DE248376C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE248376C DE248376C DENDAT248376D DE248376DA DE248376C DE 248376 C DE248376 C DE 248376C DE NDAT248376 D DENDAT248376 D DE NDAT248376D DE 248376D A DE248376D A DE 248376DA DE 248376 C DE248376 C DE 248376C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- thread guide
- wing
- guide
- tension
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/24—Flyer or like arrangements
- D01H7/26—Flyer constructions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C2949/00—Indexing scheme relating to blow-moulding
- B29C2949/07—Preforms or parisons characterised by their configuration
- B29C2949/0715—Preforms or parisons characterised by their configuration the preform having one end closed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C49/00—Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
- B29C49/42—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C49/4205—Handling means, e.g. transfer, loading or discharging means
- B29C49/42073—Grippers
- B29C49/42077—Grippers with U-shaped holder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM'
PATENTSCHRIFT
- Me 248376 KLASSE 76 c. GRUPPE
WILLIAM THOMAS SMITH in BOLTON, Engl.
federnden Fadenführer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Spinn- oder Zwirnmaschine mit angetriebenem
Flügel und daran befestigtem federnden Fadenführer. Die Erfindung kennzeichnet sich
im wesentlichen dadurch, daß der Fadenführer in radialer und senkrechter Richtung
nachgeben kann und in achsialer Richtung derart elastisch ist, daß bei zunehmender
Fadenspannung der Faden an einer Stelle von
ίο geringerem Durchmesser der Spule aufläuft,
während bei Abnehmen der Fadenspannung der Fadenführer den Faden an einen größeren
Durchmesser der Spule heranleitet.
Es sind zwar Spinnmaschinen mit angetriebenem Flügel und einem daran befestigten
federnden Fadenführer bekannt. Desgleichen gibt es auch Flügelmaschinen, bei denen der
Fadenführer des Flügels eine aus radialer und senkrechter Richtung zusammengesetzte resultierende
Bewegung ausführt. Bei keiner dieser bekannten Einrichtungen handelt es sich aber
um einen Fadenführer, der bei einer Nachgiebigkeit in achsialer, d. h. senkrechter Richtung,
derart elastisch ist, daß bei zunehmender Fadenspannung der Faden an einer Stelle von
geringerem Durchmesser der Spule aufläuft, während bei Abnehmen der Fadenspannung
der Fadenführer den Faden an' einen größeren Durchmesser der Spule heranleitet. Hierdurch
wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß je nach der Fadenspannung weniger oder
mehr Garn bei einer Umdrehung auf den Kötzer aufläuft.
Auf der Zeichnung bedeuten:
Fig. ι eine Seitenansicht des nachgiebigen
Fadenführers,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben,
Fig. 3 einen mit den Fadenführern ausgerüsteten Flügel in Vorderansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht von Fig. 3, Fig. 5 einen Grundriß derselben,
Fig. 6 bis 9 verschiedene Befestigungsarten der nachgiebigen Fadenführer an einem Flügel,
Fig. 10 bis 13 besondere Ausführungsformen
der Fadenführer, welche auch eine radiale Bewegung ausführen können,
Fig. 14 und 15 eine Seitenansicht und Oberansicht
einer weiteren Ausführungsform der nachgiebigen Fadenführer,
Fig. 16 und 17 eine Seitenansicht und einen
senkrechten Schnitt durch einen in senkrechter Richtung nachgiebigen Fadenführer,
der auch eine Hin- und Herbewegung ausführen kann,
Fig. 18 und ig einen senkrechten Schnitt
und einen Grundriß eines nachgiebigen Fadenführers, der in senkrechter Richtung hin und
her schwingen kann, während
Fig. 20 und 21 eine besondere Ausführungsform eines derartigen Fadenführers veran-
schaulichen.
