DE2504484B2 - Naphthazenchinon-derivate und deren verwendung zum faerben von organischen materialien - Google Patents
Naphthazenchinon-derivate und deren verwendung zum faerben von organischen materialienInfo
- Publication number
- DE2504484B2 DE2504484B2 DE19752504484 DE2504484A DE2504484B2 DE 2504484 B2 DE2504484 B2 DE 2504484B2 DE 19752504484 DE19752504484 DE 19752504484 DE 2504484 A DE2504484 A DE 2504484A DE 2504484 B2 DE2504484 B2 DE 2504484B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- formula
- compound
- group
- alkyl
- hydrogen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B3/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
- C09B3/58—Benzanthraquinones
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/04—Oxygen-containing compounds
- C08K5/07—Aldehydes; Ketones
- C08K5/08—Quinones
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/16—Nitrogen-containing compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/36—Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
- C08K5/41—Compounds containing sulfur bound to oxygen
- C08K5/42—Sulfonic acids; Derivatives thereof
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/36—Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
- C08K5/43—Compounds containing sulfur bound to nitrogen
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S8/00—Bleaching and dyeing; fluid treatment and chemical modification of textiles and fibers
- Y10S8/933—Thermosol dyeing, thermofixation or dry heat fixation or development
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Coloring (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
CO
/ NH,
COOCH2CH2OCH,
/ 10
23. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Naphthazenchinon-Derivat die Verbindung mit der folgenden Formel ist
Ol
24. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphlhazcnchinon-Dcrivai
ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt is bestehend aus der Verbindung mit der Forme
CO-NH
CO
und der Verbindung mit der Formel OH
CO
Cl
Cl OH
>- NH -OC--
Cl
co A
OH
CO
J-CO-NH <( >-<
/NH
Cl
CO
25. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphthazenchinon-Dcrivat ein Glie
ist, das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus der Verbindung mit der Formel
OH
'V V N C(V'./
NH2
und der Verbindung mit der Formel OH
Cl
Cl
CO NIl
CO '
NIl,
OH
| '· .77.-/ | -NH | OC Λ, | CO ί J |
T) |
| Ί Cl |
\ Λ CO |
NH2 | ||
| OH | ||||
| co | J , | |||
| NH |
{ I
co |
|||
| Cl | N112 | |||
Bisher war es kaum bekannt, Naphthazenchinon-Derivale
als Farbstoffe zu verwenden. In dem .lournal of the Chemical Society, Vol. 91, 411 435 (1907)
isl besehrieben worden,dal.UliesulfonierteVerbindung, i,r,
die durch die Behandlung von dem Naphthazenchinon-Derivat mit konzentrierter Schwefelsäure erhalten
wird, als Säiirefaibstoff für Wolle verwendet
weiden kann, jedoch wurde die Struktur des sul iiitrtcn Naphlha/.cnchinon-Derivates nicht beschi
ben. Aus der Tatsache, daß diese Derivate in »Coil Index, 2nd Edition (1956) and its Supplement (196?
herausgegeben durch die Society of Dyers & Colonri
und die American Association of Textile Chemi and Colourists, und in »The Chemistry of Synlhi
U4 4Ö4
Dyes, Vol.1 & 11 (1952) und Vol.111 (1970)«, von K. Ve η k a I a ra m a η η, nicht beschrieben sind, ist
ferner ersichtlich, daß Naphlhazenchinon-Dcrivatc bisher überhaupt nicht als Farbstoff im Handel
gewesen sind. Es wurde nun gefunden, daß die neuen Verbindungen der Formel (1), die nachstehend näher
definiert sind, organische hochmolekulare Verbindungen in brillanter Schattierung mit charakteristischer
Fluoreszenz und hoher Sublimationscchlhcit färben.
Die gleichen Erfinder haben bereits eine andere
Erfindung gemacht, in der einige Naphthazcnchinon-Derivatc wirksam als Farbstoffe zum Färben von
organischen Materialien verwendet werden (DT-OS 23 37 855). Der bemerkenswerte Unterschied zwischen
der vorgenannten älteren Erfindung und der vorliegenden Erfindung ist der folgende:
Die neuen Verbindungen der vorliegenden Erfindung besitzen im Vergleich zu der Verbindung der
älteren Erfindung unerwartete Sublimationsechtheil, so ist z. B. die Sublimationsechtheit von gelbroten
Einfärbungen bei den Verbindungen der vorliegenden Erfindung um I 2 Grade höher als der Wert der
gelbroten Einfärbungen mit den Verbindungen nach der älteren Erfindung, wie es unten angegeben ist.
Krfindiing
Verbindung Farbton des gefärbten Sublimalionsechtheit
Polyestergegenstands
Vorliegende Erfindung
Ältere Erfindung
Gelb
4- 5
Gelb
2—3
OH
Ältere Erfindung
O-
Ncbenbei bemerkt wird «-Aminoanthrachinon, das wichtigste Zwischenprodukt für rötlichen Anthrachinon-Dispersionsfarbstoff,
zur Zeit durch Aminierung von Anthrachinon-I-Sulfonsäure, die erhalten
wird durch Sulfonieren von Anthrachinon in Anwesenheit eines Quecksilber-Katalysators hergestellt. In
jüngster Zeil wurde intensiv gefordert, die Umweltverschmutzung durch Quecksilber aus der chemischen
Industrie zu vermeiden. Im Gegensatz dazu können die neuen Naphtha: cnchinon-Derivate ohne Verwendung
von Quecksilber erhalten werden und können in brillantcrem Ton bei hoher Sublimationsechthcit im
Vergleich zu den Anthrachinon-Dcrivaten. färben. Daher wird der industrielle Nutzen dieser Erfindung hoch
eingeschätzt.
