DE249752C - - Google Patents
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- DE249752C DE249752C DENDAT249752D DE249752DA DE249752C DE 249752 C DE249752 C DE 249752C DE NDAT249752 D DENDAT249752 D DE NDAT249752D DE 249752D A DE249752D A DE 249752DA DE 249752 C DE249752 C DE 249752C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/06—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
- B67C3/065—Filling siphons, e.g. carbonating beverages during filling
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- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
Um eine bestimmte Menge von Kohlensäure aus einem Behälter mit flüssiger Kohlensäure in
eine wassergefüllte Selterwasserflasche zu bringen, hat man schon früher Meßgefäße angewandt,
und zwar hauptsächlich zwei Arten. Die erste Art besteht aus einer einfachen unbeweglichen
Patrone, d. h. aUs einem Gefäß, welches ein von außen nach innen zu öffnendes
Ventil aufweist. Bei dieser Form des Meßapparates ist man genötigt, zunächst die Patrone
auf den Behälter mit flüssiger Kohlensäure zu setzen und nach der Ladung der Patrone
diese auf einen besonderen auf die Selterwasserflasche angebrachten Apparat zu bringen,
um die Kohlensäure in die Flasche einführen zu können. Ein Hauptnachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß das doppelte
Montieren und Abmontieren des Apparates eine lange Zeit erfordert.
Eine zweite Art von Meßapparaten ist fest mit dem Kohlensäurebehälter verbunden und
mit zwei Röhren versehen, an denen j e ein Hahn sitzt. Das eine der Rohre steht mit dem Kohlensäurebehäiter
und das andere mittels einer beweglichen Leitung mit der zu füllenden Selterwasserflasche in Verbindung.
Der Nachteil dieser zweiten Vorrichtung besteht darin, daß die Möglichkeit eines Verwechselns
der Hähne nicht ausgeschlossen ist. Werden diese Hähne irrtümlicherweise gleichzeitig
geöffnet, so muß infolge der unmittelbaren Verbindung des Kohlensäurebehälters und
der Flasche eine Explosion der letzteren stattfinden. Um dies zu vermeiden, genügt es nicht,
die Bewegung der beiden Hähne voneinander abhängig zu machen. Wenn der eine der Hähne infolge eines Fremdkörpers oder aus
irgendeinem anderen Grunde sich nicht ganz schließen ließe, so wäre doch wieder die direkte
Verbindung mit Behälter und Flasche hergestellt.
Die neue Erfindung bezweckt die Herstellung eines einfachen Apparates, der einerseits nicht
die Nachteile des zweiten oben erwähnten Systems aufweist. und infolge seiner praktischen
Ausführung im Vergleich zu dem ersten System den Vorteil einer sehr viel einfächeren
Handhabung gewährt.
Die neue Vorrichtung besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, nämlich erstens
aus einem Meßgefäß, welches beiderseits in seinen rohrförmigen Verlängerungen mit einem
Ventil oder einem Hahn zum Füllen und Entleeren versehen ist, und zweitens aus einem
Träger, welcher gleichfalls zwei - entsprechende rohrförmige Verlängerungen besitzt, von denen
die eine an dem Kohlensäurebehälter und die
andere an die zu ladende Flasche angeschlossen wird. Das Meßgefäß ist lediglich in dem
Träger eingebettet, und seine rohrförmigen Enden weisen von den Trägerstutzen einen
Abstand auf, der genügt, um die gleichzeitige Verbindung zwischen den Lade- und Entladestutzen
unmöglich zu machen. Außerdem sind Meßgefäß und Träger so angeordnet, daß durch
eine einfache Hebelumstellung zunächst die
ίο Ladung des Meßgefäßes und unmittelbar danach
ohne Irrtumsmöglichkeit die Entleerung in die Selterwasserflasche vorgenommen werden kann.
