DE247348C - - Google Patents

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DE247348C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247348 KLASSE 72 h. GRUPPE
KARL KRNKA
in HIRTENBERG, Österr.
Verschluß für selbsttätige Feuerwaffen.
Zusatz zum Patent 240942 vom 19. Juni 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1924.
Durch das Patent 240942 ist ein Verschluß für selbsttätige Feuerwaffen bekannt geworden, bei welchem in dem mit Verriegelungswarzen versehenen Verschlußzylinder der Verschlußkopf verschiebbar gelagert ist und bei seiner durch den Druck des Patronenbodens erfolgenden Verschiebung nach hinten auf ein durch die Schloßfeder angedrücktes Verriegelungsstück einwirkt, das durch die ihm hierbei erteilte Bewegungsenergie die Entriegelung des Verschlußzylinders bewirkt.
Der Patronenzieher muß bei derartigen Waffen im Verschlußkopfe so gelagert sein, daß er die Sonderbewegungen des Verschlußkopfes unbedingt mitmacht, damit er den Patronenrand nach der Verriegelung zuversichtlich umfassen und während des Rückstoßes nicht nach vorn angehoben werden kann. Außerdem ist eine solche Verbindung zwischen Verschlußkopf und federndem Patronenzieher auch deshalb nötig, um zu verhindern, daß sich das Zündhütchen infolge der eigenen Detonation etwas zurückverschieben könnte, wodurch der Verschlußkopf schon vorzeitig ein wenig zurückweichen und damit der Zwischenraum zwischen Verschlußkopf und Verschlußzylinder vorzeitig sich so verringern würde, daß dann bei dem Hauptstoß eine zu 35
geringe Kraftentwicklung für die Selbsttätigkeit vorhanden sein würde.
Der Verschlußkopf muß daher mit dem federnden Patronenzieher sozusagen ein starres Stück bilden, so daß eine gegenseitige Längsverschiebung dieser zwei Teile vollkommen ausgeschlossen bleibt.
Nach der Erfindung wird nun diese Verbindung zwischen dem federnden Patronenauszieher und dem verschiebbaren Verschlußkopf dadurch erreicht, daß der Patronenzieher in dem verschiebbaren Verschlußkopf quer zur Laufachse verschiebbar gelagert und gleichzeitig so weit verlängert ist, daß er dem Patronenboden als unmittelbare Auflage dient.
In den Fig. 1 bis 7 sind mehrere Ansichten des neuen Patronenausziehers und dessen Lagerung im Verschlußkopf darstellt.
Der Patronenauszieher g steht unter dem Druck einer Feder und kann in dem Verschlußzylinder b mit dem Verschlußkopf a zusammen eine Längsbewegung ausführen, die durch den Zapfen g·2 der Patronenauszieherfeder begrenzt wird.
Er besitzt einen abwärts reichenden scheibenförmigen Vorsprung, der dem Patronenboden als unmittelbare Anlehnung dient (Fig. 4). Infolgedessen muß der im Verschlußkopf a vor-
handene Kanal d für den Schlagbolzen auch den Patronenzieher g durchlaufen, damit der Schlagbolzen das Zündhütchen zu treffen vermag (Fig. 4 und 5). Die Aushöhlung h im Verschlußkopf α (Fig. 5, 6) ist für den Patronenauswerfer angeordnet.
Nach obigem kann sich nun das Zündhütchen der Patrone allein nicht zurückbewegen; denn sonst müßte ein Zwischenraum zwischen dem Patronenboden und dessen Auflage (Patronenzieher g) entstehen, was mit einem Abreißen des Patronenrandes gleichbedeutend wäre. Soviel Kraft vermag aber die Detonation des Zündhütchens auch nicht annähernd hervorzurufen, während durch den Hauptstoß (Explosion der Pulverladung) auch der Pa
tronenboden samt dem Patronenzieher g und Verschlußkopf α gemeinsam zurückweichen müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verschluß für selbsttätige Feuerwaffen nach Patent 240942, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Patronenzieher (g) in dem verschiebbaren Verschlußkopf (a) quer zur Laufachse verschiebbar gelagert und gleichzeitig so weit verlängert ist, daß er dem Patronenboden als unmittelbare Auflage dient, um eine nachteilige Ver-Schiebung des Zündhütchens aus der Glocke der Patronenhülse zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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