Die Erfindung betrifft auch das Verfahren zum Färben eines organischen Materials mil einem Naphthazcnchinon-Dcrivat
der folgenden Formel:
Gelb
R1-
|
1C)
\ ι |
Ol I |
/" | S | |
| I | \ | |||
| X) | \ | |||
| ν ( | ||||
Stellungen der Verbindung sind, R1 ein Glied ist, da;
ausgewählt ist aus der Gruppe, besehend aus Wasser stoff. Chlor, Hydroxyl und Amino, R2 ein Rest ist
der durch die folgenden Formeln dargestellt werdet kann: —COOR4, wobei R4 ein Glied ist, das aus dci
Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Wasserstoff Alkyl, Alkoxyalkyl, Cyclohexyl, Aralkyl und einen
Kation,
CON
wobei Rs und R0 Glieder sind, die aus der Gruppe aus
gewählt sind, bestehend aus Wasserstoff Alkyl um Aryl, CONH — R7, wobei R7 Amino ist,
<■> „, SO,N
wobei R1 und R2 Siibsliliienlen in den frei gewählten wobei \<H und R1, Wasserstoff. Alkyl. Alkoxyalky
OiII I
Aryl sind.
--SO,-
wobci Rn, ein Glied ist, ausgewählt aus der Gruppe,
bestehend aus Methyl und Chlor, und —SO1R11,
wobei R11 ein Kation ist, und wobei die Alkyl-, Alkoxyalkyl-.
Cyclohexyl-, Aralkyl-, Aryl- und Aminogruppen den entsprechenden Ausgangsverbindungen entsprechen,
deren Umsetzung nachstehend angegeben ist. Organische Materialien, die gemäß der vorliegenden
Erfindung gefärbt werden können, schließen beliebige synthetische oder halbsynthetische hochmolekulare
Verbindungen ein, die praktisch als faseriger Gegenstand, Folie, Anstrichfarbe, Preßteil, Guß-oder Formteil
verwendet werden können, einschließlich syn-
thctischcs oder halbsynthetisches Harz wie Amino-Formaldehydharz,
z. B. Harnstoff-Formaldchyd- odei Melamin-Formaldehydharz, Polymer und Copolymci
von Methacrylsäureester, Polymer und Copolymei von Vinylchlorid, Polymer und Copolymer vor
Vinylidenchlorid, Polymer und Copolymer von Olefin ζ. B Polyäthylen und Polypropylen, Styrol-Polymci
und -Copolymer, Polyamidharz, Polyesterharz, PoIyacrylharz, Polyacetalharz, Phenolharz, Alkydharz.
Epoxyharz, Ccllulosc-Acctalharz, Nitrocellulosehar7
und Äthylcclluloseharz.
Hie gemäß dieser Erfindung verwendeten Verbindungen der Formel (I) können auf ähnliche Weise
hergestellt werden, wie es im Journal of the Chemical Society, Vol.91, Seite 416-417 beschrieben ist:
z. B. kann die Verbindung der folgenden Formel (II), die mit einer Carboxylgruppe substituiert ist, nach dem
folgenden Reaktionsschema erhalten werden:
OH
CO
O +
CO
COOH
COOH COOH
OH
Halogen
COOH COOH
X
COOH COOH
COOH COOH
Aminierung
COOH COOH
OH
/ - CO COOH
NH,
Die Carboxylgruppe in der Verbindung wird nach dem üblichen Verfahren in ihre Salze umgewandelt,
und die Carboxylgruppe wird auch in ihre Estergruppe
umgewandelt, was durch Erhitzen mit Alkoholen zum Sieden in Anwesenheit von Schwefelsäure durchgeführt
wird. Auf diese Weise wird die Verbindung mit einem Carbonsäuresalz oder einer Estergruppe
in dem Molekül erhalten, wie z. B. Ba-6-hydroxynaphthazen-5 · IZ-chinon-Z- oder -3-Carboxylat (Verbindung
Nr. 29 in Tabelle I), n-Butyl-6-hydroxynaphlhazen-5
■ 12-chinon 2- oder -3-Carboxylat (Verbindung Nr. 3, Schmelzpunkt 131 133"C), Phenäthyl-6-hydroxynaphlhazen-5
■ l2-chinon-2- oder -3-Carboxylat (Verbindung Nr. 6, Schmelzpunkt 162,5 bis
163,5"C), n-Butyl-6-amino-l I -hydroxy-naphlhaz.cn-5·
l2-ehinon-2- oder -3-Carboxylal (Verbindung Nr.
21, Schmelzpunkt 155 bis 1571C). Methoxyälhyl-6-amino-l
l-hydroxyiiaplithazcn-5 ■ l2-chinon-2- oder
-3-Carboxylal (Verbindung Nr. 22, Schmelzpunkt 181 bis 183 C). Alkohole, die bei der Veresterung verwendet
werden, sind z. B. gesättigte aliphatisch^ Alkohole wie Methanol, Äthanol, n-Propanol, i-Butanol, n-Butanol,
i-Amylalkohol, n-Hexanol, Cyclohexanol oder
2-Äthylhcxanol, ungcscättigtc Alkohole, wie Allylalkohol
oder Crotonylalkohol, saucrstoffhaltigc Alkohole wie TctrahydrofurfurylalkolK^Mcthyl-ccllosolve,
Btilyl-ccllosolveoder 3-Mcthoxy-1 -propanol oder phenylicrte
Alkohole wie Benzylalkohol ode-r Phcnälhylalkohol.