Eine weitere Vervollkommnung der Vorrichtung kann darin bestehen, daß dieser Hebel
so mit der an die Selterwasserflasche angeschlossenen Ladevorrichtung verbunden ist, daß
jede besondere Betätigung eines der zwei Mechanismen überflüssig wird.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι zeigt teils eine Ansicht, teils einen
Schnitt des Meßgefäßes und seines Trägers in Verbindung mit dem Kohlensäurebehälter und
mit dem Anschluß an die bekannte Ladevorrichtung für die Selterwasserflasche.' Hierbei
ist die Anordnung so getroffen, daß das Meßgefäß und die Entladevorrichtung besonders
betrieben werden müssen. Das Meßgefäß befindet sich hierbei in der Entleerungslage.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 1 mit dem Meßgefäß in der Stellung beim Einfüllen
der Kohlensäure in dasselbe.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A von Fig. i.
Fig. 4 ist ein teilweiser Schnitt nach der Linie B-B von Fig. 1 Und
Fig. 4a ein Schnitt nach der Linie C-C von
Fig· ι.
Fig. 5 zeigt die Ansicht einer Anordnung, bei welcher das Meßgefäß nicht mehr unmittelbar
von Hand bewegt wird, sondern seinen Antrieb durch den Verschluß der Selterwasserflasche
mittels eines Drahtes erhält. Hierbei befindet sich das Meßgefäß in der Einfüllstellung.
Fig. 6 zeigt die Ansicht und den teilweisen Schnitt durch die bekannte Vorrichtung zum Laden der Selterwasserflasche.
Fig. 6 zeigt die Ansicht und den teilweisen Schnitt durch die bekannte Vorrichtung zum Laden der Selterwasserflasche.
Das Öffnen des Ventils dieser Selterwasserflasche geschieht dixrch Niederdrücken des
daran sitzenden Hebels. Der Verschluß zeigt . den Draht zum Verschieben des Meßgefäßes in
einer der Stellung des Meßgefäßes in Fig. 5 entsprechenden Lage.
Fig. 7 zeigt im großen und ganzen dieselbe Anordnung wie Fig. 6 mit geöffnetem Flaschenverschluß
entsprechend der Entleerungsstellung des Meßgefäßes.
Fig. 8 ist der Grundriß einer Einzelheit von Fig. 7.
Fig. 9 zeigt einen Schnitt einer anderen Ausführungsart des Meßgefäßes.
In Fig. ι ist 1 der Kohlensäurebehälter,
2 der zum Austritt der Kohlensäure durch die Leitung 3 geöffnete Hahn des Behälters, 4 das
zylindrische Meßgefäß, auf dessen einer rohrförmigen Verlängerung ein in der Achsrichtung
durchbohrtet Kopf 5 sitzt, der zu einem Sitz für das bügeiförmige Rückschlagventil 6 für
den Gaseintritt ausgebildet ist.
Auf der anderen rohrförmigen Verlängerung des Meßgefäßes ist ein Kopf 7 geschraubt, der
als Sitz für das Gasaustrittsventil 8 dient. Dieses Ventil steht unter der Einwirkung einer
Feder 9, die ein schnelles Schließen dieses Ventils zum Zwecke hat. Naturgemäß könnte auch
der Kopf 5 eine ähnliche Feder einschließen.
Das Meßgefäß 4 lagert und führt sich in einem Träger 10, 11, 12.
Dieser Träger besteht in der Hauptsache aus einem Trog 10 mit zwei Stutzen, in deren Augen
die Verbindungsstücke 11 und 12 geschraubt sind.
Zur Befestigung des Trägers an dem Hahn 2 des Kohlensäurebehälters dient eine Überwurfmutter
13. Als Abdichtung zwischen dem Hahn und dem Körper 11 dient eine elastische
Scheibe 14.
Der Körper 11 umschließt ein Ventil 15, welches
durch eine Feder, die sich gegen einen in dem Körper 11 eingeschraubten Teller 16
stützt, auf seinen Sitz gepreßt wird. Bei der dargestellten Anordnung ist der Hahn 2 offen,
und das Ventil 15 verhindert den Austritt der Kohlensäure aus dem Behälter 1.
