DE229760C - - Google Patents

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DE229760C
DE229760C DENDAT229760D DE229760DA DE229760C DE 229760 C DE229760 C DE 229760C DE NDAT229760 D DENDAT229760 D DE NDAT229760D DE 229760D A DE229760D A DE 229760DA DE 229760 C DE229760 C DE 229760C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
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    • F41A3/78Bolt buffer or recuperator means
    • F41A3/82Coil spring buffers
    • F41A3/84Coil spring buffers mounted within the gun stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
!^PATENTSCHRIFT
- JVl 229760 - KLASSE 72h. GRUPPE
Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1909 ab.
Es sind bereits selbsttätige Feuerwaffen bekannt geworden, bei welchen durch Vermittlung des durch die beim Schuß zurückgeschossene Patronenhülse zurückbewegten Verschlußstückes eine bewegliche Masse beschleunigt wird, welche dann durch die in ihr aufgespeicherte Energie das Verschlußstück zwangläufig entriegelt und zurückzieht.
Bei diesen Feuerwaffen wirkt im Moment
ίο der Explosion der volle Druck der Pulvergase auf die bewegliche Masse ein, was eine schädliche Beanspruchung der zwischen Verschlußstück und beweglicher Masse befindlichen Übertragungsteile zur Folge hat.
Bei der selbsttätigen Feuerwaffe nach der Erfindung ist eine Verriegelungsvorrichtung für den Verschluß vorgesehen, die so beschaffen ist, daß sie den Explosionsdruck beim Schuß in zwei Komponenten zerlegt, von welchen die eine vom feststehenden Verschlußgehäuse aufgenommen wird und die andere die bewegliche Masse beschleunigt. Diese Verriegelungsvorrichtung besteht in einem mit dem Verschlußstück lose gekuppelten Verriegelungskeil, durch welchen der Explosionsdruck beim Schuß in eine größere und kleinere Komponente zerlegt, von denen die erste im Moment der Explosion auf das feste Verschlußgehäuse und die zweite während der hierauf folgenden anfänglichen minimalen Rückwärtsbewegung des Verschlußstückes auf die bewegliche Masse übertragen wird.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
/Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Teil eines Selbstladegewehrs bei verriegeltem Verschlußstück,
Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Gewehr im Moment der Entriegelung des Verschlußstückes und
Fig. 4 den gleichen Längsschnitt mit zurückgezogenem Verschlußstück.
Fig. 5 bis 8 sind Schnitte nach A-B, C-D, E-F und G-H der Fig. 1, während
Fig. 9 eine teilweise innere Ansicht des Verschlußgehäuses zeigt.
Fig. 10 und 11 zeigen einen Bestandteil des Verschlußstückes in Seitenansicht und in Vorderansicht. ,
Fig. 12 stellt eine zweite Ausführungsform eines Gewehrverschlusses im Längsschnitt dar.
Fig. 13 zeigt einen Querschnitt nach J-K der Fig. 12 und
Fig. 14' bis 19 Einzelheiten dieses Verschlusses in Ansicht und im Schnitt.
In den Fig. 20 und 21 ist eine geänderte Ausführungsform nach Fig. 1 bis 11 bei verriegeltem und vollständig geöffnetem Verschlußstück dargestellt.
Bei der. Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 11 ist am hinteren Ende des Verschlußstückes 3, das mit seitlichen Leisten 4 in entsprechenden Längsnuten 4' geführt ist, ein Keil 13 lose verschiebbar gelagert, welcher das Verriegelungsorgan für das Verschlußstück bildet. Dieser Keil liegt mit seiner Keilfläche 14 gegen die hintere, entsprechend keilförmig ge-
staltete Stirnfläche 15 des Verschlußstückes 3 an und ist durch einen lappenförmigen Fortsatz 3' des Verschlußstückes festgehalten (Fig. ι bis 4). Der Keil 13 besitzt seitliche Vor-Sprünge 16, je zwei übereinander liegend auf jeder Seite, welche durch eine Nut 16' voneinander ■ getrennt sind (Fig. 7, 10 und 11) und in der Verriegelungslage des Verschlußstückes in Nischen 17 ragen (Fig. 2, 7 und 9), die vor den die Nuten 4', 4" zwischen sich besitzenden Führungsleisten 18 des Verschlußgehäuses angeordnet sind. Beim Zurückziehen des Verschlußstückes dienen die Nuten 4' den oberen und die Nuten 4" den unteren Vorsprüngen 16 am Keil 13 als Führung. Die Nischen 17 sind durch senkrechte Wände 17' begrenzt (Fig. 9). Der Keil 13 stützt sich in der Verriegelungslage mit senkrechten Flächen 13' (Fig. 2 und 10) gegen die hinteren Wände 17' (Fig. 1 und 2), welche dem Keil als Führung während der Verriegelung und Entriegelung des Verschlußstückes dienen.
