DE246773C - - Google Patents
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- DE246773C DE246773C DENDAT246773D DE246773DA DE246773C DE 246773 C DE246773 C DE 246773C DE NDAT246773 D DENDAT246773 D DE NDAT246773D DE 246773D A DE246773D A DE 246773DA DE 246773 C DE246773 C DE 246773C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H59/00—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
- B65H59/02—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
- B65H59/04—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
- Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 246773 KLASSE 76 d. GRUPPE
Zusatz zum Patent 231799 vom 11. Januar 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1911 ab.
Längste Dauer: 10. Januar 1925.
Die Erfindung stellt eine Verbesserung der Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung
für ablaufende, drehbar gelagerte Garnträger nach Patent 231799 dar. Nach diesem Patent
ist das die Spannung des Garnes abfühlende, die Drehung des Garnträgers beeinflussende
Organ mit dem Garnträger so in Verbindung gebracht, daß es dem letzteren einen Drehstoß
erteilt, wenn das Organ durch den Garnzug verstellt wird. Werden auf einer Spulmaschine
Garnstränge sehr verschiedener Länge abgehaspelt, so ist die Anwendung einer Garnwinde
mit zwei Rädern, eines sogenannten Schweizerhaspels, erforderlich, bei dem das
Garn über die zwei Windenräder gelegt und durch Auseinanderstellen derselben gespannt
gehalten wird. Bei solchen Garnwinden ist es meistens nicht genügend, nur das eine Rad
zu verschieben, sondern es müssen häufig beide Räder verstellt werden. Beim Versetzen des
mit der Regelungsvorrichtung verbundenen Rades wird nun ein Auseinandernehmen und
Wiederzusammensetzen der Regelungsvorrichtung nach dem Hauptpatent erforderlich, das
sehr umständlich und zeitraubend ist. Durch die vorliegende Erfindung wird nun die Regelungsvorrichtung
so verbessert, daß sie ein einheitlich zu handhabendes Ganzes bildet und daher beim Versetzen eines Windenrades leicht
mit diesem abgenommen und an einer anderen Stelle wieder angebracht werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung
in Verbindung mit einer Spulmaschine. Fig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der
wesentlichsten Teile der Regelungsvorrichtung.
Fig. ι zeigt die Regelungsvorrichtung in gleicher Weise wie die Anordnung nach dem
Hauptpatent in Verbindung mit einer Spulmaschine A mit einer Spindel c, auf welche
die Spule b aufgesteckt ist, doch ist die Erfindung nicht auf solche Maschinen beschränkt,
sondern kann an jeder beliebigen anderen Textilmaschine, bei der Garn abgehaspelt wird,
verwendet werden. Das Maschinengestell a trägt über seine ganze Länge verteilt eine Anzahl
von Konsolen B, an denen in Nuten an ihrem oberen Ende eine durchlaufende wagerechte
Stange e befestigt ist. Auf dieser sitzen, gewöhnlich paarweise, Arme E, die als Träger
für die oberen Windenräder und die Regelungsvorrichtungen dienen.
Über die Querarme der Konsolen B erstreckt sich eine gleichfalls durchlaufende Stange /,
auf der mittels Klemmen H senkrechte Träger h befestigt sind. Diese tragen je einen
Schieber G, der in senkrechter Richtung verstellbar und mittels der Schraube g, die in
die Nut h1 eingreift, feststellbar ist. An ihm sind beiderseitig mittels Reibungslager g1
Arme F und F1 angelenkt, die an ihren Enden Achsen r1 tragen, auf denen die unteren Win-
denräder R1 drehbar gelagert sind. Die Arme F
sind um die Achse k schwingbar, und die Reibungslager g1 bieten der Bewegung so viel
Widerstand, daß eine selbsttätige Verstellung nicht stattfinden kann.
Das obere Windenrad R ist auf einer von dem Arm E getragenen Achse r drehbar gelagert.
An dem Arme E befinden sich mehrere Wulste e1, e2, es, die durchbohrt sind und
ίο von denen jeweilig einer als Lager für die
Achse r dient, die mittels der Schraube r2 in ihm festgehalten wird (Fig. 2). Das Ende der
Nabe des Rades R ist als Bremstrommel 0 ausgebildet, um die ein Bremsband s, das aus
Leder, Gewebe, dünnem Stahl oder einem anderen geeigneten Material bestehen kann, gelegt
ist. An der Achse r ist ein zylindrischer Teil ft drehbar angebracht, auf dessen Umfang
ein federnder Arm t befestigt ist, der die Spannung des ablaufenden Fadens abfühlt und
beim Ingangsetzen der Vorrichtung das Andrehen der Tommel bewirkt. Der Arm t ist
gewöhnlich aus einem Metallband hergestellt, das so nachgiebig ist, daß es sich unter der
Spannung des Fadens durchbiegen kann. Am Ende trägt der Arm eine spiralförmige Schlinge t1, durch welche der von dem Garnsträhn
S ablaufende Faden y gezogen ist. Letzterer führt von hier aus bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel zu einer an einem federnden Arm z1 angebrachten Führungsöse
ζ und von dieser zu dem" hin und her gehenden Fadenführer d. Auf der oberen
Seite des Armes t. ist eine V-förmige Stütze t2 befestigt, die den Arm so versteift, daß er sich
nicht auf seiner ganzen Länge durchbiegen kann. Außerdem dient diese Stütze noch zur Befestigung
einer verstellbaren Klemme v, die mit einer Schraubenfeder u und durch diese
mit dem einen Ende des Bremsbandes s verbunden ist. Die Klemme ν kann auf dem
Schenkel <4 der Stütze t% verschoben und an
beliebiger Stelle mittels der Schraube v1 festgeklemmt
werden. Der andere Schenkel der Stütze besitzt einen Finger tz, an dem das
andere Ende des Bremsbandes befestigt ist. Durch Verschieben der Klemme υ auf den
Arm £4 kann die Spannung des Bremsbandes und die Länge der Auflagefläche auf der
Trommel 0 in weiten Grenzen· verändert werden.
