DE55294C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

Info

Publication number
DE55294C
DE55294C DENDAT55294D DE55294DA DE55294C DE 55294 C DE55294 C DE 55294C DE NDAT55294 D DENDAT55294 D DE NDAT55294D DE 55294D A DE55294D A DE 55294DA DE 55294 C DE55294 C DE 55294C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
shaft
bearing
washing
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55294D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ROBINSOHN in Löbtau-Dresden
Publication of DE55294C publication Critical patent/DE55294C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F15/00Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Waschmaschine kennzeichnet sich durch die Anordnung beweglicher Greifer, an denen Wäscher mit Hohlräumen zur Aufnahme von flüssiger Seife befestigt sind, welche mittelst excentrischer Bewegung die zu waschenden Stoffe elastisch gegen eine gerippte Bodenfläche drücken und abwechselnd bearbeiten und somit für die Handwäscherei bestmöglichen Ersatz bietet.
Blatt I und II veranschaulichen diese Waschmaschine zunächst in ihren Längendurchschnitten A-B und E-F. Auf einem Fufsgestell α al ruht ein Holzkasten b, in dem ein zweiter Kasten T von Zinkblech mit elliptisch geformtem Boden sitzt, welcher zur Erhöhung der Reibung der zu waschenden Stoffe wellenförmig gerippt ist.
Die Seitenwandungen c cl dieses Kastens T sind von glattem Zinkblech hergestellt, an denen die Lager ee1 für die bewegliche Wellef und die Lager MM1 für die feststehende Welle g angenietet sind. Die Welle f ist gekröpft und geht durch den Zinkkasten T und den Holzkasten b hindurch und wird vermittelst der Kurbel h1 an dem Schwungrad h theils vorwärts, theils rückwärts in Bewegung gesetzt (s. Ansicht JK, Blatt III). Die Welle/ ist aus Schmiedeisen und bei Anwendung von vier Stück Wäschern viermal gekröpft, um vier Greifer O1... O4 dicht neben einander in Thätigkeit zu bringen. Die Greifer O sind an den Stellen d der gekröpften Welle f durch die Lager i, deren oberer Deckel k zum zeitweiligen Loslösen der Greifer abnehmbar ist, befestigt. Der Greifer O bildet mit seiner armartigen Verlängerung N einen stumpfen Winkel und hat in dieser einen Schlitz /, welcher Theil sich je nach der excentrischen Bewegung des Greifers auf dem Lager m, welches ihm als Führung dient, an der feststehenden Welle g regelmäfsig rück- und vorwärts bewegt.
Hierdurch ist der Bewegung der Greifer O eine feste Grenze gesetzt, so dafs dieselbe eine zwanglä'ufige werden mufs. Je zwei Greifer laufen mit einander parallel, O1 mit O3 und O2 mit O* (s. Blatt I, Querschnitt [C D], und Blatt TI, Querschnitt [GH]). Je nach Gröfse der Waschmaschine können auch mehr als vier Greifer neben einander angebracht werden, doch mufs sich dann auch um diese Zahl die Anzahl der Kröpfungen der Welle f wiederholen. An dem unteren Theil des Greifers O ist ein verschiebbarer Theil P angebracht, welcher von der Spindel ο getragen wird und sich bei der Einwirkung von Druck vermittelst der Spiralfeder ρ an den Gleitflächen η η' und η2 ν? elastisch auf- und niederbewegt. An dem unteren Theil P des Greifers O ist der W'äscher Q, an der Stelle χ aufsitzend (s. Blatt I, Längsschnitt [A B]), befestigt; derselbe hat an seinem unteren Ende die Vorsprünge )~ rl r2 rs und r4, welche zur Erhöhung der Reibung an den zu waschenden Stoffen dienen. Das Verbindungsstück P mit dem Wäscher Q ist an der Stelle χ vermittelst des Schlitzes y verstellbar, so dafs der WTäscher je nach Bedarf höher oder niedriger gestellt werden kann.
Damit die Wäsche mit dem Verbindungsstück P nicht in hemmende Berührung treten kann, ist dieser Theil mit einem Schutzmantel α aus Zinkblech versehen worden, welcher vermittelst des Deckels β an der Aufsenseite γ sich

Claims (3)

