DE250755C - - Google Patents

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DE250755C
DE250755C DENDAT250755D DE250755DA DE250755C DE 250755 C DE250755 C DE 250755C DE NDAT250755 D DENDAT250755 D DE NDAT250755D DE 250755D A DE250755D A DE 250755DA DE 250755 C DE250755 C DE 250755C
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lever
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key lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/18Locks
    • B41J5/20Locks for subsidiary keys, e.g. for shift keys

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
V£ 250755 KLASSE 15s·. GRUPPE
Zusatz zum Patent 199149 vom 16. Juli 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1911 ab. Längste Dauer: 15.JuIi 1922.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent 199149 geschützten Schreibmaschine mit gekuppeltem Umschaltc- und Zwischenraumtastenhebel und hat den Zweck, das Kuppeln und Entkuppeln des Umschaltehebels mit dem Zwischenraumtastenhebel in besonders einfacher Weise, und mit möglichst geringer Reibung zu erzielen, damit die Abnutzung der bewegten Teile verringert und die Haltbarkeit und Lebensdauer der Schreibmaschine erhöht wird. Statt einer einfachen Klinke, welche gemäß dem Hauptpatent den Umschaltehebel nach dem Niederdrücken festhält und durch die Typentaste ausgelöst wird, ist gemäß der vorliegenden Erfindung am Umschaltehebel einerseits ein den Zwischenraumtastenhebel untergreifender Bügel und andererseits ein zweiarmiger Hebel angelenkt, dessen eines Ende mit einem unter Federwirkung stehenden Winkelhebel gelenkig verbunden ist, während sein anderes Ende hakenförmig ausgebildet ist und unter eine Querschiene greifen kann, die durch die Typentastenhebel in bekannter Weise niedergedrückt wird und hierbei den zweiarmigen Hebel dreht, so daß sein Hakenende von der Querschiene freigegeben wird. Für das Wesen der Erfindung ist die besondere Art der Umschaltung sowie die Art der Anordnung des Winkelhebels am Schreibmaschinengestell und die Verbindung des Bügels und des zweiarmigen Hebels mit dem Umschaltehebel belanglos; es kommt nur darauf an, das Kuppeln des Umschaltehcbels mit dem Zwischenraumtastenhebel mit Hilfe eines Bügels und das Niederhalten des Umschaltehcbels durch einen Kniehebel zu erzielen, der beim Niederdrücken des Umschaltehebels gestreckt wird und den Unischaltehebel festhält, jedoch beim Niederdrücken eines Typentastenhebels freigegeben wird, so daß der Umschaltehebel hochgehen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Er zeigen:
Fig. ι die Ruhelage der Tastenhebel,
Fig. 2 die Lage der Tastenhebel, nachdem die Zwischenraumtaste niedergedrückt worden und der Umschaltehebel in niedergedrückter Lage festgehalten ist.
Der Hebel w der Zwischenraumtaste α und die Hebel e der Typentasten t, von denen der Einfachheit halber nur einer auf der Zeichnung dargestellt ist, sind in bekannter Weise um die am Maschinengestell fest angeordneten Drehzapfen / und ζ drehbar. Der Hebel s der Umschaltetaste c ist gleichfalls um einen am Schreibmaschinengestell festen Zapfen u drehbar und gelenkig mit einem Bügel b verbunden, dessen Steg den Hebel w der Zwischenraumtaste α untergreift und dadurch als Kupplung dient. An dem Hebel s der Umschaltetaste c ist außerdem ein zweiarmiger Hebel q angelenkt, welcher an seinem einen Ende mit dem einen Arme eines Winkelhebels f gelen-
kig verbunden ist, der um einen am Schreibmaschinengestcll fest angeordneten Zapfen g , drehbar ist. Am wagcreclitcn Arme des Win-
. kelhcbel? f ist eine Schraubenfeder h befestigt,
i 5 welche diesen Arm stets in die wagcrcchte
j Lage zu ziehen sucht. Das an dem zwci-
ί annigen Hebel q angelenkte Ende des Winkel-
! hebcls /" ist abgeschrägt und liegt gemäß Fig. 2
! bei Strecklage der entsprechenden Arme der
! »ο Hebel f, q an einem Stifte y an, welcher am
I Hebel q befestigt ist und die allzuweitc Drehung
! ties Winkclhebels f durch die Schraubenfeder h
! verhindert. Das untere Ende des zweiarmigen
: Hebels q ist hakenförmig gestaltet und etwas
j 15 abgeschrägt und greift gemäß Fig. 2 mit der
Hakennase unter die Qucrschicnc i, welche ' beim Anschlagen der Typentastenhebel e nie·
I dergehen muß und den Haken r des Hebels q
zur Seite drängt, wodurch der Umschalte-20 tastenhebel s mit der Querschiene i außer Verbindung tritt und die Lage gemäß Fig. 1 einnehmen kann.