Die Carboxyamidgruppe in der Verbindung wird von dei Estergruppe entweder durch die Reaktion der
Estergruppe mit Aminen oder durch die Reaktion der Chloride der Carboxylgruppe mit Aminen abgeleitet.
Auf diese Weise werden die Verbindungen mit der Carboxyamidgruppe in ihren Molekülen, wie /.. B.
6-Amino-11 -hydroxynaphthaz.cn-5 · l2-chinon-2-
oder -3-Carbanilid (Verbindung Nr. 24, Schmelzpunkt größer als 300' C) erhalten.
Wenn die richtigen Diamine bei der oben beschriebenen Ainidienmg verwendet werden, wird das Amid
nach Formel (111) mil hohem Schmelzpunkt, geringer Löslichkeil in Lösungsmitteln und Pigmenteigenichaften
erhalten:
co
OH
-co—χ-co—
(ΠΙ)
wobei R1 und R, die gleiche Bedeutung wie das in
Formel (I) delinierte R1 besitzen und
— co—x—co —
die Subslituenten in den wahlweisen Stellungen der Verbindung sind, X ein Glied ist, das ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Hydrazogruppe und aromatischer Diamingruppe. Es ist zu bevorzugen,
ein inaktives Lösungsmittel mit hohem Siedepunkt, wie z. B. o-Dichlorbenzol, Trichlorbenzol oder Nitrobcnzol,
als ein Reaktionsmedium zu benutzen, um die die Diamine verwendende Amidieruiiii durchzuführen.
Amine oder Diamine, die bei der Amidicrung verwendet werden, sind Ammoniak, Hydrazin, aliphatische
primäre oder sekundäre Amine wie Methylamin, Dimethyliimin, Butylamin, Dibutylamin, Hexylamin.
Octylamin oder Cyelohcxylamin, substituierte aliphatische Amine wie y-Methoxypropylamin, ;-Diäthylaminopropylamin,
ß-Cyanäthylamin oder Benzylamin. zyklische sekundäre Amine wie Piperidin.
Morpholin oder Dimethylmorpholin, aromatisches Amin wie Anilin. Melhylanilin, Toluidin, Xylidin.
Chloranilin, Anisidin, Phenelidin oder Naphthylamin, oder aromalische Diamine wie Paramin, Chlorparamin,
Melhoxyehlorparamin, m-Toluilendiarnin.
p-Xyloldiamin, 1,5-Naphthy'endiamin, Benzidin, Dichlorbenzidin,
Tolidin, Dianisidin, Diaminodiphenylmethan, Diaminodiphenyläther, Diaminodiphenylsulfon,
Diaminodiphenyls lfid, p,p'-Diamino-a,a'-diphenvleyclohexan,
Diaminofluoren, Diaminodibenzo-furan, Diaminodibenzothiophendioxid, Diaminoacridin.
Benzoguanamin, Diaminodiphenylpropan, Diaminoazobenzol, Diaminostilbcn oder 2,7-Diaminoanthrachinon.
Die Verbindung der Formel (I) mit einer Suifonalgruppc
oder einer Sulfonamidgruppe in ihrem Molekül wird durch Verestern oder Amidierung nach dei
Chlorsulfonierung der Naphthazenchinone mit Chlorsulfonsäure hergestellt. Zu empfehlen sind verschiedene
alternative Wege, um die Verbindungen der Formel (1 herzustellen, die einen besonderen Substituenten neber
der Sulfonatgruppe oder der Sulfonamidgruppe besitzt und zwar:
ClSO3H
COOH
Aminierung
Cyclisierung
Cyclisierung
-SO2X
CO SO2Cl
| HX | y |
| -R2 | |
| NH, | |
| -SO |
OH
Cl
--SO7X
wobei X ein Phenol- oder Λ min rest ist; so /.. B. 6-Hydroxynaphthazen
- 5 ■ 12 - chinon - 11 - siilfophenylcstcr
(Verbindung Nr. I !,Schmelzpunkt 225 bis227 C)oder
6- Hydroxynaphlha/.cn -5 ■ I 2 -chinon -1 I -sulfoälhylamid
(Verbindung Nr. 15. Schmelzpunkt 220 bis 222 C). Die Phenole, die die Phcnylcster durch die
Reaktion mit dem Sulfochlorid liefern, sind /.. B. Phenol, Crcsol, Chlorphcnol oder Xylenol, und die Amine,
die die Sulfonamide liefern, sind die Amine, die zur Synlhctisierung der vorher beschriebenen Carboxyamidc
verwendet werden.
In Tabelle I sind die typischen Beispiele für d Verbindungen angegeben, die nach der Erfmdui
verwendet werden. Für die Verbindungen Nr. I '. ist der Farbton von einem Polyestergewebe ang
geben, welches jeweils mit ihnen unter Verwendui eines t'äi ncverfalircns, so wie es üi Beispiel ! '.'der
beschrieben ist, cingefärbt ist, und für die Verbindu
gen Nr. 2K 36 ist jcwcis der Farbton von Pigmc
oder Farbstoff angegeben.
