DE250200C - - Google Patents
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- DE250200C DE250200C DENDAT250200D DE250200DA DE250200C DE 250200 C DE250200 C DE 250200C DE NDAT250200 D DENDAT250200 D DE NDAT250200D DE 250200D A DE250200D A DE 250200DA DE 250200 C DE250200 C DE 250200C
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- cap
- wire rope
- corner piece
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- wedges
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D17/00—Caps for supporting mine roofs
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/34—Joints between vertical props and horizontal top bars
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/40—Collar or other support gripped to one or both parts by toggle-action, cam, or other member pivoted or similarly mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim hölzernen Stollenausbau verwendete
man bisher nicht selten alte Drahtseile als Unterzüge für die Kappen der Türstöcke, um
diese widerstandsfähiger gegen den Gebirgsdruck zu machen.
Die übliche Verbindungsweise der Drahtseile mit den Türstockteilen leidet aber an dem
Übelstand, daß das Drahtseil erst seine Tragwirkung entfalten kann, nachdem die Kappe
ίο schon einen großen Teil ihrer Widerstandskraft
eingebüßt hat. Außerdem ist der Einbau dieser Seile auch zeitraubend.
Diese Übelstände zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Neuerung, der dadurch
erreicht wird, daß die Enden des durch den Gebirgsdruck gespannten Seiles durch schwenkbare
Keile, Exzenter oder sonstige gleichwertige Spannmittel gegen Kehlbögen gepreßt werden, die mittels Wangen sowohl mit den
zugleich als Zuganker dienenden Kappenauflagern als auch mit den an den Stempeln anliegenden
Backen der Eckstücke an den Verbindungsstellen der Kappe mit den Stempeln verbunden sind.
In dieser Weise können nicht nur kürzere Seilenden als früher verwendet werden, sondern
das Seil regelt auch seine Verankerung in den Eckstücken dem Gebirgsdruck entsprechend
selbsttätig.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι den Querschnitt eines Stollens mit hölzerner Türstockzimmerung, deren Kapphölzer
durch sich selbsttätig spannende Drahtseilunterzüge gestützt werden,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht und
Fig. 4 den Grundriß des Eckstückes in größerem Maßstabe.
Das Eckstück besteht im wesentlichen aus einem zugleich als Zuganker dienenden Kappenauflager
α, der Backe b und dem diese verbindenden Kehlbogen c. Das Kappenauflager a
ruht auf dem Kopfende des Stempels d und nimmt in seiner muldenförmigen Oberseite die
Kappe e auf. Der Flansch f des Auflagers a greift hinter das hintere Ende der Kappe e,
wogegen die Backe b den Stempelt in ihre muldenförmig ausgebildete Rückwand aufnimmt.
Durch die muldenförmige Ausbildung des Kappenauflagers und der Backe auf der dem
Kehlbogen c abgekehrten Seite erhalten Kappe und Stempel ohne weiteres einen sicheren
Halt im Türstock.
Der durch die Wangen g sowohl an das Kappenauflager α als an die Backe b angeschlossene
Kehlbogen c ist mit einer Führungsrinne h zur Aufnahme des Drahtseiles i
versehen. Dieses wird beim Einlegen in die Führungsrinne durch die Öffnungen k und I
gezogen, die in dem Auflager α und in der Backe b vorgesehen sind. In jeder der Wangen
g ist eine Öffnung m vorgesehen, die gemeinsam zur Aufnahme eines Keiles η dienen.
Das Eckstück wirkt folgendermaßen:
Nachdem das als Unterzug für das Kappholz e zu verwendende Drahtseil über beide
Kehlbögen gespannt ist, werden die beiden Seilenden mittels Krampen 0 an den Holzstempeln
befestigt und dann die Keile η eingetrieben. Hierbei ist darauf zu achten, daß
sie nicht radial zu den Kehlbögen verlaufen,
sondern sich etwas tangential dazu einstellen, damit bei wachsendem Gebirgsdruck und dadurch
erzeugter schärferer Anspannung des Drahtseiles die Keile η letzteres fester in die
Führungsrinnen drücken können. Dies geschieht in der Weise, daß die unteren, mit
dem Drahtseil in Berührung stehenden Keilseiten durch das Drahtseil aufwärts und nach
innen geschwenkt werden, so daß die Keile
ίο das Drahtseil um so stärker erfassen, je höher
die durch den Gebirgsdruck im Drahtseil hervorgerufene Zugspannung steigt. Da diese
Zugspannung die Kappenauflager α wegen der Flansche f nicht einander nähern kann, so
wirkt das Drahtseil i als zuverlässiger und widerstandsfähiger Unterzug des Kappholzes e,
weil letzteres in jedem Augenblick dem jeweilig herrschenden Gebirgsdruck entsprechend
unterstützt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eisernes Eckstück für hölzernen Stollenausbau, dessen Kappe durch ein Drahtseil versteift ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des durch den Gebirgsdruck gespannten Seiles durch schwenkbare Keile (n), Exzenter oder sonstige gleichwertige Spannmittel gegen Kehlbögen (c) gepreßt werden, die durch Wangen (g) sowohl mit den zugleich als Zuganker dienenden Kappenauflagern (a) als auch mit den an den Stempeln anliegenden Backen (b) des Eckstückes verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250200C true DE250200C (de) |
Family
ID=508753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250200D Active DE250200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760324C (de) * | 1941-07-19 | 1953-01-26 | Franz Berghoff | Verfahren zum Ausbau der Abbaustreben im Untertagebetrieb unter Benutzung von durch Stempeln getragenen Drahtseilen |
-
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- DE DENDAT250200D patent/DE250200C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760324C (de) * | 1941-07-19 | 1953-01-26 | Franz Berghoff | Verfahren zum Ausbau der Abbaustreben im Untertagebetrieb unter Benutzung von durch Stempeln getragenen Drahtseilen |
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