DE246606C - - Google Patents

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DE246606C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/04Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents combined with specific additives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246606 -; KLASSE 8«. GRUPPE
in CREFELD.
Zur Reinigung schmutziger und fleckiger Gewebestoffe verwendet nian allgemein Benzin oder andere Kohlenwasserstoffe, denen man zur Erhöhung des Wascheffektes benzinlösliche Seife zusetzt. Diese Benzinseifen sind aber in Wasser nicht löslich und können bei feuchter Garderobe das Grauwerden weißer Garderobe nicht verhindern. ' Auch die Zuhilfenahme des Ammoniakgases kann dieses Verfahren nicht
1.0 brauchbarer machen, da bei der gleichzeitigen Reinigung von wollenen und baumwollenen Geweben die Wolle leidet und ihre klare, : weiße Farbe vernichtet wird.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren beseitigt die erwähnten Nachteile.
. Gemäß der Erfindung wird einer Mischung von Seife und Tetrachlorkohlenstoff Essigsäureäthyläther in bestimmtem Verhältnis zugesetzt und von dieser Mischung, die spezifisch
so schwerer wie Benzin ist, dem Waschbenzin beim üblichen Anbürstverfahren ein bestimmter Prozentsatz zugesetzt. Zweckmäßig setzt man zu 101 Benzin etwa V4 1 dieser Mischung zu. Eine vollständige Vermischung mit dem Benzin findet nicht statt, es teilen sich nur die überschüssigen Oleate dem Anbürstbenzin mit und erweichen so Ölfarbe, Teer, verharzte Fette usw. Der Rest der Anbürstflüssigkeit wird der Waschmaschine zugesetzt und verrichtet hier folgende Arbeit: Durch den entgegengesetzten Lauf der Waschmaschine bedingt, teilt sich die zugesetzte Mischung in kleine Perlchen und haftet nun an der schon eingeweichten, Wasser enthaltenden Faser der
Gewebe, wo sie hier wirkt wie Seife und Wasser. Man läßt die Maschine etwa 1J2 bis ',.-3/„ Stunden arbeiten und spült in reinem Ben-, zin auf die übliche Weise. Je feuchter die : Garderobe durch Witterungseinnüsse geworden, desto intensiver ist die Reinigung. Wie schon beim Zusatz von benzinlöslichen Seifen die Explosivität des. Benzins durch elektrische Zündung verringert wird, so wird sie durch Zusatz der vorbeschriebenen Mischung. fast gänzlich aufgehoben.
Es ist bereits bekannt, Tetrachlorkohlenstoff, Mineralöle und ähnliche organische Substanzen mittels Lösungen von Seifen und Sulfoseifen wasserlöslich zu machen. Auch wurde Essigäther bereits bei Fleckenreinigungsmitteln verwendet. Durch die vorliegende Erfindung ist es jedoch gelungen, eine Flüssigkeit von hoher Wasch-.und Reinigungskraft ■ herzustellen, die sowohl in Benzin wie auch ■. in Wasser löslich ist. Dadurch wird ein wichtiger technischer Fortschritt erzielt; denn es ist nunmehr möglich, durch Zugabe des neuen Präparats zum Benzinbad die naß vorbehandelte bzw. detachierte. Wäsche direkt mit Benzin zu reinigen und dadurch einen Grad der Reinheit zu erzielen, der bisher auf diesem einfachen Wege nicht zu erreichen war.
Die im Handel befindlichen Benzinseifen, welche die Reinigungskraft des Benzins erhöhen sollen, lösen sich wohl in Benzin, nicht aber in Wasser; sie ermöglichen es also dem Benzin nicht, in ein feuchtes Gewebe einzu-

Claims (1)

  1. ' dringen.. Dadurch, daß das neue Präparat sich in Wasser löst, nimmt es das Wasser aus dem Gewebe heraus und ermöglicht es dem Benzin, in die Faser einzudringen und seine reinigende Wirkung auszuüben.
    : Ραϊεντ-Anspruch: . .
    ,·. ' ".■■■ Verfahren zum Reinigen von Gewebe-' ■■ stoffen auch in feuchtem Zustand mittels flüchtiger Fettlösungsmittel, z.B. flüchtiger Kohlenwasserstoffe, wie Petroleumbenzin, Steinkohlenbenzin, Ligroin, Petroleum u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß den Fettlösungsmitteln noch ein Gemisch von in., bekannter Weise durch Seifen oder Sulfoseifen wasserlöslich gemachtem Tetrachlorkohlenstoff oder dessen Homologen mit Essigäther zugesetzt wird. ;
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