Zur Führung des Ventils 15 dient eine Stange
17 mit einem Kolben 18, der sich in einer entsprechenden
Ausdrehung des Körpers 5 hin und her schiebt.· Diese Ausdrehung weist einen Ansatz auf, der bei der Bewegung des Meßgefäßes
in der Pfeilrichtung F gegen den Kopf
18 der Stange 17 stößt und hierdurch das Öffnen
des Ventils 15, wie in Fig. 2 dargestellt, bewirkt. In dieser Einfüllstellung des Meßgefäßes (Fig. 2)
wird die Dichtung am Ende des Körpers 5 mittels einer elastischen Scheibe 19 bewirkt,
die durch einen eingeschraubten Ring 20 in dem Körper 11 festgehalten wird. Bei dieser
Anordnung muß man einen gewissen, allerdings kleinen Gasverlust mit in Rechnung nehmen, da das Ventil 15 sich öffnet, bevor
die Dichtung mittels der elastischen Platte 19 vollständig gesichert ist. Um diesen Nachteil
zu vermeiden, kann man die Vorrichtung in bekannter Weise so treffen, wie an der anderen
Seite des Meßgefäßes 4. Hier wird eine durchbohrte Stange 21 benutzt, die in dem Körper 12
eingeschraubt wird und mittels des elastischen Ringes 22 in dem Körper abgedichtet wird. Bei
einer Bewegung des Meßgefäßes in der Richtung des Pfeiles F' dichtet zunächst das eine
Ende des Körpers 7 gegen, das elastische Plättchen 23 ab, welches innerhalb eines Körpers 24
angeordnet ist, der auf der durchbohrten Stange 2i verschiebbar liegt und unter der Einwirkung
einer Feder 25 steht. Bei einer Verschiebung des Meßgefäßes wird zunächst diese Feder 25
zusammengedrückt. Beim Anstoßen der Führungsstange 26 des Ventils 8 gegen die Mündung
der durchbohrten Stange 21/ wobei ein Schließen dieser Mündung nicht eintritt, öffnet,
sich dieses Ventil 8, und das Gas kann aus dem Meßgefäß durch die Durchbohrung der Stange 21
und durch das Rückschlagventil 29 entweichen.
Hierbei bilden die Scheiben 27 und der Körper 28 eine gute Dichtung für die durchbohrte
■■'.. Stange 21.
Das Ventil 29 verhindert das Zurücktreten des Gases, welches sich in dem biegsamen Verbindungsrohr
mit der Selterwasserflasche befindet, wenn das Meßgefäß in die Richtung des Pfeiles F verschoben wird.
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 wird die Bewegung des Meßgefäßes mittels des Handhebels 30 bewirkt.
Dieser Hebel ist auf einer Seite gabelförmig ausgebildet, und jeder dieser Gabelteile
endigt in einer um die Zapfen 32 drehbaren Daumenscheibe 31 (Fig. 3). Die Zapfen 32
sitzen hierbei in passend angebrachten Augen des an dieser Stelle verbreiterten Troges 10.
Das Meßgefäß ist mit beispielsweise warm aufgezogenen Ringen 33 und 34 versehen, die beide
je zwei Zapfen 35 tragen, auf welche zur Verschiebung des Meßgefäßes die Daumenscheiben
31 wirken. Außerdem trägt der Ring 33 einen Zapfen 36 (Fig. 1, 2 und 4), der sich in einem
Schlitz 36' des Troges 10 verschiebt, um ein Sichdrehen des Meßgefäßes zu verhindern.
Zur Begrenzung des Hebelausschlages 30 dienen beispielsweise die Anschläge 37 und 38.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 hat eben die Entleerung des Meßgefäßes stattgefunden, wobei
das Ventil 29 sich wieder geschlossen hat. Bei einer Bewegung des Hebels 30 in der Pfeilrichtung
F wirken die Daumenscheiben 31 auf die Zapfen 35, so daß das Meßgefäß 4 sich gleichfalls
in der Pfeilrichtung F verschieben muß.
