DE248374C - - Google Patents

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DE248374C
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impact
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C17/00Fuze-setting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 248374 KLASSE 72«. GRUPPE
EDUARD MAY in POLA, Österr.
Ziinderstellvorrichtung für Geschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1911 ab.
Die Erfindung hat eine von der Höhenrichtmaschine des Geschützes oder von dessen Aufsatz (Visier) einzustellende Zünderstellvorrichtung zum Gegenstand, welche bei bekannter allgemeiner Einrichtung so beschaffen ist, daß sie auch das Einstellen des Zünders für den »Aufschlag« ermöglicht, ohne das dem Einfluß der Höhenrichtmaschine oder des Aufsatzes unterworfene Grenzstück hierzu nach
ο einer besonderen Marke einstellen zu müssen.
Durch die Einrichtung nach der Erfindung
ist die Stellvorrichtung stets zum Stellen des Geschoßzünders für Zeitzündung bereit und gestattet trotzdem das Einstellen des Zünders für den Aufschlag zu Beginn des Einschießens. In den Zeichnungen ist eine vom Aufsatz abhängige Stellvorrichtung bekannter allgemeiner Einrichtung dargestellt. Fig. ι, ζ zeigen die Einrichtung von vorn, Fig. 3, 4 von oben,
ο und zwar Fig. 3 im Schnitt und Fig. 4 in Draufsicht, Fig. 5 die Stellvorrichtung bei abgenommenem Klemmring und geöffnetem Gehäuse, Fig. 6 die Vorrichtung im wagerechten Schnitt und Fig. 7 einen Schrapnellzünder bekannter Art.
Der Körper 1 der Stellvorrichtung ist an dem Rohrboden oder an einer leicht zugänglichen Stelle der Lafette festgeschraubt und enthält den durch die Mutter 5 festgehaltenen
ο Stellring 2, welcher mit den Ansätzen 3 zum Festhalten der Zündersatzscheibe (Nuten 33 in Fig. 7) und dem auf die Teilung des Ringes 13 einspielenden Zeiger 11 versehen ist.
Der Ring 13 trägt eine Klappe 14 als Anschlag für den Stift 34 am Zünderkörper beim Stellen des Zünders. Der Ring 13 kann durch den Klemmring 16 festgestellt werden, dessen Bewegung durch den Ansatz 17 und die Stifte 18 am Körper 1 begrenzt wird.
An einem oberen Ansatz des Greifstückes 2 sitzt ein Schieber 6, welcher längs der Korrekturteilung 9 im Schlitz 7 beweglich ist und mittels der Klemmschraube 8 festgestellt werden kann.
Mit dem Ring 13 ist ein Getriebe 21 und mit der Zahnstange 28 des Aufsatzes 27 ein Zahnrad 29 verbunden, das unter Einfluß der Feder 31 steht, welche den Aufsatzstab stets aufwärts zu drücken bestrebt ist und sein Herausziehen erleichtern soll. Das Getriebe 21, dessen Welle 23 mit der des Zahnrades 29 in irgendeiner Weise verbunden ist, besteht in einer Schnecke, welche derart gestaltet ist, daß bei jeder Bewegung des Aufsatzstabes die einander zugeordneten Teilstriche der Aufsatzteilung und der Stellteilung des Ringes 13 infolge der Übertragung: Zahnrad 29, Schnecke 21, Ring 13, gleichmäßig eingestellt werden.
Die Klappe 14 (Fig. 2, 5) kann aufwärts gedreht werden und hindert dann die Bewegung des Stiftes 34 am Zünderkörper beim Drehen des Geschosses nicht. Am Stellring 2 ist der Grenzstift 4 in einer solchen Lage zu den Ansätzen 3 befestigt, daß bei ausgerückter Grenzklappe 14 der Stift 34 des Zünderkörpers in dem Augenblick durch den Grenzstift 4 angehalten wird, wo die Satzscheibe des Zünders die Stellung »Aufschlag« eingenommen hat; durch den Grenzstift 4 wird also das Geschoß stets und nur für den »Aufschlag« gestellt.
Beim Einstellen des Erhöhungswinkels am Aufsatz wird der Ring 13 samt der Grenzklappe 14 entsprechend den Bewegungen des
Aufsatzstabes selbsttätig eingestellt, so daß beim Übergang auf Bz-Feuer es nur des Herabdrehens der Grenzklappe 14 bedarf, um die Stellvorrichtung für das der Schußentfernung entsprechende Stellen der Geschoßzünder bereit zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zünderstellvorrichtung für Geschütze, die bei der Höheneinstellung des Rohres oder des Geschützaufsatzes selbsttätig entsprechend der erforderlichen Brennlänge eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem abklappbaren, zum Einstellen der Zeitzündung dienenden Ani schlag (14) an einem der Stellringe noch ein zweiter fester Anschlag (4) vorgesehen ist, der nach Ausschaltung des ersten Anschlages (14) die Einstellung des Zünders für Aufschlagzündung bewirken kann, ohne daß die gegenseitige Stellung der gemäß der Aufsatzhöhe eingestellten Stellringe (2, 13) verändert werden muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT248374D 1911-05-19 Active DE248374C (de)

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FR443101A (fr) 1912-09-17

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