AT131364B - Einrichtung zum Verhindern des Zurücktretens von Unrat in die Frischwasserzuleitung von Bidets. - Google Patents
Einrichtung zum Verhindern des Zurücktretens von Unrat in die Frischwasserzuleitung von Bidets.Info
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Description
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Das Zurücktreten von Unrat in die Frischwasserzuleitung bei SpÜlbecken. Abortmuscheln u. dgl. ist dann möglich, wenn etwa durch eine Verstopfung der Abflussleitung das Schmutzwasser bis zur Eintrittsöffnung des Behälters ansteigt, hierauf aus irgendeinem Grunde das Hauptventil des Frischwassersteigstranges, etwa im Keller des Hauses, abgesperrt und sodann unterhalb des verstopften Beckens Frise, hwasser der Leitung entnommen oder das Entleerungsventil des Steigstranges geöffnet wird. In diesem Fall entsteht in der Leitung eine Saugwirkung, welche den Unrat des verstopften Behälters in die Frisehwasserleitung einsaugt. Zum Verhindern dieses gesundheitsgefährlichen Umstandes wurden z.
B. Rückschlagventile in die Leitung eingebaut, weiche sich jedoch, da sie nur selten benötigt werden, beim Durchfluss des Frischwassers durch Kesselstein od. dgl. im Verlauf der Jahre verlegen und dadurch im Bedarfsfall praktisch unwirksam bleiben.
Man hat auch bei Abortanlagen bereits zur Verhinderung dieses Umstandes offene Luftdüsen in das Spülwasserzuleitungsrohr eingebaut, welche die geschlossene Rohrleitung unterbrechen und dadurch beim Auftreten der Saugwirkung in der Rohrleitung Frischlauft ansaugen, ohne den Unrat in
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Becken abfliesst. Der für die Unterdusche von Bidets erforderliche Druck gestattet daher die Verwendung derartiger Einrichtungen nicht, wiewohl gerade an der Stelle der Einmündung der Unterdusehe die Gefahr des Rücksaugens in die Frischwasserzuleitung am grössten ist. da die Mündung der Druckleitung für die Unterdusche in der Regel an der tiefsten Stelle des Beckens angeordnet ist. demnach auch im nichtverstopften Zustand des Beckens dauernd von Schmutzwasser bedeckt ist.
Erfindungsgemäss wird die erforderliche Sicherung der Frischwasserzuleitung dadurch erwirkt,
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schnitt durch die mit der Luftdüse verbundene Mischbatterie dargestellt, während Fig. 2 die Gesamtanlage (Rohrleitung und Becken) im Längsschnitt darstellt.
Die aus dem Steigstrang der Frischwasserzuleitung abzweigenden Zuleitungsrohre 1 für Warm-
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saugens Luft in der Richtung des Pfeiles p der Fig.] ansaugen und dadurch ein. Anfsteigen des urates aus dem Becken B verhindern. Die Einrichtung hat jedoch den Nachteil, dass durch die Öffnung der Leitung 3 an der Düse 9 der hydrostatische Druck des Wassers verlorengeht, da unterhalb der Düse nur Atmosphärendruck herrscht und daher das Wasser durch die Rohrleitung J nur durch sein Eigengewicht und die ihm innewohnende lebendige Energie dem Beeken B durch Öffnungen 5" in üblicher Weise zugefÜhrt wird.
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des Pfeiles pi genügend Luft in die Leitung 6 tritt, um das Aufsteigen des Schmutzwassers zu verhindern.
Das durch das Rohr 10 aus der Leitung 6 abfliessende Wasser wird durch das Rohr 5 auch dem Becken B zugeführt, es behindert daher weder den Betrieb noch beeinträchtigt es die Duschewirkung, da es durch das Rohr S sofort wieder dem Kanal zugeführt wird. Um die Verstopfung der feinen Bohrung des Rohres M zu verhindern sowie ein Ausspritzen des Druekwassers aus der Düse in den Raum zu vermeiden, werden die Lufteintrittsöffnungen 5'des Rohres 5 in bekannter Weise durch eine etwa glockenförmige Kappe 11 seitlich abgeschirmt. Die Kappe kann auch an ihrem Ul1terrande geschlossen sein und seitlich gegenüber den Sehlitzen 5'am Umfang versetzte Luftzutrittsöffnungen aufweisen.
Die Düse zusammen mit dem Verbindungsrohr 10 wird mit der Batterie 3 verbunden und letztere in bekannter Weise so hoch an der Wand W des Baderaumes befestigt, dass auch im Falle einer Verstopfung des Beckens B das aufsteigende Schmutzwasser niemals bis zum Mündungsrand der Düse 9 bzw. der Mündungsstelle des Rohres 10 in die Kammer 5 gelangen kann. Unter Kammer wird hiebei der Raum im Hauptrohr 5 oberhalb des Beckens bis zur Batterie verstanden.
Mit den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art hat daher der Erfindungsgegenstand den Vorzug gemeinsam, ohne Verwendung bewegter Teile das Rücksaugen von Unrat mit Sicherheit zu vermeiden, wogegen er diesen gegenüber den Vorzug aufweist, auch unter hydrostatischem Druck stehende Leitungen
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für den Betrieb des Bidets in Kauf nehmen zu müssen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Verhindern des Zurüektretens von Unrat in die Frischwasserzuleitung von Bidets unter Verwendung einer an die Frisehwasserzuleitung für den Lufteintritt beim Auftreten einer Saugwirkung zwisehengesehalteten offenen Düse, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleitung (6) für die Unterdusche (7) des Bidets (B) mit der Düsenkammer im Hauptzuleitungsrohr (5) zweckmässig durch ein enges Rohr (10) verbunden ist. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT131364T | 1931-04-13 |
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|---|---|
| AT131364B true AT131364B (de) | 1933-01-25 |
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| AT131364D AT131364B (de) | 1931-04-13 | 1931-04-13 | Einrichtung zum Verhindern des Zurücktretens von Unrat in die Frischwasserzuleitung von Bidets. |
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- 1931-04-13 AT AT131364D patent/AT131364B/de active
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