DE24944C - Herstellung von Papierspulen. ~ - Google Patents

Herstellung von Papierspulen. ~

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DE24944C
DE24944C DENDAT24944D DE24944DA DE24944C DE 24944 C DE24944 C DE 24944C DE NDAT24944 D DENDAT24944 D DE NDAT24944D DE 24944D A DE24944D A DE 24944DA DE 24944 C DE24944 C DE 24944C
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rabeth
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A. ABEGG in Klein-Laufenburg, Baden
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C11/00Machinery for winding combined with other machinery
    • B31C11/02Machinery for winding combined with other machinery for additionally shaping the articles

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM'
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Herstellung dampfdichter, haltbarer und genau rund laufender Rabeth-Spulen.
Die Spulen werden aus Papierstreifen hergestellt. Diese, auf gewöhnliche Weise geschnitten, werden mit Blutalbumin bestrichen, welches 10 Stunden lang in Wasser aufgeweicht und dann geseiht worden ist, um alle untauglichen Bestandtheile zu entfernen.
Die angestrichenen Papierstreifen werden über einen Dorn gerollt und in üblicher Weise fertiggestellt. Zum Festleimen der Zapfen in den Spulen dient Eialbumin, welches für diesen Zweck dem Blutalbumin vorzuziehen ist.
Sind die Spulen trocken, so bringt man sie in einen Dampf kasten und setzt sie 10 bis 20 Minuten einem Druck von 1 bis 1 ]/2 Atmosphären, der in manchen Fällen bis auf 6 Atmosphären gesteigert werden kann, ans, worauf sie dann wieder getrocknet und zur weiteren Zurichtung den Bohr- und Schleifmaschinen, •Fig. ι und 2, übergeben werden.
Durch das Dämpfen coagulirt das Albumin und versteinert so zu sagen das mit demselben getränkte Papier, so dafs dasselbe später gegen den Einflufs von Dampf oder sonstiger Feuchtigkeit vollständig unempfindlich ist. Das Dämpfen mufs unter Druck geschehen, damit auch das Innere der Spulenwandung unter Einflufs des Dampfes gelange und das dort befindliche Albumin coagulire. Die so behandelten Spulen sind alsdann nicht mehr empfindlich, wenn der Spinner sein hartgedrehtes Garn auf diesen Spulen dem Dampf aussetzt.
Die Spulen müssen in rohem Zustande gedämpft und erst nachher fertiggemacht werden, weil sich dieselben beim ersten Dämpfen verziehen. Es mufs daher noch so viel Stoff zum Abschleifen da sein, damit die Spulen genau rund gemacht werden können, was bei der grofsen Tourenzahl der Spulen von der gröfsten Wichtigkeit ist.
Das Wichtigste ist zunächst das ganz exacte Ausbohren der Spulen auf der Maschine Fig. 1, worauf dieselben auf der Maschine Fig. 2 abgeschliffen werden. Das gute und genaue Ausbohren der Spule ist deshalb so wichtig, weil ohne dasselbe das exacte, genau concentrische Abschleifen des unteren Theiles der Spule und dieser selbst, so dafs sie ganz genau auf die Rabeth-Spindel pafst, nicht möglich wäre. Der konische Theil der Spule, welcher in die Schüssel der Rabeth-Spule passen mufs, wird auf derselben Maschine, welche sie ausbohrt, auch abgeschliffen und dadurch eine fast mathematische Genauigkeit erzielt.
Die in Fig. 1 dargestellte Bohrmaschine besteht aus der hohlen Spindel A mit Support, in welcher sich eine dünnere Stange b b befindet, die den Bohrer c trägt. Diese Stange kann mittelst der Zugstange d, welche durch das Stück e mit dem Ende der Bohrstange b verbunden ist, mehr oder weniger hervorgezogen werden. Mittelst der Stellschraube / wird die Zugstange regulirt, um die Löcher der Zapfen in der Spule ganz genau den Spindeln anpassend zu machen. Die Spule wird auf dem vorderen Theil der Spindel A festgesteckt, worauf der Bohrer hervorgezogen wird, um das

Claims (2)

Loch konisch und genau auf die Rabeth-Spindel passend auszuziehen. Der untere Theil der Spule wird hierauf mittelst der Schleifrolle G, die sich ebenfalls dreht, abgeschliffen, und zwar so, dafs er ganz genau in den unteren Theil der Rabeth-Spindel pafst und unten und oben in derselben festsitzt. Um dies zu erreichen, ist die Schleifrolle zum Verstellen eingerichtet. Nachdem die Spule in solcher Weise hergestellt worden, ist es ermöglicht, sie nun auf eine Rabeth-Spindel zu stecken und mittelst des in Fig. 2 dargestellten Schleifapparates fertig zu schleifen. Dieser besteht, wie die Bohrmaschine, aus einem Support X und einer Spindel A, auf welche die ausgebohrte Spule gesteckt wird. Das Schleifrad K besteht aus einer mit Glaspapier überzogenen Stahlscheibe oder ähnlichen Schleifvorrichtung, ist auf dem Support angebracht und wird mittelst des Griffes g in der Spule hingeführt. Die Schraube O, Stellmutter / / und die am unteren Theil des Kreuzsupportes befestigte Nufs i dienen dazu, den oberen Theil des Kreuzsupportes in einen beliebigen Winkel zu stellen. Nur die auf der oben beschriebenen Bohrmaschine hergestellten Spulen lassen sich genau concentrisch abschleifen. Verbunden mit dem oben Geschilderten ist dadurch das Problem gelöst, eine dampfdichte Ringdrosselspule aus Papier herzustellen, die 6000 bis 8000 Touren in der Minute macht und, so oft sie auch abgedämpft wird, ihre Stellung zur Spindel nicht verändert, sondern mathematisch genau rund läuft. Die Anwendung von Ringdrossel-Spinnmaschinen ist dadurch wesentlich erleichtert, ja in vielen Fällen dadurch erst möglich. Diese Spulen spalten sich nicht, rollen sich nicht auf und werden selbst in feuchten Räumen nicht angegriffen. Pateντ-AnSprüche:
1. Die Herstellung von Rabeth-Spulen aus Papierstreifen, welche, mit Blut- oder Eialbumin getränkt, dann auf eine passende Form aufgewickelt und zum Zwecke der Coagulation des Albumins der Einwirkung von Dampf unter einem Druck von 1 bis 6 Atmosphären ausgesetzt werden.
2. Das centrische Ausbohren der auf die in Anspruch 1. gekennzeichnete Weise gewickelten und gedämpften, mit einem Zapfen im Innern versehenen Rabeth-Spulen auf der in Fig. 1 dargestellten Bohrmaschine und das genaue Abschliefsen derselben auf der in Fig. 2 dargestellten Schleifmaschine.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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