DE249571C - - Google Patents
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- DE249571C DE249571C DENDAT249571D DE249571DA DE249571C DE 249571 C DE249571 C DE 249571C DE NDAT249571 D DENDAT249571 D DE NDAT249571D DE 249571D A DE249571D A DE 249571DA DE 249571 C DE249571 C DE 249571C
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- lever
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/26—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means specially adapted for recoil reinforcement, e.g. for training purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES '
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 249571 KLASSE 72 h. GRUPPE
Rückstoßverstärker für Rückstoßlader. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen neuartigen Rückstoßverstärker für Maschinenwaffen
und andere selbsttätige Feuerwaffen mit gleitendem Lauf. Die bisher bekannt gewordenen Rückstoßverstärker bestehen aus
einem auf das vordere Laufende aufgeschraubten Trichter, der sich frei in einer fest
mit dem Wassermantel verbundenen Kappe bewegt. Beim Schuß wird durch die zwischen
ίο Kappe und Trichter sich ausdehnenden Treibgase
der Trichter nach Art des Kolbens eines Verbrennungsmotors zurückgetrieben und so
dem Lauf die zum zuverlässigen Öffnen erforderliche Rückstoßgeschwindigkeit erteilt.
Diese Rückstoßverstärker fallen sehr schwer aus, da ihnen, damit sie sicher arbeiten,
ziemlich bedeutende Abmessungen gegeben werden müssen. Auch tritt der Umstand störend auf, daß durch Aufschrauben des
Trichters das Laufgewicht erhöht und damit das Ingangsetzen des Laufes verzögert
wird.
Nach der Erfindung wird nun auf die Laufmündung eine längs verschiebbare Kappe gesetzt,
welche in bekannter Weise beim Schuß von den Treibgasen nach vorn geschnellt wird. Die Bewegung der Kappe wird durch
Hebel oder Zahnräder usw. umgekehrt, welche den Lauf unmittelbar zurückschieben.
■ In der Zeichnung ist der Rückstoßverstärker im Längsschnitt dargestellt, und zwar
zeigt ihn Fig. 1 in der hinteren, Fig. 2 in der vorderen Stellung, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform,.
Fig. 4 die Kappe und Fig. 5 den Hebel in Rück- und Seitenansicht.
Die Kappe k ist auf dem vorderen Ende des Laufes I verschiebbar gelagert. Hinten
besitzt sie überstehende Warzen k1, welche
innen mit Ausfräsungen k3 für die doppelarmigen Hebel h versehen sind. Diese drehen
sich um Zapfen ζ der mit dem Wassermantel verschraubten Mutter m. Die Hebel greifen
mit ihren inneren gegabelten Armen an die zu beiden Seiten des Laufes ausgesparten
Zapfen I1 an, während die äußeren Arme der Hebel mit der Rückseite der Kappenfräsung k3
bündig liegen.
Beim Schuß strömen nun, sobald das Geschoß die Laufmündung verlassen hat, die
Treibgase gegen die Innenfläche des Kappenbodens. Die Kappe wird alsdann von den
Gasen nach vorn mitgenommen und schiebt dadurch ihrerseits vermittels des Hebels h den
Lauf rückwärts, bis er seine hinterste Stellung erreicht hat (Fig. 2). Geht der Lauf
nach Aufhören des Gegendrucks dann wieder in die Schußstellung vor, so drehen die Zapfen
I1 auch die Hebel h wieder in die Anfangsstellung zurück, wobei sie die Kappe k
mitnehmen und gegen die Laufmündung schieben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Hebel h durch Zahnräder r ersetzt, welche
um die Wellen w der Mutter m sich drehen.
Die Räder greifen auf der einen Seite in Zahnstangen k2 der Kappe k, auf der entgegengesetzten
Seite in solche P des Laufes. Beim Verschieben der Kappe nach vorn werden
die Räder den Lauf rückwärts bewegen und umgekehrt.
Damit die Kappe vom Lauf leicht abgenommen werden kann, ist ihr Bund b, gegen
den die Hebel anliegen, mit Durchbrüchen d ίο versehen (Fig. 4). Durch geringes Seitwärtsdrehen
der Kappe kommt deren Bund b daher außer Eingriff mit den Hebelarmen, so
daß sie nach vorn vom Lauf abgezogen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rückstoßverstärker für Rückstoßlader, bei dem die Treibgase auf eine auf der Laufmündung angeordnete Kappe wirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe um ein kurzes Stück nach vorn bewegbar ist und durch unmittelbar auf den Lauf wirkende Elemente, wie Hebel oder Zahnräder, den Lauf nach hinten schiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249571C true DE249571C (de) |
Family
ID=508180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249571D Active DE249571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249571C (de) |
-
0
- DE DENDAT249571D patent/DE249571C/de active Active
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