in Scharnieren ί bewegt und geöffnet werden kann, um von hier aus den Wäscher mit Waschflüssigkeit zu beschicken. Auf Blatt III, Fig. i, ist der feststehende Wäscher Q in einem Zustande dargestellt, wo er vor dem Waschen frisch mit flüssiger Seife gefüllt ist. Sein Hohlraum t, in welchem sich die flüssige Seife S befindet, ist durch den Deckel s, welcher an den Wandungen u auf- und niedergleitet, geschlossen. Durch eine Feder ν erhält der Deckel s einen gleichmäfsigen Druck (s. Blatt III, Fig. 2), infolge dessen das allmälige Ausfliefsen der flüssigen Seife S aus dem Hohlraum t durch die Oeffnungen w (s. Fig. 4) bewirkt wird. Fig. 3 auf demselben Blatte III zeigt den Wäscher in dem Augenblick, wo durch den Druck der Feder ν bei dem Niedergang der Platte s der Wäscher vollständig von der Seife entleert worden ist. Blatt II veranschaulicht die Greifer mit den an ihnen befestigten Wäschern in ihrer Hubbewegung, wie dieselben parallel, je zwei einander ergänzend, durch die Drehung der Welle f zum Waschen ausgehoben werden, um abwechselnd bei ihrem Niedergang den zu waschenden Stoff wiederholt der nothwendigen Reibung zu unterwerfen. Bei einer gröfseren Anzahl von Greifern in gleicher Anordnung ist selbstverständlich eine gröfsere Masse von Stoff zu bewältigen. Blatt IV stellt die Waschmaschine nach Oeffnen des Zinkdeckels R dar. Die Greifer sind sämmtlich mit ihrer sonst festliegenden Gleitwelle g aus den Lagern MM1 herausgehoben und über ihre Rotationswelle f zurückgelegt worden, um einen möglichst freien Raum zur bequemen Beschickung des Waschbehälters T zur Verfügung zu haben. Zum leichteren Ein- und Ausbringen der Gleitwelle g dienen die Federlager M und M1, welche auf Blatt IV im offenen und im geschlossenen Zustande veranschaulicht worden sind. Das Lager M ist hier in gröfserem Mafsstabe dargestellt und besteht aus zwei Haupttheilen, einem feststehenden Theil η und einem beweglichen Theil nl, welchen die Feder E bestrebt, von dem Theil η abzuhalten, so dafs ohne Benutzung des kleinen Hebels q das Lager äffen bleibt. Nach Anziehen des Hebels q wird die Feder E zusammengedrückt und das Lager M schliefst sich fest. Der Hahn \ am unteren Ende des Waschbehälters T dient zum Ablassen des schmutzigen Wassers aus der Waschmulde. Pate ν τ-An sp rüche:
1. Eine Waschmaschine, gekennzeichnet durch die excentrische Bewegung der an einer gekröpften Welle f parallel aufgehängten Greifer O mit einem verschiebbaren Theil P, welcher durch eine Spiralfeder ρ an den Gleitflächen η und η1 verschiebbar ist. und aufserdem den mit dem Theil P fest verbundenen Wäscher Q trägt, so dafs bei Rück- und Vorwärtsbewegung der Welle/ durch das gleichzeitige Hin- und Hergleiten des Greiferarmes N auf dem an der feststehenden Welle g befindlichen Lager m eine hohe Aushebung der Wäscher Q und bei der zwangläufigen Bewegung derselben eine kräftige Reibung der Wäsche ermöglicht wird.
2. Bei der in Anspruch 1. gekennzeichneten Waschmaschine die Anordnung von hohlen Wäschern Q, welche mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt werden können und bei Anwendung eines beliebigen Federdrückes durch Niederpressen des Deckels s das allmälige Benässen des zu waschenden Stoffes durch die Oeffnungen w η>λ etc. bewirken.
3. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Waschmaschine die Einrichtung des Sperrlagers M, an welchem der Theil nl vermittelst der Feder E, welche am feststehenden Lagertheil η befestigt ist, von diesem Theil so lange abgehalten wird, bis durch Andrücken des kleinen Hebels q der bewegliche Theil n1 des Lagers M dasselbe fest über der Welle g schliefst.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55294D Waschmaschine Expired - Lifetime DE55294C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE55294C true DE55294C (de)

Family

ID=329829

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT55294D Expired - Lifetime DE55294C (de) Waschmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE55294C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE55294C (de) Waschmaschine
DE2025596A1 (de) Teppichkehrmaschine
DE9301615U1 (de) Einrichtung zum Naßreinigen von Flächen
DE3136168A1 (de) Vorrichtung zum reinigen und aufbewahren von geraeten zum aufbringen von farbe
DE29519320U1 (de) Wischgerät
EP0682493B1 (de) Presse zum auspressen von reinigungstextilien
DE3909154A1 (de) Vorrichtung zum erzeugen einer drehbewegung mittels eines in eine fluessigkeitssaeule untergetauchten und darin aufsteigenden auftriebskoerpers
DE251C (de) Drehrolle
DE234677C (de)
DE250083C (de)
DE2421104C3 (de) Vorrichtung zum Austragen von Teig
DE61269C (de) Waschmaschine
DE86018C (de)
DE164924C (de)
DE240725C (de)
DE109697C (de)
DE4191C (de) Hydraulische Filterpresse. 1 T
DE173684C (de)
DE37976C (de) Neuerung an Gerstenwaschmaschinen
DE149981C (de)
DE73060C (de) Waschmaschine mit einem die Wäsche drückenden Schwimmer
DE104386C (de)
DE118704C (de)
DE21342C (de) Neuerungen an einer horizontalen hydraulischen Heupresse
DE255202C (de)