17
Ver- Strukturformel
bindung
18
Farbton Polyeste oder Fa des Farl
OH
v CO
COOH
COOH
OH
COOCH,
OH
CO 1
< xX
/\ ,A co x
COOC,
OH
co
' V
1L V. X ■
COO — \ H
OH
CO
/V COV V
COOCH2CH,-OC4H„· η
OH
\ c9a -·"·■
■·■ " co
COOCH,CH;~<
OH (Färbt des ge Polyes gegeilt
tielb
gelb
gelb
gelb
gelb
izelb
■■ CO "':
COOIl Cl
izelb
rtset/ung
Strukturformel
dünn
dünn
Farbton des gefärbten Polyeslergegenslandes
oder Farbton des Farbstoffs
OH
C O A, /\
CO
/ C1
COOCh2CH2OC2II5
gelb
CONH1
gelb
OH
CONH
gelb
OH
gelb
so,—ο—<
gelb
Cl
OH
CO γι
so, ο gelb
21
Foriset/une
Ver- Strukturformel
bindung
22
Iarhlon des gcRirricn
(kIlt farblon des I arbstoffs
OH
s CO
CO ; "
SCX-O--,
OH
CO
| CO | so | γ | \H5 | |
| OH | ,NHC | |||
| \ N. ■ |
co | \ ' | ||
| "\"- ■" *\ | co | so. | \ | \ |
| OH | ,NH | |||
| co | ν ' | SO, | ||
| co | Cl | γ | ||
| OH | ||||
| co | ||||
--CH3
CO
OH
OH
■ CO ■
N γ ' .
COOH NH;
OH CO
("it
COOCH-. NH,
gelb
gelb
gelb
gelb
uelb
violettrot
violettrot
•drl set zu ng
Vcr- Slriiklurfnnm'l
bindung
24
larhlon des gefärbter I'olyeslerecgenslandc!
oder Farbton des Farbstoffs
OH
,-, co J
ί ί Υ
/'■■ co
COOC4H4 η
NII1 violettrol
OH
.CO/I /.
NH2 COOCH2CH2OCh1
violettrot
OH
co Ax violetlrot
CONH, NH,
OH
CO \ /
kV:
co Y
NH,
OH
CO/, -
ι ί
co
SO, NII(CII,), OCII,
NH,
Oll
C(
COOC4H1,-i
OH violettrol
nil
orange
70!
25
/Kj
Fortsetzung
Ver- Strukturformel
bindung
Farbton des l'olyestergeg oder Farhto:
des I-'arbstof
OH
(innige
OH COOCH2CH2OC2H5
(Die Stellung der Carboxylgruppe der Verbindung Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 26, 27 ist 2 oder 3.)
COO
ic,,··
OH
>- NH CO
Cl
OH
| \ | *■■-■■■{ | ->- NH | C | O | C( |
| I Ci |
Jl | ||||
| O | Ol | ||||
| ,;\ ( | I | ||||
| ( | O | ' ι] | |||
CO
CO
— C
Cl
Nil
Nil
OH
CO
CO
so,
(Farbton des Farbs
rot
gelb
gelb
gelb
gelb
gelb
Jar
em
Vcr- Strukturformel
binduM!'.
Farbton des gefärbten
Pülycstcrgcgcnslundcs
oder Farbton
des Farbstoffs
Pülycstcrgcgcnslundcs
oder Farbton
des Farbstoffs
OH
NH CO-
OH
rot
CO
CO
HN
gelb
OH
CO
— NH-NH-gelb
(Die Stelluni; der ('arhoxyumiügruppe der Verbindung Nr. 28, 29, 30, 31, 32, 34, 35, 36 ist 2 oder 3.)
Organische Materialien können leicht mit den Verbindungen der Formel (I (durch irgendein üblicherweise
angewendetes Verfahren gefärbt werden. Zum Beispiel können fasrigc Materialien wie Garne und
Gewebe dadurch gefärbt werden, daß sie bei 50 bis I4()"C in wäßrigem Medium durch das herkömmliche
Tauch- und Hcrauszichverfahrcn oder bei einer gceigncien
Temperatur (z. B. 100 bis 2(X)"C), die auf die
Art der Faser abgestimmt ist, unter Anwendung trockener Wärme durch das herkömmliche Thermosolvcrfahrcn
fixiert werden.
Wenn ferner das organische Material, das gefärbt werden soll, eine Folie, eine Beschichtung, ein gegossener
oder ein geformter oder cxtrudicrtcr Gegenstand ist, kann es durch Zugeben und Mischen der Verbindungen
der Funnel (l)zu diesem organischen Material,
d. h. Harz oder Polymer, aus dem dieser Gegenstand hergestellt wird, während dessen Herstellung oder vorher
oder während des Ausformens der Substanz zu einer Folie, einer Beschichtung, einem gegossenen
oder geformten oder ex titulierten Gegenstand gefärbt werden.
Was die Verbindungen der Formel (I) mit den Farhsloffcigenschaflcn anbelangt, ist es vorteilhaft,
diese in fein pulverisiertem Zustand zu verwenden, welcher durch Säureverpaslen oder Mahlen in organischem
Lösungsmittel erhalten wird. Die Zugabe ;ines Beschiehlungsmitlcls wie Ca- oder Mg-Stearat
in der Verbindung während der Dauer seiner Pulveriiicriing
ist wirksam im Hinblick auf die Herstellung ;ines Farbstoffes mit hervorragenden Figcnschaften.
!.is kann auch ein Farbstoff (Pigment) auf Harziasis
durch das übliche Verfahren von den Verhiiulimjen
der Formel (I) erhalten werden.
