DE2506452C2 - Vorrichtung zum Zentrieren spiralförmiger oder kreisförmiger Aufzeichnungsspuren - Google Patents
Vorrichtung zum Zentrieren spiralförmiger oder kreisförmiger AufzeichnungsspurenInfo
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- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
- Optical Recording Or Reproduction (AREA)
- Rotational Drive Of Disk (AREA)
- Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
Description
Der Plattenspieler ist mit einer Zentriervorrichtung versehen, die aus einem Einstellmechanismus 1, zwei
elektromagnetischen Steuervorrichtungen 2 und einem elektrischen Meßsystem besteht, das in F i g. 1 und 2
nicht dargestellt ist, sondern nachher bei der Beschreibung von F i g. 2 behandelt wird.
Die Steuervorrichtungen 2 sind untereinander in einem Winkel von 90° auf einem auf schematische Weise
dargestellten Chassis 3 angeordnet Durch das Loch 4 im Chassis 3 ragt die Antriebswelle 5, die mit einem
nicht dargestellten Antriebsmotor, der sich unter dem Chassis 3 befindet, verbunden ist.
Auf der Antriebswelle 5 ist das Gestell 6 befestigt, das
mit Stiften TA gesichert ist Das Gesteü 6 ist zylinderförmig ausgebildet und trägt den Plattenteller 7. Der Plattenteller ist gegenüber dem Gestell in zwei senkrecht
aufeinanderstellenden Richtungen radial verschiebbar. Dazu ist der Plattenteller 7 an der Unterseite mit einem
Nocken 8 versehen, dessen Querschnitt rechteckig ist Dieser Nocken arbeitet mit zwei Verschiebemechanismen zusammen, die als Hebel 9 ausgebildet sind. Deutlichkeitshalber ist in den Figuren nur ein Hebel dargestellt Dieser Hebel 9 ist etwa L-förmig und drückt mit
dem kurzen Schenkel 10 gegen eine flache Seite 11 des Nockens 8. Der Hebel 9 hat am Ende des kurzen Schenkels 10 einen gestellfesten Drehpunkt 12. Der lange
Schenkel 13 des Hebels 9 ruht auf einem kugelförmigen Kopf 14 einer Schraubspindel 15, die im Gestell 6 vertikal verstellbar von unten gegen den Hebel 9 wirkt
Von der vom Hebel 9 abliegenden Seite drückt eine Schraubenfeder 16 gegen eine flache Seite 17 des Nokkens 8. Die Schraubenfeder 16 ist in einem Raum des
Gestells 6 eingeschlossen.
Die Schraubenspindel 15 endet außerhalb des Gestells 6 in einem Antriebsrad 19 mit einem Gummirand
20. Jede Antriebsvorrichtung 2 besteht aus einem Elektromagneten 21 mit einem Anker 22, der in horizontaler
Richtung arbeitet
Der Anker 22 ragt aus dem Elektromagneten 21 und ist dabei mit einer Gabel 23 mit zwei federnden Zinken
24 versehen. Der Abstand zwischen den Zinken ist derart, daß sich das Antriebsrad 19, das mit dem Gestell 6
dreht gerade zwischen die Zinken hindurch bewegen kann. Die Zinken stehen einander diametral gegenüber
und verlaufen damit zugleich in einer Ebene mit der Schraubspindel 15.
Zwischen dem Gestell 6 und dem Plattenteller 7 befindet sich parallel zu den beiden ein Führungsring 25.
Zur Aufnahme dieses Ringes ist das Gestell vertieft ausgebildet Dieser Führungsring 25 verbindet den Plattenteller 7 mit dem Gestell 6, und zwar mittels der Stifte 26
bzw. 27, die mit enger Passung in radial horizontal vorgesehenen Bohrungen 28 bzw. 29 ruhen.