Im hinteren Teile des Verschlußgehäuses 1 ist um eine feste Achse 19 ein ungleicharmiger Winkelhebel 19' gelagert, welcher an seinem längeren Arm eine durch ein Gewicht 20 gebildete Masse trägt, und an dessen kürzeren Hebelarm vermittels eines Zapfens 21 eine Pufferstange 22 angelenkt ist, welche mit einem Bund 22' gegen die um die Stange gelagerte Schließfeder 12 anliegt. Das Schwunggewicht 20 trägt einen Stift 23, an welchen mittels Schleifen 24' die einen Gabelarme eines Hebels 24 angreifen, welcher um eine im Verschlußstück gelagerte Achse 25 drehbar ist und an anderen Gabelarmen je einen Nocken 26 sowie einen Finger 27 aufweist. Dieser Finger 27 dient zum Spannen der Schlagfeder 8. und zum Zurückziehen des Schlagbolzens 7 während des Rücklaufs des Verschlußstückes, wobei er in die Bahn einer durch einen Schlitz im Verschlußgehäuse herausragenden Nase 7' des Schlagbolzens 7 ragt. In der Verriegelungslage des Verschlußstückes ruht der Keil 13 mit seiner unteren Fläche auf den hinteren Gabelarmen des Hebels 24 auf (Fig. 1, 2 und 7).
Der Abzug 9 (Fig. 1) wirkt auf eine um die Achse 28' drehbare Schwinge 28, gegen welche unter Wirkung einer Feder eine Auslösestange 29 anliegt. Am Verschlußstück 3 ist um die Achse 32 drehbar die Abzugsstange 30, 31 gelagert, die unter Wirkung einer Feder mit . ihrem eine Rast 30' aufweisenden Arm 30 gegen eine Fangnase 7" am Schlagbolzen 7 anliegt und durch die auf den Arm 31 wirkende Stange 29 entgegen der Wirkung der erwähnten Feder gedreht werden kann.
Der im Verschlußgehäuse 1 in wagerechten Längsnuten 34 (Fig. 5 bis 8) geführte Schieber 33 ist an seiner oberen Seite mit einem Handgriff 35 und an seiner unteren Seite mit einer in das Gehäuse 1 ragenden Nase 36 ausgerüstet, die bei verriegeltem Verschlußstück gegen den Zapfen 21 des das Gewicht 20 tragenden Winkelhebels 19' anliegt. Vermittels des Schiebers 33 kann das Verschlußstück von Hand zurückgezogen werden.
Die Wirkungsweise des vorbeschriebenen Selbstladegewehrs ist nun folgende: .
Es sei angenommen, das Verschlußstück 3 befinde sich in der verriegelten Lage (Fig. 1 und 2) und die übrigen Teile in ihrer dieser entsprechenden Ruhelage, der Schlagbolzen 7 ist gespannt, d. h. er befindet sich in zurückgezogener Lage, mit der Nase 7" gegen die Rast 30' der Abzugsstange 30,31. anliegend. Beim Durchziehen des Abzuges 9 wird durch Vermittlung der Teile 28, 29 die Abzugsstange 30, 31 gedreht und der Schlagbolzen 7 durch die Rast 30' freigegeben, so daß er unter Wirkung der Feder 8 vorschnellt und die im Patronenlager 5 des Laufes 2 befindliche Patrone 11 entzündet.
Der bei der Explosion der Pulverladung entstehende Gasdruck wirkt auf das Verschlußstück, welches seinerseits mit der schrägen Stirnfläche 15 an seinem hinteren Ende auf die Keilfläche 14 des Verschlußkeiles 13 drückt. Dieser liegt mit seinen senkrechten Flächen 13' gegen die senkrechten Flächen 17' der Nischen 17 des festen Verschlußgehäuses 1 an, so daß ein Rückwärtsgleiten des Verschlußstückes in der Laufachse unmöglich ist. Vermöge der schrägen Flächen 14, 15 am Keil 13 und Verschlußstück 3 wird jedoch der Keil in der Riehtung senkrecht nach unten bewegt, wobei er mit seinem unteren Ende auf die Gabelarme des Hebels 24 drückt. Dieser wirft vermittels der Schleifen 24' und des Stiftes 23 das Gewicht 20 kraftsammelnd nach unten in die Lage nach Fig. 3. Das Geschoß hat bereits früher, spätestens aber in dem in Fig. 3 dargestellten Zeitpunkt, den Lauf verlassen. Dieser Zeitpunkt kann ganz beliebig je nach der Größe der Masse und dem Übersetzungsverhältnis der Verriegelungsorgane usw. festgelegt werden.
