DE248376C - - Google Patents

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DE248376C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements
    • D01H7/26Flyer constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C2949/00Indexing scheme relating to blow-moulding
    • B29C2949/07Preforms or parisons characterised by their configuration
    • B29C2949/0715Preforms or parisons characterised by their configuration the preform having one end closed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/4205Handling means, e.g. transfer, loading or discharging means
    • B29C49/42073Grippers
    • B29C49/42077Grippers with U-shaped holder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM'
PATENTSCHRIFT
- Me 248376 KLASSE 76 c. GRUPPE
WILLIAM THOMAS SMITH in BOLTON, Engl.
federnden Fadenführer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Spinn- oder Zwirnmaschine mit angetriebenem Flügel und daran befestigtem federnden Fadenführer. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der Fadenführer in radialer und senkrechter Richtung nachgeben kann und in achsialer Richtung derart elastisch ist, daß bei zunehmender Fadenspannung der Faden an einer Stelle von
ίο geringerem Durchmesser der Spule aufläuft, während bei Abnehmen der Fadenspannung der Fadenführer den Faden an einen größeren Durchmesser der Spule heranleitet.
Es sind zwar Spinnmaschinen mit angetriebenem Flügel und einem daran befestigten federnden Fadenführer bekannt. Desgleichen gibt es auch Flügelmaschinen, bei denen der Fadenführer des Flügels eine aus radialer und senkrechter Richtung zusammengesetzte resultierende Bewegung ausführt. Bei keiner dieser bekannten Einrichtungen handelt es sich aber um einen Fadenführer, der bei einer Nachgiebigkeit in achsialer, d. h. senkrechter Richtung, derart elastisch ist, daß bei zunehmender Fadenspannung der Faden an einer Stelle von geringerem Durchmesser der Spule aufläuft, während bei Abnehmen der Fadenspannung der Fadenführer den Faden an' einen größeren Durchmesser der Spule heranleitet. Hierdurch wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß je nach der Fadenspannung weniger oder mehr Garn bei einer Umdrehung auf den Kötzer aufläuft.
Auf der Zeichnung bedeuten:
Fig. ι eine Seitenansicht des nachgiebigen Fadenführers,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben,
Fig. 3 einen mit den Fadenführern ausgerüsteten Flügel in Vorderansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht von Fig. 3, Fig. 5 einen Grundriß derselben,
Fig. 6 bis 9 verschiedene Befestigungsarten der nachgiebigen Fadenführer an einem Flügel,
Fig. 10 bis 13 besondere Ausführungsformen der Fadenführer, welche auch eine radiale Bewegung ausführen können,
Fig. 14 und 15 eine Seitenansicht und Oberansicht einer weiteren Ausführungsform der nachgiebigen Fadenführer,
Fig. 16 und 17 eine Seitenansicht und einen senkrechten Schnitt durch einen in senkrechter Richtung nachgiebigen Fadenführer, der auch eine Hin- und Herbewegung ausführen kann,
Fig. 18 und ig einen senkrechten Schnitt und einen Grundriß eines nachgiebigen Fadenführers, der in senkrechter Richtung hin und her schwingen kann, während
Fig. 20 und 21 eine besondere Ausführungsform eines derartigen Fadenführers veran- schaulichen.
Der Fadenführer A, wie er in Fig. 1 bis 9 dargestellt ist, wird aus hartem Stahl, am besten in Drahtform, von kleinem Durchmesser erzeugt und abgeflacht, um die gewünschte Nachgiebigkeit in senkrechter Richtung bei entsprechender Widerstandsfähigkeit zu scharfen, er kann aber auch aus Bandstahl, Federstahl oder irgendeinem anderen geeigneten Stoffe hergestellt werden.
Der Fadenführer A wird zweckmäßig unmittelbar am Flügel B in ungefähr wage-
rechter Ebene befestigt und ist lang genug, um die gewünschte Nachgiebigkeit zu erhalten, wie dies am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist. Schließt er einen geringen Winkel zur Wagerechten ein, wie dies Fig. 3 erkennen läßt, dann entspricht er besonders vorteilhaft den an ihn gestellten Anforderungen.