Der Fadenführer A, wie er in Fig. 1 bis 9
dargestellt ist, wird aus hartem Stahl, am besten in Drahtform, von kleinem Durchmesser
erzeugt und abgeflacht, um die gewünschte Nachgiebigkeit in senkrechter Richtung
bei entsprechender Widerstandsfähigkeit zu scharfen, er kann aber auch aus Bandstahl,
Federstahl oder irgendeinem anderen geeigneten Stoffe hergestellt werden.
Der Fadenführer A wird zweckmäßig unmittelbar am Flügel B in ungefähr wage-
rechter Ebene befestigt und ist lang genug, um die gewünschte Nachgiebigkeit zu erhalten,
wie dies am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist. Schließt er einen geringen Winkel zur Wagerechten ein, wie dies Fig. 3
erkennen läßt, dann entspricht er besonders vorteilhaft den an ihn gestellten Anforderungen.
Das Befestigen des Fadenführers kann in der Weise geschehen, daß man das eine Ende a
des Drahtes spiralförmig wickelt und dann auf ein an der Spitze b des Flügels B (Fig. 1
bis 5) vorgesehenes Gewinde aufschraubt. Gemäß der Fig. 6 und 7 ist das Ende des
Fadenführers A schleifenförmig ausgebildet und abgeflacht, um über einen Gewindezapfen des
Flügels herübergeschoben und durch eine Mutter 51 befestigt zu werden. Fig. 8 und 9 zeigen
eine andere Befestigungsart des Fadenführers A an dem Flügel B. Das Ende a
ist in diesem Falle rechtwinklig umgebogen und durch Ösen oder Öffnungen des Flügels B
hindurchgesteckt.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 10 und 11 ist der Fadenführer A nicht nur in
senkrechter Richtung nachgiebig, sondern läßt sich . auch radial um den Mittelpunkt des
Flügelschenkels bewegen. Dabei ist er von einem Gewicht belastet, um unter dem Einfluß
der Fliehkraft sich gegen den Kötzer zu legen. Bei der Ausführungsform der Fig. 12
und 13 ist der Fadenführer A auch so ausgebildet und befestigt, daß er wie ein Preßfinger
gegen den Kötzer wirkt. Das Ende a1
des Fadenführers A wirkt dabei wie eine Feder, die das Bestreben hat, das Fadenführerauge
gegen die Spindel hinzupressen. Die Fig. 14 und 15 zeigen eine Ausführungsform,
bei der außer dem Fadenführer A noch ein besonderer Preßfinger C verwendet wird. Der
Fadenführer A ist mit dem Preßfinger C starr verbunden, so daß er sich radial mit diesem
verstellt und stets 1 bis 2 mm von dem Kötzer entfernt gehalten wird. Auf diese
Weise kann der nachgiebige Fadenführer sich lediglich unter dem Einfluß der Fadenspannung
frei nach auf- und abwärts bewegen.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine Ausführungsform,
bei der der Fadenführer A auch als Preßfinger wirkt. Zu diesem Zwecke kann
der Fadenführer A auf dem Flügel in wagerechter Ebene sich hin und her bewegen.
Sein Ausschlag wird durch einen Anschlag α2
begrenzt, der entweder aus einem Ansatz des Fadenführerkörpers oder aus einem in einem
Schlitz vorgesehenen Stift bestehen kann. Bei dieser Ausführungsform sind besondere Ausgleichgewichte
entbehrlich.
Gemäß den Ausführungsformen der Fig. 18
bis 21 sitzt ein Lagerkörper des Fadenführers A auf einem senkrechten Lagerstift
des Flügels. In Fig. 18 und 19 ist der Stift
zylindrisch ausgestaltet, während der Lagerkörper des Fadenführers nach der Mitte zu
verjüngte kegelförmige Aussparungen aufweist, so daß der Fadenführer nach aufwärts und abwärts
schwingen kann. Gemäß der Ausführungsform der Fig. 20 und 21 ist der Lagerzapfen
doppelkegelförmig ausgebildet, und dafür besitzt der Lagerkörper des Fadenführers
A eine zylindrische Bohrung. Hierdurch wird, wie leicht ersichtlich, derselbe Vorteil
wie bei der Ausführungsform der Fig. 18 und 19 erzielt.
