DE246648C - - Google Patents

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DE246648C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/02Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor
    • E03D5/022Operating automatically

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 246648 KLASSE 85 h. GRUPPE
G. μ. β. H. in DRESDEN.
Spülvorrichtung für Reihensitz- und -stehaborte.
Zusatz zum Patent 241131 vom 10. März 1911.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1911 ab. Längste Dauer: 9. März 1926.
Das Patent 241131 behandelt eine entsprechend dem Ansteigen der Abfallstoffe im Sammelrohr absetzend wirkende Heberspülvorrichtung, bei der nach der Hauptspülung mit dem Restwasser und dem frischen Zulaufwasser des Spülkastens eine Nachspülung und Bewässerung des leergesaugten Sammelrohres stattfindet.
Die vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausbildung einer derartigen Einrichtung für solche Anlagen, bei denen wegen der Frostsicherheit entweder .der Spülkasten möglichst wasserleer ist, oder aber, wie z. B. bei Pißständen, das Speiserohr unmittelbar mit dem Spülrohr verbunden wird, so daß überhaupt kein Spülkasten vorhanden ist.
Die Erfindung besteht darin, daß an frostfreier Stelle der bekannte Nachfüllheber aus einem besonderen, bei der Speisung der Spülleitung durch einen Nebenauslauf mitgefüllten Gefäß saugt, sobald er bei der Spülung durch ihm zugeleitetes Spülwasser überflutet wird. Ist das Sammelrohr genügend aufgefüllt, so wird der Heber wie im Hauptpatent selbsttätig belüftet.
In Fig. ι und 2 ist eine Reihenabortanlage mit der neuen Bewässerungsvorrichtung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Auf dem Sammelrohr α stehen in bekannter Weise die an die Spülleitung b angeschlossenen Becken. Die Einleitung der Spülung erfolgt in bekannter Weise.
Der frostfrei aufgestellte Behälter c wird durch einen Nebenauslauf d von der Speiseleitung e gefüllt, wenn das Ventil f der Speiseleitung durch ein mit dem Steuerhebel des Speiseventils f verbundenes Gefäß g geöffnet ist, das durch Überlauf der ansteigenden Abfallstoffe im Sammelrohr gefüllt und dadurch zum Senken gebracht wurde. Das Ventil f wird von dem gefüllten Hängegefäß so lange offen gehalten, bis nach erfolgter Spülung und Leersaugung des Sammelrohres der Heber in dem Hängegefäß — in nicht dargestellter Weise — angeregt wird und das Gegengewicht am Steuerhebel des Ventil f schließt.
In dem Behälter c steht der Nebenheber h, der durch Überflutung in Wirkung gebracht wird, wenn die Spülung erfolgt und durch das von der Spülleitung abgeleitete Rohr i (Fig. 1) dem Nebenheber plötzlich viel Wasser zugeführt wird. Wenn die Spülung ausgesetzt hat und das Sammelrohr leergesaugt ist, saugt der Nebenheber noch immer das Frischwasser aus dem Behälter c heraus. Damit der Heber h leichter überflutet wird, ist in dem Behälter c durch eine Wand mit unterem Durchlauf ein Nebenraum für den Heber abgeteilt.
Die Überflutung des Hebers kann anstatt durch das Nebenrohr i durch das von dem
Spülheber η aus dem Spülkasten abgezweigte Entlüftungsrohr m erfolgen (Fig. 2). Das Entlüftungsrohr m ist am unteren Ende durch einen Wasserverschluß verschlossen. Beim Füllen des Spülkastens wird in dem Heber und Luftrohr m die Luft zusammengepreßt, bis der Überdruck das Verschlußwasser herausdrückt. Dadurch wird der Heber η entlüftet, und die Spülwirkung erfolgt. Bei dieser Spülwirkung fließt auch Spülwasser durch das Luftrohr m ab.
Wenn, wie z. B. bei Pißständen, kein besonderer Spülkasten vorhanden ist, so ist das Speiserohr e unmittelbar mit der Spülleitung b verbunden, so daß der Pißstand unmittelbar von der Speiseleitung so lange gespült wird, wie das Ventil f durch das Steuergefäß g offen gehalten wird.
Um das Wasser in regelbaren Mengen in das Sammelrohr zu leiten, ist wie bei dem Hauptpatent der Nebenheber mit einer Belüftungsleitung k verbunden, deren Ventil durch einen Schwimmer I bei bestimmter Spiegelhöhe im Sammelkanal geöffnet wird, wodurch das Nachfüllen unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spülvorrichtung nach Patent 241131 für Reihensitz- und -stehaborte mit Leersaugung des Sammelrohres und Nachfüllung durch einen selbsttätig belüfteten Heber, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachfüllheber (h) aus einem frostfrei verlegten Gefäß (c) saugt und ein Nebenauslauf (d) der Steigleitung (e) dieses speist, und daß ein solcher (i oder m) der Spülleitung (b) oder des Spülhebers (n) den Nachfüllheber (h) überflutet. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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