AT70473B - Vorrichtung zum Anlassen von Gyroskopschwungrädern. - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen von Gyroskopschwungrädern.

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AT70473B
AT70473B AT70473DA AT70473B AT 70473 B AT70473 B AT 70473B AT 70473D A AT70473D A AT 70473DA AT 70473 B AT70473 B AT 70473B
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  • Control Of Turbines (AREA)

Description


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 gezeigte Stellung zu bewegen. Diese Feder kann in verschiedener Weise angeordnet werden ; beispielsweise ist ein Winkelhebel vorgesehen, dessen   gegabeiter   Arm F einen Ansatz des   hiebers   umfasst und dessen anderer Arm   unter   der Wirkung der Feder S steht. 



   In gesperrter Stellung (Fig. 1) wird der Schieber C durch irgend eine Klinkeneinrichtung, vor- 
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 Beendigung der vorgeschriebenen, für das Anlassen bzw. die notwendige Drehung des Schwungrades erforderlichen Zeitabschnittes wird die Verriegelungsklinke G zurückgedrückt. um den Schieber C freizugeben. der sodann durch die Wirkung der Feder S in die andere, in Fig. 2 dargestellte Endstellung zurückbewegt wird. 



   Die Dauer des Anlassens kann durch irgend einen Zeitmechamsmus bestimmt werden. 



  Fig. 4 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform. Die Welle g trägt eine   Schnecke M (Fig. l).   die einen Rädersatz antreibt, der einem aus Schneckenrad n   und aus Zahnrädern o. o',   p (Fig. 4. 5) besteht, von denen das Zahnrad p in eine Zahnstange q eines Gleitstückes H eingreift. Dieses Gleitstück wird durch eine Feder H1 gegen einen Absatz hl   (Fig. 4) gedrückt,   der den Ausgang- 
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 dieser Rädersatz sich mit dem Schieber mitbewegt und daher das Zahnrad p aus der Zahnstange q ausrückt. Durch die Bewegung des Schiebers C wird nicht allein die Turbine B versteht, sondern auch der Luftzutritt abgesperrt, wie dies beschrieben werden wird. und die Turbine kommt zum Stillstand, so dass die mit ihr verbundene Schnecke m aufhört, den Rädersatz anzutreiben.

   Die Dauer   des Anlassens ! st durch die Geschwindigkeit   der Turbinenwelle g. das Übersetzungs-   verhältnis   der Getriebe und durch den Abstand des Gleitstuckes H von dem Ansatz oder Anschlag i1 der Klinke G. auf den es auftrifft. bestimmt. Dieser Abstand kann nach Belieben verändert werden. 



  Zu diesem Zwecke ist eine Einstellschraube s (Fig. 4) vorgesehen. mit der der Ausgangspunkt 
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 zu einem Absperrventil J, von dem eine Leitung t1 zur Ausströmdüse oder zum Leitapparat D führt. Das Ventil J sitzt auf   einer Spindel J\ die abwärts durch   das Ventilgehäuse dringt und durch einen Anti F1 betätigt   dey-au   der   WfUe eines Hebels F sitzt.   
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 Druckluft in die Turbine emtreten lässt. Dieses Ventil ist in der Zeichnung bloss angedeutet. Bei einem Torpedo kann das gewöhnliche Anlassventil, das Druckluft aus dem Vorratsbehälter zuströmen lässt. um die Maschine anzulassen, benutzt werden. um Luft der   Anlassvorrichtung   
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 hat.

   Die durch die Düse ausströmende Luft bewirkt das Anlassen der Turbine B, die sich mit beschleunigter Geschwindigkeit dreht und deren Bewegung durch die Zahnräder   f     und   e dem Schwungrad mitgeteilt wird. Durch diese Bewegung erfolgt auch der Antrieb der Zeitvorrichtung und Mach Beendigung der vorgeschriebenen   Bewegung   schnellt der Schieber C, wie oben angegeben, in die andere Endstellung. Durch die hiebei stattfindende Mitbewegung des Hebels F wird dessen 
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 festgelegte, durch die   Zielrichtung   des Lancierrohres bestimmte Richtung verliert. 



   Die beschriebene Vorrichtung besitzt einfache und gedrängte Bauart, sie wirkt zuverlässig 
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 schwindigkeit zu bringen, sowie die Auslösebewegung zu bewirken, und zwar dies alles innerhalb der Zeit, in der sich der Torpedo innerhalb des   Lancierrohres befindet.   



   Zum Bereitstellen der Vorrichtung vor dem Lancieren ist es nur notwendig, die Teile in die Stellung nach Fig. 1 zu bringen, worauf die Klinke   G   durch ihre Feder   l   in die   Spermut     g1   des Schiebers 0 eingerückt wird und ihn sicher sperrt. Durch diese Bewegung wird bewirkt, dass der Sperrstift   Eden Kardanring   festlegt. Selbstverständlich müssen die Kardanringe zuerst in die Normalstellung zurückgebracht werden, um die Vertiefung j in eine Linie mit dem Sperrstift zu bringen. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Konstruktion und Anordnung, sie kann vielmehr in mannigfacher Weise abgeändert werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Anlassen von Gyroskopschwungrädem, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlassen mittels einer besonderen Turbine erfolgt, die nach dem Anlassen zweckmässig durch achsiale Verstellung ausser Eingriff mit dem Gyroskopschwungrad gebracht und abgestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine auf einer verstellbaren Spindel (g) angeordnet ist, die das Zahnrad (f) trägt, das beim Anlassen des Schwungrades mit dem Zahnrad (e) der Schwungradwelle in Eingriff steht und durch deren achsiale Verstellung dieser Eingriff gelöst wird, sobald die VorrichtTing angelassen ist. EMI3.1 griffes zwischen Gyroskopschwungrad und Turbine, diese zweckmässig selbsttätig durch achsiale Verstellung ausser Bereich der Düsen des feststehenden Leitapparates (D) gelangt und derart abgestellt wird. EMI3.2 verschiebbar gelagerte Turbine, zweckmässig einen achsial verschiebbaren Schieber Ku & Jöst. der zur Lagerung der Turbinenwelle dient.
AT70473D 1912-03-14 1913-03-14 Vorrichtung zum Anlassen von Gyroskopschwungrädern. AT70473B (de)

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