Die Bohrungen 28 und 29 verlaufen senkrecht zueinander und parallel zum Plattenteller 7. Die Stifte 26 sind
mit dem Rand 30 des Gestells 6 und die Stifte 27 mit dem mittleren Teil 31 des Plattentellers 7 fest verbunden.
Der Plattenteller 7 ist mit einem Zentralnocken 32 versehen, der zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgers,
in diesem Fall der Bildplatten dient, die mit einem Zentralloch versehen sind.
Anhand der schematischen F i g. 4 erfolgt das Zentrieren des Plattentellers, also der Bildplatte, wie folgt:
Die auf der Bildplatte vorgesehene Spur besteht aus
einer spiralförmigen Struktur, in der in optischer Form ein Videosignal angebracht sein kann, das nach Bearbeitung geeignet ist über einen Fernsehempfänger wiedergegeben zu werden.
Durch die Massenherstellung der Bildplatten ist es unvermeidlich, daß diese nach Verlassen der Presse unrund sind oder ein nicht genau zentrisches Zentralloch
aufweisen. Das Resultat ist, daß die spiralförmige Struk
tür exzentrische Abweichungen aufweist, die zu Abwei
chungen in der Zeitbasis des ausgelesenen Videosignals führen.
Ein nicht dargestelltes Meßsystem zum Feststellen der Exzentrizität der Aufzeichnungsspuren liefert Steu
ersignale für die Steuervorrichtungen 2. Das Gestell 6
mit dem Plattenteller 7 dreht sich mit einer Drehzahl von 1500 U/min. Unmittelbar nach dem Auflegen der
Bildplatte auf den Plattenteller 7 befindet sich die Ausleseeinheit über dem Rand dieses Plattentellers, der da-
nach gestartet wird. Beim Anlaufen erhält das Meßsystem der Ausleseeinheit Steuersignale, die den Steuervorrichtungen 2 zugeführt werden. Im Ruhezustand der
Steuervorrichtungen 2 fährt jedes Antriebsrad 19 zwischen den Zinken 24 des Ankers 19 jeder Steuervorrich-
tung 2 hindurch. Beim Erhalten eines Steuersignals, d. h. wenn eine Exzentrizität von der Ausleseeinheit festgestellt wird, berührt eine der Zinken 24 den Gummirand
20 des Antriebsrades 19. Dieses erfährt dadurch gegenüber dem Gestell eine geringfügige Drehung. Die Dre-
hung beschränkt sich auf einige Bogengrade, und die
»Kleben« zwischen den beiden Elementen auftritt.
del 15 im Gestell 6, d. h. der kugelförmige Kopf 14 verschiebt den langen Schenkel 13 des als Verschiebemechanismus wirkenden Hebels 9 etwas in vertikaler Richtung. Dadurch gleitet der kurze Schenkel 10 längs der
flach ausgebildeten Seite 17 des Nockens 8 des Platten
tellers 7. Dieses Gleiten erfolgt kontinuierlich, da der
kurze Schenkel 10 mit einer kontinuierlichen Rundung versehen ist Der Plattenteller 7 verschiebt sich dadurch
in radialer Richtung in der axialen Ebene durch den Hebel 9.
