer einzeln eingeschlagen werden. dadurch gekennzeichnet. dass
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einerseits den Anschlag fuir den Betätigungshebel (5) bildet, anderseits beim Zurückschieben des Hammers niedergedrückt werden kann.
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