Die Erfindung wird nun an Ausfiihrungsbcispiclcn näher erläutert. Dabei sind alle Teile Gewichtsteile und
die Verbindungsnummer bezieht sich auf die Verbindungen, die in Tabelle I angegeben sind.
I Teil n-Butyl-6-amino-l l-hydroxynaphthazcn-5
■ l2-chinon-2- oder -3-Carboxylat (Verbindungsnummer 21) wurde zusammen mit 0,5 Teilen nalriumalkylbenzolsulfonatartigem
oder alkylarylpolyoxyäthylenätherartigem oberflächenaktivem Mittel und
2 Teilen Wasser eine hinreichende Zeit gemahlen und lieferte feingranulierte Paste, die mit Wasser verdünnt
wurde, um IO Teile einer feingranulierten wäßrigen Dispersion zu liefern. 0,2 Teile dieser Dispersion
wurden zu einem wäßrigen Bad hinzugegeben, welches I Teil Schaumerzeuger vom höheren Alkoholsulfat-T'yp
enthielt, um 5(X) Teile Behandlungsbad zu erhallen. 100 Teile Polyeslergewebe wurden in dieses
auf 130 C gehaltene Bchandliingsbad 40 Minuten lang
eingetaucht und mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das erhaltene gefärbte Gewebe zeigte eine
violeltrole Farbe mit einer roten Fluoreszenz und seine Lichlcchtheil war größer als 5. Die Sublimationsechtheit betrug 4 5. In ähnlicher Weise wurde
gefärbtes Gewebe erhallen, das ähnliche Farbe und ähnliche lichtheit aufwies, indem anstelle von Verbindung
Nr. 21, wie oben erwähnt, die Verbindungen Nr. 20, 22, 23 und 24 entsprechend verwendet wurden.
Fin Teil Farbsloffdispcrsion aus Beispiel I wurde in
20 Teilen Wasser dispergiert, welches 0,04 Teile eines
v*f
29 30 ^
oberflächenaktiven Mittels vom Polyoxyäthylenalkyl- preßt. Die so erhaltene Scheibe zeigte eine klare gelbe
äther-Typ enthielt. Ein Polyestergewebe wurde in Farbe, die Fluoreszenz emittierte,
diese wäßrige Dispersion eingetaucht und mit der
diese wäßrige Dispersion eingetaucht und mit der
Dispersion bei einer Aufnahme von 40-—50% im- B c i s η i H ft
prägnicrt. Dieses behandelte Gewebe wurde gctrock- ■-,
net, 1 Minue lang bei 1800C wärmcbehandelt, mit 20 Teile unmodifizicrtcs Melamin-Formaldehyd
einer verdünnten Lösung von oberflächenaktivem wurden in 50 Teile eines bei 120"C geschmolzenen
Mittel gewaschen und mit Wasser gewaschen und Sulfonamidharzcs eingemischt. Die entstandene Mi-
getrocknet, um ein gefärbtes Gewebe zu liefern, das sehung wurde auf 170 bis 180"C erhitzt, und 1 Teil
ähnlich dem in Beispiel 1 erhaltenen war. io 6-Hydroxy-l l-aminonaphlhazcn-5 · 12-chinon-2-odcr
. . -3-Carboxylsäure (Verbindung Nr. 19) wurden in die
Beispiel 3 Mischung hincingcgcben. Die Mischung wurde völlig
Phcnäthyl-ft-hydroxynaphthazen-S- 12-chinon-2- gelöst, dann gekühlt, verfestigt und dann in Stücke
oder -3-Carboxylat (Verbindung Nr. 6) wurde in der zerkleinert, um einen violettroten Fluoreszcnzfarbsloff
gleichen Weise, wie es in Beispiel 1 beschrieben ist, r, zu erhalten, der eine rote Fluoreszenz aussandtc.
fein dispergiert, und mit dieser Dispersion wurde in . .
einer Farbpaste nach dem folgenden Rezept in einem e ι s ρ ι e
Muster gedruckt. Ca-6-amino-l l-hydroxynaphthazen-5- l2-chinon-2-
„. . „ , , „ TT-I «der -3-Carboxylat (Verbindung Nr. 28) wurde durch
Dispersion von Farbstoff 3 Teile ,o langdaucrndcs 'Mahlcn in Ätnanol feinpulverisiert,
., asf.e^ :',',■
",. ^Ci,e getrocknet, mit einer gleichen Menge Ca-Stearat
Verdickungsmittel 60 Te.lc |cmischl. Ein Teil des erhaltenen Farbstoffes wurde
Antircduktionsmittei mi( 2Q() Tcjlen po]vpropyrcn und ciner kiemen Mengc
(Anti reductant) . . . ........ Il eil 2,6-Di-tert.butyl-4-cresol bei 230"C geknetet, um eine
(Das Verdickungsmittel wurde wie ,. glcichförmigc Mischung zu liefern. Dann wurde die
Ioigt hergestellt. Mischung in eine auf 260"C erhitzte Form gegossen,
schaummittel ι iei um cjn Formtcil zu biiden das eine klare und stabile
J:asser;.· :.·.
