DE246760C - - Google Patents

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DE246760C
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Germany
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workpiece carriage
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 246760 KLASSE 38 c. GRUPPE
Firma FR. EHRHARDT in NÜRNBERG.
Bleistiftpolier- und Schachtelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Bleistiftpolier- und Schachtelmaschine, in welche die zu bearbeitenden Stifte serienweise unter Anwendung von Rahmen eingelegt und entfernt werden; Von den bekannten Maschinen der gleichen Gattung, bei welchen die Arbeitsstücke ebenfalls unter Anwendung von Rahmen oder Platten serienweise eingelegt werden, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß an dem Werkstückschlitten Haltevorrichtungen vorgesehen sind, durch welche der bzw. die eingesetzten Rahmen jeweils mit dem Werkstückschlitten geführt werden und stets unter der eingelegten Bleistiftserie liegen.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die Bleistiftserien nach dem Abstellen der Maschine, ohne Rücksicht auf die jeweilige Stellung des Maschinenschlittens, durch einfaches Anheben des unter den Stiften liegenden mitgeführten Rahmens sofort aus der Maschine herausgehoben werden können.
Der Rahmen kann dabei als Trockenständer für die Stifte dienen und eine Beschädigung der frischen Politur durch frühzeitiges Angreifen verhindern. Die Maschine mit der neuen Einrichtung ist in Fig. 1 bis 3 in einem Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Fig. ι läßt einen Querschnitt durch das Oberteil der Maschine erkennen, während
Fig. 2 den Werkstückschlitten im Grundriß darstellt und
Fig. 3 einen Einsatzrahmen im Schaubilde zeigt.
Auf dem Maschinentische 10 sind die gegenüberliegenden Wangen 1, 2 befestigt, auf denen der durch die mittels Traversen 7 miteinander verbundenen gezahnten Leisten 3, 4 gebildete Rechen gelagert ist.
Der Antrieb dieses Rechens oder Schlittens erfolgt durch eine Spindel 8, die in einer Nuß der Zahnleistenverbindungstraverse 7 liegt und durch die Scheibe 9 derart angetrieben wird, daß der Schlitten eine hin und her gehende Bewegung erhält.
Die Bahn 5, 6, auf welcher die Stifte 16 mit ihren Kopfenden aufliegen, ist nach der Mitte des Schlittens schräg abfallend ausgebildet.
Zur Bearbeitung der Stifte 16 ist ein in der Längsrichtung derselben hin und her geführter Polierballen 12 vorgesehen, der an der Schubstange 13 sitzt.
Die Zahnung der Leisten 3, 4 ist stellenweise unterbrochen (19, 20), so daß zwischen je einer Serie Zähne eine Brücke bzw. ein freier Raum entsteht, durch welchen die einzelnen, in dem Rechen liegenden Bleistiftserien voneinander getrennt sind.
Zum Einsetzen der Bleistifte 16 in die Zahnung 17, 18 des Rechens 3, 4 dient ein mit gegenüberliegenden Auskerbungen 21 ausgestatteter Rahmen 11, auf welchen die zu polierenden Bleistifte serienweise parallel nebeneinander eingelagert werden. Damit der Ein-Satzrahmen jederzeit unter der betreffenden Bleistiftserie liegt und beim Anheben desselben die ganze Serie wieder auf dem Rahmen zu liegen kommt, sind gegenüberliegend an den Zahnleisten 3, 4 des Maschinenschlittens in entsprechendem Abstande Stützen 14, 15 vorgesehen, deren untere Enden nach einwärts
und gegeneinander angebogen sind, so daß
. der Rahmen ii beim Einsetzen der Stifte und weiteren Senken auf die abgebogenen Enden zu stehen kommt und bei Bewegung des Schlittens stets mitgeführt wird.
Die besondere Ausführungsform der Haltevorrichtungen zur Mitnahme des Rahmens an dem Werkstückschlitten ist nebensächlich, wesentlich dagegen, daß jeder Rahmen beim ίο Gange der Maschine unter seiner Bleistiftserie liegt und jede Bewegung des Schlittens bzw. der eingelagerten Bleistiftserie mitmacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bleistiftpolier- und Schachtelmaschine, in welche die zu bearbeitenden Stifte Serienweise unter Anwendung von Rahmen eingesetzt und entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hin und her gehenden Werkstückschlitten Haltevorrichtungen (14, 15) vorgesehen sind, durch welche der bzw. die eingesetzten Rahmen jeweils mit dem Werkstückschlitten geführt werden und stets unter der eingelegten Bleistiftserie liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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