Eine Verschiebung kann auch in einer Richtung unter 90° erfolgen. Dies geschieht wenn die zweite Antriebsvorrichtung wirksam wird und den nicht dargestellten
zweiten Hebel mit der Schraubspindel 15 und dem Antriebsrad 19 auf entsprechende Weise betätigt
Beim Anlaufen — in der Praxis innerhalb von drei Sekunden — wird ständig die Exzentrizität gemessen
und korrigiert Nach dem Anlaufen ist die Exzentrizität die in der Größenordnung von 100 μπι liegt, auf einige
μπι zurückgeführt Beim Erreichen dieser geringen Ex
zentrizität werden die Aniriebsvörriehiungen ausge
schaltet
In Fig.5 werden als Verschiebemechanismen zwei
flach ausgebildete Hebel 40 bzw. 41 auf schematische Weise dargestellt
Die Hebel sind L-förmig ausgebildet und spiegelbildlich zu einander und parallel zu dem nicht dargestellten
Plattenteller angeordnet. Sie haben eine gemeinsame Drehungsachse 42
Die L-Form besteht aus einem kurzen Schenkel 43
bzw. 45 und einem langen Schenkel 44 bzw. 46. Zwischen dem kurzen Schenkel 43 und 45 ruht ein Nocken
47 des nicht dargestellten Plattentellers. Die Drehungsachse 42 bildet einen Teil des nicht dargestellten Gestells. Der Nocken 47 ist mit einer Anpreßfeder 48 mit
dem Gestell verbunden, drückt also mit der Vorspannung gegen die kurzen Schenkel 43 und 45. Durch Verdrehung des Hebels 40 nach rechts drückt der kurze
Schenkel 43 den Nocken 47 nach rechts, welcher Nok-
ken längs des kurzen Schenkels 45 schiebt. Wird dagegen der Hebel 49 nach links gedreht, so schiebt der
kurze Schenkel 45 den Nocken 47 (in der Zeichnung) nach oben und längs des kurzen Schenkels 43. Der Plattenteller
kann auf diese Weise in radialer Richtung verschoben werden.
In Fig.6 besteht der Verschiebemechanismus aus
Nockenscheiben, d. h. aus Scheiben , deren Radius sich von jedem Punkt des Umfangs zum anderen stetig ändert,
wobei sich dort, wo dieser Verlauf nicht kontinuierlich ist, ein Sprung in Form eines Nockens auftritt.
Es gibt zwei Nockenscheiben 50 bzw. 51 mit derselben Drehungsachse 52, die spiegelbildlich angeordnet
sind. Gegen die beiden Scheiben drückt mit Vorspannung ein Nocken 53 des nicht dargestellten Plattentellers
mittels der Anpreßfeder 54. Bei Verdrehung der Nockenscheiben erfährt der Nocken 53, d. h. der Plattenteller,
eine radiale Verschiebung.
In Fig. 7 bis 9 wird ein Plattenteller dargestellt mit
zwei kreisförmigen Scheiben mit exzentrisch liegenden Schlitzen als Verschiebemechanismus. Auf der drehenden
Welle 5 ist das Gestell 6 befestigt. Das Gestell 6 ist mit einer zentralen Welle 60 versehen, auf der lose drehbar
zwei kreisförmige Scheiben 61 und 62 konzentrisch angeordnet sind. Die Scheiben 61 und 62 haben denselben
Durchmesser und sind beide mit einem exzentrisch liegenden schlitzförmigen Loch 63 bzw. 64 versehen.
Durch diese Löcher ragt ein Stift 65, der an der Unterseite des Plattentellers 7 befestigt ist Das Ende des
Stiftes 65 ist mit einer Schraubfeder 66 in radialer Richtung mit dem Gestell 6 verbunden. Das Gestell 6 ist
zylinderförmig ausgebildet und mit einem Rand 67 versehen, der die Scheiben 61 und 62 umfaßt und als Auflage
für den Plattenteller 7 dient.