Mit dieser ersten Teilbewegung des Gewichtes ist dessen Stift 23 am Ende der Schleife 24 angelangt und durch den Finger 27 der Schlagbolzen teilweise zurückgezogen worden. Ferner sind durch den Arm 24, indem er sich mit den Nocken 26 gegen die Wand des Verschlußgehäuses stützt, das Verschlußstück und die Patrone gelockert worden. Ebenso ist der Keil 13 mit seinen Vorsprüngen 16 vor die Längsnuten 4', 4" am Verschlußgehäuse 1 zu stehen gekommen (Fig. 3). Diese Arbeitsfunktionen können also bereits auf Kosten der in der Masse aufgespeicherten Energie ausgeführt werden.
Weiter wird infolge der in dem Gewicht aufgespeicherten Schwungkraft, also während es aus der Lage nach Fig. 3 in die nach Fig. 4
weiter ausschwingt, das Verschlußstück, indem der Keil 13 mit den Vorsprüngen 16 in die Nuten 4', 4" eintritt, gänzlich zurückgezogen, wobei die Patronenhülse aus dem Patronenlager gezogen und ausgeworfen und der Schlagbolzen 7 und die Schließfeder 12 gespannt wird. Der Schlagbolzen 7 kommt hierbei wieder mit seiner Nase 7" hinter die Rast 30' der Abzugsstange 30, 31 zu liegen. Aus dem Magazin 10 tritt eine neue Patrone in die) Bahn des Verschlußstückes.
Durch die Schließwirkung der gespannten Feder 12 wird das Gewicht 20 wieder nach vorn geschleudert und durch Vermittlung des Armes 24 das Verschlußstück ebenfalls nach vorn gestoßen, wobei der Keil 13 mit seinen Vorsprüngen 16 aus den Führungen 4Y4" aus- und in die Nischen 17 eintritt und eine neue Patrone in den Lauf eingestoßen wird. Indem hierbei die Nocken 26 gegen die Wand des Verschlußgehäuses stoßen, wird durch Vermittlung des Armes 24 der Keil 13, indem er sich mit seinen senkrechten Flächen 13' gegen die senkrechten Flächen 17' am Verschlußgehäuse stützt und mit seiner Keilfläche 14 gegen die Stirnfläche 15 am Verschlußstück preßt, dieses wieder verriegeln. Die Waffe ist nunmehr wieder schußbereit.
Das Verschlußstück kann von Hand geöffnet und geschlossen werden, indem der Schieber 33 vermittels des Handgriffes 35 zurückgezogen und wieder vorgeschoben wird, wobei während der ersteren Bewegung des Schiebers dessen Nase 36 auf den Zapfen 21 wirkt und unter Ausschwingen des Gewichtes durch Vermittlung des Armes 24 das Verschlußstück entriegelt. Das Gewehr kann infolgedessen auch als Einzellader Verwendung finden.
Durch die Beschleunigung der. Masse 20 nach hinten während der Schußabgabe wird der Rückstoß bis auf einen beliebig zu bestimmenden Betrag vermindert.
Die in Fig. 12 bis 19 dargestellte zweite Ausführungsform eines Verschlußmechanismus weicht von der erstbeschriebenen darin ab, daß der Verriegeluhgskeil 37 einen Zahn 38 besitzt, welcher in eine entsprechende Lücke an der Nabe 30/ des im Verschlußstück 40 drehbar gelagerten, auf das nicht dargestellte Gewicht 20 wirkenden Armes 39 greift, wobei der Schlagbolzen 41 unter Wirkung der Schlagfeder 42 mit einer Nase 43 gegen die Nabe des Armes 39 anliegt und die Nabe als auch den Keil 37 durchdringt. Fig. 14 und 15 zeigen den Arm 39 und Fig. 16 bis 19 den Verriegelungskeil 37 für sich.
Wird das Verschlußstück im Momente der Explosion durch die Patronenhülse um einen geringen . Betrag zurückbewegt, so wird der Keil 37 zwecks Entriegelung des Verschlußstückes senkrecht nach oben verschoben und der Arm 39 durch den Zahn 38 nach unten gedreht, wobei er den Schlagbolzen spannt und das (nicht dargestellte) Gewicht 20 nach unten ausschwingt, welches alsdann den Keil mit seinen seitlichen Vorsprüngen 16 vor die Nuten 4', 4" bringt und das Verschlußstück durch Vermittlung des Armes 39 gänzlich zurückzieht. Im übrigen ist die Wirkungsweise des Verschlußstückes die gleiche wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform.