„ |e!, rote Farbe aufwies. Ein ähnlich gefärbtes Formteil
coC/rPx,n '" V ■'' ',' uV ""I--"" cn Ii Wlirdc mil der Verbindung Nr. 34 auf ähnliche Weise
5% Natrium-alginat Wasscrlosung 50 Teile , ,, ^
, · ι. iL. τ- ι · -Ir in erhalten,
wurden in halber Emulsion völlig
wurden in halber Emulsion völlig
durchgemischt.) Beispiel 8
Das bedruckte Gewebe wurde bei 150 bis 180' C Bis-(6-hydroxynaphthazcn-5 · l2-chinon-2- oder
3 bis 5 Minuten lang in einem Hochtemperatur- -3-Carboxa)-O,()'-dichlorberizidid (Verbindung Nr.
dämpfer dampfgetrocknet, mit einer verdünnten Lö- r> 30) wurde in konzentrierter Schwefelsäure gelöst, und
sung aus einem oberflächenaktiven Mittel gewaschen die Schwcfelsäurelösung wurde in Eiswasser gegossen,
und mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das Der Niederschlag wurde filtriert, mit Wasser gewa-Mustcr
des erhaltenen Gewebes zeigte eine klare gelbe sehen und getrocknet. Der getrocknete Niederschlag
Farbe mit Fluoreszenz, und seine Lichtechtheit war 5, wurde mit ciner gleichen Menge Ca-Stearat gemischt,
seine Sublimationsechtheit war 4—5. Mit den Verbin- io um einen gelben Farbstoff zu liefern. Das Einfärben
düngen Nr. 1 bis 18 werden ähnliche Ergebnisse er- von Lagerlack oder Anstrichfarbe mit diesem Farbhalten,
stoff lieferte eine gelbe Schicht mit guter Lichtechtheit.
Beispiel 4 Bcispicl9
Eine einheitliche Mischung, bestehend aus 0,1 Teil ι-, 0,2Teile feines Pulver aus Bis-(6-hydroxy-l l-amino-
6-Amino- 1 I -hydroxynaphthazen-5 ■ 12-chinon-2- naphthazen-5 · l2-chinon-2- oder -3-)-O,O'-dichlor-
oder -3-Carboxyanilid (Verbindung Nr. 24), 50 Teile benzidid (Verbindung Nr. 34) wurden zu der Mischung
Polyvinylchlorid und 50 Teile Dioctylphthalat wurden aus 100 Teilen Dimethylterephthalat, 62 Teilen Äthy-
10 Minuten lang bei 150"C geknetet und dann 5 Mi- lenglycol, 0,015 Teilen Zinkacetat und 0,02 Teilen
nuten zwischen auf 160"C erhitzten Metallplatten io Antimontrioxyd hinzugegeben und 4 Stunden lang
gepreßt, um ein Blatt mil einer Dicke von etwa auf 220"C unter Ausschluß von Luft erhitzt, während
0,5 mm herzustellen. Das erhaltene Blatt zeigte eine das erzeugte Methanol abdcstilliert wurde. Ein Teil
violettrote Farbe mit einer guten Migrationsechtheit. Titandioxyd, suspendiert in 1 Teil Äthylenglycol,
wurde zu der Reaktionsmischung hinzugegeben, und
Beispiel 5 .r das EpI1J17C1 wurdc 4 Stunden lang fortgesetzt. Am
Eine gleichmäßige Mischung. bcs;chcnd aus 0,01 Ende der Reaktion wurdc die Reaktionsmischung
Teile Phi:nyl-6-hydroxynaphthazcn-5 · 12-chinon- bis auf 275"C erhitzt, um die Kondensationspoly-
ll-sulfonat (Verbindung Nr. 12) und 10 Teilen Poly- merisation zu vervollständigen. So erhaltenes Polymer
styrol, wurde einige Minuten bei 180"C geknetet und wurde zu einem Faden mil klarer roter Farbe cxtru-
dann zu einer Scheibe mit einer Dicke von 5 mm ge- mi diert.
,■■ >"
Claims (1)
- PatentansprücheNaphthazenchinon-Derivale mit den FormelnOHR1COOH-R1— CO—X—C0--CO20wobei R1, R2, R3 und —CO — X-CO — Substituentcn in wahlwciscn Stellungen der Verbindungen sind; R1 und R, Glieder sind, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff, Chlor, Hydroxyl und Amino; R2 ein Rest r, ist, der durch die folgenden Formeln dargestellt wird;-COOR4(Dwobei R4 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Wasserstoff, Alkyl, AIkoxyalkyl, Cyclohexyl, Aralkyl und einem Kation,— CON(Π)J)wobei R5 und R6 Glieder sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus Wasserstoff, Alkyl und Aryl,-CONH-R7
wobei R7 Amino ist,-SO2N(III)(IV)r>R9wobei R3 und R9 Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy-alky! und Aryl sind,-SQ3^Q-R1,(V)wobei R10 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Methyl und Chlor, und- SO, - R1(Vl)wobei R11 ein Kation ist, und X ein Glied ist, das aus der Gruppe, bestehend aus Hydra/.o und aromatischem Diamino, ausgewählt ist, und wobei die Alkyl-, Alkoxyalkyl-, Cyclohexyl-, Aralkyl-, Aryl- und Aminogruppen den entsprechenden Ausgangsverbindungen entsprechen, deren Umsetzung in der Beschreibung angegeben ist.2. Verbindung nach Anspruch I mil der FormelCOOC4H9 ■ ηOHCOv'3. Verbindung nach Anspruch I mit der FormelOHCOOC4H1, · η4. Verbindung nach Anspruch 1 mit der FormelCOOCH2CH2OH ι
