DE2503017B2 - Farbbandhubvorrichtung für Schreibo.dgl. Maschinen - Google Patents

Farbbandhubvorrichtung für Schreibo.dgl. Maschinen

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/10Ink ribbons having arrangements to facilitate threading through a machine

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbbandhubvorrichtung an einer Schreib- oder dergl. Maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist häufig erwünscht, unterschiedliche Arten von Farbbändern in einer Schreibmaschine zu verwenden, z. B. ein Gewebeband und ein Kohleband. Solche unterschiedlichen Bänder werden durch die Farbbandgabel mit unterschiedlichen Bandvorschubbewegungen geführt Ein Gewebeband wird üblicherweise zwischen ^ zwei Spulen befestigt und durch die Farbbandgabel dadurch vorgeschoben, daß das Farbband auf eine der Spulen aufgewickelt wird, bis die Spule voll ist, worauf dann die Aufwickelbewegung reversiert wird, so daß das Farbband auf die andere Spule zurück aufgewickelt wird; die Umkehr der Wickelbewegung wird fortgesetzt, bis das Farbband verbraucht ist und ausgewechselt werden muß. Im Gegensatz zu einem Gewebeband ist das Kohleband nur einmal verwendbar und wird auch nur einmal durch die Farbbandgabel geführt, indem das M Band von einer Vorratsspule abgewickelt und auf eine Aufnahmespule aufgewickelt wiM, von wo sie später entfernt wird. Um eine größere Ausnutzung eines Kohlebandes zu erzielen, kann das Band jedoch durch die Farbbandgabel mit einer Geschwindigkeit vorgeschoben werden, die kleiner ist als die des Gewebebandes, und das Band kann in aufeinanderfolgend unterschiedliche Höhenstellungen an der Druckstelle gebracht werden, damit das Druckelement einen Abdruck auf eng benachbarten, jedoch .unterschiedlichen Stellen des Farbbandes ausfuhrt
Aus der DE-OS 16 11 468 ist eine Farbbandeinrichtung mit einem auf der Schreibmaschine angeordneten Unterteil, das eine Bandhebeantriebsvorrichtung aufweist, die mit einem als unten offene Farbbandkassette ausgebildeten Oberteil zum Zwecke des Farbbandhubes in Antriebsverbindung steht bekannt, wobei der obere Teil mit dem unteren Teil so gekoppelt ist, daß er aus der Arbeitsstellung in eine Ladestellung bewegbar ist Das Laden der Kassette mit einem neuen Farbband wird durch Umwenden der Kassette vorgenommen. Bei einer Farbbandeinrichtung dieser Art muß das Oberteil vollständig von der Maschine entfernt werden, damit das Band gewechselt werden kann. Dies macht erforderlich, daß nach dem Einsetzen neuer Bänder in das Oberteil letzteres auf dem Unteneil befestigt werden muß, was sehr sorgfältig zu geschehen hat damit die Teile einwandfrei ausgerichtet sind.
Des weiteren ist nit der DE-OS 22 39 116 vorgeschlagen worden, eine Farbbandeinrichtung, die ebenfalls mit einem die Antriebsvorrichtung enthaltenden Unterteil und einem abnehmbaren bzw. für die Bereitstellung verschiedener Farbbandarten unten offenen Oberteil versehen ist mit einer beweglichen, d. h an der Kassette schwenkbaren Hubvorrichtung zu versehen. Auch bei diesem bekannten Vorschlag muß das Oberteil vollständig von der Maschine entfernt und an dem Unterteil wieder sorgfältig befestigt werden.
Beiden bekannten Ausführungen ist gemeinsam, daß Schwierigkeiten in der Handhabung beim Herausnehmen und Einsetzen der Bändpr in die Oberteile auftreten, da die Bänder vollständig von der Maschine abgenommen werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Farbbandhubvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei der das Aufsetzen des Oberteiles auf das betreffende Unterteil bzw. das öffnen des Oberteils einfach und sicher zu bewerkstelligen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspmchs ί gelöst.
Ausbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit dem erfindungsgemäßen Vorschlag wird das Uberteil mit dem Unterteil zur Erzielung einer geführten Bewegung aus der Betriebsstellung in die Ladestellung gekoppelt und es werden die bei den bekannten Einrichtungen auftretenden Handhabungsschwierigkeiten beim Herausnehmen und Einsetzen der Bänder vermieden.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Die Figuren zeigen
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Farbbandhubvorrichtung für eine Schreibmaschine nach vorliegender Erfindung mit getrennten oberen und unteren Teilen, wobei der obere Teil in Betriebsstellung gezeigt ist,
Fig. 2 eins Seitenansicht der Farbbandvorrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Farbbandvorrichtung nach Fig. I, wobei der obere Teil in Füllstellung gezeigt
Fig,4 eine Ansicht des oberen Teiles der Farbbandvorrichtung nach Fig.3, aus der der Farbbandvorschubmechanismus zum Vorschieben eines Gewebefarbbandes gezeigt ist,
Fig.5 eine Seitenansicht der Farbbandvorrichtung, aus der ersichtlich ist, wie dar obere Teil relativ zu der Betriebsstellung bewegt wird,
Fig.6 eine Seitenansicht der Kopplung zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil der Farbbandvorrichtung, wobei dargestellt ist, wie der obere Teil von dem unteren Teil entfernt ist,
F i g. 7 eine Ansicht ähnlich der nach F i g. 6 aus der ersichtlich ist, wie der obere Teil der Farbbandvorrichtung mit dem unteren Teil gekoppelt ist, und '
Fig.8 eine Seitenansicht der Farbbandvorrichtung nach F i g. 1, wobei ein anderer oberer Teil mit einer Bandvorschubanordnung zum Verschieben eines Kohlebandes gezeigt ist
In der Zeichnung und insbesondere in den Fig. 1 —4 ist eine Schreibmaschinen-Farbbandvorrichtung 11 dargestellt, die bei jeder Betätigung eines Typentastenmechanismus (nicht dargestellt) so beaufschlagt wird, daß ein Farbband 13 vorgeschoben und an eine Druckstelle nahe einer Schreibwalze 15 gebracht wird, bevor ein Abdruck eines Druckelementes 17 erfolgt, damit ein nicht dargestelltes Aufzeichnungsmedium, das auf der Schreibwalze 15 abgestützt wird, durch das Druckelement 17 markiert wird. In herkömmlicher Weise kann das Farbband 13 an jedem Ende eines Paares von Spulen 19L, 19/? befestigt sein, und ein Zwischenteil des Farbbandes 13 kann in einem Bandhebeglied 21 der Farbbandanordnung 11 aufgenommen sein, welches auf einem Schlitten 18 längs der Schreibwalze 15 zum Ausdrucken einer Typenzeile beweglich befestigt ist Das Bandhebeglied 21 ist normalerweise nach unten in eine Ruhestellung vorgespannt und die Farbbandanordnung 11 weist eine AntriebsvoTichtung 23 auf, die in Abhängigkeit von der Betätigung eines Typentastenmechanismus arbeitet, damit das Bandhebeglied 21 in eine erhöhte Stellung bewegt wird, damit das Farbband 13 in die Druckstellung gebracht wird. Zusätzlich wird das Band von einer Bandvorschubanordnung 25 (Fig.4) beaufschlagt, damit das Farbband 13 über das Bandhebeglied 21 vorgeschoben wird, wie weiter unten erläutert wird. Der Tvpenhebelmechanimus und andere Teile der Schreibmaschine sind nicht dargestellt, da sie nicht Gegenstand vorliegender Erfindung sind. Ferner sind Teile der Farbbandvorrichtung 11 aus einigen der Figuren weggelassen, um die zeichnerische Darstellung übersichtlicher zu machen.