Das Befestigen des Fadenführers kann in der Weise geschehen, daß man das eine Ende a des Drahtes spiralförmig wickelt und dann auf ein an der Spitze b des Flügels B (Fig. 1 bis 5) vorgesehenes Gewinde aufschraubt. Gemäß der Fig. 6 und 7 ist das Ende des Fadenführers A schleifenförmig ausgebildet und abgeflacht, um über einen Gewindezapfen des Flügels herübergeschoben und durch eine Mutter 51 befestigt zu werden. Fig. 8 und 9 zeigen eine andere Befestigungsart des Fadenführers A an dem Flügel B. Das Ende a ist in diesem Falle rechtwinklig umgebogen und durch Ösen oder Öffnungen des Flügels B hindurchgesteckt.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 10 und 11 ist der Fadenführer A nicht nur in senkrechter Richtung nachgiebig, sondern läßt sich . auch radial um den Mittelpunkt des Flügelschenkels bewegen. Dabei ist er von einem Gewicht belastet, um unter dem Einfluß der Fliehkraft sich gegen den Kötzer zu legen. Bei der Ausführungsform der Fig. 12 und 13 ist der Fadenführer A auch so ausgebildet und befestigt, daß er wie ein Preßfinger gegen den Kötzer wirkt. Das Ende a1 des Fadenführers A wirkt dabei wie eine Feder, die das Bestreben hat, das Fadenführerauge gegen die Spindel hinzupressen. Die Fig. 14 und 15 zeigen eine Ausführungsform, bei der außer dem Fadenführer A noch ein besonderer Preßfinger C verwendet wird. Der Fadenführer A ist mit dem Preßfinger C starr verbunden, so daß er sich radial mit diesem verstellt und stets 1 bis 2 mm von dem Kötzer entfernt gehalten wird. Auf diese Weise kann der nachgiebige Fadenführer sich lediglich unter dem Einfluß der Fadenspannung frei nach auf- und abwärts bewegen.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine Ausführungsform, bei der der Fadenführer A auch als Preßfinger wirkt. Zu diesem Zwecke kann der Fadenführer A auf dem Flügel in wagerechter Ebene sich hin und her bewegen. Sein Ausschlag wird durch einen Anschlag α2 begrenzt, der entweder aus einem Ansatz des Fadenführerkörpers oder aus einem in einem Schlitz vorgesehenen Stift bestehen kann. Bei dieser Ausführungsform sind besondere Ausgleichgewichte entbehrlich.
Gemäß den Ausführungsformen der Fig. 18 bis 21 sitzt ein Lagerkörper des Fadenführers A auf einem senkrechten Lagerstift des Flügels. In Fig. 18 und 19 ist der Stift zylindrisch ausgestaltet, während der Lagerkörper des Fadenführers nach der Mitte zu verjüngte kegelförmige Aussparungen aufweist, so daß der Fadenführer nach aufwärts und abwärts schwingen kann. Gemäß der Ausführungsform der Fig. 20 und 21 ist der Lagerzapfen doppelkegelförmig ausgebildet, und dafür besitzt der Lagerkörper des Fadenführers A eine zylindrische Bohrung. Hierdurch wird, wie leicht ersichtlich, derselbe Vorteil wie bei der Ausführungsform der Fig. 18 und 19 erzielt.
Die Wirkung des nachgiebigen Fadenführers A ist folgende. Nimmt die Spannung des Garnes zu, dann wird der. Fadenführer mit Bezug auf den Flügel angehoben, und das Garn wird auf einen kleineren Durchmesser der Kötzerspitze aufgewickelt, wodurch sich die Fadenspannung wieder verringert. Für eine Umdrehung der, Spindel läuft dann weniger Fadengut auf dieselbe auf, und umgekehrt wird bei abnehmender Fadenspannung der Fadenführer sich durch seine Elastizität nach abwärts bewegen und das Garn auf einen größeren Durchmesser der Kötzerspitze auflaufen lassen, demzufolge das lockere Garn selbstselbsttätig schneller zur Aufwickelung gelangt.
Das Garn wird stets eine regelmäßige Spannung erhalten, und etwaige Unregelmäßigkeiten, die zwischen der Aufwickelgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit, mit der die Lieferwalzen umlaufen, entstehen, werden vorteilhaft ausgeglichen. Fadenbrüche und Fadenschleifen werden dadurch auch vermieden und die Aufwickelarbeit gestaltet sich regelmäßiger.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spinn- oder Zwirnmaschine mit angetriebenem Flügel und daran befestigtem federnden Fadenführer, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer in radialer und senkrechter Richtung nachgeben kann und in senkrechter Richtung derart elastisch ist, daß bei zunehmender Fadenspannung der Faden an einer Stelle von geringerem Durchmesser der Spule aufläuft, während bei Abnehmen der Fadenspannung der Fadenführer (A)- den Faden an einen größeren Durchmesser der Spule heranleitet. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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