DE246261C - - Google Patents

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DE246261C
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DE
Germany
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switch
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lock
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pressure piece
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 201 GRUPPE
Vorrichtung zum Verschließen von Weichenzungen.
Patentiert im Deutschen Reiche Lvom 29. Juni 1911 ab.
Die Erfindung betrifft die Verriegelung einer
Weiche durch ein Weichenschloß, das in der Nähe der Backenschienen angeordnet ist und dessen Riegel sich in der Verschlußlage hinter eine Zunge legt und diese festhält.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Riegel an einer quer zu den Schienen liegenden Schwungwelle befestigt ist und beim Drehen der Welle abwechselnd gehoben und
ίο gesenkt wird. In seiner oberen Stellung sperrt er die Weiche, in seiner unteren gibt er sie frei. Zugleich mit dem Riegel, aber in umgekehrter Weise, kann ein Druckstück bewegt werden, das in seiner tiefsten Stellung von den Radflanschen eines vorüberfahrenden Zuges nicht getroffen wird und so anzeigt, daß der Riegel angehoben und die Weiche verriegelt ist. Treffen die Radflanschen das Druckstück, so ist das ein Zeichen, daß die Weiche
ao nicht verschlossen war. Die- Drehung der Welle wird durch Bewegen einer Gewindetrommel bewirkt, die das andere kurbelartig gebogene Ende der Welle hebt oder senkt.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Aufriß dar.
Fig. 2 ist die Oberansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie z-z der Fig. 1 und 2.
Fig. 4 zeigt den Weichen schlüssel.
Die Riegel Vorrichtung besteht aus einer Stange b, die an dem einen Ende einen Riegel t und an dem anderen Ende ein als Fühlschiene dienendes Druckstück p trägt. Die Stange b ist an einer senkrecht zu ihr gerichteten drehbaren Achse e befestigt, die in den Lagern c und d ruht. Von den Lagern ist das eine, c, auf der Unterlagplatte / der Schiene k oder am Schienenfuß je nach dem Weichensystem befestigt, während das zweite Lager d mittels Schrauben auf der Holzunterlage m aufgeschraubt ist.
Die Achse β ist mit ihrem fußförmig erweiterten einen Ende I an der Stange b befestigt, während ihr anderes Ende winkelförmig gebogen ist und den Arm η bildet, der in einem gewindeförmigen Schlitz einer Schloßtrommel h geführt wird. Die Trommel h kann mittels eines Schlüssels 0 um ihre Achse q gedreht werden, die in einer auf der Holzunterlage m befestigten Platte s gelagert ist.
Das Lager d und die Schloßtrommel h sind durch einen mittels Schrauben an der Holzunterlage m befestigten Deckel u abgedeckt, der mit einem Schlüsselloch versehen ist. Die Schloßtrommel ist so eingerichtet, daß der Schlüssel 0 nur dann aus dem Schloß gezogen werden kann, wenn die Trommel in ihrer Schließstellung ist. Um das Eindringen von Staub, Schmutz oder Regen zu verhindern, ist das Schlüsselloch mit einem drehbaren oder aufklappbaren Schlüssellochdeckel υ versehen.
Die Unterlagplatte s trägt einen Anschlagstift f, um die Drehung der Schloßtrommel h zu begrenzen. An dem unteren Teile des Deckels u ist ein Anschlagstift i befestigt, der das Aufsteigen der Schloßtrommel h verhindert. Eine Feder r verhindert eine Drehung der Schloßtrommel h bei Erschütterungen durch den vorbeifahrenden Zug.
Die Achse β ist in der Nähe der Lager c, d mit Bunden versehen, die den Abstand der
Stange b zu der Schiene k und der Weichenzunge α stets gleichhalten, außerdem sichert noch eine Führung g die Stellung des Druckstückes p zur Schiene.
Bei gewöhnlicher Stellung der Vorrichtung verhindert der Riegel t jegliche Bewegung der Weiche, und die nach unten bewegte Fühlschiene p erlaubt den freien Durchgang der Radflansche. Wenn nun durch eine Drehung
ίο der Welle e die Stange b gedreht wird, senkt sich der Riegel / und gibt die Zungen zum Umstellen frei. Dagegen steigt das Druckstück p bis zur oberen Höhe des Schienenkopfes, so daß kein Radflansch darüber fahren kann, ohne es niederzudrücken und dadurch die Vorrichtung unbrauchbar zu machen.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschließen von Weichenzungen, bei der der Riegel durch ein Weichenscfiloß bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (t) und ein mit ihm verbundenes Drückstück (p) an dem einen Ende einer quer zu den Schienen liegenden Schwungwelle (e) befestigt sind, deren anderes kurbelartig umgebogenes Ende (n) beim Schließen des Schlosses gehoben oder gesenkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wellenende (n) durch eine von dem Schlüssel (0) gedrehte Gewindetrommel (h) geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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