Der Rand 67 hat zwei horizontale Ausnehmungen 68 und 69 (F i g. 8), die mit je einer gebogenen Blattfeder 70
versehen sind. Die in Fig.8 auf der linken Bildseite
dargestellte Blattfeder 70 ist mit ihrem linken Ende 71 an der Innenseite des Randes 67 und am Anfang der
Ausnehmung 68 befestigt. Das andere Ende 72 ist abgewinkelt und befindet sich im Ruhezustand jenseits des
Endes 73 der Ausnehmung 68 an der Innenseite des Randes 67 derart, daß dieses Ende auf dem Rand 67 frei
aufliegt. Der mittlere Teil 74 ragt aus der Ausnehmung 68 heraus. In der Ausnehmung 69 ist die Blattfeder 70
spiegelbildlich angeordnet
Auf dem Chassis 3 sind zwei elektromagnetisch betätigte Steuervorrichtungen 2 angeordnet (in einem Winkel
von 90°), von denen eine in den F i g. 7 und 8 dargestellt ist. Die schematisch dargestellte Steuervorrichtung
2 ist entsprechend der aus F i g. 1 ausgebildet, nun
jedoch senkrecht angeordnet. Der Anker ist ein aus Hartstahl bestehender Metallstift 75, der mit den Blattfedern
70 zusammenarbeitet Die Anordnung der Steuervorrichtungen 2 ist derart, daß bei Drehung des Gestells
6 und des Plattentellers 7 der mittlere Teil 74 der Blattfeder 70 den Stift 75 berühren kann, wenn die Steuervorrichtung
2 erregt wird. Dazu fährt der Anker 75 nach oben und kommt mit dem mittleren Teil 74 der
Blattfeder 70 in Berührung, um die Einstellfunktion ausüben zu können für die Ausrichtung des Plattentellers 7.
In F i g. 9a bis 9c ist in mehreren Stellungen der Einstellfunktion
dargestellt
Das Gestell 6 dreht mit den Scheiben 61 und 62 in Richtung eines Pfeils A. Die Scheibe 61 ist mit einem
rauhen Rand 76 versehen, der mit dem Ende 72 der Blattfeder 70 zusammenarbeitet
Fig.9a zeigt die Situation, bevor der Stift 75 die
Blattfeder berührt
In Fig.9b gelangt der Stift 75 gegen den mittleren
Teil 74. Die Blattfeder wird durchgebogen und auf dem Ende 72 gegen den rauhen Rand 76 der Scheibe 61
gedrückt Dadurch erfährt diese Scheibe eine geringe Drehung — einige Bogengrade — gegenüber dem Gestell
6.
In F i g. 9c ist ersichtlich, daß, sobald der Kontakt zwischen dem Stift 75 und dem mittleren Teil 74 der Feder
70 aufgehoben ist, die Feder wieder ihre alte Lage einnimmt, wobei sich ihr Ende 72 an den Rand 73 anlegt.
Die Scheibe 61 hat nun eine geringe Drehung erfahren, wodurch sich das schlitzförmige Loch 63 ebenfalls
um die zentrale Welle 60 verdreht hat Dadurch wird der Stift 6b etwas in horizontaler Richtung (nach F i g. 8)
verschoben.
Bei der zweiten spiegelbildlich angeordneten Blattfeder
in der Ausnehmung 69 erfolgt der Antrieb an der Scheibe 61 auf dieselbe Weise, jedoch in entgegengesetzter
Richtung.
Auf dieselbe Art und Weise wird die Scheibe 62 angetrieben, und der Stift 65 mit dem Plattenteller 7 erfährt
immer kleine Verschiebungen in zwei senkrecht aufeinander stehenden Richtungen.
In Fig. 10 besteht der Verschiebemechanismus aus Scheiben in Form eines Kreissegmentes.
Es gibt zwei Scheiben 80 bzw. 81 mit Drehungsachsen 82 bzw. 83. Die Scheiben sind identisch ausgebildet und
spiegelbildlich angeordnet. Die Scheiben sind mit exzentrischen schlitzförmigen Löchern 84 bzw. 85 versehen,
in denen der Stift 86 ruht Der Stift 86 ist an der Unterseite des nicht dargestellten Plattentellers vorgesehen
und mit der Schraubenfeder 87 mit dem nicht dargestellten Gestell verbunden.
Das Verschieben des Stiftes 86 bzw. des Plattentellers erfolgt auf dieselbe Art und Weise wie im Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 und 8.
