DE249559C - - Google Patents

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DE249559C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbesserung an Schalldosen für Sprechmaschinen, bei welchen ein Ventil vorgesehen ist, das einen Kamm oder ein Gitter mit Zähnen oder Stangen enthält, die bestimmt sind, die Zwischenräume zwischen den Zähnen oder Stangen eines gleichen Kammes oder Gitters, das den Ventilsitz bildet, abzudecken und damit den Durchgang eines elastischen
ίο Mittels regulieren, das den Ton hervorruft.
Bei Schalldosen dieser Art wird das Ventil gewöhnlich von einer Drehfeder gehalten, die an jedem Ende in Lagern verstellbar auf dem Ventilsitz angeordnet ist, wodurch die Entfernung des Ventiles von seinem Sitz eingestellt werden kann. Diese Drehfeder stellt den Stützpunkt des Hebels, bestehend aus dem Ventil und dem Haltestück für den Schreib- bzw. Fühlstift, dar.
Bei der vorliegenden Erfindung ist man in der Lage, durch Anordnung eines besonderen Drehpunktes für das zusammenhaltende Hebelsystem des Ventils eine leichtere Feder zu benutzen. Zu diesem Zweck wird das den Schreib- oder Fühlstift haltende Stück mit einem Vorsprung versehen, an welchem die Feder befestigt ist und unter den Block greift, in welchem der Ventilsitz angeordnet ist. Zwischen dem Block und dem Vorsprung sind eine oder mehrere Vorsprünge oder Kugeln vorgesehen, welche als Stützpunkte dienen.
Die Anordnung gestattet, die Enden der Drehfeder in verstellbaren Stücken an der unteren Fläche des Ventilsitzblockes anzubringen. Dies ermöglicht eine viel schnellere und zugänglichere Einstellung als wenn die Lager der Feder an der Ventilsitzfläche befestigt sind. Es wird also eine größere Beweglichkeit in der gewünschten Richtung erzielt.
Die Konstruktion des Haltestückes für den Schreib- und Fühlstift gestattet ein sehr einfaches Einstellen des Federdruckes an dem Ventil, welches die Elastizität des elastischen Fluidums ausgleicht. Zu diesem Zweck wird das eine Ende der Blattfeder an dem vorgenannten Vorsprung befestigt, während das andere Ende durch eine sich quer durch die Schalldose erstreckende Spindel in der Arbeitsstellung gehalten wird. Für die Drehung der Feder wird eine der allgemein bekannten Einrichtungen vorgeschlagen, bei welchen ein verstellbarer Vorsprung unter die Schalldose greift und unmittelbar auf die Spannung der Feder einwirkt, oder ein Kolben, der in unmittelbarer Berührung mit dem elastischen Fluidum in der Schalldose steht, wird für den gleichen Zweck vorgesehen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an

Claims (3)

  1. einer Sprechdose für Grammophone dargestellt, und zwar zeigt:
    Fig. ι eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht,
    Fig. 3 und 4 Schnitte nach den Linien 3-3 und 4-4 der Fig. 1.
    Der Ventilsitz α ist in einem Block b vorgesehen, welcher durch Schrauben an der Schalldose unter Einschaltung einer Gummi-
    o. dgl. Dichtung c befestigt ist. Gemäß Fig. 3 sind die Stäbe oder Zähne, die den Ventilsitz bilden, im Querschnitt abgeschrägt und die engere Seite der Stangen ist der Schalldose zugewandt. Das Ventil d ist ein Gitter, dessen Stangen im Querschnitt nach der entgegengesetzten Richtung wie die des Ventilsitzes abgeschrägt sind. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, laufen die Stangen des Ventilsitzes nach oben ebenfalls schräg zu. Diese Konstruktion der Stangen des Ventils und des Sitzes ist an sich bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung. Das Ventil wird in bekannter Weise von einem Stück e getragen, in welchem der Schreib- oder Fühlstift befestigt ist. Das gezeichnete Ventil d ist aus einem Stück mit dem Stück e hergestellt; es könnte aber auch aus zwei oder mehreren sicher miteinander vereinigten Stücken bestehen.
    An einem Vorsprung des Stückes e ist eine flache Feder f angeschraubt, deren Enden durch Schrauben g an stärkeren Schrauben oder Zapfen h befestigt sind, die durch Drehung eingestellt und durch Schrauben i gesichert werden können. Die Schrauben g sind exzentrisch in den Schrauben oder Zapfen h angeordnet, so daß, wenn die letzteren gedreht werden, nachdem die Schrauben i gelöst worden sind, die Entfernung des Ventils d von dem Sitz a um einen geringen Betrag erhöht bzw. verringert wird, entsprechend der Drehung der Zapfen h.
    Um die Reibung zu verringern und das Anheben des Ventils zu erleichtern, sind an der Unterfläche des Blockes b runde Vorsprünge k vorgesehen, gegen welche das Stück e durch die Feder f gedrückt wird, und welche den Stützpunkt bilden, um den das Ventil sich dreht, wenn es angehoben wird. Der Druck, mit dem das Ventil angehoben wird, ist einstellbar durch eine Feder I, deren eines Ende an dem Stück e befestigt ist, während das andere Ende mit einem Schlitz über das abgesetzte Ende einer Schraubenspindel m greift, die in einem sich quer durch die Schalldose erstreckenden Rohr arbeitet. An Stelle der runden Vorsprünge k können auch Schneiden, Spitzen, Rollen, Kugeln o. dgl. angewendet werden.
    Das Lufzuführungsrohr wird auf den Stutzen η aufgesetzt, der in ein gelochtes Rohr 0 führt, das sich in die Schalldose erstreckt und an derselben befestigt ist. Innerhalb der Schalldose ist an dem Teil derselben, an welchem die Luftaustrittsöffnung angeordnet ist, eine Gazescheidewand p in der bestimmten gleichen Achse mit der Öffnung angeordnet. Der Raum innerhalb der Schalldose um diese Scheidewand herum ist mit einem entsprechenden Filtermaterial, ζ. Β. Baumwolle, gefüllt, q ist das Stück, welches den Sockel für den Trichter bildet.
    Pa τε ν τ - A ν s ρ rüc ηε:
    ι. Schalldose mit Steuerung eines Ventils durch den Schallstift, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schallstift und das Ventil tragende Stück (β) mit einem Vorsprung versehen ist, an dem eine flache Feder (f) befestigt ist, die das Stück (e) gegen einen an der Unterseite des Ventilsitzblockes (b) vorgesehenen Stützpunkt (k) drückt.
  2. 2. Schalldose nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Spannschraube (m) zum Regeln der Spannung der Feder (I).
  3. 3. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das Ventil tragende Stück (e) an der Unterseite des Ventilsitzes an exzentrisch eingepaßten Schrauben oder Zapfen (h) sitzt, durch deren Drehung seine Entfernung vom Sitz geregelt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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