Das unter der Einwirkung der Feder 9 stehende Ventil 8 verschließt sich bei dieser Bewegung,
und die Dichtung 23 wird unterbrochen (Fig. 2). Bei einer Weiterverschiebung öffnet der Kopf 5
das Ventil 15, worauf in 19 eine gute Abdichtung erhalten wird. Der Gasdruck öffnet das
Ventil 6, worauf das Meßgefäß sich mit Kohlensäure füllen kann.
Bei einer Bewegung des Hebels 30 in der Richtung des Pfeiles F' wird die Dichtung in 19
aufgehoben, was augenblicklich ein Schließen der Ventile 15 und 6 unter Einwirkung des Gasdruckes
zur Folge hat. Eine Weiterbewegung des Hebels veranlaßt die Entleerung des Meßgefäßes
durch die hohle Stange 21.
Man kann dann das Gas, wenn nötig, durch ein Drosselorgan führen und beispielsweise durch
ein biegsames Rohr in die Selterwasserflasche leiten.
In der Praxis kann man gemäß der Erfindung den zweiten erklärten, an^ sich bekannten Mechanismus
mit dem Hebel 30 mittels irgend- -.·■ eines bekannten Zwischengliedes kombinieren.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Anwendung der bekannten biegsamen Kraftübertragungsvorrichtung
von Bowden, die allerdings die Kraft nur in einem Sinne zu übertragen gestattet. Bei
Anwendung auf die vorliegende Anordnung müßte man also zwei solcher Vorrichtungen benutzen,
und um dies zu vermeiden, muß man die in einer Richtung erforderliche Kraft durch
Federn ersetzen, die dauernd in dieser Richtung wirken. Fig. 5 zeigt die Ansicht einer
Vorrichtung entsprechend derjenigen in Fig. 1. Der einzige Unterschied besteht in der Einrichtung
zur Verschiebung des Meßgefäßes.
Das Meßgefäß 4 liegt beweglich in dem festen Träger 10 und trägt einen Ring 39 mit zwei
seitlichen Ansätzen 40, gegen welche sich je eine Feder 41 stützt, die sich andererseits mittels
einer Federstütze 43 und einer Einstellschraube 44 gegen einen Ansatz 42 des Trägers
10 legt. Können diese beiden Federn ungehemmt in Wirkung treten, so wird das Meßgefäß
in der Pfeilrichtung F in die Ladestellung gedrückt (Fig. 5). Die Kraft der Federn ist
so berechnet und so einstellbar, daß eine gute Dichtung erzielt und das Gaseintrittsventil 15
angehoben wird.
Zur Entleerung des Meßgefäßes wird ein Zug auf den biegsamen Draht 45 ausgeführt. Zu
diesem Zwecke ist ein Gabelhebel 30 mittels zweier Zapfen 32 an dem Träger 10 angelenkt.
An dem oberen Teil dieses Hebels zieht der biegsame Draht im Sinne des Pfeiles F', wobei der
Draht durch das biegsame Rohr 46 umschlossen wird, dessen eines Ende in einem Ansatz 47 des ,
Trägers 10 befestigt ist. Bei einem Zug auf den Draht 45 im Sinne des Pfeiles F' wirkt der
Hebel 30 auf die Ansätze 40 und verschiebt hierbei das Meßgefäß in derselben Richtung,
wenn nur der Zug auf den Draht 45 genügend · stark ist, um den Federdruck 41 zu überwinden.
Der Hebel 30 nimmt dann die Lage x-x ein, und das Meßgefäß kann sich genau so
entleeren wie bei der Anordnung nach Fig. 1 und 2.
Die Zapfen 48 (Fig. 5) können ohne weiteres wegfallen, -wenn die Federn, wie in dieser Figur
dargestellt, unmittelbar auf das Meßgefäß wirken. Unbedingt notwendig dagegen wären
die Zapfen 48, wenn die Federn sich gegen den Hebel 30, legen würden.