In F i g. 11 ist die Möglichkeit auf schematische Weise
dargestellt, als Verschiebemechanismen zwei Keile zu verwenden. Diese Keile 90 bzw. 91 sind aus Blechmaterial
hergestellt und in Richtungen senkrecht zueinander angeordnet
Die Keile 90 bzw. 91 sind mit Geradeführungen 92 bzw. 93 versehen und mit Schraubenfedern 94 bzw. 95
am Gestell befestigt Durch die Pfeile sind die Bewegungsrichtungen angegeben.
Zwischen den Keilen, und zwar gegen die schrägen Seiten 96 bzw. 97 ruht der Stift 98, der mit dem Plattenteller
verbunden ist
so Mit Vorspannung infolge der Schraubenfedern 94 und 95 wird beim Verschieben der Keile der Stift 98 und
dadurch der Plattenteller verschoben.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (28)
1. Vorrichtung zum Zentrieren spiralförmiger oder kreisförmiger Aufzeichnungsspuren, die etwas
exzentrisch zur Mittenöffnung eines scheibenförmigen Aufzeichnungsträgers verlaufen, welcher auf einem Plattenteller aufliegt, der von einem mittels einer Antriebswelle drehangetriebenen Gestell getragen wird und der von mindestens zwei auf dem Ge-
stell angeordneten Verschiebemechanismen radial zum Gestell in zwei verschiedenen Richtungen verschiebbar ist, wobei jedem Verschiebemechanismus
eine elektromagnetisch betitigte Steuervorrichtung (2) zugeordnet ist, die abhangig von einem Steuersi-
gnal, das bsi Vorhandensein einer Exzentrizität der Auizeichnungsspuren von einer Meßeinrichtung erzeugt wird, eine Antriebsverbindung herstellt zwischen einem Betätigungsglied (19; 44,46; 50,51; 61,
62, 70; 80, 81; 90, 91) der Verschiebemechanismen und einem stationär angeordneten, in die Umlaufbahn des Betätigungsglieds ragenden Mitnehmer
(24:75), dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschiebemechanismus (9,10,15; 40,41; 63,64,
74; 84,85; 92,93,96,97) an einem Nocken (8;47; 53;
65; 86; 98) des Plattentellers (3; 7) unter der Vorspannung einer Feder (16; 48; 54; 66; 70; 87; 92)
anliegt und daß der Mitnehmer (24) oder das Betätigungsglied (70) nachgiebig federnd ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschiebemechanismus als Hebel (9) ausgebildet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) nahezu L-förmig ausgebildet ist, wobei der kurze Schenkel (10) der L-Form
an einem Nocken (8) des Plattentellers (7) und der lange Schenkel (13) der L-Form an dem Betätigungsglied des Hebels (9) anliegt, das als Schraubspindel
(15) im Gestell (6) ausgebildet und mit einem Antriebsrad (19) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) horizontal gelagert ist,
wobei die äußere Seite des Knies der L-Form mit einem kontinuierlich verlaufenden Krümmungsradius abgerundet ist, und an einem zentral angeordne-
ten Nocken (8) des Plattentellers (7) anliegt und daß die Schraubspindel (15), die am Ende des langen
Schenkels (13) anliegt, außerhalb des Gestells (16) mit dem Antriebsrad (19) versehen ist, das mit den
als Mitnehmer (24) ausgebildeten Betätigungsglie- so dem, die auf dem ortsfesten Chassis (3) unter dem
Gestell angeordnet sind, zusammenarbeitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des zentralen
Nockens (8) rechteckig ist, daß das Knie des Hebels (9) an einer ersten Fläche des Nockens (8) anliegt
und daß eine Schraubenfeder (16) gegen die zur ersten Fläche (17) des Nockens (8) parallele zweite
Fläche drückt und daß die Schraubenfeder (16) in einer Ausnehmung des Gestells (6) eingeschlossen
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des in die Umlaufbahn des
Antriebsrades (19) ragenden Mitnehmers (24) von der elektromagnetisch betätigten Steuervorrichtung
(2) veränderbar ist, die aus einem Elektromagneten (21) mit einem Anker (22,23) aufgebaut ist, von dem