Wird die Zwischenraumtaste α nicdcrge-
■ drückt, so wird vermöge des als Kupplung \ 25 dienenden, den Zwischcnraumtastcnhebcl w
untergreifenden Steges des Bügels b, welcher am Umschaltetastenhebel s angelenkt ist, der ; letztere in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage
niedergezogen und in dieser Lage gehalten, I 30 weil beim Niedergehen des Umschaltetasten-
! hebeis s der Haken r des zweiarmigen Hebels q
I mit seiner Nase gemäß Fig. 2 unter die Qucrschicnc i der Typentastenhebel e geschwungen ' wird, indem gleichzeitig die das Gelenk χ bil-
\ 35 elenden Arme der Hebel f und q in eine ge-
i streckte Lage gelangen, worauf der Zwischen-
■ raumtastenhebel w wieder die aus Fig. 1 und 2 j ersichtliche Normallage einnimmt. Bei der in I Fig. 2 ersichtlichen Lage der Tasten kann also 1 40 mit großen Buchstaben geschrieben und zui gleich Zwischenraum gegeben werden. Sobald i nun ein Typentastenhebel angeschlagen wird, muß auch die Querschiene * niedergehen, und diese drängt den Haken r des bis dahin niedergehaltenen Umschaltetastenhebels s zur Seite, so daß dieser wieder die Lage gemäß Fig. 1 einnimmt, in welcher die zusammenwirkenden Arme der Hebel f, q geknickt sind und ohne Umschaltung geschrieben wird.
Die Umschaltetaste c, s wird von der Zwischenraumtaste a, w erst in dem Augenblick mitgenommen, wenn die letztere bereits einen Zwischenraum ausgelöst hat. Will man aber verhindern, daß beim Anschlag der Zwischenraumtaste a, w die Umschaltetaste c, s mitgenommcn wird, so hat man nur darauf zu achten, daß die Zwischenraumtaste a, w nur bis zur Auslösung eines Zwischenraumes und nicht tiefer niedergedrückt wird, während zur Einstellung einer Umschaltung der vollständige Niederdruck der Zwischenraumtaste erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schreibmaschine mit gekuppeltem Umschalte- und Zwischenraiimtastenhebcl gemäß Patent 19914g, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltetastenhebel (s) einerseits ein den Zwischenraumtastenhebcl (w) untergreifendes Kupplungsglied (b) aufweist und andererseits einen an ihm gelenkig angeschlossenen Haken (r) trägt, der beim Niedergehen des Umschaltetastenhebels (s) durch eine auf sein Ende vermittels eines Winkelhebels (f) einwirkende Feder gedreht wird und mit seiner Nase unter die quer zu den Typentastenhebeln verlaufende Schiene (i) tritt, so daß der Umschaltetastenhebel auch nach Emporgehen des Zwischenraumtastenhebels niedergehalten bleibt und erst in die Normalstellung zurückgeht, wenn beim Anschlagen der Typentastenhebel (e) die Schiene (i) niedergeht und den Haken (r) zur Seite drängt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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