DE213697C - - Google Patents

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DE213697C
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locking
barrels
system box
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lever
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/58Breakdown breech mechanisms, e.g. for shotguns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72«. GRUPPE
KARL EYRING in SUHL i.Th.
Verschluß für Kipplaufgewehre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kipplaufgewehrverschlüß mit in Verriegelungsnuten der Läufe eingreifenden Verschlußbolzen. Diese Verschlußbolzen sind an sich bekannt. Nach der Erfindung sind sie jedoch im Systemkasten gelagert und mit dem Verschlußhebel derart in Verbindung gebracht, daß sie bei dessen Öffnungsbewegung die Entriege-" lungs- und bei seiner Schließbewegung die Verriegelungsdrehung ausführen.
Je nach Anzahl der Läufe sind ein oder mehrere Drehbolzen drehbar im Systemkasten angeordnet.
In der Zeichnung ist der neue Verschluß an einem Doppellauf gewehr dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Systemkasten bei verriegeltem Verschluß, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt des Systemkastens bei geöffneten Läufen, Fig. 3 den Systemkasten von vorn gesehen mit eingestecktem Querkeil, Fig. 4 die Läufe von hinten gesehen, Fig. 5 die beiden Verschlußbolzen mit Querkeil in geöffnetem und verriegeltem Zustande, Fig. 6 Ansichten eines Verschlußbolzens und Fig. 7 den den Querkeil bewegenden Arm des Verschlußhebels.
Im Systemkasten α sind parallel zur Längsachse der Läufe drehbar die beiden Verschlußbolzen δ eingepaßt; ihre aus dem Systemkasten hervorragenden Teile sind mit je zwei gegenüberliegenden Verriegelungswarzen δ1 versehen.
In den Läufen c, welche hinten den Vorder-. flächen der Verschlußbolzen entsprechend ausgespart sind, sind seitlich je zwei ringförmige Nuten c1 eingefräst, die beim Schließen des Gewehres zur Aufnahme der Ansätze b1 der Verschlußbolzen dienen.
An jedem Verschlußbolzen, in dessen aufgebohrter Drehungsachse δ3 der Zündstift h untergebracht ist, befinden sich noch zwei bogenförmige Ansätze δ2, welche sich in entsprechenden Nuten des Systemkastens drehen und bei Doppellauf gewehren/ lediglich den Zweck haben, die Verschlußbolzen im Systemkasten festzuhalten, während bei Dreilaufgewehren diese Ansätze bei Abgabe des Schusses aus dem unteren Lauf die oberen Läufe fest am Systemkasten halten.
Hinter diesen Ansätzen δ2 sind die Verschlußbolzen rückspringend zu den Drehachsen bs abgesetzt. Auf diesen bewegt sich horizontal durch den Systemkasten der Querkeil e. Dieser besitzt zwei ovale Ausschnitte e1, mit denen er sich auf den Drehachsen verschieben kann. Am Querkeil e befinden sich noch zwei Ausschnitte β2, die zur Aufnahme der Stifte δ4 der Verschlußbolzen dienen. In einen weiteren Ausschnitt e3 des Querkeils greift der Arm g des Verschlußhebels I.
Die Arbeitsweise des neuen Verschlusses ist folgende: Wird das Gewehr mittels des Verschlußhebels I geöffnet, so schiebt dessen Arm g den Querkeil e nach links, wobei durch die Einschnitte e2 und die Stifte δ4 die beiden
Verschlußbolzen b eine Vierteldrehung um ihre Achse ausführen, so daß die Verriegelungswarzen b1 in die Entriegelungsstellung gedreht werden.
Gleichzeitig ist durch den Drehbolzen ft des Verschlußhebels der Verschlußriegel ο aus dem Einschnitt t1 des Laufhakens t herausgezogen, so daß der Lauf frei niederkippen kann. Die Hinterfläche des Laufhakens gleitet am
ίο Verschlußriegel ο entlang und hält diesen und somit auch die Verschlußbolzen im geöffneten Zustande.
Während des Niederkippens der Läufe werden die Patronen durch Auszieher η in bekannter Weise ausgeschoben.
Beim Schließen des Gewehres gleiten Patronenzieher und Patronen an den Stoßflächen der Verschlußbolzen entlang, während die aus dem Systemkasten hervorragenden Teile der Verschlußbolzen sich in die hinteren Aussparungen der Läufe einschieben.
Beim vollständigen Auflegen der Läufe am Systemkasten schnellt der Verschlußriegel 0 in den Einschnitt t1 des Laufhakens, wodurch die mit ihm verbundenen Verschlußbolzen eine Vierteldrehung um ihre Achse ausführen, ihre Verriegelungsansätze in die ringförmigen Nuten der Läufe eintreten und sich mit den Läufen verriegeln.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verschluß für Kipplaufgewehre mit in Verriegelungsnuten der Läufe eingreifenden Verschlußbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußbolzen (b) im Systemkasten gelagert sind und mit dem Verschlußhebel derart in Verbindung stehen, daß sie bei dessen Öffnungsbewegung die Entriegelungsdrehung, bei seiner Schließbewegung aber die Verriegelungsdrehung ausführen.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verschlußbolzen Stifte (bl) sitzen, die in Einschnitte (e2) eines durch den Arm (g) des Verschlußhebels (I) verschiebbaren Querkeils (e) derart eingreifen, daß die durch die öffnungs- und Schließbewegung des Verschlußhebels auf den Querkeil übertragene Bewegung die Ent- oder Verriegelungsdrehung der Verschlußbolzen bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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