Die Wirkung des nachgiebigen Fadenführers A ist folgende. Nimmt die Spannung
des Garnes zu, dann wird der. Fadenführer mit Bezug auf den Flügel angehoben, und das
Garn wird auf einen kleineren Durchmesser der Kötzerspitze aufgewickelt, wodurch sich
die Fadenspannung wieder verringert. Für eine Umdrehung der, Spindel läuft dann weniger
Fadengut auf dieselbe auf, und umgekehrt wird bei abnehmender Fadenspannung der Fadenführer
sich durch seine Elastizität nach abwärts bewegen und das Garn auf einen größeren
Durchmesser der Kötzerspitze auflaufen lassen, demzufolge das lockere Garn selbstselbsttätig
schneller zur Aufwickelung gelangt.
Das Garn wird stets eine regelmäßige Spannung erhalten, und etwaige Unregelmäßigkeiten,
die zwischen der Aufwickelgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit, mit der die Lieferwalzen
umlaufen, entstehen, werden vorteilhaft ausgeglichen. Fadenbrüche und Fadenschleifen
werden dadurch auch vermieden und die Aufwickelarbeit gestaltet sich regelmäßiger.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spinn- oder Zwirnmaschine mit angetriebenem Flügel und daran befestigtem federnden Fadenführer, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer in radialer und senkrechter Richtung nachgeben kann und in senkrechter Richtung derart elastisch ist, daß bei zunehmender Fadenspannung der Faden an einer Stelle von geringerem Durchmesser der Spule aufläuft, während bei Abnehmen der Fadenspannung der Fadenführer (A)- den Faden an einen größeren Durchmesser der Spule heranleitet. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248376C true DE248376C (de) |
Family
ID=507092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248376D Active DE248376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248376C (de) |
-
0
- DE DENDAT248376D patent/DE248376C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1227811B (de) | Doppeldrahtzwirnspindel fuer band- oder streifenfoermiges Material | |
| DE248376C (de) | ||
| DE259059C (de) | ||
| DE169170C (de) | ||
| DE29239C (de) | Ringspinnmaschine | |
| DE1710035B2 (de) | Vorrichtung zum Abziehen und Aufwickeln eines Fadens an einer Offen-End-Spinnvorrichtung | |
| DE253206C (de) | ||
| AT49317B (de) | Vorrichtung zum Abhaspeln von Garn. | |
| DE1207840B (de) | Vorrichtung zur Verringerung der Fadenspannung | |
| DE742878C (de) | Doppelsteppstich-Greifervorrichtung mit hakenfoermigem Greifer und Brille fuer Naehmaschinen | |
| DE230305C (de) | ||
| DE182984C (de) | ||
| DE232496C (de) | ||
| DE19233C (de) | Fadenwächter für Feinspinnmaschinen | |
| DE238433C (de) | ||
| DE430458C (de) | Kreuzspulmaschine | |
| DE2603955A1 (de) | Fadenbruch-sicherungsvorrichtung fuer textilmaschinen | |
| DE1287485B (de) | ||
| DE1235203B (de) | Aufsteckspindel fuer automatisch auswechselbare Ablaufspulen | |
| AT223084B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung des Endwickels an der Spitze von Schußspulen oder Kopsen | |
| DE1178337B (de) | Vorrichtung zum Beeinflussen des Fadenablaufes an Spulmaschinen | |
| DE194563C (de) | ||
| DE509572C (de) | Zwirnmaschine mit angetriebenem Zwirnkopf | |
| DE428739C (de) | Abstellvorrichtung fuer Spinnereimaschinen, insbesondere Nadelstabstrecken | |
| AT108792B (de) | Spulmaschine zur Herstellung von Spulen mit wenigstens einem kegelförmigen Ende. |