DE250299C - - Google Patents

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250299 -KLASSE 21«. GRUPPE
Zusatz zum Patent 232746 vom 12. Januar 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1910 ab. Längste Dauer: 11. Januar 1925.
Das Patent 232746 betrifft eine Anordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen, in welcher bei Anwendung von Übertragerrelais für . die Übertragung der Schaltstromstöße während der Übertragung einer jeden Impulsreihe von einem Leitungsteil auf einen andeien die Leitungsteile durch ein ■ Verzögerungsrelais getrennt gehalten werden. Die Langsamkeit des Ankerabfalles bewirkt es hier, daß die Leitungsseiten während der ganzen Reihe der Impulse getrennt bleiben, nachdem das Relais einmal zur Wirkung gekommen ist.
Die Erfindung hat eine Anordnung zum Gegenstande, bei welcher die Abtrennung der Leitungsteile während j edes Impulssatzes ohne Anwendung eines A^erzögerungsrelais erfolgt. Die Verzögerung im Zusammenschalten der Leitungszweige wird gemäß der Erfindung vom Nummernschalter der Teilnehmerstation aus dadurch bewirkt, daß an der Teilnehmerleitung am Übertragerrelaissatz ein Relais, das auf die Trennkontakte einwirkt, derart angeordnet ist, daß es über die Teilnehmerleitung am Nummernschalter vor Einleitung jeder Impulsreihe in Tätigkeit gesetzt und bis nach Beendigung der Impulsreihe erregt gehalten wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt, und zwar ist hier im Gegensatz zu der Anordnung des Hauptpatentes jeder Teilnehmerleitung ein Einzelvorwähler bekannter Art zugewiesen. Wenn ein Teilnehmer T1 einen Anruf beabsichtigt und seinen Hörer vom Haken abhebt, so veranlaßt er dadurch einen Stromfluß von der Amtsbatterie über die Wicklung 2 eines Anrufrelais AR, den i>-Zweig der Teilnehmerleitung, das Teilnehmermikrophon, α-Zweig und die Wicklung 3 des Relais AR nach Erde. Das Relais AR spricht an und schaltet einen Drehelektromagneten D des Vorwählers VW in einen Unterbrechungsstromkreis. Der Elektromagnet zieht infolgedessen seinen Anker wiederholt an und führt die Kontaktarme 4, 5,6 des Vorwählers über Kontakte von Verbindungsleitungen a1} bt, C1, die zu ersten Gruppenwählern führen. Beim Auftreffen auf eine freie Leitung av b1} C1 gelangt ein Trennrelais Tr im Vorwähler durch einen Strom über die Leitung C1 zum Ansprechen, wodurch der Vorwähler zum Stillstand kommt und- die belegte Leitung gesperrt wird. Der Teilnehmer ist damit an einen in der Zeichnung nicht dargestellten Gruppenwähler angeschlossen.
Die Stromimpulse, die der Teilnehmer z\vecks Einstellung der Wähler des Amtes aussendet, gelangen hier nicht unmittelbar zu den Wählern, sondern zu einer Übertra-
gerrelaisanordnung, die im Falle des Beispieles aus drei Relais A, B und X besteht, die an die Sprechleitungszweige der Verbindungsleitungen zwischen den Schaltarmen des AOrwäblers und den ersten Gruppenwählern angeschlossen sind. Hinter den Anschlußpunkten der Übertragerrelais sind die Sprechleitungen durch Ubertragerorgane, z. B. Kondensatoren C1, C2, für Gleichstrom getrennt.
ίο Mit dem beim Belegen der Leitung a1; b1; C1 eintretenden Ansprechen des Relais Tr ist das Relais AR des Vorwählers von der Sprechleitung abgeschaltet, und der Strom aus der Amtsbatterie fließt nunmehr durch den Übertragerrelaissatz zur Teilnehmerstation. Der Strom bringt sowohl das Relais A wie auch das Relais B zum Ansprechen. Dagegen bleibt das mit zwei Wicklungen versehene Relais X zunächst unerregt. Die beiden in je einen Sprechleitungszweig eingeschalteten Wicklungen arbeiten einander nämlich entgegen, solange der Strom über den einen Amtszweig zur Teilnehmerstation fließt und über den anderen Leitungszweig zurückgeführt wird. Die Wahlimpulse werden wie im Patent 212663 in der Weise gegeben, daß zunächst an der Teilnehmerstation beide Leitungszweige .an Erde gelegt werden, worauf der α-Zweig so oft durch Unterbrechung bzw. Abtrennung von Erde stromlos gemacht wird, als Impulse gegeben werden sollen. Durch die Erdung der Leitung wird zunächst die im b-Zweig liegende Wicklung 16 des Relais X stromlos, und die im α-Zweig liegende Wicklung 7 ist jetzt imstande, das Relais zum Ansprechen zu bringen. Dieses legt durch Schließen seines Kontaktes 8 Batteriespannung über die Wicklung 16 an den fc-Zweig; der Strom fließt jetzt aber auch über den b-Zweig zur Teilnehmerstation und wirkt im gleichen Sinne auf X wie der die Wicklung 7 durchfließende. Über den Kontakt 8 wird zugleich das Relais B unter Strom gehalten, so daß es weiter, wie überhaupt während der ganzen Verbindung, seinen Anker angezogen hält.