COCO'S. Verbindung nach Anspruch 1 mit der FormelOHS^ COACO vCOOCII1CH1) 3ft. Verbindung nach Anspruch 1 mit der FormelCOOC4H1, · iOHCOCOOH ίο7. Verbindung nach Anspruch 1 mit der Formel9. Verbindung mich Anspruch I mit der FormelCOOCHX'H.OCH,\ ^ CO λ χ.COOC4H, · η\" COv v NH210. Verbindung nach Anspruch 1 mit der FormelOHOH2(1NH28. Verbindung nach Anspruch 1 mil der FormelOHco/ NH,COOCH2CH2OCH11. Verbindung nach Anspruch I mit der FormelOH COJ»NH2COOC4FI1, · η12. Verbindung nach Anspruch 1 mit der Formel OH ClCOOH-NH-// XNH- OC-f Y13. Verbindung nach Anspruch 1 mit der FormelOHClCO-NH-/ \-f V-NH-OCCO14. Verbindung nach Anspruch 1 mit der Formel OH ClCOCO-NHNH215. Verbindung nach Anspruch 1 mit der Formel OHCO —NH-NH1OHNH -OC-1,CO; χCONH116. Verfahren zum Färben einer synthetischen oder halbsynthetischen organischen hochmolekularen Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß Naphthazenchinon-Derivate der folgender. Formeln verwendet werden:OHco ACO vOHCO-CO-X—CO--OHCOwobei R1, R2, R3 und — CO — X-CO— Sub- _>u stituenten in wahlweisen Stellungen der Verbindungen sind: R1 und R3 Glieder sind, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff, Chlor, Hydroxyl und Amino; R2 ein Rest ist, der durch die folgenden Formeln dargestellt >-, wird:-COOR,(Dwobei R4 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Wasserstoff, Alkyl, Alkoxyalkyl. Cyclohexyl, Aralkyl und einem Kation,-CON(Π)wobei R5 und R6 Glieder sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus Wasserstoff, Alkyl .w und Aryl,-CONH-R7
wobei R7 Amino ist,-SO5N(III)(IV)■4)R9wobei R8 und R9 Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy-alkyl und Aryl sind,SO110(V)wobei R10 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Methyl und Chlor, und-SO3-R1(VI)wobei R11 ein Kation ist; und X ein Glied ist, das aromatischer Diamino, ausgewählt ist, und wobei die Alkyl-, Alkoxyalkyl-, Cyclohexyl-, Aralkyl-, Aryl- und Aminogruppen den entsprechenden Ausgangsverbindungen entsprechen, deren Umsetzung in der Beschreibung angegeben ist.17. Verfahren zum Färben einer synthetischen organischen hochmolekularen Verbindung, die aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus einem Aminoformaldehydharz, einem Polymer und einem Copolymer von Methacrylsäureester, einem Polymer und einem Copolymer von Vinylchlorid, einein Polymer und einem Copolymer von Vinylidenchlorid, einem Polymer und einem Copolymer von Olefin, einem Polymer und einem Copolymer von Styrol, einem Polyamid, einem Polyester, einem Polyacrylharz, einem Polyacelal- und einem Celluloseester, dadurch gekennzeichnet, daß das Färben mittels Naphthazenchinon-Derivatcn der folgenden Formeln erfolgt:R,OHCOCO-X -CO-R,wobei R1, R2, R, Lind CO X CO Siibstitiienlcn in wahlwciscn Stellunuen dei Verbin-düngen sind; R, und R, Glieder sind, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff, Chlor, Hydroxyl und Amino; R2 ein Rest ist, der durch die folgenden Formeln dargestellt wird:COOR4(Dwobei R4 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Wasserstoff. Alkyl, AIkoxyalkyl, Cyclohexyl, Aralkyl und einem Kation, inein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewält ist, bestehend aus der Verbindung mit der FormelCOOClKCH, —CO-CONwobei R5 und Rn Glieder sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus Wasserstoff, Alkyl und Aryl,-CONH-R7
wobei R7 Amino ist,/
-SO1N(HI)wobei R8 und R9 Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy-alkyl und Aryl sind.-so.,-/ \r„(V)wobei R10 ein Glied ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Methyl und Chlor, undSO3-R1(Vl)wobei R11 ein Kaiion ist; und X ein Glied ist, das aus der Gruppe, bestehend aus Hydrazo- und w aromatischer Diamino-Gruppc, ausgewählt ist, und wobei die Alkyl-, Alkoxyalkyl-, Cyclohexyl-, Aralkyl-, Aryl- und Aminogruppen den entsprechenden Ausgangsverbindungen entsprechen, deren Umsetzung in der Beschreibung angegeben ist. π18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphthazenchinon-Dcrivat ein Glied ist, das ausgewält ist aus der Gruppe, bestehend aus der Verbindung mit der FormelCOOC4H1, · η OHCO
und der Verbindung mit der FormelCO
COOC4H1, η19. Verfahren nach Anspruch 16. dadurch gekennzeichnet, daß das Naplithazenchinon-Deiivat und der Verbindung mit der Formel
OHCOOCH7CH,-20. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphthazenchinon-Dcrivat die Verbindung der folgenden Formel ist:COOC4H9 ■ i OH
COCO21. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphthazenchinon-Dcrivat ein Glied ist. das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus der Verbindung mit der FormelCOOC4H1, · η OHund der Verbindung mit der FormelOH/ xV ro γ('OoC4II., mi NII222. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Naphthazenchinon-Derivat ein Glied ist, das ausgewählt ist aus der Gruppe,709 545/383bestehend aus der Verbindung mit der Formel COOCH-,CI-I,OCH,* " OHund der Verbindung mit der FormelOH CO
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1489274A JPS538331B2 (de) | 1974-02-07 | 1974-02-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504484A1 DE2504484A1 (de) | 1975-08-28 |
| DE2504484B2 true DE2504484B2 (de) | 1977-11-10 |