ein herausragender Teil als Mitnehmer (24) gebildet
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (24) an dem Anker (22)
befestigt und als Gabel (23) mit zwei Federzinken (24) ausgebildet ist, zwischen denen die Umlaufbahn
des Antriebsrads (19) verläuft
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (19) mit einem
Gummirand (20) versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gestell (6) ein Führungsring (25)
vorgesehen ist, der radiale Bohrungen (28, 29) aufweist, in denen Paßstifte (26,27) sitzen, wobei ein auf
einer Fluchtlinie liegendes Stiftpaar (26) mit dem Gestell (6) und ein senkrecht dazu verlaufendes, zu
einem Stift (27) zusammengefaßtes Stiftpaar (27) mit dem Plattenteller (7) derart verbunden sind, daß der
Plattenteller beim Einwirken des Verschiebemechanismus (9, 10) auf den Nocken (8) über den Nocken
(8) gegenüber dem Gestell (6) verschiebbar ist (Fig. 1-3).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebemechanismus aus
Scheiben (50,51; 61,62; 80,81) besteht, die gegen
einander verdrehbar sind und beim Verdrehen mit tels des Verschiebemechanismus mit zusammenwir
kenden Umfangsflächen bzw. Schlitzen (63, 64; 84, 85) den Nocken (53,65,86) verstellen (F i g. 6,8,10).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Scheiben (50, 51; 61, 62; 80, 81) parallel zu und zwischen dem Plattenteller (7)
und dem Gestell (6) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangsflächen der um eine gemeinsame Achse drehbaren Scheiben (50,5!) spiralförmig
ausgebildet sind und der Nocken (53) in einer von den Scheibenumfangsflächen gebildeten
Mulde geführt ist (F i g. 6).
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11, dadurch
gekennzeichnet, daß ein unter dem Plattenteller (7) vorhandener, als Nocken wirkender Stift (65) durch
beide in unterschiedlichen Richtungen verlaufenden Schlitze (63,64) greift (F i g. 7,8,9).
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheiben als Kreissegmente (80,81) ausgebildet und exzentrisch mit dem Gestell
gelagert sind, wobei durch in Schlitze (83,84) unterschiedlichen Richtungsverlauf ein Nocken (86) eingreift
(F ig. 10).
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebemechanismus aus Keilen (90,91) besteht, wobei jeweils eine lange, als
Keilfläche ausgebildete Keilseite (96, 97) an einem als Nocken wirkenden Stift (98) des Plattentellers (7)
anliegt, während die andere lange, als Verschiebefläche ausgebildete Seite längs einer Führung (92, 93)
verschiebbar ist (F i g. 11).
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10, 11
oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell wenigstens eine nach außen gekrümmte, einseitig
befestigte Blattfeder (70) vorgesehen ist, die mittels des als Verschiebemechanismus wirkenden Mitnehmers
(75) gegen die Scheiben (61, 62) drückbar ist zum Verstellen der Scheiben (61,62) gegenüber dem
als Nocken wirkenden, durch die Schlitze (63, 64) greifenden Stift (65).
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (70) mit einem
3 4
Ende (71) mit dem Gestell fest verbunden ist und mit gabestörungen, die durch Schwankungen d3r Umfangsdem
anderen Ende (72) sich in sehr geringem Ab- geschwindigkeit bedingt sind, mit dem optischen Auslesland
vom Außenumfang der Scheibe (61) befindet, sesystem nicht beseitigt werden. Außerdem hat sich in
wobei der Verschiebemechanismus au? einem Elek- der Praxis herausgestellt, daß bei größerer Exzentrizität
iromagneten mit einem Anker besteht, der mit ei- 5 der Aufzeichnungsspur der Kippspiegel nur zusammen
nem starren Stift (75) auf die Blattfedern (70) derart mit einer separaten Zentriervorrichtung gut funktioeinwirkt,
daß er gegen den nach außen gewölbten niert.