Zugleich mit der Schließung des Kontaktes 8 hat das Relais X am Kontakt 9 den α-Zweig der Sprechleitung unterbrochen und den zum Gruppenwähler führenden Teil a2 desselben über den Kontakt 10 an den Ruhekontakt 11 des Relais A angeschaltet. Den Sprechleitungszweig b„ der Leitung hat es über den Kontakt 12 an Batteriespannung angeschlossen.
Wenn zwecks Abgabe der Wahlimpulse nach Ansprechen des Relais X das Relais A infolge Unterbrechung des α-Zweiges der Leitung wiederholt stromlos gemacht wird, so veranlaßt die dabei eintretende wiederholte Schließung des Ruhekontaktes 11 von A jedesmal einen Stromfluß von der Amtsbatterie über 11, 10 und a„ und entweder über einen an diesen angeschlossenen Arbeitsmagneten des belegten Wählers unmittelbar oder über ein auf den Arbeitsmagneten einwirkendes Relais nach Erde. Da die Teile a3, a2 der zur Übermittlung der Schaltimpulse dienenden Leitung am Kontakt 9 des Relais X1 wie oben angeführt, und zwar bis nach Beendigung" der Impulsreihe voneinander getrennt sind, können sie einander nicht störend beeinflussen.
Während die Einstellimpulse über den α-Zweig gegeben werden, dient der &-Zweig in an sich bekannter Weise dazu, die Wählersteuerung" herbeizuführen. Wie erwähnt, wurde beim Ansprechen des Relais X durch Schließen des Kontaktes 12 Batteriespannung an der. Zweig b2 gelegt. Dadurch wird z. B. ein zwischen b2 und Erde liegendes Steuerschalterrelais oder auch ein Steuerschaltermagnet zum Ansprechen gebracht. Wenn nach Beendigung der Impulsreihe die Erde der Teilnehmerstation wieder abgetrennt wird und die beiden zur Teilnehmerstation führenden Leitungszweige wieder hintereinander geschaltet werden, so wird infolge der Differentialwirkung" der seine beiden Wicklungen durchfließende Strom des Relais X seinen Anker wieder abfallen lassen und durch Öffnen des Kontaktes 12 das am b - Zweig liegende Relais, bzw. den Elektromagneten des Steuerschalters stromlos machen, der dabei in bekannter Weise Umschaltungen in den Wählern veranlaßt. Die Wählereinrichtungen (außer dem Vorwähler) sind in der Zeichnung nicht dargestellt, da die Einzelheiten für die vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen nach Patent 232746, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der Leitungsteile voneinander während der Aussendung der Schaltimpulse mittels eines an die Teilnehmerleitung angeschlossenen Relais (X) erfolgt, welches vom Nummernschalter der Teilnehmerstation aus derart beeinflußt wird, daß es vor Einleitung jeder Stromimpulsreihe in Tätigkeit gesetzt und bis nach Beendigung derselben über die Teilnehmerleitung" und den Nummernschalter erregt gehalten wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschaltung der Leitungsteile voneinander ein
Differentialrelais dient, von dessen beiden Wicklungen in an sich bekannter Weise je eine in jeden Leitungszweig derart eingeschaltet ist, daß sie bei Hintereinanderschaltung der Leitungszweige einander entgegenwirken, während eine bei jeder Handhabung" des Nummernschalters bewirkte Umschaltung der Leitungszweige an der Teilnehmerstelle einen das Relais vor Einleitung jeder Impulsreihe erregenden und bis nach Beendigung derselben erregt haltenden Stromfluß veranlaßt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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