| DE2504484C3 DE2504484C3 (de) | 1978-06-29 |
Family
ID=11873644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2504484A Expired DE2504484C3 (de) | 1974-02-07 | 1975-02-04 | Naphthazenchinon-Derivate und deren Verwendung zum Färben von organischen Materialien |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3986826A (de) |
| JP (1) | JPS538331B2 (de) |
| CA (1) | CA1052783A (de) |
| CH (3) | CH131675A4 (de) |
| DE (1) | DE2504484C3 (de) |
| FR (1) | FR2260599B1 (de) |
| GB (1) | GB1491343A (de) |
| IT (1) | IT1031519B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3151133A1 (de) * | 1981-12-23 | 1983-06-30 | Peroxid-Chemie GmbH, 8023 Höllriegelskreuth | Verfahren zur beseitigung von h(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)s aus erdgas, erdoel und deren gemischen |
| JPS6455086U (de) * | 1987-09-30 | 1989-04-05 | ||
| EP1888705B1 (de) * | 2005-06-10 | 2010-08-18 | Basf Se | Reversible thermochromische Zusammensetzungen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2898177A (en) * | 1959-08-04 | Process for the production of | ||
| DE224538C (de) * |
-
1974
- 1974-02-07 JP JP1489274A patent/JPS538331B2/ja not_active Expired
-
1975
- 1975-01-28 US US05/544,820 patent/US3986826A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-02-04 CH CH131675D patent/CH131675A4/xx unknown
- 1975-02-04 GB GB4766/75A patent/GB1491343A/en not_active Expired
- 1975-02-04 DE DE2504484A patent/DE2504484C3/de not_active Expired
- 1975-02-04 CH CH131675A patent/CH603890B5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-02-06 IT IT20016/75A patent/IT1031519B/it active
- 1975-02-06 CA CA219,471A patent/CA1052783A/en not_active Expired
- 1975-02-07 FR FR7503918A patent/FR2260599B1/fr not_active Expired
-
1976
- 1976-09-06 CH CH1130576A patent/CH615952A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2504484C3 (de) | 1978-06-29 |
| JPS50109236A (de) | 1975-08-28 |
| GB1491343A (en) | 1977-11-09 |
| FR2260599B1 (de) | 1979-04-06 |
| US3986826A (en) | 1976-10-19 |
| FR2260599A1 (de) | 1975-09-05 |
| CA1052783A (en) | 1979-04-17 |
| DE2504484A1 (de) | 1975-08-28 |
| CH615952A5 (de) | 1980-02-29 |
| CH131675A4 (de) | 1977-08-31 |
| JPS538331B2 (de) | 1978-03-28 |
| IT1031519B (it) | 1979-05-10 |
| CH603890B5 (de) | 1978-08-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0485441B1 (de) | Neue pigmentzubereitungen auf basis von perylenverbindungen | |
| DE3031301C2 (de) | ||
| EP0017214A1 (de) | Neue Isoindolinfarbstoffe und deren Verwendung | |
| DE3029581A1 (de) | Wasserunloesliche salze basischer farbstoffe | |
| DE1569751C3 (de) | Phenyl-heteryl-methanfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung | |
| DE2043192C3 (de) | Basische Farbstoffe, deren Herstellung und Verwendung | |
| DE2504484B2 (de) | Naphthazenchinon-derivate und deren verwendung zum faerben von organischen materialien | |
| DE2202316A1 (de) | Kationische farbstoffe, ihre herstellung und verwendung | |
| DE1569748C3 (de) | Sulfonsäure- und carbonsäuregruppenfreie Aminodiphenyl-indolyl-methanfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung | |
| DE2025111A1 (de) | Substituierte Azomethinverbindungen | |
| EP0673940B1 (de) | Cyaniminogruppen enthaltende Pyrrolo(3,4-c)pyrrole | |
| DE2044619C3 (de) | Basische Azolindolin-Farbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung zum Färben und Bedrucken von organischen Fasermaterialien | |
| DE2241259C3 (de) | 1,2,4-Benzotriazinuin-Farbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zum Färben und Bedrucken | |
| DE2239445C3 (de) | Kationische Pyrazolfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung | |
| DE2423548A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 4-amino1,8-naphthalimid-verbindungen | |
| DE2420941A1 (de) | Neue monoazopigmente, verfahren zu deren herstellung und verwendung | |
| US4033923A (en) | Coloring resins by mixing naphthacenequinones therewith | |
| DE2520196A1 (de) | Verfahren zur faerbung organischer materialien mit thioindigoidverbindungen | |
| DE2411328C3 (de) | Verfahren zum Spinnfarben von Polymeren oder Mischpolymeren des Acrylnitrils | |
| DE518229C (de) | Verfahren zur Herstellung von sauer faerbenden Wollfarbstoffen der Anthrachinonreihe | |
| DE1619484C (de) | Verfahren zum Farben und Bedruk *ken von Formkorpern aus Polymerisaten oder Mischpolymerisaten des Acrylmtrils bzw as Dicyanathylens | |
| DE2251747A1 (de) | Azopigmente der beta-hydroxynaphthoesaeurereihe | |
| DE2906774A1 (de) | Neue monoazopigmente und verfahren zu deren herstellung | |
| DE3544574A1 (de) | Kationische pyrazol-azoverbindungen | |
| DE2344313A1 (de) | Neue modifikation eines disazopigmentes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |