DE644258C - Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen - Google Patents

Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen

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DE644258C
DE644258C DEK140492D DEK0140492D DE644258C DE 644258 C DE644258 C DE 644258C DE K140492 D DEK140492 D DE K140492D DE K0140492 D DEK0140492 D DE K0140492D DE 644258 C DE644258 C DE 644258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinders
excitation
torsional vibrations
work
working
Prior art date
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Expired
Application number
DEK140492D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hoppenrath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Germaniawerft AG
Original Assignee
Fried Krupp Germaniawerft AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Germaniawerft AG filed Critical Fried Krupp Germaniawerft AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE644258C publication Critical patent/DE644258C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces
    • F16F15/24Compensation of inertia forces of crankshaft systems by particular disposition of cranks, pistons, or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B2075/1804Number of cylinders
    • F02B2075/1836Number of cylinders nine

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Description

  • Verfahren zum Vermeiden gefährlicher Drehschwingungen Die unterhalb der Betriebsdrehzahl .einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine liegenden, mit Bezug auf die Drehschwingungen kritischen Drehzahlbereiche müssen beim Anfahren und beim Auslaufen der Maschine durchfahren werden. Man hat davon bisher nur das Auslaufen beachtet in der Annahme, daß die kritischen Gebiete beim Anfahren so schnell durchfahren würden, daß in diesem Falle eine Gefährdung der Maschine durch Drehschwingungen nicht eintreten könne. Die bekannten Maßnahmen bestehen im Absperren der Ansaugeleitung der Maschine oder =im Offenhalten eines Ventils an jedem Zylinder während des Auslaufens der Maschine. In beiden Fällen findet :eine Verdichtung in keinem Zylinder statt, so daß die als Erregende für die Drehschwingungen wirkenden Verdichtungsdrücke wegfallen.
  • Diese Maßnahmen sind nun für das Anfahren einer Brennkraftmaschine mit einer größeren Zylinderzahl nicht anwendbar, da die Beschleunigung einer solchen Maschine bis über alle unter der Betriebsdrehzahl liegenden kritischen Drehzahlen hinaus ohne jedes Mitarbeiten der Zylinder etwa nur mit Hilfe der Anlaßvorrichtung nicht möglich ist.
  • Daß die Drehschwingungen aber auch beim Anfahren gefährliche Ausmaße annehmen können, hat die Erfahrung trotz der bisher verbreiteten !entgegengesetzten Ansicht gezeigt. Die Drehsch«Angungen bilden sich nämlich nicht erst in einer längeren Zeitspanne, sondern bereits innerhalb des Bruchteiles einer Sekunde in voller Stärke aus. Die Beschleunigung einer Maschine kann also niemals so groß sein, daß die kritischen Drehzahlbereiche ohne jede Gefahr durchfahren werden könnten.
  • Die vorliegende Erfindung will diesen Tatsachen Rechnung tragen; sie besteht darin, daß die absolute Größe der Gesamterregung durch das Abschalten mindestens eines Arbeitszylinders in der Weise verringert wird, daß nur solche Zylinder arbeiten, die so ausgewählt sind, daß die Resultierende des Vektordiagramms aus den Erregungsarbeiten der zu beeinflussenden Ordnung möglichst kleiner als die resultierende Erregungsarbeit beim Arbeiten aller Zylinder ist, daß aber die während des Anfahrens arbeitenden Zylinder zur Beschleunigung der Maschine ausreichen.
  • Als Beispiel ist eine l#,T@eunzylinder-t4ertaktmaschine mit gleichmäßiger Kurbelversetzung" angenommen, von der Abb. i die Kurbelan-@ordnung und Abb. a die Schwingungsform des -ersten Grades zeigt. Die einzelnen Zylinder des Dieselmiotors M sind mit römischen Ziffern I, II usw., die Lage der Kupplung und des Generators mit K bzw. Gr bezeichnet. Als Hauptkritische kommt die 41/2.Ordnung in Betracht. Bei dieser Maschine sollen wähi -end des Anlassgins die Zylinder I, 11I, V, IV, II entlüftet werden" so daß in ihnen kein Verdichtungsdruck entstehen kann, der jeweils beim folgenden Ausdehnungshub des betreh.-f (enden Kolbens eine erregende Drehkraft .äj,' das Massensystem ausüben würde. Die genannten Zylinder bleiben auch dann noch entlüftet, wenn auf Brennstoffbetrieb umgeschaltet wird. Es arbeiten jetzt also nur die übrigen Zylinder VII, I1, VIII, VI in üblicher Weise mit Verdichtung und Zündung. Mit diesen vier Zylindern wird die noch nicht belastete Maschine bis auf ihre volle Betriebsdrehzahl oder wenigstens bis auf eine solche Drehzahl beschleunigt, von der ab bis zur Betriebsdrehzahl kein kritischer Bereich mehr berührt wird. Erst dann «erden auch die bisher leerlaufenden h.olben der Zylinder I, III, V, IV, II zugeschaltet, so daß nunmehr die ganze Maschine arbeitet.
  • Mit dem beschriebenen Verfahren wird zunächst die absolute Größe der Gesamterregung während des Anfahrens der Brennkraftmaschine verringert, indem die von den Verdichtungs- bzw. Zünddrücken der Zylinder I, 11I, V, IV, II herrührenden Erregungskräfte in Fortfall kommen. Außerdem ist bei der Auswahl der abzuschaltenden Zylinder darauf zu achten, daß die resultierende Erregungsarbeit der zu beeinflussenden Ordnung möglichst kleiner ist als der beim Arbeiten aller Zylinder erreichte Wert. Bei dem vorliegenden Beispiel ergibt sich bei der Schwingungsform des ersten Grades nach Abb. 2 die resultier: nd.e Erregungsarbeit der .4I/_. Ordnung für alle Zylinder zu: ', (I -- III +V+VII+IX)-(VIII+VI+IV1-TI)]# p = [(0,494I -i- o,6863 1- o,8456 -I- 0,9454 +=,000o) - (o,9779 + 0,9029 + 0,7723 + 0,5929)1 p = 0,7254 p. Wenn die Zylinder I, III, V, IV, II entlüftet sind, ergibt sich die resultierende Erregungsarbeit zu : [(VII + IX) - (VIII + VI)] _ [(c,9454 -I- 1,0000) -(0,9779 -I- 0,9029)] Fi. 0,o646 p. Es sind hier also sowohl die @@esamterregung als auch die ;'resultierende Erregungsarbeit in erheblichem Ausmaße verringert.
  • Für das Verringern der Gesamterregung spielt die Auswahl der abgeschalteten Zylinder insofern eine Rolle, als es hierbei darauf ankommt, daß von den vorhandenen Impulsen diejenigen ausfallen, die den größten Erregungsanteil bilden. Mit Rücksicht auf die Beanspruchung der Bauteile kann übrigens im Einzelfall die Verringerung der Gesamterregung so wichtig sein, daß auch eine geringe Erhöhung der resultierenden Erregungsarbeit zulässig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Vermeiden gefährlicher Drehschwingungen in dein unter der Betriebsdrehzahl liegenden Drehzahlbereich beim Anfahren mehrzylindriger Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die absolute Größe der Gesamterregung durch das Abschalten mindestens eines Arbeitszylinders in der Weise verringert wird, daß nur solche Zylinder arbeiten, die so ausgewählt sind, daß die Resultierende des Vektordiagramms aus den Erregungsarbeiten der zu beeinflussenden Ordnung möglichst kleiner als die resultierende Erregungsarbeit beim Arbeiten aller Zylinder ist, daß aber die während des Anfahrens arbeitenden Zylinder zur Beschleunigung der Maschine ausreichen.
DEK140492D 1935-12-24 1935-12-25 Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen Expired DE644258C (de)

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DEK140492D DE644258C (de) 1935-12-24 1935-12-25 Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE487408X 1935-12-24
DEK140492D DE644258C (de) 1935-12-24 1935-12-25 Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen

Publications (1)

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DE644258C true DE644258C (de) 1937-04-27

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ID=25944511

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DEK140492D Expired DE644258C (de) 1935-12-24 1935-12-25 Verfahren zum Vermeiden gefaehrlicher Drehschwingungen

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DE (1) DE644258C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951563C (de) * 1951-10-30 1956-10-31 Langenstein & Schemann Ag Verfahren zur Herstellung von Blechformteilen mit Hilfe von Gesenken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951563C (de) * 1951-10-30 1956-10-31 Langenstein & Schemann Ag Verfahren zur Herstellung von Blechformteilen mit Hilfe von Gesenken

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