DE248154C - - Google Patents
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- DE248154C DE248154C DENDAT248154D DE248154DA DE248154C DE 248154 C DE248154 C DE 248154C DE NDAT248154 D DENDAT248154 D DE NDAT248154D DE 248154D A DE248154D A DE 248154DA DE 248154 C DE248154 C DE 248154C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B61/00—Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
- B65B61/20—Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents
- B65B61/22—Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents for placing protecting sheets, plugs, or wads over contents, e.g. cotton-wool in bottles of pills
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- M 248154 KLASSE 81 a. GRUPPE
LUDW. LOEWE & CO. AKT-GES. in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Einwickelmaschine zum Verpacken von Tabletten u. dgl. in Form
einer Rolle, mit Einrichtung zum Beipacken von Pappblättchen an den Rollenenden.
Gemäß der Erfindung ist der Zubringer für die Tabletten, in welchem letztere in bekannter . Weise zu einer Rolle aufgestapelt werden, an seinen Enden mit Ansätzen versehen, durch welche beim Ausschwingen des Zubringers ίο zwecks Abgabe der Tablettenrolle an die Einwickelvorrichtung die Blättchen aus seitlich des Zubringers angeordneten Behältern entnommen und mitgenommen werden.
Gemäß der Erfindung ist der Zubringer für die Tabletten, in welchem letztere in bekannter . Weise zu einer Rolle aufgestapelt werden, an seinen Enden mit Ansätzen versehen, durch welche beim Ausschwingen des Zubringers ίο zwecks Abgabe der Tablettenrolle an die Einwickelvorrichtung die Blättchen aus seitlich des Zubringers angeordneten Behältern entnommen und mitgenommen werden.
Durch diese Einrichtung wird gegenüber bekannten Maschinen ähnlicher Art, bei denen
die Pappblättchen durch besondere Vorrichtungen dem zu verpackenden Material zugeführt
werden, der Vorteil erreicht, daß die Maschine sehr vereinfacht wird, weil das Zuführen der
Tabletten und der Pappblättchen durch ein und dieselbe Vorrichtung bewirkt wird.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι die Maschine im Schnitt,
Fig. 2 und 6 ebenfalls im Schnitt, nach Linie A-B der Fig. 1, mit verschiedener Stellung der Teile, während
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι die Maschine im Schnitt,
Fig. 2 und 6 ebenfalls im Schnitt, nach Linie A-B der Fig. 1, mit verschiedener Stellung der Teile, während
Fig. 3 bis 5 und 7 Einzelheiten veranschaulichen.
Die einzuwickelnden Tabletten, Plätzchen o. dgl. werden durch eine Röhre 1 der Maschine
zugeführt. Zu diesem Zweck ist in dem Rahmen 2 der Maschine eine Rinne 3 vorgesehen, die
in gleicher Höhe mit der Rinne 4 des Zubringers 5 endet. Das Einführen der Plätzchen in diese
Rinne 4 erfolgt in bekannter Weise durch einen seitlich angeordneten Stößel 6, der durch einen
von der Kurvenscheibe 7 bewegten Hebel 8 angetrieben wird (Fig. i). Die Plätzchen werden
dabei genau in derselben Weise wie bei den bekannten Geldrollmaschinen in die Rinne 4
befördert, indem das unterste Plätzchen durch den Stößel 6 eine seitliche Verschiebung erfährt,
so daß es in die Rinne 4 des Zubringers 5 eintritt. Damit das in die Rinne 4 eingeführte
Plätzchen nicht umfällt, ist ein Gegenhalter 9 vorgesehen, der in einer seitlich an dem Maschinenrahmen
befestigten Röhre 10 verschiebbar gelagert ist (Fig. 1). Der Gegenhalter wird
unter dem Einfluß einer auf den mit ihm gelenkig verbundenen Hebel 12 einwirkenden
Feder 11 dauernd gegen die in die Rinne eingeführten Plätzchen gedrückt, so daß die Plätzchen
in der Rinne nicht umfallen können.
Der bei 12' drehbar gelagerte Hebel 12 wird
durch eine Kurvenscheibe 13 angetrieben, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß, sobald
der Zubringer 5 zwecks Abgabe der Plätzchen an die nicht weiter dargestellte Einwickelvorrichtung
nach vorn zum Ausschwingen gebracht wird, der Hebel 12 und damit der Gegenhalter
9 durch ' die Kurvenscheibe 13 in der Lage, wie sie die Fig. 1 veranschaulicht, gehalten
wird, so daß der Gegenhalter 9 aus der Bahn des Zubringers 5 herausbewegt ist und letzterer
unbehindert ausschwingen kann.
Der auf der Welle 14 lose schwingbar gelagerte Zubringer 5 ist an seinem unteren Ende
mit einem Arm 15 versehen, der mit seinem Kurventeil 16 zeitweise gegen eine Kurvenscheibe
17 anliegt. Das Ausschwingen des Zubringers 5 wird durch einen auf der Welle 18
starr befestigten Arm 19 bewirkt, und zwar geschieht dies auf folgende Weise:
Sobald die Rinne 4 des Zubringers mit einer
genügenden Anzahl von Plätzchen, die sich ganz nach der Länge der Rinne richtet, angefüllt
ist, hat sich die Kurvenscheibe 17 so weit gedreht, daß der Arm 15 des Zubringers von
der Kurvenscheibe 17 frei ist (vgl. Fig. 2). In diesem Augenblick legt sich der Arm 19 gegen
den Teil 20 des Armes 15 und bewegt dadurch den Zubringer 5 in der Richtung des Pfeiles 21
(vgl. Fig. 2). Hierbei tritt der Arm 15 in die Aussparung der Scheibe 17 (vgl. Fig. 6).
Die Pappblättchen, durch welche die Rolle an ihren Enden abgeschlossen wird, sind in
Röhren 22, 23 aufgestapelt und werden durch Gewichte 24 gegen das Austrittsende der Röhren
gedrückt. Die Mitnahme j e eines Pappblättchens erfolgt durch den Zubringer 5. Zu diesem Zweck
ist derselbe an seinen beiden Seiten mit einem Mitnehmer 25 versehen, der in einer Aussparung
m des Rahmens 2 gleitet (Fig. 1 bis 4 und 6).
Ist die Rinne 4 mit der erforderlichen Anzahl von Plätzchen angefüllt, so wird der Zubringer
in der vorbeschriebenen Weise zum Ausschwingen gebracht. Hierbei wird durch die Mitnehmer
25 je ein Pappblättchen mitgenommen, die als Abschluß für die Rolle dienen.
Die Röhren 22 und 23 sind an ihren Enden, wo sie mit dem Zubringer 5 in Berührung kommen,
mit einer Querwand 40 versehen, die in der Mitte mit einer Aussparung 41 versehen ist
(Fig. 2, 6 und 7).
Die Mitnehmer 25 sind so lang ausgebildet, daß dieselben in der vorderen Stellung (Fig. 6)
des Zubringers 5 noch die Aussparung 41 der Röhren 22 und 23 überdecken, wodurch ein
Vorbewegen der Pappblättchen verhindert wird, bis der Zubringer 5 wieder in seine Normal-,
d. h. Einfüllstellung zurückgegangen ist. Jede Röhre 22,23 ist seitlich mit einem
Schlitz 42 versehen (vgl. Fig. 7), durch welchen das vordere Pappblättchen bei dem Ausschwingen
des Zubringers 5 der Röhre entnommen wird. Auch auf der gegenüberliegenden Seite ist jede
Röhre mit einem schmalen Schlitz 43 versehen, dessen Breite gleich ist der Breite der Aussparung
41 bzw. der Ansätze 25 am Zubringer.
Das Ausschwingen des Zubringers 5 wird durch die am Rahmen der Maschine befestigten
Anschläge 28, 29 begrenzt (Fig. 2 und 6). Sobald der Zubringer 5 seine in der Fig. 6 dargestellte
vordere Lage eingenommen hat, werden die in der Rinne 4 zu einer Rolle aufgestapelten
Plätzchen durch eine nicht weiter dargestellte Vorrichtung aus dem Zubringer herausgenonimen
und einer Einwickelvorrichtung geeigneter.
Art zugeführt, die sie in Papier einwickelt, welches an seinen Enden zugefaltet wird, so daß
eine feste Rolle, ähnlich wie bei den Geldeinwickelmaschinen, entsteht. Sobald die fertige
Rolle der Rinne 4 des Zubringers 5 entnommen ist, wird der Zubringer unter Einfluß einer
Feder 28' (Fig. 6) in seine ursprüngliche Lage (Fig. 2) wieder zurückbewegt.
Es sei noch bemerkt, daß der Arm 19 nach dem Abgleiten von dem Arm 15 seine Drehung
in der Richtung des Pfeiles 29' fortsetzt, so daß derselbe aus der Bahn des Armes 15 bewegt
wird.
In dem Maschinenrahmen ist ein unter Federdruck stehender Zapfen 30 verschiebbar angeordnet,
der, sobald die Rinne 4 des.Zubringers 5 mit der nötigen Anzahl von Plätzchen gefüllt ist, unter dem Einfluß eines von der
Kurvenscheibe 32 bewegten Hebels 33 mit seinem: vorderen Ende 31 unter das vorletzte
Plätzchen in der Rinne 1 greift und so letztere in dem Augenblick absperrt, wo der Zubringer
nach vorn zum Ausschwingen gebracht wird (Fig. 5)·
Wenn die Plätzchen unmittelbar von der Maschine, in welcher sie hergestellt werden, in die
Zubringerrinne 1 eingeleitet werden, so kommen sie, da das Stapeln und Einwickeln derselben
in Rollen selbsttätig erfolgt, nicht mit den Händen der Arbeiter in Berührung, was besonders
für pharmazeutische Erzeugnisse von außerordentlicher Wichtigkeit ist.
Claims (2)
1. Einwickelmaschine zum Verpacken von Tabletten u. dgl. in Form einer Rolle, go
mit Einrichtung zum Beipacken von Pappblättchen an den Rollenenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zubringer (5) für die Tabletten, in welchem letztere in bekannter Weise zu einer Rolle aufgestapelt werden,
an seinen Enden mit Ansätzen (25) versehen ist, durch welche beim Ausschwingen desselben
zwecks Abgabe der Tablettenrolle an die Einwickelvorrichtung die Pappblättchen aus seitlich vom Zubringer angeordneten
Behältern (22, 23) entnommen und mitgenommen werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (25) des
Zubringers so lang ausgebildet sind, daß sie in der Lage des Zubringers, in welcher die
Tablettenrolle zur Abgabe an die Einwickelvorrichtung aus dem Zubringer herausgenommen
wird, die Behälter für die Pappblättchen überdecken, so daß ein Vorschieben n0
des vorderen Pappblättchens in die Bahn des Zubringers erst erfolgen kann, wenn der
Zubringer wieder in seine Anfangslage zurückgeschwungen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248154C true DE248154C (de) |
Family
ID=506891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248154D Active DE248154C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248154C (de) |
-
0
- DE DENDAT248154D patent/DE248154C/de active Active
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