Um ein allmähliches Eintreten des Gases in die Flasche zu erhalten, kann man gegebenenfalls
ein Drosselorgan 49 einschalten, welches mit einem Sicherheitsventil und einem Manometer
verbunden sein könnte. 50 ist das bieg-
same Rohr, durch welches das Gas in die Flasche geleitet wird.
Fig. 6 und 7 zeigen, wie der Zug auf den biegsamen Draht 45, der die Verschiebung des Meßgefäßes
veranlaßt, durch die an sich bekannte Einrichtung zum Einlassen des Gases in die
Flasche eingeleitet wird. Der Eintritt des. Gases in die Flasche geschieht durch deren
Ausflußrohr. Die -Vorrichtung besteht aus
ίο einem Bügel 51, welcher einen Körper 52 umschließt,
in welchem eine Dichtungsscheibe 53 liegt, die beim Hinunterdrücken des Daumenscheibenhebels
54 in der Pfeilrichtung G die Dichtung an der Ausflußrohrmündung der Flasche herstellt. Durch die Daumenscheibe 54
wird der in dem Bügel 51 gleitende Körper 55 zurückgedrückt, wodurch der Siphonkopf der
Flasche zwischen die Körper 52 und 55 gepreßt wird. Bei einer Weiterbewegung der Daumenscheibe
54 wird der Hebel 56 des Siphons nach abwärts gedrückt, wodurch das Eintrittsventil
der Flasche geöffnet wird.
Der Unterschied der Anordnung nach Fig. 7 im Gegensatz zu derjenigen nach Fig. 6 besteht
darin, daß der Körper 57 in dem Bügel 51 gleiten kann und der Körper 58 mit dem Bügel fest verbunden
ist.
Zur Führung des Zugdrahtes dient ein auf dem Bügel 51 befestigter Hebel 59 mit einem
Auge 60, an welches sich das andere Ende des biegsamen, den Draht umschließenden Rohres 46
legt. Der Draht 45 ist bei 61 gelenkig mit der Daumenscheibe 54 verbunden.
Bei einer Bewegung der Daumenscheibe 54 in der Pfeilrichtung G wird außer einer sehr
guten Abdichtung an der Ausflußmündung der Flasche ein Zug auf den biegsamen Draht ausgeübt,
der sich hierbei, wie in Fig. 7 dargestellt, über die Daumenscheibe legt und die Entleerung
des Meßgefäßes in die Flasche veranlaßt. Wie Fig. 6 zeigt, umschließt der Körper 52 zwei
Ventile. Das eine Ventil 62 wird bei einer Abwärtsbewegung des Hebels 54 durch das Ausflußrohr
der Flasche geöffnet und nach einer Sättigung des Wassers in der Flasche mit Kohlensäure
durch die Aufwärtsbewegung des Hebels 54 wieder geschlossen. Das im biegsamen Rohr eingeschlossene Gas geht nicht verloren.
Dieses Ventil 62 ist ebenso wie das Ventil 29 in Fig. ι nicht unbedingt erforderlich, denn der
Gasverlust kann dadurch auf ein Minimum beschränkt werden, daß der lichte Durchmesser
des biegsamen Rohres sehr klein gehalten wird. Das andere Ventil 63 (Fig. 6) verhindert ein
Eintreten von Selterwasser in das Rohr 50 (Fig. 5), wenn bei einer Undichtigkeit der Verbindungen
der Gasdruck in der Flasche größer als derjenige im Rohr wird.
Die Ventile 62 und 63 können auch vertauscht
Die Ventile 62 und 63 können auch vertauscht
60. werden, wie Fig. 7 zeigt.
Es muß dafür gesorgt werden, daß der Daumenscheibenhebel 54 (Fig. 7) in seiner untersten
Stellung durch den Zug des biegsamen Drahtes unter Einwirkung der Federn des Meßgefäßes
nicht aufgerichtet wird, da sich sonst das Meßgefäß sofort wieder mit Gas füllen würde und
bei einem erneuten Niederdrücken des Hebels 54 die Selterwasserflasche eine nochmalige Gasladung
erhielte.
Ein zufälliges Wiederaufrichten des Hebels 54 wird zweckmäßig durch einen federnden Haken
64 verhindert, der an einem mit der Flaschenschutzhülle verbundenen Auge 65 angeschraubt
wird. Um die Daumenscheibe in jeder Stellung festzuhalten, kann man sie mit einem kleinen
nicht dargestellten, auf derselben Achse sitzenden Zahnrad verbinden, welches durch eine
federnde Klinke in seiner jeweiligen Stellung gesichert wird.
Naturgemäß können die Einzelheiten der Erfindung vielfache Abänderungen erfahren, ohne
das Wesen des ErfJndurigsgedankens zu beeinträchtigen.
Fig. 9 zeigt ein großes Meßgefäß in Verbindung mit einem Träger von verhältnismäßig
kleiner Ausdehnung.
Auf dem Gefäß 4 sitzt ein Kopf 66 von T-förmigem Querschnitt. Der horizontale Teil 67
dieses Körpers nimmt im Träger 10 den Platz ein, den bei den oben erwähnten Ausführungen
das Meßgefäß einnahm. Der Träger oder Trog 10 besitzt eine Bohrung für den Teil 66 (Fig. 9).
Die Anordnung der Ventile ist insofern von den oben erwähnten Beispielen verschieden, als sie
durch eine einzige Feder 68 gegen ihren betreffenden Sitz gepreßt werden.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung könnte beispielsweise darin bestehen, daß das
Meßgefäß auf oder in einem Träger senkrechte oder ' wagerechte Winkelbewegungen ausüben
könnte, so daß seine beiden Ein- und Auslaßöffnungen nacheinander vor den entsprechenden
Öffnungen des Trägers zu liegen kommen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Einbringen einer bestimmten Kohlensäuremenge in Selterwasserflaschen aus einem Behälter mit flüssiger Kohlensäure, bestehend aus einem Meßgefäß mit je einem Einlaß- und einem Auslaßstutzen und entsprechenden Ventilen oder Hähnen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Meßgefäß in oder auf einem Träger, der mittels entsprechender Stutzen einerseits mit dem Kohlensäurebehälter und anderseits mit der Selterwassernasche in Verbindung steht, bezüglich des Trägers Längsoder Winkelbewegungen ausführen kann, wobei der Abstand der Trägerstutzen um so viel größer ist als die Entfernung zwischen der Ein- und Auslaßmündung des Meß-gefäßes, daß niemals eine gleichzeitige Verbindung zwischen den verschiedenen einander entsprechenden Ein- und Auslaßstutzen möglich ist.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das patronenförmig ausgeführte Meßgefäß (4), welches an beiden Enden mit Stutzen (5, 7) versehen ist, die bügeiförmig sich von außen nach innen öffnende Ventile (6, 8) einschließen, in der Längsrichtung in einem trogförmigen Träger (10) verschiebbar ist, welcher an seinen beiden Enden Stutzen zum Anschluß einerseits an den Kohlensäurebehälter und anderseits an eine bewegliche, zur Selterwasserflasche führende Leitung aufweist, wobei die Stutzen des Meßgefäßes in bekannter Weise so angeordnet sind, daß sie durch entsprechenden, mittels eines Hebels (30) oder einer ähnlichen Vorrichtung bewirkten Anschluß an die Trägerstutzen das öffnen der entsprechenden Ventile zum Einfüllen und Entleeren des Meßgefäßes bewirken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Betrieb gleichzeitig mit denjenigen irgendeiner bekannten Vorrichtung zum Einbringen der Kohlensäure in die Selterwasserflasche mit Hilfe eines beweglichen Kraftübertragungsorgans erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249752C true DE249752C (de) |
Family
ID=508343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249752D Active DE249752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249752C (de) |
-
0
- DE DENDAT249752D patent/DE249752C/de active Active
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