Das Bandhebeglied 21 weist die Form eines Paares von Armen 211» 21/? auf, die auf entgegengesetzten Seiten des Druckelementes 17 angeordnet sind, wobei herkömmliche Farbbandgabeln 29L, 29/? an den Enden der Arme 21L und 21R in der Nähe der Schreibwalze 15 ausgebildet sind und die Arme 21Z, 21 /? schwenkbar um Schrauben 31L, 31/? abgestützt sind, welche in axialer Ausrichtung miteinander an einem Paar von nach im abwärts gebogenen Armen 33Z, 33/? eines Trägerarmes 35 befestigt sind. Um das Farbband 13 aus der tieferen Ruhestellung in die höhere Druckstellung zu bringen, weist das Bandhebeglied 21 einen nach abwärts stehenden Kopplungsarm 37 mit einem Nocken 38 auf, f>-> der von der Antriebsvorrichtung 23 beaufschlagt wird, welche einen Bolzen 39 besitzt, der in einer Nut 38 aufgenommen wird und von einem Antriebshebel 41 getragen wird, der schwenkbar auf einem nach abwärts gerichteten Arm 43 einer Platte 45 gelagert ist Das Bandhebeglied 21 wird normalerweise von einer entsprechenden Federvorspannvorrichtung in Form einer Feder 47, die zwischen dem Antriebshebel 41 und dem nach unten gerichteten Arm 43 gespannt ist, in die untere Ruhestellung nach abwärts gedruckt Um das Bandhebeglied 21 in die erhöhte Druckstellung zu bringen, weist das andere Ende des Antriebshebels 41 eine Walze 49 auf, die mit einer Oberfläche eines Nockens 51 in Eingriff kommt, und der Antriebshebel 41 wird in der Weise verschwenkt, daß das Bandhebeglied 21 durch die Drehbewegung des Nockens 51 angehoben wird, der auf einer Antriebswelle 53 verkeilt ist, weiche bei jeder Betätigung eines Typentastenmechanismus eine Umdrehung erfährt
Obgleich nicht dargestellt können die Bandspulen 19L, 19Ä für ein Gewebefarbband drehbar in eine Kassette befestigt sein, wobei das Farbband 13 durch entsprechende äußere öffnungen iauft und sich durch die Farbbandgabeln 29L, 29/? bewegt; jede der Bandspulen 19L, 19/? weist eine axiale Bohrung zur Aufnahme von im Abstand angeordneten Spindeln 55L, 55/? der Bandvorschubanordnung 25 auf. Wie in F i g. 4 im einzelnen gezeigt sind die Spindeln 55L, 55/? in axialer Richtung auf entsprechenden Klinkenrädern 57L, 57/? befestigt die drehbar auf dem Trägerarm 35 aufgenommen werden; die Bandspulen 191,19/? können durch eine entsprechende (nicht dargestellte) Vorrichtung drehbar mit den Klinkenrädern 57L, 57/? befestigt sein. Zum Vorschub des Gewebebandes 13 durch die Wandgabeln 291,29/? durch Abwickeln des Farbbandes 13 von einer Spule und Aufwickeln auf der anderen Spule weist die Bandvorschubanordnung 25 ein Schaltklinkenpaar 591, 59/? auf; diese Klinken führen bei jedem Abdruckvorgang eine oszillierende Bewegung aus, damit die Klinkenräder 57L, 57/? schrittweise in Drehung versetzt werden. Die Schaltklinken 59Z, 59/? sind schwenkbar auf einer Steuerplatte 61 befestigt und ge<*en die Klinkenräder 57L, 57R durch Federn 63L, 63/? vorgespannt die zwischen entsprechenden Teilen der Schaltkiinken 59L, 59/? und einem Ansatz 65 auf der Steuerplatte 61 gespannt sind.
Zur Erzielung einer oszillierenden Bewegung, die den Schaltklinken 591, 59/? aufgegeben wird, ist die Steuerplatte 61 gleitend auf dem Trägerarm 35 über Zapfen 67 abgestützt, die sich durch Schlitze 69 in der Steuerplatte 61 erstrecken, und die Steuerplatte 61 weist einen nach abwärts stehenden Arm 71 auf, der antriebsmäßig mit einem Arm 73 des Bandhebegliedes 21 verbunden ist, so daß er in Abhängigkeit von der Bewegung des Bandhtbegliedes 21 gleitet. Die Steuerplane-Sl kann nachgiebig in eine Ruhestellung über eine Feder 75 vorgespannt sein, die zwischen entsprechenden Ansätzen der Steuerplatte 61 und dem Befestigungs-Trägerarm 35 gespannt ist, und bei jeder Betätigung eines Typentastenmechanismus hebt die Antriebsvorriclitng 23 das Bandhebeglied 21 und treibt eine der Schaltklinken 59L, 59/? gegen das zugeordnete Klinkenrad 57L oder 57/?, damit das Band durch die Bandgabeln 29Z, 29/? vorgeschoben wird. Um das angetriebene Klinkenrad 57/, 57/? in der Drehschaltstellung zu haken, weist die Bandvorschubanordnung 25 auch ein Paar A rret'erklinken 77L, 77R auf, die auf einer Platte 79 ausgebildet sind, welche schwenkbar auf der entgegengesetzten Seite des Trägerarmes 35 befestigt ist. Die Arretierklinken 77 erstrecken sich durch entSDrechencle öffnuneen 78L 78/?. wobei eine der
Arretierklinken 77Z, 77« in Betriebseingriff mit dem entsprechenden angetriebenen Klinkenrad 57L oder 57R durch eine entsprechende außermittige Vorspannfeder 80 vorgespannt wird.
