DE249394C - - Google Patents

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DE249394C
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DE
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DENDAT249394D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B39/00Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking
    • E05B39/04Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking with counting or registering devices

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249394 KLASSE 68«. GRUPPE
Kontrollschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kontrollschloß, welches selbsttätig Tag, Stunde und Minute jeder Öffnung und Schließung angibt.
Die Erfindung besteht gegenüber bisher bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Kontrollschlössern darin, daß außer der Zeit noch angegeben wird, ob das Schloß geöffnet oder geschlossen wurde.
ίο Dies geschieht dadurch, daß durch den Markierhebel senkrecht zum Riegel ein Schieber bewegt wird, welcher neben den Zeitzeichen angibt, in welcher Richtung der Schloßriegel bewegt wurde.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι die Vorderansicht des an einer Tür angebrachten Kontrollschlosses mit zurückgezogenem Riegel,
Fig. 2 ein wagerechter Teilschnitt nach A-A (Fig. i), welcher die Führung der Farbrolle zeigt,
Fig. 3 ein wagerechter Teilschnitt nach B-B (Fig. 1), welcher die Halteklinken des Tragarmes für die Farbrolle darstellt,
Fig. 4 ein wagerechter Teilschnitt nach C-C (Fig. 1), welcher die Teile veranschaulicht, die das Vorschieben des Papierstreifens bewirken.
Auf der Außenseite eines der beiden Deckbleche ι eines Uhrwerkgehäuses sind zwei Führungen 2 vorgesehen, in denen sich ein Riegel 3 verschiebt, welcher mit zwei vom auf den im Gehäuse befestigten Stift 5 aufzusteckenden Schlüssel betätigten Anschlägen 4 ausgestattet ist. Auf der Unterseite der Führungen 2 ist eine Stange 6 parallel zum Riegel 3 befestigt, auf der sich Gleitstücke 7 verschieben, gegen die die auf dem Riegel 3 festsitzenden Nasen 8 anschlagen. Die Gleitstücke 7 dienen dazu, wenn sie durch den Riegel 3 mittels der Nasen 8 verschoben werden, die Schraubfedern 9 anzuspannen, welche einerseits an einer Öse 10 der Gleitstücke 7 und andererseits an einer gemeinsamen Öse 11 eines Hebels 12 angelenkt sind, der um eine Achse 13 des Gehäuses 1 parallel zu letzterem schwingen kann. Der Hebel 12 besteht aus zwei durch Gelenk 14 miteinander verbundenen Teilen, so daß er sich senkrecht zu dem Gehäuseblech r bewegen kann. Diese Kippbewegung des Hebels 12 wird dadurch bedingt, daß sein freies, mit einem Röllchen 15 versehenes Ende in den Schlitz 16 einer Führung 17 eintritt (Fig. 1 und 2), welcher einen geraden Mittelteil und vom Gehäuseblech 1 abgerichtete, geneigte Endteile aufweist.
In der Nähe der Führung 17 hat der Arm 12 eine Kröpfung 18, in der eine Rolle 19 gelagert ist, welche mit einer weichen und farbsaugfähigen Substanz versehen ist, der die Farbe entweder von einem Farbkissen oder von einem passenden, in der Kröpfung 18 vorgesehenen Farbenbehälter zugeführt wird.
Gegenüber der Bewegungsbahn der Rolle 19 sind Typenräder 20, 21 und 22 gelagert, von denen das erste Tageszahlen, das zweite Stundenzahlen und das dritte Minutenzahlen in erhabener Schrift aufweist. Die beiden Typenräder 21 und 22 sind konzentrisch angeordnet.
Die Typenräder 20, 21 und 22 sind derart
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angeordnet, daß diejenigen ihrer Zahlen, die gedruckt werden sollen, sehr nahe aneinander liegen, und daß ihre Drehgeschwindigkeiten im richtigen Verhältnis zu ihren verschiedenen Bezeichnungen stehen. Die Typenräder weiden von einem im Gehäuse angeordneten, ganz beliebigen und daher nicht veranschaulichten Uhrwerk angetrieben.
Zwischen den Typenrädern und der Druckrolle 19 geht ein Papierstreifen durch, welcher sich von einer Spule 23 ab- und auf eine zweite Spule 25 aufwickelt. Der Papierstreifen geht dabei unter zwei Führungsstifte 24 durch, die ihn auf den Typenrädern halten.
Vor jeder Aufzeichnung wird der Papierstreifen um die Länge einer Aufzeichnung mittels der nachstehend beschriebenen Vorrichtung verschoben:
Die Spule 25 sitzt lose auf ihrer Achse 30 und ist an ihrem unteren Ende mit einem Schaltrad 26 versehen, in dessen Zahnung eine Klinke 27 eingreift, welche durch eine Feder 28 angedrückt wird und auf einer Scheibe 29 angeordnet ist, die ebenfalls lose auf der Achse 30 der Spule 25 sitzt. Auf der Außenseite der Scheibe 29 ist ein Ritzel 31 befestigt, welches mit einem gezahnten Sektor 32 in Eingriff steht, der um eine Achse 33 auf einer Konsole 34 des Gehäuseblechs ι schwingt und ein Schwanzstück 35 aufweist, welches einen Zapfen 36 besitzt, der in die Bewegungsebene eines auf dem Riegel 3 festsitzenden Daumens 37 vorragt. Der Anschlagzapfen 36 wird durch eine Feder 38 gegen den Daumen 37 gehalten. Ein Sperrrad 60 ist auf der Oberseite der Spule 25 befestigt und steht mit einer Sperrklinke 61 in Eingriff, welche die Spule daran verhindert, der Rückwärtsbewegung der Scheibe 29 zu folgen, welche durch den Sektor 32 hervorgerufen wird, wenn dessen Anschlagzapfen 36 sich an der anderen Seite des Daumens 37 bewegt.