An der Nabe ft ist ein flacher, leicht federnder Arm w, der sich abwärts an den
Arm E entlang erstreckt, befestigt. Das Ende dieses Armes wird in einem Schlitz x3 gehalten,
der an dem rechtwinklig umgebogenen Teil x2 einer Stange χ angebracht ist. Letztere wird
in einer am Arme E angebrachten Klemme e5
durch die Schraube x1 festgehalten. Durch Verschieben der Stange χ in der Klemme e6
kann die wirksame Länge des federnden Armes w verkürzt oder verlängert werden. An
dem Arme E befindet sich noch eine zweite, der Klemme e5 entsprechende Klemme e6, die
zur Aufnahme der Stange χ dient, wenn die Achse r in der Bohrung des Wulstes e3 befestigt
wird. Wird die Achse r in der Bohrung des Wulstes e1 angebracht, so dient die
Klemme e6 ebenfalls zur Befestigung der
Stange x, nur wird diese jetzt in umgekehrter Richtung, mit dem umgebogenen Teil x2 nach
abwärts, in die Klemme eingeführt. Durch die am Arm t wirkende Spannung des Fadens
wird die Feder w durchgebogen, so daß der Arm t der Fadenspannung nachgeben kann.
Der Ausschlag des Armes wird dabei durch die Anschläge q begrenzt, während andererseits
die Anschläge q1 ein zu weites Zurückfedern des Armes beim Nachlassen der Fadenspannung
verhindern.
Die Wirkungsweise der Regelungsvorrichtung ist folgende: Beim Ingangsetzen der Garnwinde
wird der Arm t durch einen starken Anzug des Fadens abwärts gezogen und überträgt
dabei seine Bewegung durch das Bremsband s auf das Rad R in der Richtung des
Pfeiles i, überwindet dabei die Trägheit des Rades und versetzt es in Drehung. Die Feder
w wird dabei durchgebogen und führt, sobald die Fadenspannung infolge der beginnenden
Drehung des Windenrades nachläßt, den Arm t wieder in seine normale Lage zurück.
Das Band s liegt gewöhnlich so an der Bremstrommel an, daß es eine sanfte Bremswirkung
ausübt und dadurch ein Weiterdrehen des Windenrades nach Aufhören der Fadenspannung verhindert. Gerät der Faden in Unordnung
und hindert dadurch die Drehung, so wird der Arm t unter dem Einfluß der wachsenden Spannung des Fadens nach abwärts
gezogen und unterstützt dabei die Drehung des Windenrades in der vorher beschriebenen
Weise. Der federnde Arm w wird so eingestellt, daß er gewöhnlich den Arm t in
gehobener Lage hält, so daß er mit dem an ihm befestigten Bügel tz den Anschlag q1 berührt.
Die Regelungsvorrichtung hat gegenüber der Vorrichtung nach Patent 231799 den Vorzug,
daß ihre Bauart gedrängter und einfacher ist und daß die gesamte Regelungsvorrichtung ein
geschlossenes Ganzes bildet, das beim Versetzen des Windenrades R leicht abgenommen und an
einer anderen Stelle wieder angebracht werden kann. .
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung für ablaufende, drehbar gelagerte Garnträger nach Patent 231799, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fadenspannung abfühlende Arm (t) nebst den mit ihm ver-bundenen Teilen von der Achse des Garnträgers . (R) getragen wird.
- 2. Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenspannarm (t) durch einen federnden Arm (w) in seiner normalen Lage gehalten wird, der an seinem Ende in dem Schlitz einer verstellbaren Klemmvorrichtung' (x, es, x1), die an verschiedenen Stellen auf dem Träger (E) des Garnträgers befestigt werden kann, gelagert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191107908T | 1911-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246773C true DE246773C (de) |
Family
ID=32498267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246773D Active DE246773C (de) | 1911-03-29 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246773C (de) |
| FR (1) | FR427123A (de) |
| GB (1) | GB191107908A (de) |
-
0
- DE DENDAT246773D patent/DE246773C/de active Active
-
1911
- 1911-03-10 FR FR427123A patent/FR427123A/fr not_active Expired
- 1911-03-29 GB GB191107908D patent/GB191107908A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191107908A (en) | 1912-03-28 |
| FR427123A (fr) | 1911-07-27 |
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