Um das Farbband 13 von einer Spule auf die andere zu wickeln, weist die Farbbandvorschubanordnung 25 eine Bandumkehrvorrichtung zur Steuerung der Richtung der Drehbewegung der Klinkenräder 57L 57 R auf. Wie in den Fig.3 und 4 dargestellt, nehmen die Klinkenräder 57L, 57/? schwenkbar gelagerte Ansätze 81L, BiR auf, die durch entsprechende Öffnungen 82/, 82/? verschiebbar sind und durch Umkehrarme 83L. 83/?, die auf der Steuerplatte 61 ausgebildet sind, während einer oszillierenden Schaltbewegung in Eingriffkommen. Den Ansätzen 8Ii, SiR sind Klinken 85Z. 85/? zugeordnet, die in der Nähe der Spindeln 55Z, 55/? verlaufen, und die Ansätze 8Ii, 81/? werden außer Eingriff mit den Umkehrarmen 831,83/? gehalten, wenn die Klinken S3L, S5R gegen die Spindeln 55L, 55/? beim Aufwickeln des Farbbandes 13 auf die Spindeln 19Z, 19/? gepreßt werden. Wenn das Farbband 13 von einer der Spulen 19Z, 19/? abgewickelt ist, bewegt sich jedoch der zugeordnete Ansatz 81Z. oder 81/? in die Bewegungsbahn des entsprechenden Umkehrarmes 83Z. oder 83/?, so daß eine Verschwenkung der Steuerplatte 61 bei der nächsten Schaltbewegung erzielt wird, wodurch die entsprechende Schaltklinke 59Z, 59/? mit Unterstützung einer herkömmlichen außermittigen Federanordnung 84 in Eingriff mit dem anderen zugeordneten Klinkenrad 57Z. oder 57R geschwenkt wird, damit das Farbband 13 auf der leeren Spule 19Z, 19/? aufgewickelt wird. Zusätzlich wird durch die Schwenkbewegung der Steuerplatte 61 die Platte 79 mit Hilfe einer Schwenkverbindung 89 gedreht, so daß die entsprechende Sperrklinke 77Z, 77/? in Eingriff mit dem angetriebenen Klinkenrad 57L oder 57/? gebracht wird.
Um den Austausch des Farbbandes 13 zu vereinfachen, ist die vorbeschriebene Bandanordnung in getrennten oberen und unteren Teilen 91 und 93 ausgebildet. Der obere Teil 91 für ein Gewebefarbband weist den Trägerarm 35 auf, der das Bandhebeglied 21 und den Bandvorschubmechanismus 25 aufnimmt, während der untere Teil 93 die Platte 45 und die Antriebsvorrichtung 23 enthält Die Bandspulen 19Z, 19/? können in entsprechender Weise mit den Spindeln 55L 55/? des oberen Teiles 91 befestigt sein, das eine damit verbundene Abdeckung 85 besitzt und als Bandkassette dient. Andererseits kann die vorerwähnte Bandkassette auch entsprechend mit der Abdeckung 95 befestigt sein, wobei die Spindeln 55Z, 55/? in den axialen Bohrung-τι der Spulen 19Z, 19/? aufgenommen wird.
Wie vorstehend beschrieben, sind die oberen und unteren Teile 91,93 der Bandanordnung 11 antriebsmäßig einander zugeordnet, wenn der obere Teil 91 gegenüber dem unteren Teil 93 in Betriebsstellung ist, wie Fig. 2 zeigt. Dabei nimmt die Nut 38 des Bandhebegliedes 21 den Bolzen 39 des Antriebshebels 41 auf. In ßetriebsstellung liegt das Ende des nach abwärts gerichteten Armes 33Z. an der unteren Platte 45 auf und die oberen und unteren Teile 91, 93 können miteinander durch einen nach oben stehenden Stift 97 an der Platte 45 versiegelt sein, welcher über eine entsprechende öffnung 99 im oberen Trägerarm 35 aufgenommen wird, und in dem ein entsprechender Hebel 101 dadurch einrastbar ist, daß er in Eingriff mit einer ringförmigen Aussparung 103 im Stift 97 gebracht werden kann.
