DE333414C - Statistische Tabelliermaschine - Google Patents

Statistische Tabelliermaschine

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DE333414C
DE333414C DE1917333414D DE333414DD DE333414C DE 333414 C DE333414 C DE 333414C DE 1917333414 D DE1917333414 D DE 1917333414D DE 333414D D DE333414D D DE 333414DD DE 333414 C DE333414 C DE 333414C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/04Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by rack-type printers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

  • Statistische Tabelliermaschine. Die Erfindung bezieht sich auf statistische Tabelliermaschinen, mit denen die Angaben, die durch die -in bestimmter Anordnung hergestellten Löcher in Karten dargestellt sind, tabellenartig aufgezeichnet und summiert werden. Bei den jetzt in Gebrauch befindlichen Maschinen dieser Art muß die Maschine jedesmal, wenn eine Gruppe von Angaben in Tabellenform aufgeschrieben ist und summiert werden soll, stillgesetzt werden und der Bedienende muß besondere Handhabungen treffen. Nach der Erfindung werden diese besonderen Handhabungen überflüssiggemacht. Zudiesem Zweck wird ein besonders gestalteter Stift im Stiftkasten vorgesehen, der beim Abfühlen der Karte je nach der Größe des an der betreffenden Stelle hergestellten Loches mehr oder weniger weit durch die Karte hindurchtritt und dadurch entweder die Maschine stillsetzt oder die Addition und die Aufzeichnung der Summen aus den bis dahin tabellierten Angaben veranlaßt. Man braucht also nur -an den betreffenden Stellen in den Kartenstapel Karten mit den geeigneten Löchern einzulegen, um vollkommen- selbsttätig das Ziehen der Summe oder die Stillsetzung der Maschine herbeizuführen.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen erläutert, die eine Ausführungsform darstellen. Fig. i zeigt eine Seitenansicht einer entsprechend eingerichteten Tabelliermaschine; Fig. 2, 3 und 4 sind in vergrößertem Maßstab gezeichnete Ansichten von Einzelheiten, die die Vorrichtung in drei verschiedenen Lagen darstellen; Fig. 5 ist, wiederum in vergrößertem Maßstab, eine Einzelheit der in den Fig. 2 bis 4. dargestellten Teile und Fig. 6 und 7 sind Teilansichten einer Summen- und einer Stoppkarte.
  • Die Maschine ist in einem Rahmen i aufgebaut und besitzt einen Kartenbehälter 2, in dem die Karten übereinander aufgeschichtet sind und aus dem sie, eine nach der anderen, zwischen die Platten 3 und q. befördert werden, wo sie mit den Stiften 5 des in der üblichen Weise angeordneten Stiftkastens zusammenwirken und so die Sektoren 6 einstellen, die die Rechenmaschine antreiben. Um die Summierungsvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, ist die Welle 7 vorgesehen. Auf dieser ist ein Hebel 8 befestigt, der mittels einer Stange _= auf den Vorsprung g eines Armes =o wirkt. Ein Stift 12 -dient sowohl als Stoppstift wie als Summenstift. Er umfaßt einen dickeren Unterteil 13 und einen dünneren Oberteil 1q.. Beide sind voneinander getrennt durch einen Kopf 15, dessen Durchmesser größer ist als derjenige des dickeren Teils 13. Ein ähnlicher Kopf 16 ist eine kurze Strecke unterhalb des freien Endes des Oberteiles 14 des Stiftes angebracht. Der dickere Teil 13 ist in einer entsprechenden Öffnung des Bodens 17 des senkrecht hin und her gehenden Stiftkastens 18 geführt, der dünnere Oberteil 1q. in einer entsprechenden Öffnung des Deckels ig dieses Stiftkastens. Der Kopf 15 sitzt zwischen den Platten 17 und ig, so daß er ein völliges Herausgleiten des Stiftes aus seinen Führungen verhindert. Auf ihn stützt sich eine Feder 2o, die anderseits auf der Bodenplatte 17 des Stiftkastens aufliegt. Sie sucht den Stift zu heben. Der dünnere Teil 14 des Stiftes ragt durch Löcher 21: und 22 in den Platten 3 und 4 (den Führungsplatten für die Karten) hindurch (Fig. 4), diese Löcher sind groß genug, um den Kopf 16 hindurchgehen zu lassen.