Federteil (70) stößt und dadurch das freie Ende (71) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
der Blattfeder (70) gegen den Außenumfang der Wiedergabegerät für scheibenförmige Aufzeichnungs-Scheibe
(61) drückt, wobei diese während der kurzen io träger eine Vorrichtung zu schaffen zum Zentrieren spi-Berührungszeit
mitgenommen wird, um den Nocken ralförmiger oder kreisförmiger Aufzeichnungsspuren in
(65) zu verstellen (F i g. 7—9). bezug auf das Drehzentrum des Aufzeichnungsträgers
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch ge- und die Spurhaltung eines den Aufzeichnungsträger abkennzeichnet,
daß zwei Blattfedern (70) vorgesehen tastenden Abtasters zu verbessern,
sind, die die Scheibe (61) während der kurzen Beruh- 15 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im rungszeit in entgegengesetzten Richtungen mitneh- kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen men (F ig. 7—9). Merkmale gelöst.
sind, die die Scheibe (61) während der kurzen Beruh- 15 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im rungszeit in entgegengesetzten Richtungen mitneh- kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen men (F ig. 7—9). Merkmale gelöst.
Mit der Erfindung werden Schwankungen der Um-
fangsgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers, die auf
20 einer Exzentrizität der Aufzeichnungsspuren beruhen, beseitigt, die Spurhaltung eines den Aufzeichnungsträ-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum ger abtastenden Abtasters verbessert sowie der weitere
Zentrieren spiralförmiger oder kreisförmiger Aufzeich- Vorteil erzielt, daß durch die nachgiebig federnde Aus-
nungsspuren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. bildung des Mitnehmers oder des Betätigungsglieds die
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-PS 25 Kräfte für die Betätigung des Verschiebemechanismus
28 63 668 bekannt. Die darin beschriebene Vorrichtung verringert und deren Wirkungsdauer verlängert wird,
ist ein Plattenspieler für Schallplatten, die mit Tonsigna- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind
len versehen sind, die in einer spiralförmigen Rille ge- Gegenstand von Unteransprüchen,
speichert sind. Mit Hilfe eines als Rillentaster ausgebil- Die Vorrichtung eignet sich insbesondere für Auf-
deten Aufnehmers werden diese Signale aufgenommen 30 zeichnungsträger mit einer tangential spurenförmig
und können über einen Verstärker durch Lautspreeher verlaufenden Struktur, in der in optisch auslesbarer
wiedergegeben werden. Durch eine exzentrische Lage Form kodierte Ton- und/oder Bildinformationen ge-
der Rille gegenüber der Drehungsachse — was bei- speichert sind, die von einer optischen Ausleseeinheit
spielsweise beim Pressen der Schallplatte entstehen ausgelesen werden.
