DE249604C - - Google Patents
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- Publication number
- DE249604C DE249604C DENDAT249604D DE249604DA DE249604C DE 249604 C DE249604 C DE 249604C DE NDAT249604 D DENDAT249604 D DE NDAT249604D DE 249604D A DE249604D A DE 249604DA DE 249604 C DE249604 C DE 249604C
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- DE
- Germany
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- claws
- claw
- lever
- bolt
- levers
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- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/22—Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
- B66C1/24—Single members engaging the loads from one side only
- B66C1/26—Single members engaging the loads from one side only with means for releasing the loads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249604 KLASSE 35 b. GRUPPE
Pratzenkran mit schwingbaren Pratzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1911 ab.
Zum Transport von stabförmigem Material werden häufig Pratzenkrane verwendet. Die
Pratzen sind an einer langen Traverse kippbar befestigt, und ihre Steuerung zum Aufnehmen
und Ablegen des zu transportierenden Materials erfolgt durch einen vom Kranführer
zu bewegenden Hebel.
Bei hohen Krangeschwindigkeiten gleitet das aufgenommene Stabeisen usw. leicht von
ίο den horizontal gestellten Pratzen. Daher
machte sich das Bedürfnis für eine Sicherung geltend, die das Material gegen unbeabsichtigtes
Abrutschen schützt. Man verwandte zu diesem Zweck bisher schwenkbare Sicherheitsbügel.
Diese haben den Nachteil, daß sie vor den Pratzen einen erheblichen freien
Raum erfordern. Außerdem können die alten Bügel nur in bestimmter, vorher einzustellender
Höhenlage geöffnet werden.
Die Erfindung vermeidet diese Übelstände durch Verwendung geradlinig und senkrecht
bewegter, stabförmiger Riegel, die zu ihrer Bewegung keinen besonderen Platz vor den
Pratzen benötigen und- von dem zum Kippen der Pratzen dienenden Seil in jeder beliebigen
Höhenlage geöffnet werden können.
Die neue Sicherung ist auf der Zeichnung dargestellt. Eine oder mehrere Pratzen a
sind an einer heb- und senkbaren Traverse b drehbar gelagert. Sie sind auf einer Welle c
fest aufgekeilt. Auf dieser sitzen ferner ein oder mehrere Hebel d. Auch sie sind fest
aufgekeilt. Dann sind an der Traverse b ein oder mehrere in Führungen f gleitende Riegel g·
gelagert. Sie können durch Drehen der Hebel i, die mit ihnen mittels der Lenkstücke h
in Verbindung stehen, bis zum Anschlag m gehoben werden. An den Hebeln i greift je
ein Seil oder Kette k an, das über die am Hebel d befindliche Rolle I zu einem Windwerk
führt.
Die beschriebene Seilführung bietet den Vorteil, daß die Riegel und die Pratzen von
demselben Windwerk aus bedient werden können, und daß die Summe der Seilkräfte auf die leichten Riegel nur halb so groß ist
als die der Seilkräfte auf die schwereren Pratzen.
Die Arbeiten, die mit der beschriebenen Einrichtung auszuführen sind, zerfallen der
Hauptsache nach in zwei Teile:
1. Es wird Stabeisen von bockartigen Unterstützungen aufgenommen und an anderer
Stelle wieder abgelegt.
2. Es wird Halbzeug in vorgewalztem Zustände als Knüppel aufgenommen und in
Waggons usw. abgeworfen.
Bei der ersten Anwendungsart wird die ganze Traverse mit Pratzen, Hebeln usw. gesenkt,
kurz vor dem zu hebenden Stabeisen wird das Seil k durch eine vom Führer zu
bedienende Bremse gehalten und die Traverse langsam weiter gesenkt. Der zweiarmige Hebel
i geht infolge des Seilzuges in die punktierte Lage, und der oder die Riegel g heben
sich bis ungefähr zum Anschlag m. Das Stabeisen kann nun durch seitwärtiges Heranfahren
des Kranes in den Bereich der Pratzen eintreten, worauf die Riegel durch Nachlassen
des Seiles k wieder geschlossen werden. Hierauf kann der Kran verfahren werden. Das
Ablegen erfolgt, wenn das Stabeisen auf
bockartige Unterlagen abgelegt wird, in umgekehrter Weise.
Um zu verhindern, daß sich bei dem geschilderten Arbeitsvorgang die Pratzen unter
dem Zug des Seiles k drehen, ist die Form der Riegel g so gewählt, daß die Pratzen a
erst dann kippen können, wenn die Riegel sich in höchster Stellung befinden. Wie aus
der Zeichnung ersichtlich, legt sich der Hebei d mit einer Verlängerung gegen eine am
Riegel angebrachte Sperrfläche. Diese ist so bemessen, daß der Hebel d erst ausschwingen
kann, wenn der Anschlag m an der Führung f zur Anlage gekommen ist. Sobald dies geschehen
ist, befindet sich die bogenförmige Aussparung am Riegel vor dem Ende des
Hebels d, und dieser kann nunmehr ausschwingen.
Bei der zweiten Anwendungsart werden die
ao Riegel bis zum Anschlag m gehoben, die Senkbewegung wird jedoch bei festgezogener
Steuerbremse so .lange fortgesetzt, bis die Rolle /, die Hebel d und die Pratzen α sich
in punktierter Lage befinden. Das meist sehr dicht liegende Material kann nämlich
mit horizontal stehender Pratze nicht aufgenommen werden.
Claims (3)
1. Pratzenkran mit schwingbaren Pratzen, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Pratzentraverse ein oder mehrere senkrecht bewegliche Sicherheitsriegel (g), die
das Material vor dem Abgleiten schützen, angeordnet sind und von demselben Windwerk
gesteuert werden wie die Pratzen (a) selbst. ' ' . '
2. Pratzen traverse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (g)
mit einer Sperrfläche versehen sind, gegen die sich eine Verlängerung des Hebels (d)
legt und die Sperrfläche so lang ausgebildet ist, daß der Hebel (d) und mit ihm
die Pratzen (a) erst ausschwingen können, wenn der Anschlag fm) des Riegels sich
gegen die Führung (f) legt.
3. Pratzentraverse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Seil so geführt ist, daß der Seilzug an den leichteren Riegelhebeln nur halb so groß ist als an den Steuerhebeln der
Pratzen, indem von den Riegelhebeln (i) die Seile (k) über eine am Hebel (d) gelagerte
lose Rolle zum Windwerk geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249604C true DE249604C (de) |
Family
ID=508209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249604D Active DE249604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104150345A (zh) * | 2014-07-11 | 2014-11-19 | 常熟市港城船舶附件厂 | 一种自动脱钩器 |
-
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- DE DENDAT249604D patent/DE249604C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104150345A (zh) * | 2014-07-11 | 2014-11-19 | 常熟市港城船舶附件厂 | 一种自动脱钩器 |
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