DE250030C - - Google Patents

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DE250030C
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DENDAT250030D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
HEINRICH KOPPERS in ESSEN, Ruhr.
und schmiedeeiserner Bewehrung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1911 ab.
Die eisernen Rahmen der mit feuerfesten Steinen ausgesetzten Koksofentüren sind insofern ganz besonderen Beanspruchungen unterworfen, als der gegen die Kokskammer anliegende, meist auch durch die Lehmverschmierung an einer Abkühlung gehinderte Teil durch Leitung und Strahlung einer sehr starken Erwärmung ausgesetzt ist, während die vom Ofen abgekehrte Seite durch die umspülende
ίο Luft eine mehr oder minder starke Kühlung erfährt. Diese Wärmeeinwirkungen werden dadurch noch unregelmäßiger, daß die Tür zeitweilig vom Ofen entfernt werden muß und so im ganzen eine Abkühlung erfährt. Die hierdurch bedingten ungleichmäßigen Wärmedehnungen äußern sich einerseits in einem Verwerfen der Tür, wodurch das erforderliche dichte Anlegen gegen die Kammeröffnung beeinträchtigt wird und in Rißbilduhgen in den am meisten in Anspruch genommenen Außenkanten des Rahmens, letzteres besonders bei der üblichen Verwendung von Gußeisen. Wohl hat man durch aufgenietete oder eingegossene schmiedeeiserne Bewehrungen diese Erscheinungen zu beseitigen versucht, ohne jedoch damit einen vollen Erfolg zu erzielen.
Die Neuerung sucht die erwähnten ungünstigen Erscheinungen dadurch zu beseitigen, daß in dem Türrahmen in geeigneten Abständen an den am meisten durch die wechselnden Wärmeeinwirkungen beanspruchten Stellen, d. h. an der der Ofenkammer zugekehrten Seite, Dehnschlitze vorgesehen werden, die den Rahmen bis auf eine bestimmte Tiefe durchsetzen. Durch Anordnung dieser Dehnschlitze wird einmal bei der Ausdehnung dem wachsenden Material ein freier Raum gegeben, so daß einem Krummziehen der Tür vorgebeugt ist, wie andererseits das Auftreten, von zu Brüchen führenden Ringspannungen in dem vorderen Rahmenteil vermieden ist. Durch die bewußte regelmäßige Anordnung der Dehnschlitze wird nämlich der Entstehung unregelmäßiger und deshalb unberechenbarer Risse in bester Weise vorgebeugt. Auch hat die Anordnung noch insofern einen Vorteil, als auch die bei der Herstellung der Tür sonst auftretenden Gußspannungen sich leicht ausgleichen können. Indem nun gleichzeitig die bekannten, schmiedeeisernen Bewehrungen so weit von der Vorderkante der Tür zurückgesetzt werden, daß sie am inneren Ende der Dehnschlitze zu liegen kommen, wird einmal einem Weiterreißen dieser Schlitze vorgebeugt, wie auch die Bewehrung selbst vor dem Verbrennen geschützt ist.
Es ist bereits bekannt, bei in dem Rauchkanal von Koksöfen eingebauten Schiebern die Rahmenleisten auf der Vorderseite mit Schlitzen zu versehen, um dem Verwerfen des Schiebers unter den Wärmeeinwirkungen vorzubeugen. Mit der hier vorliegenden Übertragung einer derartigen Anordnung auf Koksofentüren wird aber gleichzeitig die mit der Anbringung dieser Dehnschlitze bedingte Gefahr, daß durch sie künstlich eine Gelegenheit zum Weiterreißen geschaffen wird, wieder durch die an dieser Stelle umgelegte schmiedeeiserne Be-
wehrung vermieden, die damit selbst so verlegt wird, daß sie der unmittelbaren Einwirkung der Hitze entzogen ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der gekennzeichneten Neuerung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die Tür im Längsschnitt, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 im Querschnitt, letzterer im größeren Maßstabe. Der mittels der Tragösen α aufzuhängende Türrahmen b ist hier in bekannter Weise durch die schmiedeeiserne Deckplatte c abgeschlossen, die nach außen gewölbt ist und innen aufgenietete Winkel d hat, auf denen sich die feuerfeste Ausmauerung abstützen kann. Nun ist der Rahmen b auf der der Kokskammer zugekehrten Seite in geeigneten Abständen mit Schlitzen e versehen, die von außen bis auf eine gewisse Tiefe eingeschnitten sind. Das Ende der Schlitze e ist zweckmäßig durch eine die Breite der Schlitze etwas übersteigende Bohrung bestimmt. Zur Sicherung der ganzen Anordnung ist um den Rahmen in der Nähe der inneren Schlitzenden eine schmiedeeiserne Bewehrung f vorgesehen. Es ist nun ersichtlich, daß die Schlitze e eine stärkere Ausdehnung der Vorderkante des Rahmens gestatten und ferner durch die bewußte Zerlegung der am stärksten beanspruchten Faser in einzelne Teile das Auftreten von zu Rissen führenden Spannungen mildern, während ein Einreißen der Dehnschlitze selbst vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Koksofentür mit die feuerfeste Auskleidung umschließendem, eisernem Rahmen und schmiedeeiserner Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in bestimmten Abständen Dehnschlitze angeordnet sind, die die Außenkante des Rahmens bis zu einer gewissen Tiefe durchsetzen, während die Bewehrung so weit von der Vorderkante der Tür zurückgesetzt ist, daß sie die inneren Enden der Dehnschlitze überdeckt, um deren Einreißen zu verhüten und selbst vor dem Verbrennen geschützt zu sein.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250030D Active DE250030C (de)

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DE (1) DE250030C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902902C (de) * 1942-06-26 1954-01-28 Wistra Ofenbaugesellschaft M B Senkrecht verschiebbarer Tuerverschluss fuer Industrieoefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902902C (de) * 1942-06-26 1954-01-28 Wistra Ofenbaugesellschaft M B Senkrecht verschiebbarer Tuerverschluss fuer Industrieoefen

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