Um den oberen Teil 91 auf dem unteren Teil 93 ir Betriebsstellung anzuordnen, müssen die Arme 21Z, 21 f des Bandhebegliedes 21 auf entgegengesetzte Seiter des Einzeldruckelementes 17 gelangen, und die Ausspa ■> rung 38 in dem nach abwärts stehenden Arm 37 de! Bandhebegliedes 21 muß so verschoben werden, daß sie den Stift 39 des Antriebshebels 41 aufnimmt. Da di( Arme 21Z, 21/? wie auch andere Teile der Bandanord nung 11 dem Druckelement 17 eng zugeordnet sind
ίο können die Typenschriftzeichen auf dem Druckelemen 17 beschädigt werden, wenn der obere Teil 91 auf den unteren Teil 93 aufgesetzt wird.
Eine Beschädigung der Typenschriftzeichen de: Druckelementes 17 wird dadurch vermieden, daß dei · obere Teil 91 mit dem unteren Teil 93 in solcher Weist gekoppelt ist, daß das Farbband 13 einerseits auf den oberen Teil 91 in der Ladestellung ausgewechsel werden kann, andererseits jedoch der obere Teil 91 während dei Bewegung zwischen der Ladestellung (wi< in den F i g. 3 und 4 gezeigt) und der Betriebsstellunj (wie in den F i g. I und 2 gezeigt) geführt ist, so daß dai Druckelement 17 zwischen den Armen 21Z, 21/? de: Bandhebegliedes aufgenommen wird, wenn die Ausspa rung 38 den Bolzen 39 des Antriebshebels 41 aufnimmt.
r> Wie gezeigt, weist der Trägerarm 35 des oberen Teil: 91 zwei nach abwärts gebogene Arme 105Z, 105/? auf die in axialer Richtung mit Stiften 107L, 107/ ausger'J.tet sind, welche in Aussparungen 109 von nach oben gebogenen Armen 111Z, 111/? des unterer
ίο Tragarmes 45 in der Weise aufgenommen wird, daß ein« Schwenkbewegung zwischen der Ladestellung und dei Betriebsstellung erzielt wird. Dabei dienen die Armt 105Z, 105/? sowie 111Z, 111/? der oberen und unterer Tragarme zur Ausrichtung der oberen und unteren Teil«
!> 91,93, um die Arme 21Z, 21/?des Bandhebegliedes 21 ar dem Druckelement 17 vorbeizuführen. Die Stifte 107/. 107/? sind in den Aussparungen 109 durch schwenkbai befestigte Klinkennasen 113/, 113/? festgelegt, die ir der Verklinkungsstellung durch Federn 115 vorge
4(1 spannt sind, welche zwischen den Armen Uli, Uli und den Klinkennasen 113Z, 113/? gespannt sind; dei obere Teil 91 kann in der abgekippten Ladestellung, wit in F i g. 3 gezeigt, durch entsprechende Anschlagflächer 117, 119 der oberen und unteren Teile 91,93 abgestützt
4"> sein, die die Schwenkbewegung des oberen Teiles 91 urr die durch die Stifte 107Z, 107/? definierte Achs« begrenzen. Obwohl die Anschlagfläche 117 als Teil dei Abdeckung 95 gezeigt ist. kann sie auch die Form eine; Fingers aufweisen, der von den nach abwärts geboge
w nen Armen 105Z, 105/? ausgeht.
Wenn der obere Teil 91 die Ladestellung nacw der F i g. 3 und 4 einnimmt, wird die Bandvorschubanordnung 25 umgekehrt und ein abgenütztes Farbband kanr in einfacher Weise entfernt und durch ein neue:
Farbband in der vorbeschriebenen Weise ersetzt werden. Nach dem Farbbandwechsel kann der obere Teil 91, wie in Fig. 5 gezeigt, wieder in die Betriebsstellung geschwenkt "verden, wie dies vorstehend erläutert wurde.
Ist es erwünscht, ein Kohleband anstelle des Gewebebandes zu verwenden, kann der obere Teil 91 einfach von dem unteren Teil 93 dadurch entferni werden, daß die Klinkennasen 113/, 113/? (Fig. 6] niedergedrückt und die Stifte 107Z, 107/? von der Aussparungen 109 der unteren Platte 45 entfemi werden. Dann kann ein weiterer oberer Teil 91' (F i g. 8 mit einem Kohleband mit dem unteren Teil 93 gekoppelt werden. Wie insbesondere in F i g. 7 gezeigt
weisen die Klinkennasen 113L, 113/? jeweils eine Nockenfläche 121 zum Eingriff mit den Stiften 107Z, 107/? derart auf, -IaD sie ausgelenkt werden, wenn die Stifte 107L, 107/? in die Aussparungen 109 der nach oben gebogenen Arme 111L, 111/? des unteren Tragarmes geschoben werden, worauf die Klinkennasen 113/, '/,3R in Verklinkungseingriff mit den Stiften 107L, 107/? dui'ch die Federn 115 zurückgebracht werden.
Der obere Teil 9Γ für ein Kohleband kann ähnlich dem oberen Teil 91 für ein Gewebeband ausgebildet sein, und es werden deshalb entsprechend gleiche Bezugszeichen jedoch mit Indexstrich für entsprechende Teile verwendet. Eine Bandvorschubanordnung 25' im oberen Teil 9Γ kann durch Hubbewegung eines Bandhebegliedes 2Γ betätigt werden; eine Antriebsvorrichtung 23' zum Heben des Bandes in aufeinanderfol gende unterschiedliche Höhenstellungen an der Druckstelle ist vorgesehen.
Das Bandhebeglied 21' kann einen nach abwärts stehenden Kopplungsarm 37' mit einer Nut 38' zur Aufnahme eines weiteren Kopplungsbolzens 39' aufweisen, der von einem anderen Antriebshebel 4Γ aufgenommen wird, welcher im Abstand zum Antriebshebel 41 angeordnet und in ähnlicher Weise abgestützt ist. Ist der obere Teil 9Γ mit dem unteren Teil 93 in der vorbeschriebenen Weise gekoppelt, kann der obere Teil 91' aus der Ladestellung in die Betriebsstellung geschwenkt werden, wobei die Arme 21L, 21/?' des Bandhebegliedes 21' an dem Druckelement 17 vorbeigeführt werden, damit eine Beschädigung der Typenschriftzeichen auf dem Druckelement vermieden wird.

Claims (5)

1 Patentansprüche:
1. Farbbandvorrichtung an einer Schreib- oder dgL Maschine mit wanderndem Typenträgerwagen, mit einem Unterteil, das eine Bandhubantriebsvorrichtung aufweist, die zum Anheben des Farbbandes mit einem als unten offene Farbbandkassette ausgebildeten Oberteil in Antriebsverbindung steht, das zum Auswechseln des Farbbandes von dem Unterteil abgehoben werden kann, dadurch to gekennzeichnet, daß das Oberteil (91) an dem Unterteil (93) um eine horizontale Drehachse abschwenkbar und in Achsrichtung unverschieblich gelagert ist und eine Anschlagfläche (117) aufweist, die in der von dem Unterteil um etwa 180° '5 abgeschwenkten Endstellung des Oberteiles, in welcher dasselbe sich mit seiner Unterseite nach oben weisend in etwa horizontaler Lage befindet, gegen eirs Anschlagfläche (119) am Unterteil anliegt,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Oberteil (91) eine Bandhubvorrichtung (21) beweglich angeordnet ist, die eine eine in zugeklappter Stellung der Farbbandkassette nach unten gerichtete Nut (38) aufweist, und daß das Unterteil (93) einen beim Zuklappen der Farbbandkassette in die Nut (38) eingreifenden Bolzen (39) als Kupplungselement aufweist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d?ß das Oberteil (91) ein nach abwärts gebogenes Armepaar (105) mit Stiften (107) und das Unterteil (93) ein najh obe:. stehendes Armepaar (111) mit Aussparungen (109) zur Aufnehme der Stifte (107) aufweist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Klinkennasen (113) an den Aussparungen (109) vorgesehen sind, die die Stifte (107) lösbar festlegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkennasen (113) federnd vorgespannt angeordnet sind und je eine Anlauffläche (121) aufweisen.
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