kann — schwankt die Umfangsgeschwindigkeit der 3s Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Platte an der Stelle des Rillentasters. Dies führt dazu, Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden nä-
daß in der Tonhöhe der wiedergegebenen Tonsignale her beschrieben. Es zeigt
Schwankungen entstehen. F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung einer erfin-Eine
derartige Erscheinung tritt ebenfalls bei Platten- dungsgemäßen Vorrichtung mit einem als Hebel ausgespielern
für sogenannte Bildplatten auf. Dies sind schei- 40 bildeten Verschiebemechanismus,
benförmige Aufzeichnungsträger, in denen Bildsignale F i g. 2 einen axialen Schnitt durch den Verschiebememeistens in spiralförmiger Struktur gespeichert sind. chanismus nach F i g. 1,
benförmige Aufzeichnungsträger, in denen Bildsignale F i g. 2 einen axialen Schnitt durch den Verschiebememeistens in spiralförmiger Struktur gespeichert sind. chanismus nach F i g. 1,
Die Schwankungen der Umfangsgeschwindigkeit ent- F i g. 3 einen radialen Schnitt durch den Verschiebestehen
infolge der Exzentrizität der vom Rillentaster zu mechanismus nach den F i g. 1 und 2,
folgenden Rille. Die Verwendung der Zentriervorrich- 45 F i g. 4 eine schematische Darstellung des Verschiebetung nach der US-PS 28 63 668 in diesem Plattenspieler mechanismus nach den F i g. 1 bis 3,
zum Korrigieren dieser Schwankungen ist ungeeignet. F i g. 5 eine schematische Darstellung eines anderen Dies kommt daher, daß die Antriebsvorrichtungen mit Verschiebemechanismus mit zwei horizontal arbeitenbreit ausgebildeten Anstoßnocken versehen sind, die den Hebeln,
folgenden Rille. Die Verwendung der Zentriervorrich- 45 F i g. 4 eine schematische Darstellung des Verschiebetung nach der US-PS 28 63 668 in diesem Plattenspieler mechanismus nach den F i g. 1 bis 3,
zum Korrigieren dieser Schwankungen ist ungeeignet. F i g. 5 eine schematische Darstellung eines anderen Dies kommt daher, daß die Antriebsvorrichtungen mit Verschiebemechanismus mit zwei horizontal arbeitenbreit ausgebildeten Anstoßnocken versehen sind, die den Hebeln,
dann mit sehr großen Kräften gegen die betreffenden 50 F i g. 6 eine schematische Darstellung eines Verschie-
Antriebsräder auflaufen würden. Weiter hat es sich her- bemechanismus mit zwei Nockenscheiben,
ausgestellt, daß der Einstellmechanismus nicht fein ge- F i g. 7 einen axialen Schnitt durch einen Verschiebe-
nug geregelt werden kann, um die erforderliche große mechanismus mit kreisförmigen Scheiben,
Genauigkeit in der Größenordnung von 5 μηι zu erhal- Fi g. 8 einen radialen Schnitt durch den Verschiebe-
ten. 55 mechanismus nach F i g. 7,
Ein Plattenspieler für Bildplatten, bei dem ein opti- F i g. 9a bis c schematische Darstellungen von ver-
sches Auslesesystem verwendet wird, ist aus der DE-OS schiedenen Lagen der Federn des Verschiebemechanis-
23 20 477 bekannt. mus nach den F i g. 7 und 8,
Dabei wird über einen Kippspiegel der Auslesestrahl Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Ver-
auf die Aufzeichnungsspur gerichtet. Mit einer elektri- eo Schiebemechanismus mit zwei kreisförmigen Segment-
schen Schaltungsanordnung wird eine Abweichung des scheiben,
Auslesestrahls von der auszulesenden Spur in ein Regel- Fig. 11 eine schematische Darstellung eines Ver-
signal umgesetzt. Dieses Regelsignal kann die Lage des Schiebemechanismus von zwei keilförmigen Segmenten.
Kippspiegels derart ändern, daß der Auslesestrahl auch In ? i g. 1 bis 4 wird eine Vorrichtung zum Auslesen
bei einer etwas exzentrisch verlaufenden Aufzeich- 65 scheibenförmiger Aufzeichnungsträger dargestellt. Die-
nungsspur auf die auszulesende Aufzeichnungsspur pro- se Vorrichtung — im allgemeinen als Plattenspieler be-
jiziert wird. Eine Vorrichtung zum Zentrieren der Auf- zeichnet — ist für Aufzeichnungsträger in Form von
Zeichnungsspuren ist nicht vorgesehen, so daß Wieder- Bildplatten bestimmt.
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|---|---|---|---|
| NLAANVRAGE7402767,A NL177780C (nl) | 1974-02-28 | 1974-02-28 | Inrichting voor het uitlezen van een op een draaitafel te plaatsen schijfvormige registratiedrager. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KUPFERMANN, F., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 2000 HAMBUR |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |