DE250083C - - Google Patents

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DE250083C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F15/00Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250083 KLASSE 8 d. GRUPPE
RICHARD RAUTENBERG in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine mit zwei wagerechten, gegeneinander beweglichen Reibflächen, die von zwei gegeneinander versetzt angeordneten Kurbeln angetrieben werden, und besteht darin, daß zwischen feststehenden Streifen der unteren Reibfläche bewegliche Streifen angeordnet sind, die durch Querbalken miteinander verbunden und an seitlich am Gestell der Maschine ίο schwingbaren Hebeln aufgehängt sind. Hierdurch soll ein gutes Anhaften der Wäsche an der unteren Reibfläche erreicht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellt dar
Fig. ι eine Seitenansicht der Waschmaschine mit den in der einen Endlage gegeneinander befindlichen Waschbrettern,
Fig. 2 eine gleiche Ansicht, bei der die Waschbretter sich in der anderen Endlage gegeneinander befinden,
Fig. 3 einen Querschnitt A-B von Fig. i,
Fig. 4 eine obere Ansicht der Waschmaschine.
In einem feststehenden Rahmen α befindet sich das die unteren Reibflächen bildende untere Waschbrett, das aus einzelnen teils feststehenden, teils beweglichen Streifen b und ö1 besteht.
Letztere sind durch die beiden Querbalken c miteinander verbunden, die durch schwingbar an den Seitenwänden des Rahmens gelagerte Hebel d getragen werden. Die Bewegung der Querbalken und der mit ihnen verbundenen Reibflächen wird durch Drehen einer an dem Rahmen α gelagerten Kurbelwelle β bewirkt, mit deren Kurbelzapfen der eine Querbalken ' durch eine Kurbelstange/ verbunden ist.
■ Die oberen Reibflächen sind an dem Deckel g befestigt, der seitlich durch eine Stange h mit einem auf der Oberfläche des Rahmens geführten Schieber i zum Hochklappen gelenkig verbunden ist. Die Bewegung des Deckels und der unter ihm befestigten Reibflächen wird ebenfalls durch Drehen der Kurbelwelle e bewirkt. Zu diesem Zweck ist an einem Ende der Kurbelwelle eine zweite Kurbel vorgesehen und zu der ersten versetzt angeordnet. An dem Kurbelzapfen ist eine Rolle k gelagert, die bei ihrer Bewegung sich in einem Gehäuse I führt, das mit dem Schieber i fest verbunden ist. Dadurch wird die drehende Bewegung in eine geradlinige des Schiebers und des mit ihm verbundenen Deckels übergeführt, wobei die Bewegungsrichtung der der unteren beweglichen Reibflächen entgegengesetzt ist. Das Hochklappen des Deckels zum Einlegen von Wäschestücken um die mit dem Schieber i verbundenen Gelenke erfolgt mittels eines am Deckel befestigten Knopfes m; außerdem ist der Deckel aber auch in senkrechter Ebene um einen Zapfen η beweglich, der das Ende der Stange h mit dem Deckel verbindet.
An dem Rahmen α ist ferner ein Zylinder 0 befestigt, in dem eine Kolbenventilklappe p durch eine Stange q mit einem Querbalken c verbunden ist. An den Zylinder ist ein Rohr r angeschlossen und an dem äußeren Ende desselben ein Gummischlauch s befestigt, der zu
einer Öffnung im Deckel g führt, so daß das bei der Bewegung des Kolbens durch das Ventil getretene Wasser von oben durch den Deckel hindurch auf die eingelegte Wäsche fließt und zur Spülung der letzteren dient.
Die Drehung der Kurbel wird von einem Kettenvorgelege aus bewirkt, und zwar derart, daß ein größeres durch Handkurbel bewegtes und auf dem Rahmen gelagertes Kettenrad t mit einem kleineren Rad u verbunden wird, das auf der Kurbelwelle befestigt ist, wobei es gleichgültig ist, in welcher Drehrichtung die Handkurbel bewegt wird.
Beim Gebrauch wird die Waschmaschine in den mit dem Waschwasser angefüllten Behälter gestellt, so daß das Wasser noch das untere Waschbrett bedeckt und das zwischen die oberen und unteren Reibflächen eingelegte Wäschestück sich unter Wasser befindet. Die Reinigung der Wäsche erfolgt sowohl durch die gegeneinander beweglichen oberen und unteren Reibflächen als auch durch gleichzeitige Reibung der Wäsche mit den feststehenden Reibflächen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Waschmaschine mit zwei wagerechten, gegeneinander beweglichen Reibflächen, die von zwei gegeneinander versetzten Kurbeln bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen feststehenden Streifen (b) der unteren Reibfläche bewegliche Streifen (b1) angeordnet sind, die durch Querbalken (c) miteinander verbunden und an seitlich am Gestell (a) der Maschine schwingbaren Hebeln (A) aufgehängt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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