  • Das untere Ende des dickeren Teiles 13 des Stiftes ist mit einer Durchbohrung 23 versehen (Fig. q.), durch die der Ansatzstift 24 des Lenkers 25 ragt. Dieser letztere ist an dem freien Ende des Armes 26 eines Winkelhebels 27 angelenkt, der seinerseits am Rahmen i gelagert ist. Sein anderer Arm 28 läuft mit einer Reibungsrolle 29 in einer Kurve 3o einer Daumenscheibe 31. Das freie Ende des Ansatzstiftes 24 kann, wenn der Stift i2 sich in seiner höchsten Stellung befindet, in Eingriff mit einem Kopf 32 treten, der auf einer Stellstange 33 sitzt. Diese, die von außen her mittels Handgriff verstellt werden kann, ist mit dem am Schaltergehäuse 34 befestigten Ausschalter verbunden, so daß, wenn ihr Kopf 32 von dem Stift 24 getroffen und dadurch zurückgeschoben wird, die Tabelliermaschine ausgeschaltet und dadurch stillgesetzt wird, während in bekannter Weise der Schalter auch von Hand aus- und eingerückt werden kann.
  • Der vorerwähnte Arm io ist, außer mit dem Arm g, noch mit einem Arm 35 versehen, ferner mit einer Verbindungsstange 36 (Fig. 5). Der Arm g erstreckt sich aufwärts, in einem Winkel zur Richtung des Armes 35, der letztere wiederum trägt einen aufwärts gerichteten Fortsatz 37 mit einem Anschlag 38, der sich gegen die Verbindungsstange 36 hin erstreckt. Der Arm io ist drehbar am Rahmen i gelagert, und zwar am freien Ende des Armes 35. Der Lenker 25, an dem der Ansatzstift 24 befestigt ist, besitzt am 'anderen Ende eine Öffnung 39, durch die der Fortsatz 37 des Armes g hindurchgeht, so daß ein Teil 39' des Lenkers 25 mit dem Anschlag 38 des Fortsatzes 37 zusammenwirkt sowie mit den beiderseits des Anschlages 38 liegenden Teilen des Fortsatzes 37.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald eine Karte G (Fig. 2), in der keine mit den Löchern m und 22 der Platten 3 und 4 übereinstimmendeLochungen sich befinden,zwischen diese Platten gelangt, wird. der Stift i2, wenn er beim Hochgehen des Stiftkastens z8 angehoben wird, von der Karte zurückgehalten, der Teil 39' des Lenkers 25 kommt in eine Linie mit dem über dem Anschlag 38 liegen- _ den Teil des Fortsatzes 37 und der Ansatzstift 24 bleibt außer Eingriff mit dem Kopf 32 der Stellstange 33. Wird demgemäß nun dem Winkelhebel o-7 eine Schwingung erteilt und demnach dem Lenker 25 eine Verschiebung, so nähert sich der Teil 39' demjenigen Teil des Fortsatzes 37, der über dem Anschlag 38 liegt, ohne daß er mit 37 in Eingriff kommt.
  • Soll eine Summe gezogen werden, so wird eine Karte T in die Maschine eingeführt, also eine solche, die mit dem kleinen Loch gemäß Fig. 6 versehen ist. Dieses kommt in Übereinstimmung mit den Löchern 21 und 22 der Platten 3 und 4 und gestattet beim Hochgehen des Stiftkastens dem oberen Teil 14 des Stiftes i2 den Durchgang so lange, bis der Stift durch das Auftreffen des Kopfes 16 auf die Karte T zurückgehalten wird (Fig. 3). In dieser Stellung befindet sich der Teil 39' des Lenkers 25 in einer Linie mit dem Anschlag 38 und demgemäß wird, wenn der Lenker 25 eine Verschiebung erfährt, der Arm io um sein Gelenk am Rahmen i geschwungen. Dadurch wird auch der Arm g abwärts geschwungen und zieht auch den Lenker ii abwärts (Fig. i), so daß durch den Arm 8 die Summiervorrichtungswelle 7 einen Antrieb erfährt und durch die Rechenmaschine die Sümmierung erfolgt.
  • Sobald endlich eine Stoppkarte S mit dem größeren Loch (Fig. 7) in die Maschine gelangt, kann beim Hochgehen des Stiftkastens der Stift 12 auch mit dem Kopf _i6 durch die Karte hindurchtreten, so daß der Stift in seine höchste, durch den Kopf 15 bestimmte Lage gelangt (Fig. 4). In dieser befindet sich der Ansatzstift 24 des Lenkers 25 in Eingriffsstellung in bezug auf den Köpf 32 der Stellstange 33 und der Teil 39' in einer Linie mit demjenigen Teil des Fortsatzes 37, der unter dem Anschlag 38 liegt. Demgemäß wird, sobald der Lenker 25 verschoben wird, die Stellstange 33 bewegt und die Maschine wird ausgeschaltet, während der Teil 39' sich dem Fortsatz 37 nähert, ohne mit ihm in Eingriff zu treten.
  • Die Erfindung ist unter Umständen auch anwendbar auf Maschinen, bei denen es sich nicht sowohl um das tabellenartige Aufschreiben der einzelnen, auf den Karten durch Lochungen angegebenen Beträge, als vielmehr um das Addieren derselben handelt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRTf cHE i. Statistische Tabelliermaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung eines besonderen Fühlstiftes, der dadurch nach Wahl entweder als Summen- oder als Haltstift wirkt, daß er je nach Anordnung des zugehörigen Kartenloches um eine kleinere oder eine größere Strecke -durch die Karte hindurchtritt und je nach dem Betrag dieser Bewegung entweder die Antriebsorgane für die Addition und'Aufzeichnung der Summe der bis dahin tabellierten Angaben antreibt oder aber die Ausrückvorrichtung der Maschine beeinflußt.
  2. 2. Statistische Tabelliermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Stiftkasten geführte Summen- und Haltstift (r2) mit zwei Anschlagköpfen (16, 15) versehen ist, deren erster (16) ihn an der Karte zurückhält, wenn diese an der betreffenden Stelle ein kleines Loch aufweist (Karte T, Fig. 6), und deren zweiter (15) ihn erst an einer Führungsplatte (i9) des Stiftkastens festhält, wenn die Karte ein so großes Loch enthält (Karte .S, Fig. p), daß der erste Anschlagkopf (16) hindurchtreten konnte:
  3. 3. Statistische Tabelliermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Maschinengetriebe hin und her bewegter Hebel (25) mit dein Summen- und Haltstift (12) so gekuppelt ist, daß er je nach der höheren oder tieferen Lage des Stiftes entweder in eine für den Antrieb der Ausrückvorrichtung (32, 33) de' Maschine oder für den Antrieb der Summiervorrichtung (7, 8, g, io, x=) wirksame Lage gebracht wird.
DE1917333414D 1915-11-10 1917-04-06 Statistische Tabelliermaschine Expired DE333414C (de)

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US (1) USRE18727E (de)
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FR2524656A1 (fr) * 1982-04-01 1983-10-07 Essilor Int Monture de lunettes a liens souples

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FR483356A (fr) 1917-06-29
USRE18727E (en) 1933-01-31
GB102150A (de) 1917-10-11

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