DE250436C - - Google Patents

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DE250436C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 250436 KLASSE 52 a. GRUPPE
V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1909 ab.
Es ist bekannt, bei Nähmaschinen die Auf- und Abwärtsbewegung der Nadelstange dadurch hervorzubringen, daß mit der Nadelstange ein zweiarmiger, an den Antriebskurbelzapfen angelenkter Hebel verbunden ist, welcher durch eine Steuerung derart beeinflußt wird, daß die gewünschte Ungleichförmigkeit der Bewegung entsteht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
ίο nun eine .Maschine dieser Art, bei welcher die Steuerung durch eine feststehende, derart geformte Kurvenscheibe erfolgt, daß ein Stillstand der Nadel in derjenigen Lage eintritt, in der der mit der Nadelstange verbundene Teil des Hebels in nächster Nähe der Drehachse der Antriebskurbelscheibe liegt. Die dadurch entstehende längere Bewegungspause der Nadel kann dann ausgenutzt werden, um den Vorschub des Werkstückes durch seitliche Bewegung der Nadel herbeizuführen, ohne daß die Höhenlage der Nadel sich bei diesem Vorschübe wesentlich ändert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 ein Grundriß, Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch den hinteren Teil der Maschine, Fig. 5, 6 und 7 zeigen verschiedene Stellungen des Nadelstangenantrie-
Die als Ausführungsbeispiel dargestellte Maschine ist zur Bearbeitung von Lederwaren u. dgl. bestimmt und hat zu diesem Zwecke einen zylindrischen Arm zur Stützung des Werkstückes. In diesem Arm ist die Unterwelle H1 zum Antrieb des Schleifenfängers D angebracht. Diese ist parallel der Oberwelle B, die mit der Antriebsschnurscheibe versehen ist. Am vorderen Ende der Oberwelle ist eine Scheibe G befestigt, an der ein zweiarmiger Hebel C8 drehbar, und zwar exzentrisch, gelagert ist. Ein Arm dieses Hebels C8 greift mit einer Rolle durch einen Ausschnitt der Scheibe G hindurch in die Nut einer Kurvenscheibe A2, die am Maschinengestell befestigt ist und eventuell eingestellt werden kann. Der andere Arm des Hebels C8 ist durch eine Lenkstange C4 mit der Nadelstange C2 verbunden, die in einem Schlitten C15 senkrecht geführt ist und unten die Öhrnadel C trägt. Beim Umlauf der Oberwelle bewegt sich der Punkt des Hebels C8, welcher mit der Nadelstange verbunden ist, in einer unregelmäßigen Bahn X, welche aus Fig. 6 ersichtlich ist. Die Gestalt dieser Bahn hängt naturgemäß von der Form der den Hebel C8 steuernden Kurvenscheibe ab. Diese wird so gewählt, daß die Nadel eine Bewegungspause von ziemlich beträchtlicher Länge macht, wenn der mit der Nadelstange verbundene Anlenkungspunkt des Hebels C8 sich in der Nähe der Achse der Oberwelle befindet. Dies tritt ein, nachdem die Nadel das Werkstück durchstochen und sich etwas aufwärts bewegt hat, um eine Schleife in dem Nadelfaden zu bilden, welche während des

Claims (3)

Stillstandes der Nadel vom Schleifenfänger ergriffen und erweitert wird, bis die Unterfadenspule hindurchtreten kann. Diese Pause wird nun des weiteren noch dazu benutzt, um den Vorschub des Werkstückes zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist der Rahmen C15, in welchem die Nadelstange C2 senkrecht geführt ist, an der Stirnplatte der Maschine quer zur Achse der ίο Oberwelle B verschiebbar. Er sitzt zu diesem Zwecke auf einer im Maschinengestell geführten Stange C16 und wird oben durch eine Platte A4 am Rahmen der Maschine gehalten. Die Stange C16 ist am Ende durch eine Gelenkverbindung mit einem Hebel J1 verbunden, der an einer Welle / befestigt ist.. Diese ist im Maschinengestell leicht drehbar gelagert und trägt am hinteren Ende einen Arm /3 (Fig. 3 und 4). Auf diesen wirkt eine Kurvenscheibe, welche die Welle / in Schwingung versetzt und dadurch die Hin- und Herbewegung der Nadel im richtigen Augenblick hervorbringt. Die Kurvenscheibe besitzt eine Kurvenfläche L*, welche mit der Rolle L in Eingriff steht. Letztere sitzt auf der Verlängerung des Kniezapfens eines Kniehebels L1 L2 und das Ende des Hebelteiles L2 ist an dem Arm J3 angelenkt gegabelt, während der Hebelteil L1 mittels eines Zapfens L3 an einem Arm Z,4 angelenkt ist. Der Arm Z.4 ist seinerseits durch den Zapfen ΑΊ mit dem festen Maschinengestell drehbar verbunden. Die Lage des Armes Z,4 ist so gewählt, daß die Drehachse des Zapfens A1 nahezu zusammenfällt mit der Achse der Rolle L, wenn der Kniehebel L1 L2 diejenige Stellung einnimmt, bei welcher die Nadel C sich am Anfange ihrer Vorschubbewegung befindet. Der Arm Z4 kann mittels einer Schraube Z5 verstellt und mittels einer Kiemmutter Z.6 in der eingestellten Lage festgestellt werden, wenn man die Vorschublänge ändern will. Diese Änderung tritt dadurch ein, daß diejenige Bewegungskomponente der Rolle L geändert wird, welche auf den gebogenen Arm J3 einwirkt. Damit die Vorschubbewegung nicht durch die Biegsamkeit der Nadel ungenau wird, ist ein Nadelstützfinger vorgesehen. Dieser wird gebildet durch einen Arm K und arbeitet mit der Nadel unterhalb der Stichplatte A1 zusammen. Der Stützfinger sitzt an einer Welle K1, die sich um die Unterwelle H1 dreht und am hinteren Ende einen Hebelarm K2 besitzt (Fig. 4). Dieser ist durch einen Lenker K3 mit dem gebogenen Arm /3 verbunden, so daß die Bewegung des Stützfingers genau in gleichem Maße erfolgt wie die Bewegung des Nadelführungsrahmens. Ρλτε ν t-An Sprüche:
1. Nähmaschine, bei der die Nadelstange ihren Antrieb unter Vermittelung eines zweiarmigen, mit der Antriebskurbel umlaufenden gesteuerten Hebels erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegung des umlaufenden Hebels (C6J steuernde feststehende Kurvenscheibe (A2J eine Bewegungspause der Nadel in derjenigen Lage (Fig. 6) hervorbringt, in der der mit der Nadelstange (C2J verbundene Teil des Hebels (C8J in nächster Nähe der Drehachse der Antriebskurbelscheibe (G) liegt.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, bei welcher der seitliche Vorschub des Werkstückes durch Verschiebung der Nadel hervorgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung ein einstellbares Getriebe einschließt, welches ein Kniegelenk (L1 L2J und eine Reibrolle (LJ umfaßt, welche in der Achse des Gelenkpunktes des Kniegelenkes liegt und in eine Kurvennut (L*) eingreift, wobei ein Teil des Kniegelenkes (L1) mit einem Einstellgliede (L'1) verbunden ist, welches um die Achse der Reibrolle (L) verstellt werden kann, wenn die letztere sich in ihrer Lage beim Beginn der Vorschubbewegung befindet.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung der Nadel (C) durch einen Stützfinger (KJ unterstützt wird, der bei der Vorschubbewegung der Nadel um die Antriebswelle (H1) des Schleifenfängers (D) bewegt wird und unterhalb der Stichplatte (A1) mit der Nadel (CJ zusammentrifft, so daß diese sich beim Vorschub nicht verbiegen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnur^en.
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