DE250436C - - Google Patents
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- DE250436C DE250436C DENDAT250436D DE250436DA DE250436C DE 250436 C DE250436 C DE 250436C DE NDAT250436 D DENDAT250436 D DE NDAT250436D DE 250436D A DE250436D A DE 250436DA DE 250436 C DE250436 C DE 250436C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 250436 KLASSE 52 a. GRUPPE
V. St. A.
Es ist bekannt, bei Nähmaschinen die Auf- und Abwärtsbewegung der Nadelstange dadurch
hervorzubringen, daß mit der Nadelstange ein zweiarmiger, an den Antriebskurbelzapfen
angelenkter Hebel verbunden ist, welcher durch eine Steuerung derart beeinflußt wird, daß die gewünschte Ungleichförmigkeit
der Bewegung entsteht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
ίο nun eine .Maschine dieser Art, bei welcher die
Steuerung durch eine feststehende, derart geformte Kurvenscheibe erfolgt, daß ein Stillstand
der Nadel in derjenigen Lage eintritt, in der der mit der Nadelstange verbundene
Teil des Hebels in nächster Nähe der Drehachse der Antriebskurbelscheibe liegt. Die
dadurch entstehende längere Bewegungspause der Nadel kann dann ausgenutzt werden, um
den Vorschub des Werkstückes durch seitliche Bewegung der Nadel herbeizuführen, ohne
daß die Höhenlage der Nadel sich bei diesem Vorschübe wesentlich ändert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 ein Grundriß, Fig. 4 ein
senkrechter Schnitt durch den hinteren Teil der Maschine, Fig. 5, 6 und 7 zeigen verschiedene
Stellungen des Nadelstangenantrie-
Die als Ausführungsbeispiel dargestellte Maschine ist zur Bearbeitung von Lederwaren
u. dgl. bestimmt und hat zu diesem Zwecke einen zylindrischen Arm zur Stützung des
Werkstückes. In diesem Arm ist die Unterwelle H1 zum Antrieb des Schleifenfängers D
angebracht. Diese ist parallel der Oberwelle B, die mit der Antriebsschnurscheibe
versehen ist. Am vorderen Ende der Oberwelle ist eine Scheibe G befestigt, an der ein
zweiarmiger Hebel C8 drehbar, und zwar exzentrisch, gelagert ist. Ein Arm dieses Hebels
C8 greift mit einer Rolle durch einen Ausschnitt der Scheibe G hindurch in die
Nut einer Kurvenscheibe A2, die am Maschinengestell befestigt ist und eventuell eingestellt
werden kann. Der andere Arm des Hebels C8 ist durch eine Lenkstange C4 mit
der Nadelstange C2 verbunden, die in einem Schlitten C15 senkrecht geführt ist und unten
die Öhrnadel C trägt. Beim Umlauf der Oberwelle bewegt sich der Punkt des Hebels
C8, welcher mit der Nadelstange verbunden ist, in einer unregelmäßigen Bahn X, welche
aus Fig. 6 ersichtlich ist. Die Gestalt dieser Bahn hängt naturgemäß von der Form der
den Hebel C8 steuernden Kurvenscheibe ab. Diese wird so gewählt, daß die Nadel eine
Bewegungspause von ziemlich beträchtlicher Länge macht, wenn der mit der Nadelstange
verbundene Anlenkungspunkt des Hebels C8 sich in der Nähe der Achse der Oberwelle
befindet. Dies tritt ein, nachdem die Nadel das Werkstück durchstochen und sich etwas
aufwärts bewegt hat, um eine Schleife in dem Nadelfaden zu bilden, welche während des
Claims (3)
1. Nähmaschine, bei der die Nadelstange ihren Antrieb unter Vermittelung
eines zweiarmigen, mit der Antriebskurbel umlaufenden gesteuerten Hebels erhält,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegung des umlaufenden Hebels (C6J
steuernde feststehende Kurvenscheibe (A2J eine Bewegungspause der Nadel in derjenigen
Lage (Fig. 6) hervorbringt, in der der mit der Nadelstange (C2J verbundene
Teil des Hebels (C8J in nächster Nähe der Drehachse der Antriebskurbelscheibe
(G) liegt.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, bei welcher der seitliche Vorschub des Werkstückes
durch Verschiebung der Nadel hervorgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung ein einstellbares
Getriebe einschließt, welches ein Kniegelenk (L1 L2J und eine Reibrolle (LJ
umfaßt, welche in der Achse des Gelenkpunktes des Kniegelenkes liegt und in eine Kurvennut (L*) eingreift, wobei ein
Teil des Kniegelenkes (L1) mit einem Einstellgliede (L'1) verbunden ist, welches um
die Achse der Reibrolle (L) verstellt werden kann, wenn die letztere sich in ihrer
Lage beim Beginn der Vorschubbewegung befindet.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung
der Nadel (C) durch einen Stützfinger (KJ unterstützt wird, der bei
der Vorschubbewegung der Nadel um die Antriebswelle (H1) des Schleifenfängers (D)
bewegt wird und unterhalb der Stichplatte (A1) mit der Nadel (CJ zusammentrifft,
so daß diese sich beim Vorschub nicht verbiegen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnur^en.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250436C true DE250436C (de) |
Family
ID=508958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250436D Active DE250436C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250436C (de) |
-
0
- DE DENDAT250436D patent/DE250436C/de active Active
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