DE249073C - - Google Patents

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DE249073C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRffT
- JVI 249073 -KLASSE 14c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kraftanlage, die aus einer oder mehreren Drehkolben-Expansionsmaschinen und einer oder mehreren Turbinen besteht, die derart angeordnet sind, daß der Auspuff und der Leckdampf aus den Drehkolben-Expansionsmaschinen in die Turbinen geleitet wird.
Es ist bereits an sich bekannt, Drehkolben-Kraftmaschinen mit Turbinen verbund zu
ίο schalten, und es ist ferner auch bekannt, eine Turbine einer Maschine mit hin und her gehendem Kolben nachzuschalten.'
In dem ersteren Falle wurde bisher aber vorgeschlagen, die Drehkolbenmaschine durch Niederdruck zu treiben, während die Turbine unter Hochdruck arbeitete.
Dieses ist insofern unvorteilhaft, weil eine Drehkolbenmaschine nicht imstande ist, den Dampf tiefer als bis zu V2 Atm. zu expandieren. Diesem gegenüber wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Drehkolbenmaschine mit Hochdruck betrieben, der Dampf durch diese bis zu einer zum Turbinenbetriebe zweckmäßigen Spannung expandiert und alsdann in der Turbine bis zu der tiefsten überhaupt praktisch möglichen Expansion gebracht, welche etwa Y80 Atm. beträgt. Wenn es nun auch an sich bekannt ist, Niederdruckturbinen hinter Maschinen mit hin und her gehendem Kolben zu schalten, so ergibt sich trotzdem ein wesentlicher technischer Vorteil durch den Ersatz der Maschine mit hin und her gehendem Kolben durch eine Drehkolbenmaschine, weil die Drehkolbenmaschine vollständig ausgeglichen werden kann, Masse und Raumbedarf der Anlage erheblich beschränkt werden und außerdem der wesentliche, den Drehkolbenmaschinen anhaftende Nachteil der Undichtigkeit nicht mehr schädlich wirkt, weil der Leckdampf mit dem Auspuff den Turbinen zur Vollausnutzung zugeführt und der Verlust an Kraft dadurch vollständig aufgehoben wird.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι ein schematischer Grundriß einer Ausführungsform, in welcher eine Anlage zum Antrieb von drei Propellerwellen dargestellt ist, von denen die mittlere 1 durch eine aus drei Drehkolbenmaschinen 2 bestehende Anlage und die äußeren 4 durch je eine Niederdruckturbine 3 betrieben werden, welch letztere den Drehkolbenmaschinen 2 nachgeschaltet sind.
Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit vier Propellerwellen, von denen die äußeren 1 durch eine Anlage von Drehkolbenmaschinen 2 getrieben werden, von welchen der Auspuff und der Leckdampf in die Turbinen 3 geleitet wird, welche die inneren Wellen 4 betreiben.
Fig. 3 zeigt den Grundriß einer anderen Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung mit drei Wellen, von denen die mittlere 4 durch eine Turbine 3 getrieben wird und die äußeren 1 je durch eine Drehkolbenmaschinen-
anlage 2 angetrieben werden, denen die Turbine 3 nachgeschaltet ist.
Fig. 4 ist ein Grundriß einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, bei welcher nur eine einzige Welle 1 von einer Anlage von Drehkolben-Expansionsmaschinen 2 und einer dieser nachgeschalteten Turbine 3 angetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus einer oder mehreren Drehkolben-Expansionsmaschinen und, einer oder mehreren Turbinen zusammengesetzte Kraftanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinen den Drehkolbenmaschinen nachgeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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