Die vorstehend beschriebene Anordnung besitzt noch zwei Vorrichtungen, von denen die eine gemäß der Erfindung dazu dient, den Anfangsbuchstaben eines der Worte »Auf« und »Zu« vorzubringen, damit aus jeder Aufzeichnung gleich zu ersehen ist, ob die Tür geöffnet oder geschlossen wurde. Die zweite hat den Zweck, bei jeder Aufzeichnung eine der Federn 9 anzuspannen und auf diese' Weise eine genügende Menge Kraft aufzuspeichern, um dem gesperrt gehaltenen Hebel 12 bei Auslösung der Sperrung eine heftige Bewegung zu erteilen.
Die Buchstaben, welche Öffnung oder Schließung der Tür andeuten, sind auf einer Schiene 39 vorgesehen, welche mittels zweier durch Schlitze 41 hindurchreichender Schrauben 40 geführt wird. An ihrem unteren Ende hat die Schiene 39 eine Knagge 42, welche die Gestalt einer Stange hat, die zuerst wagerecht sich erstreckt, sodann hinaufgeneigt ist und schließlich wieder wagerecht wird. Die Knagge 42 befindet sich zwischen den Enden zweier Schrauben 43, welche durch den Riegel 3 hindurchgehen.
Die zweite Vorrichtung besteht (Fig. 3) aus zwei Sperrklinken 44 und 45, die um Schrauben 46 in einem auf dem Blech 1 angeordneten Gestell 47 schwingen können. Die Klinken 44 und 45 werden stetig durch Federnde gegen im Riegel 3 befestigte Anschlagstifte 49 bzw. 50 angedrückt, wovon der erstere unterhalb der Klinke 44, der andere dagegen oberhalb der Klinke 45 liegt. Durch die Anschlagstifte 49 und 50 wird bei Riegelbewegung das Schwingen der Klinken 44 und 45 veranlaßt, indem die Stifte über die schiefen Ebenen 51 gleiten. Infolge dieser Schwingbewegungen gibt diejenige der Klinken 44 und 45, welche den Hebel 12 mit ihrem Ansatz 52 anhält, den Hebel frei, so daß letzterer der Zugwirkung der entsprechenden Feder 9 folgen kann, wie dies noch beschrieben werden wird, und hinter den Ansatz 52 der anderen Klinke gelangen kann, wobei er das Drucken der Aufzeichnung veranlaßt und sich fertig für die nachfolgende Wirkung einstellt.
Wenn bei der Lage aller Teile des Kontrollschlosses gemäß Fig. 1, also in der geöffneten Stellung, der Schlüssel auf den Stift 5 aufgesteckt und umgedreht wird, geht der Riegel 3 nach links und nimmt dabei, mittels seines Anschlags 8, das linke Gleitstück 7 mit, wodurch er die entsprechende Feder 9 spannt. Letztere bleibt sodann in gespanntem Zustand, solange der Hebel 12 von dem Ansatz 52 der Klinke 45 festgehalten wird, also nahezu während der ganzen Dauer der Riegelbewegung.· Gleichzeitig mit der Anspannung der linken Feder 9 ist der Anschlagzapfen 36 auf den Daumen 37 hinaufgestiegen und hat die Spule 25 unter Vermittlung der Teile 32, 31, 29, 27 und 26 in Drehung versetzt, und infolgedessen ist der Registrierstreifen vorgegeschoben worden.
Während dieser beiden Vorgänge haben die beiden, mit dem Riegel 3 verbundenen Schrau- im ben 43 auf den geneigten Teil der Knagge 42 eingewirkt und dadurch die Schiene 39 gezwungen, den Buchstaben Z (»Zu«) in Druckstellung zu bringen, während die Stifte 49 und 50 einerseits die Klinke 45 niedergedrückt und· andererseits die Klinke 44 hochgedrückt haben, um dem Arm 12 zu gestatten, sich unter der Zugwirkung der in vorbeschriebener Weise gespannten Feder von rechts nach links zu bewegen. Während dieser Bewegung hat der Arm 12, infolge der besonderen Gestaltung des Führungsschlitzes 16 einen Druck
auf die zu dieser Zeit nebeneinander auf dem Weg der Farbrolle 19 befindlichen Buchstaben und Zahlen ausgeübt, so daß dabei alle vorerwähnten Angaben aufgezeichnet worden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kontrollschloß, bei welchem ein Uhrwerk und eine Druckvorrichtung zum Schloßriegel in Beziehung gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem die Schriftzeichen markierenden Druckhebel ein senkrecht zum Schloßriegel beweglicher Schieber in Verbindung steht, welcher beim Schließen oder Öffnen des Schlosses neben den durch die Uhr angegebenen Zeiten nachweist, in welcher Richtung der Schloßriegel bewegt wurde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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