Die Fig. 20 und 21 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher das Schwunggewicht 50 entgegen der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 11 von einem Hebelarm 51 getragen ist, welcher direkt am , Verschlußstück 3 drehbar gelagert ist, und auf welchen der Verriegelungskeil 13 bei seiner senkrechten Verschiebung nach unten zwecks Entriegelung des Verschlußstückes wirkt. Das Gewicht 50 liegt hierbei mit einem Stift 52 gegen den einen Arm 53 eines bei 55 gelagerten Winkelhebels 53, 54 an, welcher mit seinem anderen Arm 54 auf die Verschließfeder 56 wirkt und hierbei bewirkt, daß das Gewicht 50 durch den Keil 13 kraftsammelnd gemäß dem Verlauf der. in Fig. 20 angedeuteten Kurvenlinie nach unten und hinten in die Lage nach Fig. 21 geschwungen wird.
In allen Fällen wird das Verschlußstück erst gänzlich geöffnet, nachdem das Geschoß schon den Lauf verlassen hat.
Der Erfindungsgegenstand kann auch unter Wahrung des der Erfindung zugrunde liegenden Prinzips so ausgebaut werden, daß die Entriegelung des Verschlußstückes durch die bewegliche Masse selbst während der ihr durch das Verschlußstück erteilten Beschleunigung bewirkt wird. Diese Konstruktion hat den Vorteil, daß der Moment der Entriegelung des Verschlußstückes auf einen beliebigen Zeitpunkt verlegt werden kann, welcher mehr oder weniger weit .hinter dem Moment liegt, in welchem das Geschoß den Lauf verläßt, also z. B. auf einen Zeitpunkt, wo das Geschoß schon im Ziel eingetroffen ist. Dieses Resultat läßt sich je nach der Wahl der Dimensionen für die Organe zur Verriegelung des Verschlußstückes auch bei den vorerwähnten Ausführungsformen erzielen. Es ist also bei der Feuerwaffe nach der Erfindung der Moment der Entriegelung des Verschlußstückes nicht ein gegebener, wie bei den bekannten selbsttätigen Feuerwaffen, sondern es kann derselbe je nach Wunsch geändert werden.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf, bei welcher durch Vermittlung des durch die beim Schuß zurückgeschossene Patronenhülse zurückbewegten Verschluß-
    Stückes eine bewegliche Masse beschleunigt wird, welche dann durch die in ihr aufgespeicherte Energie das Verschlußstück zwangläufig entriegelt und zurückzieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für das Verschlußstück den Explosionsdruck beim Schuß in zwei Komponenten zerlegt, von welchen die eine vom feststehenden Verschlußgehäuse aufgenommen wird und die andere die bewegliche Masse beschleunigt.
  2. 2. Feuerwaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Verschlußstück ein .Verriegelungskeil lose gekuppelt ist, durch welchen der Explosionsdruck beim Schuß in eine größere und eine kleinere Komponente zerlegt, von denen die erste im Moment der Explosion auf das feste Verschlußgehäuse und die zweite während der hierauf, folgenden anfänglichen geringen Rückwärtsbewegung, des Verschlußstückes auf die bewegliche Masse übertragen wird.
  3. 3. Feuerwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil in der Verriegelungslage mit senkrechten Flächen gegen eine senkrechte Führung am Verschlußgehäuse und mit seiner Keilfläche gegen eine entsprechende Fläche am Verschlußstück anliegt, wodurch ermöglicht wird, zuerst die größere Komponente des Explosionsdruckes auf das feste Verschlußgehäuse und alsdann unter Verdrängung des Keiles durch das Verschlußstück quer zu dessen Richtung die kleinere Komponente des Explosionsdruckes auf die bewegliche Masse zu übertragen.
  4. 4. Feuerwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungskeil während seiner Querverschiebung einen am Verschlußstück gelagerten Hebel aus seiner Verriegelungslage für den Verschluß dreht, welcher hierbei die Bewegung des Keiles in übersetztem Maße auf die bewegliche Masse überträgt.
  5. 5. Feuerwaffe nach Anspruch 3, bei der die bewegliche Masse durch ein Schwunggewicht gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Schwunggewicht von einem direkt am Verschlußstück drehbar gelagerten Arm getragen ist, auf welchen der Keil bei seiner Querverschiebung wirkt.
  6. 6. Feuerwaffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Keil ein Zahn vorgesehen ist, der in eine Lücke an der Nabe des am Verschlußstück gelagerten Hebels greift und bei der Querverschiebung des Keiles den Hebel aus der Verriegelungslage für den Verschluß dreht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE229760C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2765710A (en) * 1952-12-27 1956-10-09 Earl H Bradley Breech block controlling mechanism for a retarded blow back gun
WO1991000981A1 (en) * 1989-07-07 1991-01-24 Federico Sacchetti A device for the automatic rearmament of the cock, for revolvers and automatic pistols
US10655762B2 (en) 2016-10-05 2020-05-19 Oetiker Ny, Inc. Threaded retainer

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WO1991000981A1 (en) * 1989-07-07 1991-01-24 Federico Sacchetti A device for the automatic rearmament of the cock, for revolvers and automatic pistols
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