DE249840C - - Google Patents
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- DE249840C DE249840C DENDAT249840D DE249840DC DE249840C DE 249840 C DE249840 C DE 249840C DE NDAT249840 D DENDAT249840 D DE NDAT249840D DE 249840D C DE249840D C DE 249840DC DE 249840 C DE249840 C DE 249840C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trigger
- locking sleeve
- pressure point
- spring
- firing pin
- Prior art date
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- Active
Links
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 11
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
- F41A19/29—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
- F41A19/30—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
- F41A19/31—Sear arrangements therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 249840 — KLASSE 72h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abzugvorrichtung mit lose in die Verschlußhülse
eingehängtem Druckpunktabzug für Feuerwaffen, insbesondere für selbsttätige Feuerwaffen,
und besteht gegenüber bekannten Vorrichtungen darin, daß die zweite Druckpunktwarze
des Abzuges diesen derart mit der Verschlußhülse verkuppelt, daß während des Abziehens
der Abzug beim Aufliegen der ersten
ίο Druckpunktwarze mit der zweiten eine Schwingbewegung
ausführen kann.
In der Zeichnung ist die neue Abzugvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι
einen senkrechten Längsschnitt durch den hinteren Teil der Verschlußhülse eines selbsttätigen
Gewehres mit Zylinderdreh Verschluß, geschlossen und gespannt, und Fig. 2 den gleichen
Schnitt, den Verschluß vollständig geöffnet.
In dem Schlößchen s, welches ohne Drehung in der durch den Deckel d abgeschlossenen
Verschlußhülse h geführt wird, ist die Abzugstange α um zwei Zapfen a1 drehbar eingehängt.
Sie hält mit ihrem Stollen a2, der vor die Rast bz des Schlagbolzens b tritt, den
Schlagbolzen in der Spannstellung, und hat am hinteren Ende zwei seitliche Haken a3,
die mit nach innen überstehenden Klauen z3 des Abzuges ζ in Eingriff kommen, wenn dieser,
durch die Abzugfeder f* getrieben, nach oben schwingt. Die Abzugstange ist zu diesem
Zweck mit etwas Spielraum in der Längsrichtung im Schlößchen gelagert, so daß sie
durch die Klauen z3 etwas zurückgezogen werden kann. Die hierbei von dem Schlagbolzen
zusammengedrückte Schließ- und Schlagfeder f2 40
schiebt alsdann den Schlagbolzen und damit auch die Abzugstange wieder vor, sobald die
Klauen za an dem Haken a3 vorbeigegangen
sind.
Das Einklinken des Abzugstollens a2 vor die Spannrast b2 des Schlagbolzens erfolgt bei
völlig geöffnetem Verschluß (Fig. 2), und zwar gleichfalls durch die Abzugfeder f*. Diese
stützt sich mit ihrem hinteren Ende lose unter einen Absatz der Verschlußhülse und wird
hier in der durch strichpunktierte Linien (Fig. 2) gekennzeichneten Weise nach unten
gedrückt, wenn die Rast b2 des Schlagbolzens über die Stollen «2 der Abzugstange hinweggleitet.
Die Feder schnellt daher das hintere Ende der Stange wieder nach oben, sobald Stollen und Rast aneinander vorbeigegangen
sind.
Bei dem darauf durch die Feder f1 stattfindenden
Vorschieben des Verschlußzylinders im Schlößchen schiebt der Zylinder sich über
das vordere Ende des Schlagbolzens hinweg, so daß der Schlagbolzen den zum Abfeuern
erforderlichen Aufzug erhält, worauf die Schließfeder f2 den Verschluß in bekannter Weise
wieder schließt.
Bei diesem Vorgang der Verschlußteile wird der Abzug ζ durch die untere Leiste s3 des
Schlößchens in der zurückgezogenen Stellung festgehalten. Er wird jedoch nach dem völligen
Vorschnellen des Schlößchens und dem Freigeben seiner Zunge durch den Schützen von seiner Feder fl sofort wieder vorgedrückt
und in der oben beschriebenen Weise in die Abzugstange eingeklinkt. Sobald der Abzug
jetzt wieder zurückgeschwungen wird, ziehen
seine Haken zs die Abzugstange nach unten,
der ' Stollen a2 der Stange α gleitet dadurch von der Rast b2 ab, so daß die Schlag- und
Schließfeder f% den Schlagbolzen b gegen das
Zündhütchen vortreibt. Die bisher beschriebene Einrichtung gehört nicht zur Erfindung
und dient nur zur allgemeinen Erläuterung der angewendeten Abzugvorrichtung.
Nach der Erfindung ist der Abzug ζ lose
ίο in die Verschlußhülse h so eingehängt, daß er
sich beim Abfeuern mit seinen Druckpunkten z1, z2 nacheinander gegen entsprechend ausgearbeitete
Lager der Hülse stützt. Die hintere Druckpunktwarze ζ2 dient zugleich zum Verkuppeln
des Abzuges mit der Verschlußhülse h, indem sie so mit der Verschlußhülse verbunden
ist, daß sie beim Anliegen der ersten Druckpunktwarze ζ1 während des Abziehens
frei schwingen kann, in der Ruhelage jedoch sich auf Vorsprünge der Hülse legt und das
Abfallen des Abzuges verhindert. Zum Entfernen des Abzuges von der Verschlußhülse
ist die Feder f* so weit nach hinten zu ziehen,
daß ihr vorderes Ende aus dem Lager im Abzug herausspringt. Dieser wird dann so weit
nach unten geschwungen, daß sein vorderer Teil aus dem Ausschnitt in der Verschlußhülse
heraustritt, worauf die Warze z2 sich seitlich aus ihrem Lager in der Hülse herausschieben
läßt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Abzugvorrichtung mit lose in der Verschlußhülse eingehängtem Druckpunktabzug, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Druckpunktwarze (ζ2) des Abzuges diesen derart mit der Verschlußhülse verkuppelt, daß während des Abziehens der Abzug beim Anliegen der ersten Druckpunktwarze (z1) mit der zweiten (z2) eine Schwingbewegung ausführen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249840C true DE249840C (de) |
Family
ID=508424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249840D Active DE249840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249840C (de) |
-
0
- DE DENDAT249840D patent/DE249840C/de active Active
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